Den guten Vorsatz für das neue Jahr umsetzen – endlich abnehmen!

Silvester ist immer die Zeit, wo wir uns alle viele gute Sachen vornehmen für das neue Jahr. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um den Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören, aber noch stärker ist der Wille, endlich seine Wunschfigur zu erhalten.

Forscher haben allerdings herausgefunden, dass gerade einmal zwölf Prozent von diesen ganzen Neujahrsvorhaben dann auch wirklich auch in die Tat umgesetzt werden. Allerdings ist es auch die Wissenschaft, die uns helfen kann, unsere Vorhaben doch erfolgreich umzusetzen. Es gibt nämlich so einige Strategien, die uns beim erfolgreichen Abnehmen helfen können. gute-vorsatze-1 Das Besondere daran ist, dass schon jede einzelne dafür geeignet ist, sehr effektiv zu helfen, man muss also nicht alle gleichzeitig durchführen. Daher kann man sich ganz einfach aus der Auswahl seinen ganz persönlichen Favoriten heraussuchen. Der versteckte Trick dabei ist eigentlich ganz einfach, denn wenn wir Menschen auch nur eine ganz neue Gewohnheit entwickeln, dann halten wir erfahrungsgemäß viel leichter durch, und zudem können wir unseren Vorsätzen auch besser treu bleiben. Zwar ist eine kontrollierte Fasten-Kur auch immer sehr ratsam für die Entschlackung, aber für einen dauerhaften Gewichtsverlust ist das Fasten nicht geeignet.

Eine effektive Möglichkeit ist das Führen eines Ess-Tagebuchs. Viele essen nebenbei und vor allen Dingen ganz unbewusst viel mehr, als man eigentlich glaubt. Schlussendlich im Gedächtnis haften bleiben eigentlich immer nur die Hauptmahlzeiten. Den Schokoriegel auf der Arbeit oder auch das Laugenbrezel in der Raucherpause kann man sich dagegen nur schlecht erinnern. Dies wurde durch eine amerikanische Studie klar, die genau das herausgefunden hat. Daraus resultiert, dass jeder, der ein Ess-Tagebuch führt, automatisch auch weniger isst. Dieses Aufschreiben hat immer auch gleich mehrere Effekte, zum einen ist es so, dass man sich generell bereits mehr Gedanken macht über seine eigene Ernährung. Und zum anderen ist es auch so, dass man sich viel schneller bewusst wird, wo eventuelle Diätfallen lauern könnten. Ein weiterer schöner Nebeneffekt ist, dass man sich wirklich zweimal überlegt, ob es denn nun wirklich noch die zweite und dritte Praline sein muss, denn schließlich wird diese Sünde hinterher protokolliert, und man wird ständig wieder an diese Ausschweifung erinnert. Einen Versuch ist es immer wert, nur sollte man auf jeden Fall ehrlich sein und auch Kleinigkeiten wie Bonbons aufführen, und auch Getränke gehören in das Tagebuch.

Am besten besorgt man sich ein kleines Notizbuch, das man immer in der Handtasche haben kann, so kann man alles gleich notieren, und vergisst nichts, bis man wieder zu Hause ist.

Die zweite Strategie ist, dass man sich ruhig auch einmal etwas gönnen sollte. Verbote sollten auf jeden Fall verboten sein, und das hat einen ganz einfachen Grund. Wer sich heute schwört, dass er bestimmt keine Schokolade essen will, der wird unter Garantie innerhalb kürzester Zeit einen regelrechten Heißhunger darauf entwickeln. Oft ist es dann so, dass man weitaus mehr isst, als nur das eine gewollte Stückchen. Dabei ist es ganz einfach, diesen Heißhunger auszutricksen, und zwar indem man die kleinen Sünden gleich mit in den Speiseplan einbaut. Natürlich sollten auch größere Sünden wie ein Kaffeeklatsch mit eingeplant werden, aber besser nicht öfter als einmal wöchentlich. Selbst wenn man einmal über die Stränge geschlagen hat, dann ist dies noch lange kein Grund, um gleich alles wieder hinzuschmeißen. Man sollte in diesem Fall einfach weiter mit den guten Vorsätzen machen. Als kleiner Tipp: Wer solche süßen Sünden einplanen will, der sollte dies auf jeden Fall in den Nachtisch einbauen, denn dort bringen sie den Blutzucker noch am wenigsten aus dem guten Gleichgewicht.

