Vom Kneippen bis Aqua-Cycling – die besten Methoden für Aqua-Wellness
Im Bereich Wellness gibt es jetzt eine Richtung, die sehr stark im Kommen ist, und das ist Aqua-Wellness. Hier gibt es verschiedene Trends, die alle so richtig schön fit, gesund und gelassen machen.
Eine schon seit Jahren beliebte Möglichkeit, die jetzt erst wieder richtig aufgegriffen wird, ist das Kneippen. „Kneippness“ nennt sich dieser Trend. Allerdings ist dies ein Wohlfühlprogramm, das eine recht lange Tradition aufweisen kann.
Kneippen wurde bereits vor 150 Jahren von Pfarrer Sebastian Kneipp erfunden. Das Grundprinzip lautet hier: warm, kalt, warm. Dabei ist es egal, ob es um Güsse, Waschungen oder auch Wassertreten geht, durch die wechselnden Temperaturreize werden Stoffwechsel und Durchblutung gefördert und auch das Immunsystem gestärkt. Das Beste ist daran, dass man dies auch im heimischen Bad durchführen kann.
Für Kraft und Selbstbewusstsein ist Kick-Punch genau das Richtige. Dies ist ein Mix aus Boxen und Taekwondo, bei dem man einmal so richtig Dampf ablassen kann. Während der 45 Minuten dieses Power-Trainings, das mit Kunststoffhandschuhen durchgeführt wird, führt man im flachen Wasser verschiedene Kombinationen aus Tritten und Schlägen aus. Durch dieses spritzige Ganzkörper-Workout werden alle Muskeln gekräftigt, und auch die Beweglichkeit und die Koordinationsfähigkeit werden gefördert. Zudem wird auch gleich noch das Selbstbewusstsein gestärkt. Kurse dazu gibt es in sehr vielen Fitnessclubs und natürlich Schwimmbädern.
Eine gute Methode für mehr Ausdauer ist das Aqua-Jogging. Das ist ein sehr gelenkschonendes Training unter Tiefwasserbedingungen, und so kommt der Kreislauf so richtig schön in Schwung. Dazu gibt es noch Zusatzgeräte wie beispielsweise Schaumstoffgürtel, damit kann die Intensität dieser Laufeinheiten nochmals variiert werden, und das ist der Grund, warum man dabei so viel Kondition aufbaut. Zudem werden beim Jogging im Wasser auch noch die Bandscheiben entlastet. Also ist diese Art von Jogging auch bestens geeignet für alle, die mit dem Rücken Probleme haben.
Wasser-Shiatsu ist eine Variante der bekannten japanischen Druckpunkt-Massage, die halt nur im Wasser stattfindet. Diese Massage bringt Geist und Körper in eine tolle Balance. Man liegt dabei auf einer Schaumstoffrolle im Becken, und ein sogenannter Aquabalancer bearbeitet dabei den Körper ganz sanft zu schönen ruhigen Klängen. Dabei wird gedehnt, massiert und auch die Akupressurpunkte werden stimuliert. Der Effekt ist toll, denn verhärtete Muskeln werden gelöst, und blockierte Energien wieder freigesetzt.
Wer einmal komplett abschalten möchte, der sollte das Floating ausprobieren. Es macht die Seele richtig leicht, und nirgendwo anders kann man dies besser erreichen als beim Floating. Man treibt dabei in einer schalldichten Kabine nahezu schwerelos für eine halbe bis eine Stunde in hoch dosiertem Salzwasser. Das passiert entweder in einer absoluten Stille, oder auch zu den Klängen von meditativer Musik. Man kann auch entscheiden, ob man das lieber im Dunkeln genießen möchte, oder doch eher bei farbigem Licht.
Sehr beliebt gerade bei allen Abnehmwilligen ist zur Zeit das Aqua-Cycling. Es killt richtiggehend das Fett, und somit hilft es beim Abnehmen. Hierbei strampelt man auf speziellen Rädern, und zwar im hüfthohen Wasser. Das kurbelt die Fettverbrennung so richtig an, und hierbei bleiben pro Minute rund neun Kalorien auf der Strecke. Auch Beine und Po kommen so richtig in Form. Hierbei werden auch die Rumpf- und Armmuskulatur mit eingesetzt, und daher kann man Aqua-Cycling schon als abwechslungsreiches Ganzkörpertraining bezeichnen. Zudem schwitzt man hier nicht so wie an Land, und somit macht das Training auch so richtig Spaß. Gerade dies sind die Vorzüge, die die Übergewichtigen so schätzen, denn viele können an Land nicht so gut Sport treiben. Im Wasser verbrennt der Körper zudem noch weitaus mehr Kalorien als an Land, und so wird diese Sportart unter Wasser die absolut beste Möglichkeit, um effektiv Übergewicht abzubauen.
Eingesetzt wird diese Methode aber auch gerne nach Operationen, um die Bewegungsmotorik zu schulen. Das Aquabiking stärkt hier die Muskulatur und stabilisiert sie auch. Schon an Land bedeutet Radfahren eine Bewegung ohne Belastung, aber im Wasser wird auch noch der Restdruck genommen, und so ist diese Variante des Radfahrens noch mehr gelenk- und bänderschonend. Hier gibt es praktisch kein Verletzungsrisiko und auch keine Rückenschmerzen. Die Voraussetzung ist natürlich, dass diese Übungen auch korrekt durchgeführt werden. Auch das Bindegewebe wird hier massiert, und das Gewebe entstaut. Zudem wird der Lymphfluss gefördert. Wer sich für diesen Sport interessiert, sollte zunächst einen Kurs besuchen, bevor man sich in das kühle Nass stürzt.
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