Ganz kleine Tropfen mit einer großen Wirkung – Seren
Der Kampf gegen die Falten, er ist immer aktuell, da führt kein Weg dran vorbei. Immer wieder gibt es neue angebliche Wundermittel, aber es sind im Endeffekt immer die kleinen Dinge, die den großen Unterschied machen. Gerade beim Anti-Aging ist dies sehr wichtig. Hier gibt es tolle Seren, dabei reichen ein bis zwei Tropfen, um den Alterungsprozess der Haut zu lindern. Natürlich können auch diese Seren den Alterungsprozess nicht aufhalten, aber auch zur Linderung ist eine richtige Anwendung entscheidend.
Seren, die für den täglichen Gebrauch vorgesehen sind, werden für gewöhnlich mit einer Pipette dosiert. Dank einer sehr hohen Wirkstoffkombination reichen hier ein paar Tröpfchen vollkommen aus. Nur ein- oder auch zweimal drücken, und dann kann man die Flüssigkeit mit kreisenden Bewegungen einmassieren oder alternativ auch einklopfen. Durch diese Methode wird auch gleichzeitig die Durchblutung und auch die Aufnahmebereitschaft der Haut angeregt. Hat man Seren mit antioxidativen Inhaltsstoffen, dann sollte man diese am besten morgens anwenden, und zwar unter der Tagespflege. So können sie dann über den Tag die Haut vor den freien Radikalen schützen.
Wer eine recht reichhaltige Grundierung nutzt, der sollte das Serum ruhig als glättende Basis auftragen. Alle Anti-Aging-Seren, die beispielsweise Retinol enthalten, wirken immer am besten über Nacht. Die Grundlage für jedes Serum ist aber immer eine gründlich gereinigte Haut. Nur wenn die Poren der Haut auch wirklich frei sind, können Wirkstoffe auch richtig eindringen, um dann in der Tiefe das volle Potenzial entfalten zu können.
Aufpassen muss man bei den Seren für Augen, denn diese werden nicht zusätzlich zur Creme genutzt, sondern anstatt der Creme. Diese enthalten meistens selbst bereits die wichtigen pflegenden Fette. Diese Augen-Seren sollte man am besten leicht einklopfen oder auch mit einem integrierten Roll-on auftragen.
Zwischen Cremes und Seren gibt es einen entscheidenden Unterschied. Beide können zwar im Prinzip die gleichen Inhaltsstoffe haben, aber in den Seren sind sie hochkonzentrierter vorhanden, und zwar dank ihrer ganz speziellen Grundlage. Daher bieten sie immer eine sehr gute Ergänzung zur Creme.
Ein Serum sollte zum Einsatz kommen, wenn die normale Pflege nicht mehr ausreicht im Kampf gegen die trockene Haut oder auch gegen Fältchen. Dann hat man mit einem Serum die Möglichkeit, mit einem weiteren Wirkstoff in einer hohen Konzentration der bisherigen Pflege zu helfen. Seren sind meistens wässrige Lösungen, so dass hier kein weiteres und somit überflüssiges Fett auf die Haut aufgetragen wird.
Jede Haut hat einen anderen Bedarf, so dass sich auch die Wirkstoffe hier unterscheiden. Bei trockener Haut ist Urea der Klassiker, und zwar wegen seiner hohen Wasserbindungsfähigkeit. Bei sensibler Haut ist weniger immer mehr, und bei einer unreinen Haut eignen sich Seren perfekt, da die Unreinheiten ja durch ein zu viel an Talg und Fett entstehen.
Diese Seren sind dann besonders leicht und haben nur wenig oder gar kein Fett.
Die wichtigsten Wirkstoffe sind die Hyaluronsäure, die antioxidativen Pflanzenstoffe und auch Vitamine. Die Hyaluronsäure ist ein sehr wichtiger Bestandteil unseres Bindegewebes, und sie ist auch sehr wasserbindend, daher lässt sie die Haut immer schön fest und straff aussehen. Der Glättungseffekt ist aber leider nicht sehr nachhaltig, daher muss er auch jeden Tag wieder erneuert werden.
Durch die antioxidativen Pflanzenstoffe werden die freien Radikale, also die hautschädigenden Sauerstoffmoleküle, ausgebremst. Und die Vitamine tun nicht nur dem Körper, sondern auch der Haut gut. Vitamin B6 kann beispielsweise bei Unreinheiten helfen, und Vitamin A bei der trockenen Haut und auch gegen die Falten.
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