Gesundheit und Wellness mit dem Lebenselixier Wasser

Aqua-Therapien sind nicht nur im Sommer sehr beliebt, auch zu jeder anderen Jahreszeit werden diese Therapien sehr gerne genutzt. Wasser hat eine ganz besondere Heilwirkung, das ist ja schon seit längerem bekannt, und diese Heilwirkung wird sehr gerne bei den Anwendungen nach Pfarrer Kneipp genutzt. Entscheidend ist dabei, ob man warmes oder kaltes Wasser für die Anwendungen nutzt. Mit einem kalten Guss lassen sich ganz hervorragend ein Hitzegefühl und auch Venenprobleme behandeln. Warme Bäder dagegen wirken eher entspannend und auch beruhigend.

Gut zu wissen ist hier allerdings, dass man diese Anwendungen auch ganz einfach zu Hause durchführen kann. wasser-1 Für die Fußbäder nutzt man einfach einen Eimer oder auch eine Wanne, für die Armbäder bietet sich das Waschbecken an, und wenn es Teilbäder oder auch Vollbäder sein sollen, dann ist hierfür natürlich die Badewanne zuständig. Noch viel einfacher ist es allerdings, wenn man eine Waschung durchführt. Damit regt man den Kreislauf an, und man reibt sich einfach nur mit einem nassen und kalten Lappen ab.

Für die schnelle Erfrischung zwischendurch bietet sich ein Pulsguss an. Dabei lässt man einfach nur für ein paar Sekunden kaltes Wasser über die Innenseite der Handgelenke laufen, und schon ist man richtig schön erfrischt.

Warme Teilbäder werden für unterschiedliche Zwecke eingesetzt. Ein Fußbad ist beispielsweise sehr gut bei Erkältungskrankheiten, denn es kann diese gut abwehren, und auch Harnwegsinfekte werden dadurch gelindert. Ein solches Fußbad ist auch immer noch ein recht bewährtes Hausrezept gegen kalte Füße.

Ein schönes Fußbad kann am allerbesten wirken, wenn es ansteigend ist, also eine ansteigende Wärme hat. Dazu füllt man eine Wanne mit ausreichend lauwarmem Wasser, das ungefähr 32 Grad haben sollte. Dann steigt man mit den Beinen hinein, und im Laufe von einer Viertelstunde lässt man heißes Wasser zulaufen. Dann sollte das Wasser am Schluss rund 42 Grad warm sein. Allerdings sollte man auf ein solches Fußbad verzichten, wenn man unter Krampfadern leidet.

Gegen hohen Blutdruck gibt es ein sehr sanftes Mittel, und das ist ein ansteigendes Armbad. Dieses wirkt sich sehr positiv aus auf das Herz und auch die Gefäße, die das Hirn versorgen. Das ist der Grund, warum ein solches Armbad eine gute und vor allen Dingen auch einfache Hilfe ist bei einem leicht erhöhten Blutdruck und auch bei beginnenden Migräneattacken. Man taucht dafür beide Arme bis über die Gelenke der Ellenbogen in das gefüllte Waschbecken und geht dann vor wie beim Fußbad. Hat man nervöse Nerven, dann beruhigt es sehr gut, wenn man die Arme für 30 Sekunden in kaltes Wasser taucht.

Auch die kalten Güsse finden immer verschiedene Anwendungsgebiete. Ein Knieguss ist beispielsweise sehr gut für gestresste Venen. Viele Menschen haben recht schwere Beine bei Hitze, einige leiden aber öfter darunter, auch wenn es draußen gar nicht so heiß ist. Erleichterung und Abkühlung für schwere Beine bringt dann ein solcher Knieguss. Man nimmt einfach die Handbrause der Dusche, oder wenn vorhanden auch gerne den Gartenschlauch, und dann beginnt man von der rechten kleinen Zehe aus, dann an der Außenseite des Beines weiter bis rückwärts über die Kniekehle, und dann wieder zurück über die Innenseite des Beins. Dasselbe am linken Bein ausführen, und dann noch einmal beide Seiten behandeln.

Zu diesem Knieguss gibt es noch eine Steigerung, den Schenkelguss. Im Prinzip wird er wie ein Knieguss ausgeführt, geht aber rechts und links noch weiter hinauf bis zur Hüfte. Wichtig ist bei beiden Arten von Güssen, dass das Wasser nur mit einem sehr geringen Druck fließen sollte.

Am Morgen belebt eine schöne Wechseldusche den Kreislauf. Damit kann man morgens richtig in Schwung kommen, aber auch für das Immunsystem ist eine Wechseldusche immer sehr gut. Dabei duscht man den Körper dreimal abwechselnd mit warmem und auch kaltem Wasser ab. Enden sollte man immer mit einem kalten, aber etwas härteren Strahl.

wasser Sehr beliebt sind immer heiße Vollbäder. Aber nicht nur für das pure Vergnügen sind sie gut geeignet, sie sorgen auch gut für einen ruhigen Schlaf. Wer unter Schlafstörungen leidet, der sollte eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen ungefähr zehn Minuten lang bis zum Hals bedeckt baden, und zwar in 36 bis 38 Grad warmem Wasser. Diese Entspannung kann man noch steigern, indem man Zusätze wie Lavendel- oder auch Melissenöl hineingibt. Noch etwas effektiver ist es, wenn man dann noch die Temperatur des Wassers nach und nach erhöht. Man lässt es ansteigen bis hin zu 42 Grad, ganz einfach indem man heißes Wasser zulaufen lässt. Auch bei Rücken- und Gelenkschmerzen ist ein Vollbad richtig gut. Dieses entspannt die Muskulatur, und auch die Durchblutung wird gefördert. Wer vielleicht zu Herz- und Kreislaufproblemen neigt, der kann anstatt des Vollbades auch ein warmes Halbbad nutzen. Dabei füllt man die Wanne nur bis zur Hälfte, dann bleibt der Oberkörper zur Entlastung der Atmung frei.

Die Wirkung eine solchen Vollbades kann man beeinflussen, und zwar durch die entsprechenden Zusätze wie beispielsweise Kräuter, ätherische Öle oder auch Salze. Zur Anregung des Kreislaufs bieten sich Rosmarin und auch Fichtennadel an. Bei Erkältungen wirken Eukalyptus und auch Latschenkiefer sehr gut auf die Atemorgane.

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Tags: , , , , August 31st, 2011 Posted in Gesundheit, Wellness

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