Heimliche Dickmacher erkennen und vermeiden
Wer abnehmen oder vielleicht auch nur sein Gewicht halten möchte, der sollte so manche Lebensmittel besser meiden. Natürlich, wer sich hauptsächlich von Pizza, Pommes und Sahnetorte ernährt wird mit Sicherheit bereits wissen, dass es bald dazu kommen kann, dass die Hose etwas zwickt. Es kommt zwar auch hier immer darauf an, wie viel man davon isst, dennoch gilt das alles als Dickmacher. Bei anderen Nahrungsmitteln ist es nicht auf den ersten Blick ersichtlich, was denn alles so in ihnen steckt.
Zu diesen Nahrungsmitteln zählen beispielsweise Trockenobst oder auch das beliebte tiefgekühlte Rahmgemüse.
Ebenfalls nicht unterschätzen sollte man auch psychische Faktoren, so wie beispielsweise Stress oder auch sehr ungünstige Gewohnheiten. Viele Menschen essen beispielsweise in Gesellschaft weitaus mehr als sie überhaupt benötigen. Auch zu wenig Schlaf schadet der Figur, das konnte auch bereits in Studien nachgewiesen werden. Dies fördert den Hunger und senkt auch gleichzeitig den Energieverbrauch. Wenn man sich bei diesen ganzen Dickmachern gut auskennt, kann man im Alltag ganz einfach gegensteuern und auch ganz ohne eine größere Mühe das eine oder andere Pfündchen verlieren.
Fertigjoghurt ist bei vielen Menschen sehr beliebt. In diesen Joghurts stecken meistens sehr viele Zusatzstoffe und Aromen, und auch Zucker ist reichlich drin. Erst recht kalorienreich werden sie, wenn auch noch Schokosplitter oder Cornflakes enthalten sind. Besser ist es, einen Naturjoghurt zu nehmen und mit Früchten zu mischen. Süßen kann man hier mit Honig.
In den verschiedenen Käsesorten steckt immer ganz unterschiedlich viel Fett. Manche Sorten gibt es mit unterschiedlichem Fettgehalt. Bei einem Käse mit beispielsweise 70 Prozent Fett in der Trockenmasse sind bei 60 Gramm rund 250 Kalorien enthalten, und dabei ist das Brot darunter noch gar nicht mitgerechnet. Anstatt des fetten Käses sollte man auf jeden Fall die fettarmen Varianten wählen und den fettreichen Käse nur in Maßen genießen.
In Toastbrot ist rund dreimal so viel Fett enthalten wie in dem gesünderen Vollkornbrot. Hier kommen pro 100 Gramm locker zwischen 225 und 260 Kalorien zusammen. Die beste Alternative ist hier das Vollkornbrot.
Streichwurst ist sehr beliebt bei den Deutschen, da ist es egal, ob es um Teewurst geht oder um Leberwurst. Alle diese Sorten wirken schön zart und cremig, aber sie haben es ganz schön in sich, denn pro Portion von 30 Gramm schlagen sie mit elf Gramm Fett zu Buche, also rund 125 Kalorien. Die beste Alternative ist hier gekochter Schinken.
Ketchup ist auch ein sehr beliebtes Lebensmittel, nicht nur zur Grillsaison. Drin stecken sollten Tomaten, und was leider noch reichlich drinsteckt ist Zucker. In manchen Gläsern kann man hier auf bis zu 35 Prozent kommen. Wer gerne Ketchup isst, sollte ihn besser selbst herstellen, natürlich ohne Zucker.
Fertige Salat-Dressings sind auch immer sehr beliebt, kein Wunder, geht das doch auch so schön schnell. Dennoch ist es so, dass man in diesen fertigen Salatsaucen immer jede Menge Fett findet. Auch viel Zucker und total unnötige Zusatzstoffe stecken darin. Auch die Beutel-Dressings, die man mit Wasser oder Joghurt anrührt, sind hier nicht besser, auch sie stecken voller Geschmacksverstärker. Besser ist es, wenn man seine Dressings nur mit Öl und Essig und auch frischen Kräutern selbst herstellt.
Dosenobst oder Kompott, das geht auch immer schnell. Dose auf, fertig ist das Ganze. Dennoch sollte man nicht übersehen, dass die meisten dieser Konserven oder Gläser sehr stark gezuckert sind. So bekommt man immer sehr viele Extra-Kalorien auf den Teller. Besser sind auf jeden Fall frische Früchte.
Tiefgekühlte Produkte sind auch immer sehr beliebt, gerade bei den Menschen, die wenig Zeit haben. Sehr gefragt ist hier auch immer das Rahmgemüse. Gemüse hört sich ja zunächst auch immer toll an, dennoch ist es so, dass in diesem Rahmgemüse nicht nur jede Menge Fett steckt, sondern auch noch etliche recht fragwürdige Zusatzstoffe. Tiefgekühltes Gemüse ist nicht schlecht, aber besser ist es, wenn man dies selbst zubereitet und das Fett außen vor lässt.
