Wellness vom Feld – Beautyprodukte aus Naturkörnern

In der Ernährung spielen sehr viele Vitalstoffe aus Reis, Hafer, Sesam, Mais und Weizen eine sehr große Rolle. Was für den Körper gut ist, kann für die Haut ja nicht schlecht sein dachten sich da wohl die Wissenschaftler, und entdeckten das Potenzial, das vom Acker kommt, auch für Beauty- und Wellnessprodukte. Hier gibt es auch einiges, was man sich auch ganz einfach selbst anrühren kann, beispielsweise für ein tolles ausgiebiges Wellnesswochenende.

Hafer ist nicht nur bekannt dafür, dass er sticht, auch als Relax-Korn für eine sensible Haut macht er sich gerade einen Namen. Bereits unsere Großmütter wussten um die Kraft des Hafers, denn sie nutzten Masken aus Hafermehl, um einen empfindlichen Teint richtig schön zu entspannen. wellness-vom-feld-1 Drin steckt nicht nur die straffende Kieselsäure, sondern auch sogenannte Avenanthramide, diese stillen einen Juckreiz und wirken auch entzündungshemmend sowie entspannend. Diese werden aber immer nur in kleinen Mengen gebildet, und auch nur unter bestimmten Bedingungen. Daher baut man sie für den Einsatz in Cremes synthetisch nach. Um die Haut und die Haare zu pflegen, wird sehr gerne die lipid- und proteinhaltige Hafermilch in die Creme eingearbeitet, denn die Haferproteine binden die Feuchtigkeit, und die aus dem Hafer gewonnenen Zuckermoleküle straffen dann auch die Haut. Zu Hause kann man sich einfach Haferpackungen herstellen, um eine empfindliche Haut zu beruhigen. Man nimmt zwei Esslöffel Haferflocken, einen Teelöffel Honig und auch vier Esslöffel heiße Milch. Dies alles verrührt man zu einem Brei. Dann abkühlen lassen und auf das Gesicht auftragen. Nach einer Einwirkzeit von rund zwanzig Minuten mit feuchten Kompressen wieder abnehmen.

Bei Mais denken die meisten immer gleich an Popcorn, aber Mais ist auch sehr gut geeignet, um Feuchtigkeit zu spenden. Maiskeimöl oder auch der aus der Maisstärke gewonnene Zucker ziehen Feuchtigkeit, und dadurch ist Mais in der Lage, Trockenheitsfältchen im Gesicht zu glätten und auch die Körperhaut sehr schön geschmeidig zu halten. Kombiniert man Mais mit anderen Pflanzenextrakten wie beispielsweise Soja, dann soll er die ausgetrocknete Haut aktivieren, damit sie wieder normal funktionieren kann. Das bedeutet, dass sie hauteigene Feuchtigkeit besser speichert und auch gleichzeitig in tieferen Hautschichten Feuchtigkeitsdepots aufbaut. Für zu Hause kann man mit einem Maiskeimöl-Wickel den Hals pflegen. Man muss nur das leicht erwärmte Maiskeimöl mit einem Pinsel auf den Hals streichen, dann ein kleines Stück Zellophan und auch ein Handtuch darüber wickeln, und dann für zehn bis zwanzig Minuten einziehen lassen. Die Reste kann man dann mit Kompressen abnehmen, oder auch ganz einfach noch etwas einmassieren.

