La Gomera – auch das richtige Traumziel zum Wandern
La Gomera liegt im Atlantik und ist eine der sieben Kanarischen Inseln. Der wichtigste Ort der etwa 370 Quadratkilometer großen Insel ist San Sebastiàn de la Gomera.
Spannend ist an La Gomera, dass die Insel gleich in mehreren Vegetationszonen liegt. Der Garajonay ist der höchste Berg der Insel mit immerhin 1487 Metern. In dieser Höhe gibt es noch Mischwälder, ansonsten wachsen dort Sträucher.
La Gomera eignet sich für Spanien Urlauber mit völlig unterschiedlichen Wünschen an das Klima. Während es im Süden eher trocken ist, fällt im Norden deutlich mehr Regen. Im Sommer wird es auf der Insel auch im Durchschnitt 29° C, so dass die Temperaturen an einigen Tagen, vor allem von Juli bis Oktober, auch heißer werden können. Im Winter fallen die Temperaturen dafür kaum unter milde 20° C. Die regenreichste Zeit ist der Winter. Dennoch fällt auch in den Monaten Dezember und Januar nur an einigen Tagen Regen. Badeurlauber freuen sich dafür im Sommer über schöne 23° C Wassertemperatur im Herbst, wenn die Sonne das Meer den ganzen Sommer über erwärmt hat.
Auf La Gomera wird unter anderem Wein angebaut. Touristen haben vielerorts die Möglichkeit, den Wein zu probieren. Touristen reisen zumeist mit dem Flugzeug an und legen dann die letzte Strecke mit der Fähre zurück. Es gibt jedoch seit 1999 auch die Möglichkeit, direkt auf La Gomera zu landen. Allerdings ist dieser Flughafen nur für kleine Maschinen freigegeben.
Die Insel hat ihren Gästen viel zu bieten. Das Wanderwegenetz ist berühmt und eignet sich auch für anspruchsvolle Touren. La Gomera ist etwa 12 Millionen Jahre alt. Touristen, die sich für die Entstehung der Insel interessieren, werden viel zu sehen bekommen. Die Insel bestand ursprünglich aus Vulkanen, auch diese Rückstände sind heute noch sichtbar.
Überhaupt ist die La Gomera ideal für Naturfreunde, denn hier wird sanfter Tourismus praktiziert. Die Bewohner leben bis heute vom Fischfang und der Landwirtschaft. Der Tourismus wird mit Herz, jedoch nicht ausschließlich betrieben, wie man auch darauf achtet, das Flair der Insel zu erhalten. Das wird beim Besuch der Sehenswürdigkeiten besonders deutlich. Berühmt ist zum Beispiel der Lorbeerwald. Er trägt den Namen El Credo und soll der größte Wald dieser Art auf der ganzen Welt sein. Wer diesen Wald besichtigt, sollte sich zum Nationalpark Garajonay durchfragen.
Der Park zählt zu den besonders schützenswerten Stätten, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Touristen, die sich näher über die Bevölkerung der Insel informieren erfahren bei dieser Gelegenheit, dass sich die Ureinwohner mit einer Pfeifsprache verständigen. Auf diese Weise sind sie in der Lage, wichtige Informationen auch über weite Entfernungen zu übermitteln.
Der „grüne Balkon“ von La Gomera ist eigentlich ein Dorf mit dem Namen Agulo. Es befindet sich in den Bergen und kann besichtigt werden. Wer möchte, kann etwas länger in dem Dorf bleiben, denn man bietet hier auch Fremdenzimmer. Von Vueltas aus werden Whale Watching Touren veranstaltet. Die beste Zeit für so ein Vorhaben sind die Monate März bis Mai. Die Touristen bekommen mit etwas Glück nicht nur große Delfine, sondern auch beeindruckende Wale, wie den Finnwal zu sehen.
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