Die Heilkraft des Meeres nutzen – gesund mit Salz

In der Meeresapotheke ist es wohl das wichtigste „Medikament“ – das Salz. Es liefert sehr viele wertvolle Mineralstoffe und auch Spurenelemente, das sind neben Kalzium, Natrium, Magnesium, Phosphor und Zink auch Jod und Eisen. Das ist der Grund, warum es bestens geeignet ist für die Therapie und auch die Vorbeugung von unterschiedlichen Gesundheitsproblemen. Salz gibt es übrigens in ganz unterschiedlichen Sorten, die alle einen anderen Mineraliengehalt haben und daher auch alle komplett unterschiedlich wirken.

Kinder haben sehr schnell einmal Ohrenschmerzen. Gerade für die empfindlichen Kinderohren ist eine Behandlung mit Salz ideal geeignet. Es hat keinerlei Nebenwirkungen, und nimmt auch ganz schnell den Schmerz. Für diese Art von Therapie ist jede Salzsorte geeignet. Das ist deshalb so, weil Salz eine gespeicherte Wärme immer nur sehr langsam wieder abgibt. So wird dann die entzündete Region besser durchblutet, und der Heilungsprozess gut beschleunigt. Man füllt für die Behandlung einfach ein Baumwollsäckchen mit Salz, und zwar ungefähr eine Tasse voll. Dann im Backofen bei 50 Grad erhitzen, und dann so warm wie es möglich ist auf das Ohr legen.

Heuschnupfen ist heute sehr verbreitet, und eine der unangenehmen Nebenwirkungen ist eindeutig, dass die Nasenschleimhäute anschwellen, dadurch werden sie weniger durchblutet und dann können den Blütenstaub sehr viel schlechter abwehren. Eine nebenwirkungsfreie Variante zu den üblichen abschwellenden Nasensprays sind Meersalz-Spülungen. Das Salz desinfiziert, und zudem sorgt es dafür, dass sich die Schleimhäute automatisch zusammenziehen. Man löst dafür einfach einen Teelöffel Salz in einem Glas mit lauwarmem Wasser auf, und das schnäubt man dann sanft mehrmals täglich ein.

Auch bei Parodontitis kann Salz sehr gut wirken. Hier ist es das Salzkauen, das Abhilfe schafft. Zahnfleischentzündungen sind sehr unangenehm, sie können nicht nur zum Verlust der Zähne führen, sondern sie gelten auch als Risikofaktor für eine Arterienverkalkung. Daher ist es schon wichtig, dass man vorbeugt. Das Salz hilft hier ganz einfach. Kristallsalz, das man hierfür benötigt, bekommt man in jeder Apotheke. Es hat eine antientzündliche Wirkung, und dafür ist das enthaltene Magnesium verantwortlich. Die Anwendung ist recht einfach, einmal täglich vermischt man einen Teelöffel Kristallsalz mit etwas Wasser. Dann kaut man so lange darauf herum, bis sich die Körner ganz aufgelöst haben und nicht mehr zwischen den Zähen knirschen. Anschließend das Ganze wieder ausspucken.

Auch bei Akne ist Salz sehr wirksam. Die sehr lästigen Pickel sind die Folge von Entzündungen der Talgdrüsen und auch der Haarfollikel. Oft entstehen sie bei Hormonveränderungen wie etwa der Pubertät, in der Schwangerschaft oder vor der Regel. Da die Mineralien im Salz des Toten Meeres ganz besonders schnell in die Haut eindringen, wirken sie desinfizierend und sie normalisieren die Talgproduktion. Auch hier ist die Anwendung sehr einfach, man löst 25 g Totes Meer Salz in 100 ml heißem Wasser auf. Dann noch einmal 400 ml Wasser dazugeben. Dann ein Baumwolltuch darin einweichen und auswringen. Dann für gute zehn Minuten auf die betroffenen Stellen legen.

Ein Solebad ist bestens dazu geeignet, den Stoffwechsel anzuregen. Leidet man beispielsweise unter Müdigkeit, Verdauungsproblemen oder auch Stress, dann ist es möglich, die Körperfunktionen wieder in Schwung zu bringen, und zwar durch äußere Reize. Das Salz hilft hier ganz einfach, denn wenn die Sole im Badewasser ist, entzieht sie dem Körper Giftstoffe.

Gleichzeitig werden aber auch Mineralien über die Haut aufgenommen, und so wird der Kreislauf angeregt. Für das Solebad gibt man 1,2 kg Solesalz in das Badewasser, das maximal 37 Grad warm sein sollte. Beim ersten Mal nur 15 Minuten darin baden, später kann man die Zeit auf bis zu 30 Minuten erweitern. Danach dann die Haut nur einfach sanft abtupfen, und dann mindestens eine halbe Stunde ruhen.

Chronisch kalte Füße – nicht nur sehr viele Frauen kennen das. Aber es gibt ein sehr einfaches und auch effektives Mittel gegen die kalten Füße, denn man muss einfach den Blutfluss richtig anregen. Und das geht wunderbar mit Salzsocken. Kaltes Salzwasser ist bestens geeignet, um die Füße warm zu machen. Was sich erst einmal paradox anhört, ist es aber gar nicht. Durch das kalte Salzwasser ziehen sich die Adern zunächst zusammen, und dann entspannen sie wieder. Wendet man dies häufig an, so wirken Salzsocken wie ein richtiges Training für die Füße. Für diese Salzsocken nimmt man einfach ein paar dicke Socken aus reiner Wolle. Diese tränkt man in einem Liter Wasser, in dem ein Teelöffel Salz gelöst wurde. Dann gut auswringen und auch gleich anziehen. Darüber dann ein paar trockene Socken streifen, und wenn es geht über Nacht tragen. Gegebenenfalls kann man auch eine Wärmflasche darüber legen.

 

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