Reis sorgt für einen schön seidigen Teint und auch kräftige Haare. In der Reiskleie und auch der Reismilch sind viele Lipide und Proteine enthalten, die vom Bauplan her den hauteigenen Ceramiden ähneln, also den Kittsubstanzen. Sie stärken die Hautbarriere, indem sie die Lücken im Lipidmantel schließen. Auch werden winzige Risse in den oft so strapazierten Haare gekittet. Im Reiskeimöl steckt eine große Portion an Vitamin E und auch Oryzanol, und das ist eine sehr antioxidative Kombination. Die Reisstärke ist bestens geeignet, um zu mattieren, und das ganz ohne auszutrocknen. Auch wird überschüssiges Fett aufgesaugt. Um den Teint schön klar zu machen, eignen sich bestens Reiskleie-Abreibungen. Man füllt dafür einfach ein Säckchen aus Seide oder auch Baumwolle mit Reiskleie, die frisch gemahlen sein sollte. Das Säckchen dann für fünf Minuten in eine Schale mit warmem Wasser geben. Dann leicht auswringen, und zwar bis sich das Wasser schön milchig färbt. Danach dann mit dem Säckchen immer sanft kreisend das Gesicht massieren. Anschließend mit Wasser einfach nachspülen.

Sesamöl ist sehr reich an ungesättigten Fettsäuren wie beispielsweise der Linolsäure, und daher dringt es auch sehr gut in die Haut ein. Es überzieht die Haut auch mit einem samtartigen Film. Es schützt vor dem Austrocknen und wirkt rückfettend. Giftstoffe, die sich im Fettgewebe sammeln, sollen gelöst werden, und ihr Abtransport wird erleichtert. Zudem sind im Sesamöl auch Antioxidantien wie Sesamolin und auch der Radikalfänger Vitamin E enthalten. Mit Sesamöl kann man die Füße richtig schön samtweich pflegen. Morgens wirkt es belebend, und abends dagegen entspannend. Man massiert in die Füße einfach etwas warmes Sesamöl ein, dann für zwanzig Minuten einziehen lassen. Die Reste werden dann mit einem warmen Handtuch abgenommen.

Soja ist heute bereits in aller Munde, und das nicht nur im vegetarischen Bereich. Die Sojaproteine sind wunderbare Straffmacher, denn sie regen die Produktion von Elastin- und Kollagenfasern an. Gleichzeitig erhöhen sie auch die Hautdichte, und dadurch festigen sich die Konturen wieder. Ideal geeignet sind diese Produkte mit Soja für die reife Haut, die ja kaum noch über aufpolsternde Östrogene verfügt. wellness-vom-feld Zudem sollen die Sojaproteine auch die Bildung der Hyaluronsäure in der Haut stimulieren. Kraftfutter für das Haar ist der Okara-Extrakt aus der Sojamilch, der reich an Aminosäuren ist. Hier sind Cystein und Methionin enthalten, und beide stärken das Keratin, und das ist dann wahres Kraftfutter für die Haare. Zu Hause kann man sich Sojamehl-Masken selber machen. Diese wirken wunderbar straffend. Man mischt einfach Sojamehl mit ganz viel warmem Wasser, so dass eine streichfähige Paste entsteht. Dann auf das Gesicht und auch das Dekolleté pinseln, und für zwanzig Minuten einziehen lassen. Danach dann gründlich abwaschen.

Weizen sorgt für eine tolle elastische Haut. Das Weizenkeimöl wird beim Herstellen von Mehl aus den Keimen gewonnen, und es enthält neben den essentiellen Fettsäuren auch noch jede Menge Vitamin E. Dieses hält die freien Radikale in Schach. Gleichzeitig wird auch noch das Wasserbindevermögen der Hornschicht erhöht. Es bildet auch noch einen schützenden Film, der auch Narben gut geschmeidig halten kann. Und die Weizenproteine haben einen tollen straffenden Lifting-Effekt. Die Aminosäuren des Weizens dringen auch in den Haarschaft ein, hier reparieren sie das Haar, geben ihm Feuchtigkeit zurück und verleihen auch noch Elastizität. Zu Hause nutzt man Weizenkleie-Bäder, denn diese glätten die Haut. Man gibt 400 g Weizenkleie in ein Leinsäckchen, und hängt das unter den Wasserhahn, während das Wasser in die Wanne läuft. Wenn man dann badet, sollte man das Säckchen immer einmal wieder etwas ausdrücken.

 

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Tags: , , , , August 23rd, 2011 Posted in Wellness

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