Sehr wichtig für eine schöne Haut – die gründliche Gesichtsreinigung
Die Gesichtsreinigung ist ein wichtiger Bestandteil der Hautpflege, leider wird er von sehr vielen gänzlich außer acht gelassen. Die Gesichtsreinigung sollte auf jeden Fall sehr gründlich sein, aber gleichzeitig auch sanft. Dabei ist es unerlässlich, dass man sich für ein Waschprogramm entscheidet, das genau zum Hauttyp passt.
Wasser ist zwar bekanntlich zum Waschen da, aber das ist ja noch längst nicht alles, denn ausreichend ist Wasser für eine gründliche Reinigung mit Sicherheit nicht.
Es ist zwar ein sehr schöner Gedanke, dass man nur das kühle Nass an die Haut lässt, aber nur damit kann man zwar Schmutz oder auch Schweiß und abgestorbene Hornschüppchen von der Haut entfernen, aber auf der Haut befindet sich ja auch noch etwas anderes, beispielsweise Talg, Fette und auch andere Stoffe. Diese sind nicht wasserlöslich, und können daher auch nur mit Hilfe von entsprechenden Reinigungsmitteln entfernt werden. Zudem bereiten diese Reinigungsprodukte die Haut auch gleich bestens vor auf die nachfolgenden Pflegewirkstoffe. Das ist auch der Grund, warum man kaum gute Wellnessangebote findet, bei denen keine gründliche Reinigung vorausgeht.
Wer die Haut noch etwas effektiver reinigen möchte, der sollte dazu ein weiches Bürstchen nutzen, mit dem sich Gel oder auch Schaum weitaus besser in die Haut einarbeiten lassen. Zu beachten ist allerdings, dass je empfindlicher die Haut ist, desto weniger Rubbeln sie auch verträgt. In einem solchen Fall ist es auf jeden Fall besser, ein feuchtwarmes Tuch auf das Gesicht zu legen, denn durch die Wärme öffnen sich die Poren, und die Wirkstoffe können auch viel besser aufgenommen werden.
Auch Wasser ist hier nicht gleich Wasser, denn wenn beispielsweise kalkhaltiges Wasser auf der Haut liegen bleibt, dann wird die Haut sehr schnell stumpf, und auch die Pflege kann nicht richtig eindringen. Daher ist es wichtig, dass man auch nach der Reinigung noch ein Gesichtswasser nutzt. Für diesen Zweck gibt es sehr unterschiedliche Produkte im Angebot.
Oft weiß man nicht so ganz genau, welchen Hauttyp man eigentlich hat. Das lässt sich aber ganz einfach herausfinden, dafür muss man nur das Gesicht wie gewohnt reinigen, aber danach trägt man erst einmal für eine halbe Stunde keinerlei Pflege auf, und nach Ablauf der halben Stunde betrachtet man das Hautbild.
Wenn man dann feststellt, dass die Haut bereits kurz nach der Reinigung wieder recht stark glänzt, dann hat man eindeutig eine recht ölige Haut. Diese ist zwar sehr robust, aber sie enthält einfach zu viele Lipide, also hauteigene Fette. Diese Haut neigt sehr gerne zu Hautunreinheiten. Für die tägliche Reinigung sollte man bei diesem Hauttyp mild schäumende Waschgele benutzen, denn diese entziehen der Haut das überschüssige Fett ganz sanft. Bei diesem Hauttyp ist das Gesichtswasser ein absolutes Muss als Abschluss, denn es mindert den Glanz, verfeinert auch die Poren und wirkt zudem noch desinfizierend.
Eine Mischhaut liegt dann vor, wenn Nase, Stirn und Kinn, also die sogenannte T-Zone, nach der Reinigung leicht glänzen, aber der Rest des Gesichts eher trocken ist. Eigentlich ist diese Haut sehr pflegeleicht, denn ihr Talggehalt und auch der pH-Wert liegen im normalen Bereich. Dies kann man auch stabil erhalten, wenn man eine Reinigungsmilch und anschließend ein alkoholfreies Gesichtswasser nutzt.
Wenn die Haut so richtig spannt oder auch schuppt, und zudem auch eher feinporig ist und kleine Knitterfältchen aufweist, dann liegt eine sehr trockene Haut vor. Hier ist es dann gut, wenn man eine reichhaltige Reinigungsmilch oder auch Reinigungscreme nutzt, die rückfettend sein sollte. So pflegt sie schon beim Waschen. Als Abschluss sollte man hier ein feuchtigkeitsspendendes Gesichtswasser nutzen.
In der Frage, wie man sich denn am besten wäscht, gibt es keine festen Regeln, denn ob man ein Kosmetiktuch nimmt, die Hände oder auch einen Waschlappen, das bleibt eigentlich dem eigenen Geschmack überlassen. Für unterwegs gibt es entsprechende Feuchttücher, die man in die Handtasche oder auch in das Wochenendgepäck stecken kann. Auch die Frage der Nutzung eines Weichspülers für die Handtücher ist wieder einmal eine reine Geschmackssache. Ohne den Weichspüler ist das Handtuch härter und wirkt zusätzlich wie ein Peeling, mit Weichspüler ist es angenehmer für eine sensible Haut.
Auch ist es gut für die Haut, einmal in der Woche ein Dampfbad zu nehmen. So wird der Teint geklärt und auch die Poren geöffnet. Ein schönes Bad kann man sich wie folgt herstellen:
Je einen Esslöffel Kamilleblüten und Pfefferminzblätter sowie auch 125 ml Apfelessig in eine Schüssel geben und dann mit kochendem Wasser übergießen. Dann das Gesicht für 15 Minuten darüber halten und abdecken mit einem Handtuch. Danach das Gesicht immer nur trockentupfen und dann ganz leicht eincremen.
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