Für den Frühling jetzt schon einmal die Wintermüdigkeit abstreifen
Viele Menschen fühlen sich gerade jetzt sehr müde, lustlos und auch schlapp. Das ist auch gar nicht so schlimm, weil man das auch ganz einfach wieder ändern kann. Es gibt ein paar ganz einfache Power-Tipps, mit denen man dieses jahreszeitliche Energietief austricksen kann.
Eine Möglichkeit ist dabei die Fit-Frucht Banane. Die in ihr enthaltenen Mineralstoffe Kalium und auch Magnesium machen uns ganz besonders leistungsstark, für die nötige Gelassenheit sorgt das Vitamin B6, und durch die drei unterschiedlichen enthaltenen Zuckerarten, die sofort ins Blut gehen, bekommt der Körper genug Energie. Bananen enthalten aber auch die Hormone Serotonin und Noradrenalin, und diese sind mitverantwortlich für das positive Denken.
Auch eine kleine Hallo-Wach-Massage wirkt sehr oft Wunder. Sie ist sehr einfach, aber vor allen Dingen wirksam. Dafür die Ohrmuscheln auf beiden Seiten ganz sanft auf- und abwärts kneten. Dabei sollte der Daumen immer hinter dem Ohr liegen, und der Zeigefinder vor dem Ohr. Mit der Massage hört man auf, wenn die Ohren gut durchblutet sind. Es hilft auch gut, wenn man die Hand-Innenseiten einfach drei Zentimeter unterhalb der Handgelenke mit dem Daumen massiert.
Wenn die Tage grau sind, dann sollte man sich auf jeden Fall ganz bewusst farbenfroh kleiden. Sehr belebend auf das Gemüt wirken hier Orange, Rot und Gelb. Und nicht nur bei der Kleidung sollte es so sein, auch in den eigenen vier Wänden sollte man sich mit diesen Muntermachern umgeben. Hier muss es nicht gleich eine Wand sein, die in der Farbe gestrichen wurde, auch Kleinigkeiten wie beispielsweise Handtücher, Kissen, ein Strauß bunter Blumen oder auch Gardinen können einen Effekt bringen.
Man kann sich auch ruhig einmal dopen, und zwar mit Blüten. Es ist so, dass man, wenn Rosenduft in der Luft liegt, der Psyche damit einen Wohlfühl-Kick bereitet. Dafür reicht es schon, wenn man ein Stück parfümierte Rosenseife in das Bad legt. Natürlich kann man auch an frischen Blüten schnuppern.
Man glaubt es kaum, aber nur eine einzige Minute Lachen ist bereits so erfrischend wie ganze 45 Minuten Entspannungstraining. Durch das Lachen werden die Muskeln gelockert, zudem werden aufgestaute Emotionen befreit und Glückshormone freigesetzt. Das Beste daran ist auch noch, dass das Gehirn dabei nicht erkennt, ob dieses Lachen einfach nur aufgesetzt ist, oder ob es von Herzen kommt, es reagiert immer positiv darauf.
Nicht zu verachten ist auch die Licht-Energie. Bereits eine halbe Stunde im Freien sorgt dafür, dass das Schlafhormon Melatonin abgebaut wird. Das sorgt dann wiederum für Glücksmomente. Selbst wenn es draußen richtig grau ist, dann ist das natürliche Tageslicht immer noch stärker als die künstliche Beleuchtung. Das Licht als Stimmungsaufheller wirkt über die Augen, und daher sollte man nicht gleich eine Sonnenbrille aufsetzen.
Wenn es morgens zwar bereits höchste Zeit ist, und man eigentlich unbedingt aufstehen müsste, man sich aber hundemüde fühlt, dann gibt es einen Atem-Trick, den man nutzen kann, und zwar die Feueratmung. Dafür setzt man sich im Bett einfach in den Schneidersitz und legt die Hände locker auf die Oberschenkel. Dann drei Minuten lang sehr schnell und auch flach ein- und ausatmen, und zwar in kurzen Stößen ausatmen. Sobald ein Schwindelgefühl aufkommt, sofort aufhören und gleich wieder normal atmen.
