Mit dem Fitnessprogramm Jukari schwerelos durch den Raum schweben
Auf der Suche nach neuen sportlichen Herausforderungen und neuen Fitnesstrends stößt man auf Jukari. Hierbei handelt es sich um eine neuartige Kombination aus akrobatischen Übungen an schwingenden Seilen und Stangen, wie man sie normalerweise nur aus dem Zirkus kennt. Die Übungen sind etwas einfacher und natürlich nicht so weit oben.
Das Fitnessprogramm Jukari wurde in Zusammenarbeit von Reebok und dem Traditionszirkus Cirque du Soleil entwickelt und ist auch unter dem Motto „Fit to Fly“ bekannt. Wie der Name „Fit to Fly“ schon erahnen lässt, handelt es sich hierbei um Übungen, die in der Luft an einem Trapez hängend gemacht werden. Hier kann man für einen kurzen Augenblick die Schwerkraft überwinden und sich fühlen, als könne man fliegen.
Diese Form des Fitnesstrainings ist in erster Linie für Frauen entwickelt worden, aber auch für Männer ist Jukari bestens geeignet. Es dient nicht nur der körperlichen Fitness, sondern macht vor allem Spaß. Leider ist Jukari – Fit to Fly in Deutschland noch nicht weit verbreitet, so dass es nur sehr selten ausgeübt werden kann. In bereits bestehende Sportstudios ist es sicherlich sehr schwer zu integrieren, da es neben ausreichend Platz auch die nötigen Befestigungen an der Decke erfordert. Wegen der großen Nachfrage erwägen etliche Wellnesshotels mit Fitnessmöglichkeiten, dieses Programm mit in ihr umfangreiches Wellnessangebot aufzunehmen.
Die Flysets sehen einem Trapez sehr ähnlich und sind um 360 Grad drehbar. Einige Studios verwenden keine Flysets, hier werden die Übungen an Stofftüchern oder Gummibändern durchgeführt. Das Training und die Übungsabläufe orientieren sich mit vielen Elementen an Pilates und Yoga. Eine erste, eher einfachere Übung könnte zum Beispiel so aussehen: Beide Hände am Trapez, nach vorn laufen, den Körper nach hinten durchbiegen, dann rückwärts laufen, die Stange so nah wie möglich am Körper hochziehen und dabei zum Beispiel einen Grätschsprung machen. Diese Übung trainiert den Rücken, die Beine, den Bizeps und bringt den Kreislauf in Schwung.
Eine weitere, etwas schwierigere Übung beginnt in Liegestützhaltung. Die Füße werden durch die Trapezschlaufen gesteckt, nun werden die Beine abwechselnd zur Brust gezogen und der Po wird nach oben geschoben.
Diese Übung trainiert den Trizeps, die Brust und die Schulter. Sie hilft auch, die eigene Körpermitte zu finden.
Diese Übungen werden dann immer weiter ausgebaut, und nach einigen Trainingsstunden schafft man vielleicht schon einen Salto. Der Unterricht wird von ausgebildeten Fitnesstrainern gegeben. Durch die Übungen werden vor allem die Problemzonen Bauch, Arme und Beine trainiert. Nicht nur die Kondition und das Gleichgewicht werden deutlich verbessert, sondern der ganze Körper wird trainiert.
Eine Trainingseinheit dauert normalerweise eine Stunde. Die Teilnehmerzahl ist meist auf 12 beschränkt. Bisher wird Jukari nur in sehr wenigen Sportstudios angeboten, zum Beispiel in München-Brunnthal. Der Spaßfaktor bei Jukari dürfte sicherlich etwas größer sein als bei den üblichen Übungen mit Handeln und diversen Geräten die Bauch, Beine und Po straffen. Wer sich schon mal auf Jukari vorbereiten möchte, kann dies am besten mit Yoga und Pilates tun.
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