Nichts ist im Bereich Diät wohl mehr umstritten als Süßstoffe. Es gibt hier sehr widersprüchliche Studien darüber, ob ihre Wirkung denn nun appetitanregend ist oder nicht. Generell ist es so, dass die Verbraucherschützer immer warnen vor dem Verzehr von zu großen Mengen an Süßstoff. Man kann Heißgetränke auch sehr gut ohne Süße trinken, und anstatt Light-Limos greift man besser zu Wasser.
In Alkohol wie Bier, Wein und Konsorten stecken jede Menge Kalorien, und so wird man dazu verführt, mehr zu essen, und zudem wird auch noch die Fettverbrennung blockiert. Hier sollte man auf jeden Fall Maß halten und zwischendurch auch viel Wasser trinken. Auf Schnäpse und Liköre verzichtet man besser ganz.
Fischstäbchen lieben nicht nur die Kinder, auch Erwachsene verzehren sehr viele davon. Schaut man einmal genauer hin was eigentlich drin ist stellt man fest, dass man gerade einmal 65 Prozent an Fisch findet, und 35 Prozent entfallen dann auf die Panade. So wird der eigentlich recht leichte Seelachs zu einem wirklichen Schwergewicht. In 100 Gramm Fischstäbchen stecken somit rund 200 Kalorien, bei frischem Seelachs ohne Panade sind es gerade einmal 80 Kalorien.
Avocados sind sehr gesund, denn sie enthalten sehr viele Vitamine. Dennoch ist es so, dass sie auch jede Menge Fett enthalten, pro Avocado sind das rund 47 Gramm Fett, das macht 440 Kalorien aus. Entweder nutzt man von der Avocado immer nur etwas, oder man weicht einfach auf anderes Gemüse aus.
Abends vor dem Fernseher knabbert man ja gerne mal ein paar Erdnüsse. In einer solchen Dose sind rund 200 Gramm Nüsse enthalten. Hiervon kommen allerdings schon 50 Gramm auf einen Kalorienanzahl von 300, und man nimmt damit 25 Gramm Fett auf. Schon das ist so gehaltvoll wie eine gesamte Mahlzeit. Wenn man dann einmal bedenkt, wie schnell so eine Dose Nüsse leer ist braucht man sich nicht wundern, wenn man zunimmt. Die Alternative hierzu sind eindeutig die Salzstangen.
Die beliebten Frühstücks-Zerealien sollte man auch besser weglassen, denn in ihnen stecken schon einmal bis zu 40 Prozent Zucker. Kein Wunder, dass sie echte Dickmacher sind. Besser ist hier ungezuckertes Müsli, wenig davon, das man dann mit frischem Obst und auch Joghurt kombiniert. Gesüßt wird mit nur wenig Honig.
Bei Trockenfrüchten entfällt das Wasser, daher strotzen sie richtig vor Zucker. In 40 Gramm Apfelchips sind beispielsweise 152 Kalorien enthalten, so viel wie in zwei ausgewachsenen Äpfeln steckt, die zwischen 125 und 150 Gramm liegen. Frisches Obst ist hier die beste Alternative.
Matjes ist aufgrund seiner Omega-3-Fettsäuren zwar sehr gesund, dennoch sollte man ihn nur in Maßen genießen, denn er enthält oft mehr als 15 Prozent Fett. Anstatt ihn in Öl oder in einer Sahnesoße zu genießen,
sollte man ihn in Maßen pur genießen.
Auch den beliebten Latte macchiato sollte man besser gegen Kaffee mit ein wenig Milch oder auch einen Cappuccino austauschen, denn hier stecken jede Menge Kalorien versteckt.
Das Knuspermüsli ist auch nur so schön knusprig, weil genug Honig und Zucker verarbeitet wurde. Dass dies natürlich jede Menge Kalorien auf den Plan bringt, ist wohl klar.
Auch Feinkostsalate sind mit Vorsicht zu genießen. Es kommt auch immer darauf an, was eigentlich drin ist. Dennoch haben sie eines gemeinsam, denn fast alle enthalten Mayonnaise, und somit sind sie sehr fettreich. Dazu kommen noch die ganzen Aromen und Zusatzstoffe.
In Fruchtsäften steckt jede Menge Zucker, fast genauso viel wie in Limonade, in manchen Fällen kann es sogar mehr sein. Zudem sättigen sie gar nicht, so dass man diese Kalorien auch nicht wieder an einer anderen Stelle einsparen kann.
Die Fallen erkennen und dann auch vermeiden, das ist das Wichtigste, wenn man sein Gewicht reduzieren möchte oder auch seine Figur erhalten möchte.
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