Breathwalk – Entspannung durch bewusstes Atmen und Gehen

Wenn die Anforderungen an die Menschen stetig steigen ist es umso wichtiger, dass jeder für sich eine optimale Lösung findet, Stress und Stimmungsschwankungen abzubauen und seine Energiereserven zu mobilisieren.

Als eine sehr gute Möglichkeit hat sich hier Breathwalk entpuppt, Entspannungsübungen durch Atmen und Gehen. Diese Übungen erfordern keine Hilfsmittel und jeder, der gehen kann, kann sie erlernen und ausüben. Breathwalk wurde in den USA entwickelt und hat sich bald als neuer Fitness-Trend etabliert. Es handelt sich hierbei um eine Bewegungslehre aus dem Bereich Yoga. Bereits im Jahre 2004 gab es auch in Deutschland 30 Yogalehrer, die nicht nur die unterschiedlichen Übungen zeigen sondern besonders auch die Wirkung aufzeigen.

Breathwalk ist in erster Linie zügiges Gehen an der frischen Luft und bewusstes Atmen im Rhythmus, Geübte bewegen im Schritttempo gleichzeitig die Finger und sprechen dabei noch Mantras. Durch diese Kombination von bewusstem Atmen, Konzentration und Bewegung schärft man seine Sinne, achtet auf die Signale des Körpers und fühlt sich bereits nach kurzer Zeit gelassener. Nach amerikanischen Studien kann man hierdurch bei regelmäßigem Training Depressionen, Diabetes Typ 2 und Stressbeschwerden entgegenwirken.

Der US-Psychotherapeut Dr. Gurucharan Singh Khalsa und der indisch-amerikanische Kundalini-Yogameister Yogi Bhajan haben Breathwalk entwickelt in der Überzeugung, dass der Rhythmus und die Art und Weise des Atmens Gehirn, Muskeln und Nervensystem beeinflussen, denn ängstliche und verspannte Menschen atmen flach und schnell, wer rhythmisch und tief atmet, signalisiert dagegen Kraft und Entspannung.

Breathwalk kann man in Kursen erlernen, die in der Regel 90 Minuten dauern. Nur wer im Kundalinj Research Institut Massachusetts ausgebildet wurde, darf sich Breathwalk-Trainer nennen. Eine Breathwalkkurseinheit beinhaltet fünf Phasen:

  • Aufwärmen: Dehn- und Yogaübungen im Stand
  • Ausrichten: gute Körperhaltung und geistige Ausrichtung
  • Vitalisieren: Walken mit speziellen Atemmustern, in Verbindung mit Mantren (Laute) und  Mudren (bestimmte Handhaltungen)
  • Balance: Verringerung des Tempos mit leichten Dehn- und Streckübungen und
  • Integrieren: angeleitete Meditation zur Verbindung von Herz und Verstand.

Es gibt 16 unterschiedliche Programme für Breathwalk, ausgerichtet auf die jeweilige Wirkung. So kann man mit bestimmten Übungen einen schnellen Energieschub, Regenerierung der Energiereserven, Sammeln zerstreuter Energien, nach Angstgefühlen Gelassenheit, nach Depressionen Gelassenheit, nach Zerstreuung und Hyperaktivität Aufnahmefähigkeit, nach Zweifeln und Lethargie Motivationsbereitschaft erreichen sowie geistige Klarheit, Intuition, Fokus, Kreativität, Harmonie, Kongruenz, Integrität, emotionale Präsenz und spirituellen Reichtum.

Mit etwas Übung und der erforderlichen Konzentration wird es jedem Breathwalker gelingen, auch die Fingermagie (Mudra) bei jedem Schritt auszuüben und Daumenspitze und nacheinander die einzelnen Fingerspitzen zusammenzudrücken. Hierdurch werden ausgleichende Impulse ans Gehirn gesendet und ein ungestörter Energiefluss und eine Balance der Meridiane stimuliert. Das Sprechen von bedeutungslosen Urtönen wie z.B. Wha He Gu Ru (Mantra)bei jedem Schritt schafft ein ruhiges Zentrum in uns, stellt das ewige Geschnatter ab.

Es ist erstaunlich, wie schnell sich Breathwalk auch in Deutschland verbreitet hat, deutschlandweit kann man heute viele Trainer finden. Und auch Urlaubskurse am Meer, in den Bergen oder auf dem Bauernhof locken mit vielversprechenden Angeboten. Mit Breathwalk geht’s Schritt für Schritt zu mehr Energie.

Tags: , , , , August 23rd, 2011 Posted in sport

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