Schutz vor Zecken – sich rechtzeitig zum Beginn der Zeckenzeit schützen
Jetzt wird es wieder wärmer, und dann sind sie wieder da, die kleinen Plagegeister Zecken. Sie sind ja nicht nur Plagegeister, sondern auch eine wirkliche Gefahr. Und die Zecken lauern ja auch wirklich überall, sei es im eigenen Garten, beim Spazierengehen oder auch beim Wandern. Diese kleinen Blutsauger übertragen sehr oft gefährliche Krankheiten. Aber es gibt einige Tipps von Experten, die das verhindern können.
Wichtig ist, dass man auf jeden Fall auch diese Tipps anwenden sollte, wenn man nicht gerade in einem Gefahrengebiet wohnt, wie beispielsweise Bayern oder Baden-Württemberg.
Wichtig ist auf jeden Fall, dass man sich immer gut verpacken sollte. Eine nackte, also unbedeckte Haut ist immer eine wahre Einladung für alle Zecken. Daher sollte man immer lange Ärmel tragen, und auch lange Hosen. Geht man durch Gras spazieren, dann sollte man die Hose in die Socken stecken. Ist man bei der Gartenarbeit, dann sind eine Kopfbedeckung und auch ein Halstuch sehr gut, um den Zecken das Leben schwer zu machen.
Dagegen eher unzuverlässig sind die oft angebotenen Zeckenschutzmittel. Dabei ist es ganz egal, ob sie zum Sprühen oder auch zum Cremen sind. Bei einer Untersuchung, die die Stiftung Warentest durchführte, fielen die meisten dieser Mittel gnadenlos durch. Andere zeigten bei unterschiedlichen Personen auch sehr starke Wirkunterschiede. Der eine war über Stunden gut geschützt, der andere hatte nur für 40 Minuten Freude am Schutz.
Wenn man einen Tag im Freien verbracht hat, dann sollte man sich selbst und natürlich auch die Kinder sehr gründlich absuchen. Das ist sehr wichtig, denn je eher eine solche Zecke entfernt wird, desto geringer ist die Gefahr, dass man sich mit der FSME infiziert. Zecken gibt es in vielen Formen, von rötlich in Stecknadelkopfgröße, bis hin zu erbsengroßen gräulichen Exemplaren. Ganz besonders gern sitzen sie in der Kniekehle. Auch die Achselhöhle, die Leiste, der Unterschenkel und auch der Haaransatz sind die bevorzugten Gebiete der Zecken.
Wenn man eine Zecke entdeckt hat, sollte man auf jeden Fall sehr vorsichtig sein. Wichtig ist, dass man die Zecke auf keinen Fall zerquetscht. Tabu sind hier auch Öl, Kleber und Zahnpasta. Diese Mittel lassen die Zecke ersticken, und während ihres Todeskampfes erbricht sie sich. So gelangt dann ein richtiger Schwall von Krankheitserregern in die Wunde hinein. Wie man sich denken kann, schießt das Infektionsrisiko so enorm in die Höhe.
Am besten ist, man fasst die Zecke direkt über der Haut am Kopf, und dann zieht man sie ganz vorsichtig heraus. Wenn sie sehr festsitzt, dann hilft es oft, wenn man eine kleine Drehbewegung macht. Allerdings ist es auch vollkommen unnötig, wenn man ein wildes Herumschrauben durchführt, denn Zecken haben nunmal kein Gewinde.
Am besten ist es, man besorgt sich in der Apotheke eine Zeckenzange, die ist einfach zu bedienen.
Eine der Krankheiten, die Zecken übertragen können, ist die Frühsommer-Meningo-Encephalitis, besser kurz bekannt als FSME. Dies ist eine virusbedingte Erkrankung des Hirns und der Hirnhäute. Das ist eine schwere Erkrankung, aber es gibt eine gute Nachricht, denn gegen FSME kann man sich impfen lassen.
Die zweite Erkrankung ist die Borreliose. Dies ist eine Bakterien-Infektion, gegen die nur Antibiotika helfen. Wenn nach einem Zeckenstich Rötungen auftreten, ganz egal wo am Körper, sollte man immer den Arzt aufsuchen.
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