Stretching am frühen Morgen – nein, man muss nicht gleich aus den Bett heraus zum Sport übergehen, es reicht, wenn man es macht, wie die Katzen das tun, nämlich sich ausgiebig dehnen, strecken und räkeln direkt nach dem Aufwachen. So ist der Körper bestens in der Lage, sich auf die Tagesaktivitäten einzustellen.
Die Lebensgeister weckt das Wassertreten à la Kneipp sehr gut. Dafür gleich morgens schon eine Schüssel mit kaltem Wasser füllen, und dann darin mit beiden Beinen abwechselnd auf der Stelle treten. Noch effektiver ist es, wenn man beispielsweise eine Wiese zur Verfügung hat, denn dann wird nicht nur die Durchblutung gefördert, sondern auch die Füße massiert. Das ist sehr wohltuend und ist in der Lage, gleich den ganzen Körper zu erfrischen.
Sehr beliebt ist auch immer der Zitrus-Kick. So kann man schon beim Duschen beispielsweise Zitrusgele verwenden, denn diese Aromen bahnen sich einen Weg direkt in das Gehirn. Dort signalisieren sie, dass man frisch, unternehmungslustig und auch aktiv ist. Am besten duscht man dann auch gleich Arme und Beine kalt ab.
Auch sehr viele Power-Tees können helfen, sich auf den Frühling vorzubereiten. Diese Tees wirken sowohl heiß oder auch kalt. Rooibos-Tee beispielsweise regt den Stoffwechsel an, Lapacho-Tee entgiftet, und der grüne Tee ist sogar in der Lage, die Zellen zu schützen. Der bekannte Matetee belebt und kann auch neue Kräfte mobilisieren.
Hat man oft eine sehr fahle Haut, dann kann man dies mit Brennnesseltee wieder in Ordnung bringen. Dazu sollte man vier Wochen lang jeden Tag drei Tassen Tee trinken.
Mudras sind Fingergesten aus der asiatischen Heilkunde, sie sind hierzulande auch als Fingeryoga bekannt. Diese aktivieren die Reflexzonen der Hände, und das gibt ein positives Echo im Körper. Wenn man mehr Antriebskraft braucht, dann sollte man einfach die Finger beider Hände ineinander verschränken, dabei berühren sich der rechte und der linke Daumen. Ganz einfach mehrmals täglich aufeinander drücken, und dabei sollte man auf jeden Fall alle Gedanken loslassen und entspannen.
Allerdings ist das beste Mittel, um richtig in Schwung zu kommen, immer noch Bewegung. Die Hormonproduktion wird durch Joggen, Radeln oder auch Walking angeregt, so wird der Kopf frei, und nebenbei verheizt man noch die überflüssigen Pfunde.
Kraft durch Yoga, das ist auch eine Methode, die wunderbar bei Müdigkeit hilft. Einfach hinstellen, die Arme über den Kopf strecken und die Handflächen aneinander legen. Dann die Ellenbogen nach außen öffnen, aber dabei werden die Schultern gesenkt. Danach dann ein Bein anwinkeln, und dann den Fuß einfach an der Innenseite des anderen Beins anlegen. Diese Position einfach ein paar Atemzüge lang halten, dann wieder absetzen und die Arme senken. Das Ganze zwei bis drei Mal wiederholen. Wer mehr davon erlernen möchte, der kann in seinen geplanten Wellness Ferien auch einmal einen Yogakurs belegen.
Und erwiesen ist auch, dass jeder, der morgens lieber früher aufsteht, einfach besser drauf ist. Alle Langschläfer brauchen gute zwei Stunden länger, um so richtig auf Touren zu kommen. Und wenn sie es dann erst einmal geschafft haben, sind sie nicht in der Lage, die Stimmung so lange zu halten wie die Frühaufsteher. Helfen könnte bei den Nachteulen allerdings auch, am Morgen richtige Gute-Laune-Hits zu hören.
--------------- ebenfalls interessante Artikel:
- Jetzt schon planen – die Entschlackung nach den Weihnachtstagen
- Schön im Winter – jetzt braucht die Haut eine andere Pflege
- Vitalreisen nach Österreich – schon einmal Indian Balance oder Java Lulur ausprobiert?
- Luxus den man sich einfach einmal gönnen sollte
- Ab und zu einmal High Heels – mit ein paar Tricks gar kein Problem


