Hilfe bei Neurodermitis – aber bitte ohne Kortison
Neurodermitis ist eine Hauterkrankung, die jedoch nicht ansteckend ist. Die Neurodermitis kann jede Altersgruppe treffen. Laut Statistik leidet jedes 10. Kind an den Symptomen einer Neurodermitis, und das bereits im ersten Lebensjahr. Die Neurodermitis wird dem Atopischen Formenkreis zugeordnet, und das heißt nichts anderes, als dass man nicht weiß, womit man es zu tun hat.
Die Neurodermitis zeigt sich in ihren Symptomen auf der Haut. Es kommt zu Ekzemen, die auch Flüssigkeit absondern können. Die Neurodermitis verläuft in Schüben, so dass die Betroffenen durchaus symptomfreie Phasen erleben. Die Haut wird rot, beginnt zu schuppen und schließlich zu nässen. Starker Juckreiz gehört ebenfalls dazu und belastet die Patienten nicht selten unerträglich.
Neurodermitis gilt einerseits als nicht heilbar, trotzdem sind fast alle Patienten im Erwachsenenalter symptomfrei. Zur Ursache der Neurodermitis hat jede Medizin ihre eigene Theorie. Viele Neurodermitiker leiden unter Allergien, jedoch nicht alle. In der Schulmedizin lindert man mit Kortison. Kortison kann sinnvoll sein, um den Juckreiz zu reduzieren, das gilt besonders bei erkrankten Kindern. Kortison ist aber insgesamt gesehen keine Lösung.
Die Naturheilkunde sieht die Neurodermitis mit anderen Augen. Die Naturheilkunde bietet Behandlungsansätze, die selten sofort eine Besserung bringen. Man geht davon aus, dass das Atopische Ekzem eine Folge der Überlastung des Organismus ist. Tatsächlich zeigt sich bei den Lebensgewohnheiten, dass die Betroffenen ihre Ernährung umstellen müssen. Dabei gibt es häufig weitere gesundheitliche Störungen wie Kopfschmerzen oder Verdauungsbeschwerden.
In der Naturheilkunde bemüht man sich, den Organismus zu entlasten. Geschmacksverstärker, die auf den Verpackungen der Lebensmittel auch getarnt aufgelistet sind, und Konservierungs- und Farbstoffe können empfindliche Menschen gefährlich überlasten. Süßigkeiten, gehärtete Fette und Fast-Food zählen ebenfalls zu den Tabu-Gerichten. Speisen für Neurodermitiker sollten von ausgesuchten Produzenten stammen, bei denen der Einsatz von wachstumsfördernden Hormonen, Pestiziden und Fungiziden ausgeschlossen werden kann. Außerdem kann Sauerteigbrot den Organismus entlasten. Wer seine Ernährung im Sinne einer biologischen Lebensweise umstellt, wird schnell feststellen, dass das im Ergebnis nicht teurer ist und die gesunde Ernährung auch der Lebensqualität dient.
Zusätzlich zur gesunden Ernährung ist eine gesunde Grundeinstellung zum Leben nötig, selbst wenn dazu ein Umzug aus dem industrialisierten Wohnumfeld in die Außenbereiche nötig wird. Es heißt zwar häufig, dass Neurodermitis psychosomatische Ursachen hat, das wäre jedoch viel zu einfach. Tatsächlich kann starker Stress aber die Neurodermitis verstärken. Viele Betroffene wenden sich deshalb Entspannungstechniken zu, die ihnen helfen zur Ruhe zu kommen. Menschen mit Neurodermitis, vor allem dann, wenn es sich um Jugendliche und Erwachsene handelt, sollten sich Gedanken über ihr Leben machen. Sie sind nicht die einzigen, die unter der ungesunden Lebensweise, die den Menschen heute oftmals aufgezwungen wird leiden, und sogar ernsthaft krank werden. Wird man in ein falsches Lebensschema gepresst, so hat das lebensverkürzende Folgen.
Babys und Kinder, die an Neurodermitis erkranken, leiden erheblich unter den Symptomen. Gefährlich sind die vielen heftig umworbenen Produkte, die die Neurodermitis zur Ausheilung bringen sollen. Als Beispiel ist die Stutenmilch genannt. Oft verbirgt sich dahinter eine tierquälerische Tierhaltung. Die produzierten Fohlen werden dann in vielen Fällen lebend ins Ausland zur Schlachtung transportiert. Wer tierische Produkte erwirbt, sollte sich über die Hintergründe informieren.
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