Polebatics – die ästhetische Form des Pole Dance wird immer mehr zum Trend

Polebatics ist eine Art, an der Stange zu tanzen, ohne dass man auf zwielichtige Gedanken kommt. Bei dieser Art des Tanzens stehen vor allem Kraft, Ästhetik, Beweglichkeit und Eleganz im Vordergrund. Es handelt sich hierbei um eine Kombination aus Tanz um die Stange und akrobatischen Elementen in der Luft.

Polebatics ist ein extra entwickeltes Tanzkonzept in Anlehnung an das Pole Dance. In vielen Ländern wie Australien, Amerika, Kanada und England gehört dieser akrobatische Tanzsport zu den absoluten Trends. Viele amerikanische Stars wie Angelina Jolie, Madonna oder Kate Hudson halten sich mit dieser Art der Bewegung fit und schlank.

Um Polebatics zu erlernen, braucht man besonders viel Kraft und Ausdauer. Von Vorteil sind Vorkenntnisse aus anderen Tanzbereichen, turnerischen Elementen oder der Akrobatik. Eine der ersten, die Polebatics in Deutschland bekannt machte, ist Nele Sehrt. Sie ist als Tanzpädagogin mit Staatsexamen ausgebildet. Ihre Kenntnisse reichen von Ballett, Hip Hop, Jazz Dance, Kindertanz bis hin zur Akrobatik. In zahlreichen Weiterbildungen in den großen Metropolen wie Sydney, New York oder Hong Kong vertiefte sie ihr Können in weiteren Tanz- und Bewegungsarten, wie zum Beispiel Aerobic, Pole Dance, Lap Dance, Pilates oder Yoga.

Sie selbst stand viele Jahre erfolgreich auf der Bühne, bis sie anfing in Deutschland Tänzerinnen in Pole Dance oder Table Dance zu unterrichten. Zusätzlich erarbeitete sie Choreographien für Modenschauen oder Musikvideos. Inzwischen bietet sie unterschiedliche Workshops mit entsprechendem Schwierigkeitsgrad für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis in Deutschland, der Schweiz und in Österreich an.

Bei Polebatics gibt es 300 verschiedene akrobatische Figuren, die verschiedenen sogenannten Bewegungsfamilien zugeordnet werden. Hier ein paar Beispiele: Pole-Poses sind einzelne Figuren mit Bodenkontakt, Poletricks sind einzelne Figuren ohne Bodenkontakt, Dance-Moves sind tänzerische Bewegungen und Figuren an der Stange, Spins, also Drehungen an der Stange, Headfirsts, kopfübergehaltene Figuren, Floor-Work, Figuren am Boden, Climbings und Slides, herunter gleiten und erklimmen der Stange.

Diese Bewegungsfamilien sind in dem Bronze-Class Level 1 – 3 enthalten und steigern sich weiter im Schwierigkeitsgrad. Beim Erlernen des hochwertigen Polebatics wird innerhalb der Unterrichtseinheiten nochmals in einzelne Schwierigkeitsstufen eingeteilt. So enthalten sie Warm Up, Pre-Practice oder Exercises-Circle Elemente, aber auch das Erlernen der richtigen Griff- und Haltetechnik ist wichtig. Um sich vom normalen Pole Dance-Konzept zu unterscheiden, wird bei Polebatics ausschließlich original Pole Dance-Moves unterrichtet.

Mittlerweile wird in verschiedenen Ländern auch an einer sich mit drehender Stange getanzt. So entwickelt sich die Form des Polebatics ständig weiter. Nur wenige Tänzer beherrschen die Technik des Tanzens sowohl an der festen, als auch an der sich mit drehenden Stange, da sich die Technik bei beiden Tanzarten stark unterscheidet. Das Training findet immer in normaler Sportbekleidung und Barfuß statt. Dieses neue Tanzkonzept ist für jeden geeignet der seine tänzerischen Fähigkeiten erweitern möchte. Aber auch für Anfänger ist es ein guter Einstieg.

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Tags: , , , Januar 17th, 2011 Posted in sport

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