Eine sanfte Hilfe für den Rücken bei schmerzhaften Verspannungen
Fast einjeder kennt es, und hat es auch schon in irgendeiner Weise einmal gehabt – schmerzhafte Verspannungen. Einmal ein steifer Hals, das nächste Mal ein Stechen im Rücken, das ist bei den meisten Menschen schon zum Alltag geworden. In den meisten Fällen ist es so, dass diese Beschwerden auf diverse Muskelverspannungen zurückzuführen sind. Diese sind nicht nur außerordentlich schmerzhaft, sondern können sich auch gleich auf den kompletten Organismus auswirken.
Schließlich sind alle Organe durch das vegetative Nervensystem auch mit der Wirbelsäule verbunden.
Dabei ist es so, dass Halswirbel-, Brustwirbel- und auch Lendenwirbelsäule mit den unterschiedlichen Körperregionen korrespondieren. Das ist eine Wechselwirkung, die spürbare Folgen haben kann. So ist es durchaus möglich, dass sich organische Erkrankungen als Rückenschmerzen manifestieren. Und auch umgekehrt ist es möglich, dass Verspannungen und Blockaden auf Dauer dann zu organischen Problemen führen können. Daher ist es sehr wichtig, dass Rückenprobleme immer aus ganzheitlicher Sicht behandelt werden. Allerdings gibt es auch einige Hilfen im Akutfall, aber natürlich kann man auch vorbeugend arbeiten.
Ein wichtiger Punkt ist es immer, dass man aktiv bleibt. Das kostet zwar in den meisten Fällen Überwindung, aber gegen Schmerz ist Bewegung immer noch das beste Mittel. Die gesamte Durchblutung des eigentliches gereizten Gewebes wird erhöht, und dadurch wird die Muskulatur viel besser mit Sauerstoff und auch Nährstoffen versorgt. Also sollte man anstatt sich auf der Couch zu fläzen lieber einen Spaziergang unternehmen. Die allerbeste Prävention ist es zudem, einen Ausdauersport wie Fahrradfahren oder auch Joggen auszuüben. Auch ein gezieltes Rückentraining kann hier helfen.
Wärme ist auch ein wunderbares Mittel. Muskeln verhärten sich sehr schnell bei Kälte, daher ist es wichtig, im Winter ruhig mehrere Kleidungsschichten zu tragen, denn zwischen diesen bildet sich dann wärmendes Luftpolster. Hat man akute Verspannungen, dann kann ein heißes Kirschkernkissen Linderung bringen. Recht alltagstauglich sind die Wärmeumschläge, die es in der Apotheke gibt. Diese erwärmen sich ganz automatisch, und die schmerzende Partie im Rücken wird lange warm gehalten.
Sehr wichtig ist hier auch die innere Entspannung. Stress schwächt den gesamten Rücken, denn wenn man gestresst ist, dann zieht man ganz ohne es zu merken die Schultern hoch, und die Muskeln verkrampfen sich. Ganz wichtig sind daher regelmäßige Ruhezeiten im täglichen Alltag. Bestens eignen sich hier Entspannungsmethoden wie beispielsweise das autogene Training. Es gibt auch eine SOS-Atemübung, die man im akuten Fall anwenden kann. Einfach durch die Nase langsam ganz einatmen, und dann durch den ganz leicht geöffneten Mund in der doppelten Zeit wieder ausatmen.
Auch die immer beliebter werdende Pflanzenkraft drängt sich immer mehr in den Fokus bei dieser Art von Schmerzen. Wichtig bei Verspannungen ist der Beinwell-Extrakt, zu dem es auch gerade eine aktuelle Studie des Herstellers gibt. Diese zeigt, dass bei sehr vielen Patienten mit Rückenschmerzen, die mit dieser Pflanze behandelt worden sind, bereits innerhalb von drei bis vier Tagen schon eine spürbare Besserung eintrat. Zum Glück setzen immer mehr Hersteller auf die heilende Kraft der Natur.
Man mag es nicht unbedingt glauben, aber auch die Bauchmuskeln sind sehr wichtig für einen schmerzfreien Rücken, denn sie unterstützen den Rumpf dann von vorne und verleihen zudem eine aufrechte Haltung. Hier kann ein gezieltes Bauchtraining helfen, und auch sanfte Sportarten wie Yoga oder Pilates können hier sehr gut helfen. So wird die Körpermitte gestärkt und zudem auch die Schmerzen im Rücken gelindert.
Die sieben Halswirbel sind sehr oft belastet, wenn es um seelische Belastungen geht, denn diese äußern sich sehr oft in Verspannungen der Schulter- und Nackenmuskulatur. Reizungen der Nerven an den obersten Halswirbeln Axis und Atlas können zu Migräne, Kopfschmerzen und auch Schlafproblemen oder auch Schwindel führen. Gibt es Beschwerden am ganz unteren Halswirbel, so kann es eventuell Herzprobleme geben.
Das Herz wird vom zweiten der Brustwirbel aus nervlich versorgt, und hier können auch Ursachen von Herzproblemen liegen. Die beiden Brustwirbel darunter wiederum korrespondieren mit der Lunge und den Bronchien. Von den restlichen Brustwirbeln schließlich laufen Nerven zu Galle und Magen. Gibt es hier eine Blockade, so kann dies zu Sodbrennen, Gastritis oder auch noch anderen Beschwerden führen.
Vom obersten Lendenwirbel aus führen auch Nerven zum Dickdarm, daher ist es auch möglich, dass Verdauungsstörungen hier entstehen können. Die beiden Wirbel darunter stehen in Verbindung mit Blase, Knie und den Geschlechtsorganen. Gibt es hier Blockaden, so könnten mögliche Folgen Unterleibsprobleme, Blasenleiden und Impotenz sein. Auch ganz wichtig, am vorletzten Lendenwirbel entsteht auch der Ischiasnerv.
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