Sich trotz Diabetes in der eigenen Haut wohlfühlen

Die meisten Diabetiker kennen es, wenn zu viel Zucker im Blut herumschwimmt, dann leiden mit der Zeit nicht nur die Blutgefäße und natürlich die Nerven, sondern auch die Talgdrüsen. Dann wird die Haut rissig, trocken und rau, und zudem schuppt und juckt sie auch noch. Entstandene kleine Wunden heilen sehr schlecht, und sie können sich auch sehr schnell entzünden. So kann es dann zu einem sogenannten „offenen Bein“ kommen. Aber so etwas kann man zum Glück auch abwenden.

Wenn man unter Diabetes leidet, dann sollte man alles vermeiden, was die Haut noch weiter austrocknen kann, also sollte man unbedingt heißes Wasser, Seife und auch normale Duschgels sowie alkoholische Gesichtswässer vermeiden.

pflege-diabetes Wenn man sich Wannenbäder gönnen möchte, dann sollte der Badezusatz auf jeden Fall sehr stark rückfettend sein, wie beispielsweise ein Badeöl. Zudem sollte man auf keinen Fall länger als 15 Minuten baden, und nicht heißer als 38 Grad. Und anschließend sollte man auf jeden Fall, trotzdem man ein Badeöl genutzt hat, die Haut eincremen.

Wer lieber duscht, der sollte unbedingt auf pH-neutrale Produkte achten. Bestens geeignet für die Haut von Diabetikern sind auch feuchtigkeitsbindende Zusätze wie beispielsweise Urea und auch ein recht hoher Anteil an pflanzlichen Ölen. Für das Gesicht sollte man immer seifenfreie Waschstücke, die sogenannten Syndets, nehmen. Auch Reinigungsschaum und Gesichtsmilch sind geeignet.

Da jeder Kontakt mit Wasser die Haut austrocknet, sollte man die Haut nach jedem Waschen, Baden und Duschen eincremen. Ist die Haut sehr trocken, oder gibt es auch ganz besonders trockene Stellen wie beispielsweise die Schienbeine, dann sollte man dies auch ruhig zwei Mal täglich durchführen. Ganz besonders gut geeignet sind hier Produkte, die die Feuchtigkeitsbinder Glyzerin oder Urea enthalten.

Da Diabetiker vermehrt über den Urin Zink ausscheiden, dieser Stoff aber für die Haut sehr wichtig ist empfiehlt es sich, bei kleinen Hautrissen und auch schlecht heilenden Wunden zusätzlich Zink-Präparate einzunehmen. Dies sollte aber immer nur in Absprache mit dem Arzt erfolgen.

Sehr wichtig ist es auch für jeden Diabetiker, auf kleine Wunden zu achten. Da bei einer Diabetes die Nerven geschädigt werden, bemerken die Betroffenen oft gar nicht, dass es zu kleinen Rissen, beispielsweise an den Füßen, gekommen ist. Daher ist es wichtig, gerade die Füße jeden Tag einmal auf solche unbemerkten Risse zu untersuchen.

So kann man trotz der Erkrankung dennoch in der Lage sein, sich in seiner Haut absolut wohl zu fühlen, und auch seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun.

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Tags: , , , , Februar 25th, 2011 Posted in Beauty, Gesundheit

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