Endlich wieder durchschlafen – Tipps gegen Schnarchen und Co.
Wer kennt es nicht, man möchte endlich wieder einmal durchschlafen, die Tendenzen sind an sich auch sehr gut, und dann geht es wieder einmal los – entweder schnarcht der Partner oder gar man selbst, man wacht von einem Krampf auf, muss eventuell auf die Toilette, oder grübelt gar die ganze Nacht lang. Dann bekommt man bestimmt nicht den so wichtigen Schlaf, den jeder von uns braucht. Aber es gibt Mittel und Wege, um die häufigsten Schlafräuber ganz einfach außer Gefecht zu setzen.
Schnarchen ist wohl der häufigste Ruhestörer, den es in der Nacht geben kann. Wenn man durch die Nase schlecht Luft bekommt, dann atmet der Mensch ganz automatisch durch den Mund. Eine häufige Folge ist hier das Schnarchen. Ein einfaches Mittel zur Bekämpfung des Schnarchens sind die Nasenschmetterlinge. Dies sind Nasenerweiterer, die die Nasenflügel spreizen und so die Luftzufuhr verbessern. Eine ähnliche Wirkung hat auch ein Nasenstrip, der ebenfalls auf die Nasenflügel geklebt wird. Dadurch werden diese etwas auseinander gezogen. Wer allerdings ein Dauerschnarcher ist, der sollte sich auf jeden Fall vom Arzt untersuchen lassen, um die Ursache dafür herauszufinden.
Man schläft nachts ruhig und selig, und dann ist er da, der ungeliebte Harndrang. Der Grund hierfür ist ganz einfach. Wenn man nachts im Bett liegt, dann fließt durch das Liegen eingelagertes Wasser aus den Beinen ab, und dadurch werden dann sowohl die Nieren als auch das Herz stärker durchblutet. Auch der Stoffwechsel wird angeregt, und so wird der Harndrang verstärkt. Diesen Drang kann man allerdings unterdrücken, indem man über den Tag verteilt Goldrute oder Kürbissamen in Form von Kapseln oder auch Tee einnimmt. Wenn der Arzt allerdings eine generelle Blasenschwäche festgestellt hat, dann gibt es noch andere Therapien. Dies könnte ein Wirkstoffpflaster sein, oder auch eine Spezial-Spritze mit einem Mittel gegen Inkontinenz. Diese Spritze blockiert die Überaktivität der Blasenmuskulatur, und so wird der Harndrang gestoppt.
Eine weitere unangenehme Unterbrechung der Nacht ist mit Sicherheit ein Wadenkrampf. Diesen Wadenkrämpfen lässt sich in den meisten Fällen mit Magnesium vorbeugen. Dies ist ein Anti-Stress-Mineral, das für ein gutes Zusammenspiel von Nerven und auch Muskeln sorgt. Täglich werden davon 300 bis 400 mg gebraucht. Sehr gute Lieferanten von Magnesium sind auch Bananen und Mandeln. Solche Muskelkrämpfe lassen sich ebenfalls sehr gut mit dem Naturstoff Chinin behandeln, denn dieser verringert die Erregbarkeit des Muskels. Das wirkt dann entspannend, und man kann wieder normal schlafen.
Zappelnde Beine oder auch Restless-Legs-Syndrom – das tritt besonders bei Frauen verstärkt in der Nacht auf. Man liegt im Bett, aber die Beine wollen sich nicht beruhigen, es brennt, zuckt und zieht in ihnen. Oft wurde eine Verbesserung beobachtet, wenn man die Beine vor dem Schlafengehen kalt abduscht.
Liegt der Fall etwas schwerer, dann kann der Wirkstoff Rotigotin Abhilfe schaffen, der allerdings vom Arzt verschrieben werden muss. Diesen Wirkstoff gibt es als Tablette, und seit kurzem auch als Pflaster. Dieses wird dann einfach täglich auf die Haut geklebt, und gibt seine Wirkstoffe dann 24 Stunden lang ab.
Gerade in der letzten Zeit ist es ja häufig so, dass die Menschen viele Ängste haben, sei es des Geldes wegen oder auch wegen vieler anderer Sorgen. Daraus resultieren eine Ängstlichkeit, kreisende Gedanken und eine ständige Unruhe. Das sind alles Faktoren, die uns von einem gesunden Schlaf abhalten. Wer nicht gut schläft, ist oft am nächsten Tag nicht sonderlich leistungsfähig. Wenn dies durch richtige Angststörungen ausgelöst wird, dann kann man auf ein neues Mittel zurückgreifen, das gerade zugelassen wurde. Dieses basiert auf Arznei-Lavendel und trägt den Namen Lasea. Man bekommt es in der Apotheke. Durch die in dem Mittel enthaltenen ätherischen Öle wird die Ausschüttung erregender Botenstoffe reduziert, und so werden die Nerven beruhigt. Dieses Produkt ist kein Schlafmittel, daher kann es auch bedenkenlos tagsüber genommen werden.
Mit diesen einfachen Tipps kann man sich endlich wieder eine ungestörte Nachtruhe zulegen.
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