Die einzigartige Heilkraft der Küchenkräuter
Viele schöne Kräuter, die oft schon fast vergessen waren, haben heute wieder Einzug gehalten in die deutschen Küchen. Viele Gerichte stellt man wieder mit frischen Kräutern her. Aber diese ganzen Kräuter können noch weitaus mehr als nur gut schmecken und riechen,
die meisten haben sehr wertvolle Inhaltsstoffe, die fit halten und gleichzeitig auch noch Beschwerden lindern können.
Die Melisse ist sehr gut geeignet, um beim Einschlafen zu helfen. In der Küche nutzt man die Blättchen mit dem frisch-fruchtigen Aroma, um Salate zu verfeinern, aber auch für Bowlen, Limonaden und Desserts findet die Melisse ihren Einsatz.
Für die Gesundheit ist die Melisse geeignet, um die Schlafbereitschaft des Gehirns zu erhöhen. Man kann sich einen Tee daraus herstellen. Dafür braucht man zwei Teelöffel an frischen Blättern, die man mit 150 ml Wasser überbrüht. Dann zugedeckt für fünf Minuten ziehen lassen. Anschließend abseihen und trinken. Davon sollte man sich täglich drei Tassen gönnen. Die letzte Tasse Melissentee sollte man etwa eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen einnehmen.
Brunnenkresse ist in der Küche sehr beliebt, weil sie den Appetit bremst. Daher ist es ideal, wenn man die Brunnenkresse grob hackt und dann zum Salat vor dem Hauptgang gibt, denn das spart dann hinterher Kalorien.
Für die Gesundheit macht man sich zunutze, dass die Blätter der Brunnenkresse Senfölglykoside liefern, die dann wiederum Viren und Bakterien abtöten. Das ist sehr gut bei Entzündungen und Schmerzen, beispielsweise bei Halsschmerzen.
Für die Stärkung des Kreislaufs ist der Rosmarin bestens geeignet. In der Küche passt er sehr gut zu allen mediterranen Gerichten. Ganz besonders lecker ist es, wenn man für die letzten fünf Minuten einen Rosmarinzweig in die Pfanne oder auch den Bräter legt zu Lamm oder auch Geflügel.
Für die Gesundheit macht man sich das ätherische Öl des Rosmarins zunutze. Dieses Öl hebt einen zu niedrigen Blutdruck. Am besten nutzt man das Öl als Bad. Dafür zerstößt man in einem Mörser 30 Gramm Rosmarinnadeln zusammen mit 70 Gramm Salz. Davon gibt man dann eine Handvoll in das Badewasser, das höchstens vierzig Grad haben sollte.
Kerbel ist dafür geeignet, um das Gewebe zu entschlacken. In der Küche setzt man ihn ein, weil sein zartes Anis-Aroma bestens zu hellen Soßen oder auch Eierspeisen, Fisch, Gurkensalat, Quarkspeisen und Suppen passt.
Für die Gesundheit sind seine Bitterstoffe sehr wertvoll. Auch die ätherischen Öle werden genutzt. Diese entwässern, und gleichzeitig regen sie auch die Leber und die Nieren an. Auch hier wird der Kerbel als Tee genutzt.
Dafür überbrüht man zwei Teelöffel frisches Kraut mit 150 ml Wasser. Dann zugedeckt für zehn Minuten ziehen lassen. Danach abseihen. Als Kur sollte man vier Wochen lang jeden Tag zwei bis drei Tassen davon trinken.
Der Liebstöckel ist gut geeignet, um eine Blasenentzündung zu lindern. In der Küche nutzt man die gehackten Blätter zu Suppen, Eintöpfen, Soßen, Lamm und auch Salaten.
Das ätherische Öl aus der Liebstöckelwurzel wirkt sehr harntreibend, und es löst auch Krämpfe. Auch hier bereitet man einen Tee zu. Pro Tasse nutzt man einen gehäuften Teelöffel Liebstöckelwurzel aus der Apotheke, den man mit 150 ml Wasser überbrüht. Dann für zehn Minuten ziehen lassen und natürlich abseihen. Zwei Tage lang trinkt man jeweils zwei Tassen.
--------------- ebenfalls interessante Artikel:
- Die Heilkraft des Meeres nutzen – gesund mit Salz
- Die besondere Heilkraft der Blumen
- Wärme und Kälte – beide haben Heilkraft
- Einzigartige Landschaften im schönen Taiwan
- Die ganz besondere Heilkraft der Musik


