Die neuen Fitness-Trends – es ändert sich einiges
Viele sind bisher ins Fitness-Studio gegangen, und viele andere hatten gar nicht erst die Lust, dorthin zu gehen, weil ja alles so kompliziert ist, und zudem auch immer nur dasselbe abläuft. Das ändert sich aber nun, denn es gibt neue Fitness-Trends im Bereich Sport, die ganz neue Ansätze bieten, und die nicht nur effektiver sind als früher, sondern auch gleich noch helfen, gesund zu bleiben. Und dabei ist es vollkommen egal, ob man 30 Jahre alt ist oder 50.
Einige bekannte Workouts werden schneller. Beispielsweise ist das gute alte Zirkeltraining wieder da. Allerdings bleiben die speckigen Medizinbälle diesmal im Schrank, und auch die muffigen Matten gehören der Vergangenheit an. Heute besteht der Zirkel aus einem zeitsparenden Hightech-Training. So wird die gesamten Muskulatur im Körper im Schnelltempo fit gemacht. Diese moderne Kreisvariante bietet ganz spezielle Geräte, die sich besonders leicht und schnell verstellen lassen, und auch das umständliche Umstecken der Gewichte oder auch das Einstellen der Sitze entfällt hier. Hierbei gibt es auch keine Wiederholungen mit langen Pausen, sondern man trainiert nach Zeitvorgaben. Pro Gerät sind hier nur 30 bis 45 Sekunden vorgesehen. Verschiedene Fitness-Ketten haben dieses Zirkeltraining bereits im Angebot. Auch ganz intensive Kurz-Kurse für bestimmte Körperbereiche werden heute immer öfter angeboten.
Auch das Krafttraining wird nun ganzheitlicher. Immer mehr Menschen wollen nicht mehr nur Muskeln, und daher wird das Training hier jetzt auch anders, denn nun kommen die funktionalen Body-Workouts. Die Zeiten des Trainings an den stumpfsinnig machenden Krafttrainingsmaschinen sind nun eindeutig vorbei. Im Profisport ist es schon seit langem so, dass man auf das funktionale ganzheitliche Training setzt. Und genau das erobert nun auch die Fitness-Studios. Heute wird als Ergänzung sehr gerne das Sling-Training eingesetzt. Hier trainiert man in einem stabilen Gurtsystem, das beispielsweise an der Decke befestigt wird. Die Gurte geben nicht nach, und daher kann man prima mit dem eigenen Körpergewicht trainieren. Angeboten werden solche Kurse unter den Namen TRX-Training, Slings in Rhythm oder auch Aerosling.
Auch werden die Kurse in den Studios nun abwechslungsreicher. Die Trainingspläne werden nun von Mix-Kursen revolutioniert. Diese Art von Kombi-Workout bringt einen absoluten Multi-Effekt. Das System ist nicht neu, denn bereits vor zwanzig Jahren nutzte Fitnesstrainer Billy Blanks sein Wissen über Karate, und kombinierte es mit Aerobic-Elementen. Heraus kam dabei Tae Bo. Heute geht man genauso vor, man mischt zwei oder drei Bewegungsformen zusammen zu einem richtigen Fitness-Cocktail. Hier kann alles mögliche dabei sein, vom der japanischen Wirbelsäulentherapie bis hin zum neuseeländischen Tanz. Bekannt und beliebt sind heute Kurse wie Yogilates, Dynamic Pilates oder auch Pilardio. Man vereint ganz einfach Kraft und Ausdauer in einem Training, und so gehört das vorher bekannte Kurs-Hopping der Vergangenheit an. Und zudem erreicht man auch noch viel mehr innerhalb einer sehr kurzen Zeit, denn der Körper wird vielseitig gefordert. So summieren sich die Vorteile mehrerer Kurse.
Wichtig auch gerade für die älteren Menschen ist, dass das Training nun altersgerechter wird. Gerade heute entdecken viele Studios die ältere Zielgruppe, und sie schneidern dann für jeden sein ganz individuelles Workout. Dafür ist es für viele Studios wichtig, dass es eine gewisse Exklusivität im Studio gibt, und auch die Wohlfühlatmosphäre muss stimmen. So möchte man die Kundschaft jenseits der 40 oder auch 50 anlocken. Hier sind spezielle Trainingskonzepte sehr wichtig, die Vitalität und auch ein Better Aging versprechen. Dazu angeboten wird sehr oft noch ein SPA-Bereich, um auch die nötige Entspannung zu bieten. In den speziellen Kursen geht es konkret um Gleichgewicht, Reaktion und Muskelkräftigung. Diese Kurse bieten keine schweißtreibenden Auspower-Workouts, sondern vielmehr ein sehr moderates Anstrengungslevel, das auch gleichzeitig einen gesundheitlichen Zusatznutzen bietet.
Wer gerne Aerobic macht oder machen möchte kann sich auch freuen, denn die Choreografien werden jetzt um einiges leichter. Die komplizierten Tanzschritte sind passé, heute setzt man auf Bewegungen, die sich ganz einfach nachtanzen lassen. Viele schreckten bisher vor diesen Aerobic-Kursen zurück, weil sie ganz einfach Angst hatten, dass sie sich die vielen Schritte nicht merken können, und ungelenk hinter den andern hinterherhampeln müssen. Heute kann jeder einen solchen Kurs besuchen, denn nun ist es so, dass leichte und witzige Bewegungsabläufe den Kurs bestimmen. So können auch Untrainierte, Einsteiger oder auch Nicht-Tänzer ganz schnell in den Kurs hineinfinden und mitmachen. Dadurch sinkt auch die Zahl der frustrierten Kurs-Abbrecher. Wer erst einmal nur seine Konzentration auf seine Füße lenken möchte, der kann die Armbewegungen auch ganz einfach weglassen. Auch bauen die Choreografien heute nicht mehr aufeinander auf, schafft man eine Schritt-Kombi nicht, macht man einfach bei der nächsten weiter. Auch Cardio-Dance-Kurse wie Zumba oder auch Music Moves ein absoluter Renner, denn hier wird nicht nur die Ausdauer trainiert, sondern auch die Kreativität und die Koordination. Das Wichtigste ist aber wohl, dass sie einfach eine Menge Spaß bringen, was nicht zuletzt auch an der Musik liegt. Hier findet man fast jeden Stil, immer nach Geschmack der Trainer oder auch der Kunden.
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