Wichtig ist es auch, dass man sich ein wirklich auch erreichbares Ziel setzt. Sollen es beispielsweise fünf Kilo Verlust in einer Woche sein, so ist dies wahrscheinlich nicht so wirklich einzuhalten. Dabei kann sehr schnell Frust aufkommen. Um dies zu vermeiden sollte man sich lieber recht überschaubare Ziele stecken, beispielsweise zwei Pfund in einer Woche sind ein gutes und erreichbares Ziel. Wenn man dies geschafft hat, und vielleicht sogar noch etwas mehr dabei herumgekommen ist, dann hat man die passende Motivation, um das nächste Ziel in Angriff zu nehmen. So wird die Chance, auch wirklich das Wunschgewicht zu erreichen, gleich um einiges größer. Für alle, die weit mehr als nur ein paar Pfund abnehmen wollen, empfiehlt es sich, das Gesamtgewicht immer in schöne und überschaubare Fünf-Kilo-Schritte zu unterteilen. Wenn man die ersten fünf Kilos geschafft hat, dann ist es ratsam, ein oder zwei Monate zu warten, bis man dann die nächsten fünf Kilo angeht. So hat der Körper Zeit, um das neue Gewicht zu stabilisieren. Gleichzeitig wird der Jojo-Effekt ausgebremst.

gute-vorsatze Ebenso wichtig ist es, dreimal täglich etwas zu essen. Jeder, der schon einmal versucht hat, Kalorien zu sparen, indem er vielleicht das Frühstück weggelassen hat wird genau wissen, dass dies gar keine gute Idee ist. Spätestens im Laufe des Vormittags ist der Hunger dann so groß, dass man wirklich alles verschlingt, was einem in den Weg kommt. Wer dies vermeiden will, der sollte mindestens dreimal am Tag ein wirklich ausgewogenes Essen genießen. So wird es ermöglicht, dass der Blutzuckerspiegel in ausgewogener Balance bleibt und weniger des bekannten Dickmacherhormons Insulin ausgeschüttet wird. So bleiben auch die gefürchteten Hungerattacken aus. Am Anfang kommt einem dieser dreimal-am-TagRhythmus vielleicht sehr komisch vor, aber man gewöhnt sich eigentlich sehr schnell daran. Dann merkt man auch, dass man sehr viel weniger einfach zwischendurch nascht.

Die letzte Strategie ist eine sehr schöne, denn hierbei träumt man ganz einfach nur von seiner Wunschfigur. Das ist etwas, das den meisten unter uns wohl am einfachsten fallen wird. Dabei kann man sich vorstellen, wie es wäre, wenn die Lieblingsjeans wieder passen würde, und welche eine tolle Figur man am Strand machen könnte. Das fühlt sich auf jeden Fall schon einmal sehr gut an. Zudem motiviert es auch, wenn der innere Schweinehund wieder einmal aufmüpfig wird. So ist es sehr viel einfacher, eventuellen Versuchungen gut zu widerstehen und auch das Ganze durchzuhalten. Zur Unterstützung der Vorstellungskraft ist es auch gut, wenn man sich Bilder an die Wand hängt, auf denen man sich eigentlich gut leiden mag. Oder auch Fotos von Kleidung, die man gerne wieder tragen würde. Ein toller Motivationstrick den man unterwegs anwenden kann ist, wenn man sich sein Zielgewicht einfach auf die Innenseite des Handgelenks schreibt. Diese Zahl kann dann wie ein Talisman wirken, der einen überall hin begleitet.

Mit diesen recht einfachen Strategien kann man es wirklich schaffen, und sein Ziel für das Jahr 2011 erreichen.

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Tags: , , , , Januar 21st, 2011 Posted in Diät

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