Einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!! [ Dezember 31st, 2011 ] Posted in » Allgemein
Das Team von Kuren & Wellness TV wünscht allen Kunden und
Lesern einen guten Rutsch und einen guten Start in das nächste Jahr
2012!!!
Das Team von Kuren & Wellness TV wünscht allen Kunden und
Lesern einen guten Rutsch und einen guten Start in das nächste Jahr
2012!!!
Wenn uns jetzt die kalte Jahreszeit wieder fest im Griff hat, dann verwöhne wir uns immer sehr gerne mit einem wohlig warmen Bad. Es ist aber auch ganz einfach, aus einer einfachen Badewanne eine Wellness-Oase zu machen, und zwar mit den passenden Badezusätzen, die man auch ganz einfach selbst herstellen kann.
Fast jedes Wellnesshotel hat heute das passende Angebot im Bereich Wellness parat, aber zu Hause macht ein solches Bad fast noch mehr Spaß.
Gerade wenn die Seele an so manchen Wintertagen so richtig fröstelt, und es fehlt ein kleiner Kick, dann sollte man das Bad mit exotischen Aromen nutzen, um aus dem Alltags-Tief herauszukommen. Safari der Sinne oder auch African Dreams – egal wie man es nennen möchte, der Duft von schönen köstlichen Früchten und auch kräftiger Hölzer ist bestens dazu geeignet, die Gedanken einmal auf die Reise zu schicken. Balsam fürs Gemüt, das ist Zedernholz, und zudem schützt es mit seinem schönen erdigen Duft. Neroliöl regt die Regeneration der Hautzellen an und lässt zudem auch die Haut erstrahlen, und ganz nebenbei ist es bestens geeignet, um ein schönes Zauberlicht in der Seele anzuzünden. Mandarinenöl inspiriert, es belebt den Geist und er wird auch auf eine schön stärkende, und auch erfrischende Reise geschickt.
Als Zutaten für diesen Badezusatz braucht man drei Esslöffel Jojobaöl, fünf Tropfen Neroliöl, sieben Tropfen Mandarinenöl und einen Becher Sahne. Diese Zutaten alle mischen, und durch die Sahne verbinden sich die Öle mit dem Wasser und bleiben nicht an der Oberfläche liegen. Wenn die Haut sehr strapaziert ist, dann kann man der Mischung zwei Esslöffel Macadamiaöl beimischen. Dieses Öl enthält eine sehr seltene Kombination an ungesättigten Fettsäuren, und diese werden von sensibler Haut besonders gut aufgenommen. Zudem haben sie einen schön glättenden Effekt.
Diesen Badezusatz kann man auch mit ein paar Tropfen Schwarzer-Pfeffer-Öl anreichern, denn auch dieser Duft regt an. So kann man erfrischt wieder aus dem Wasser steigen.
Auch der Orient hat eine ganze Menge an Magie zu bieten. Mit diesen Zutaten kann man sich ganz einfach einmal fallen lassen und sich in eine magische Welt hineinträumen. Das ist eine ganz hervorragende märchenhafte Auszeit. Mit den sinnlichen Ölen warmer Gewürze wird das heimische Bad zu einem echten Wohlfühl-Tempel. Wenn man in dieses Meersalzbad taucht, kann man alle seelische Anspannung ganz einfach über Bord werfen. Die enthaltenen Mineralien wirken wie eine richtige Runderneuerung von Leib und Seele, und die Gewürze wärmen und entspannen, und zudem machen sie sinnlich.
Die Zutaten für dieses Bad sind 500g Totes-Meer-Badesalz, zwei Tropfen Kardamom, ein Tropfen Zimt und drei Tropfen Kreuzkümmel. Diese Zutaten einfach miteinander vermischen, und dann einige Tage ziehen lassen.
Die Mischung dann in die Wanne geben während das warme Wasser hineinläuft. Wenn man dann in die würzig-salzigen Fluten steigt und tief einatmet, dann kann man alle Ärgernisse ganz einfach auf einem fliegenden Teppich zum Teufel schicken.
Als Alternative kann man hier auch das ganz normale grobe Meersalz nutzen, denn es enthält ebenfalls etliche Mineralstoffe. Nach diesem Salzbad ist es dann ganz wichtig, dass man sich gründlich eincremt. Als extra Pflegetipp kann man zusätzlich zwei Esslöffel Weizenkeimöl in das Badewasser geben, das erspart das Eincremen nach dem Baden. Dann braucht man nach dem Bad die Haut nur noch abtupfen.
Reif für die Insel, das sind wohl die meisten Menschen im Moment. Raus aus dem nassen und kalten Wetter draußen und rein in die Südsee. Bei wem das nicht im wirklichen Leben machbar ist, der kann sich einfach unter die Palmen träumen und die Seele in einem wahren Garten Eden lustwandeln lassen. Paradise Island, das ist ein verführerischer Mix aus Kokosnuss und Blumen, der die Wanne zu einem ganz persönlichen Badeparadies macht. Kokosnussöl pflegt die Haut noch schön samtweich und verwöhnt sie mit vielen Vitaminen und auch Mineralstoffen. Dazu wirkt Rosenwasser wie ein Jungbrunnen, und die Aktivität der Zellen wird angeregt. Durch den absolut betörenden Duft wird auch die Stimmung aufgehellt, und er wirkt besänftigend und tröstend. So vergisst man den Nieselregen draußen ganz schnell.
Man nimmt sechs Esslöffel Kokosnussöl, neun Esslöffel Kokospulver, neun Esslöffel Rosenwasser und sechs Esslöffel Kokosnussmilch. Dann das Ganze im in einem ausgekochten Glas im Wasserbad erwärmen und dabei die Zutaten zu einer geschmeidigen Creme rühren. Diese Mischung sollte man kühl aufbewahren und auch innerhalb von zehn Tagen verbrauchen.
Wenn es noch etwas exotischer sein soll, dann ersetzt man das Rosenwasser mit zehn Tropfen ätherischem Jasminöl. Das weckt die Zuversicht, es hebt die Stimmung und macht zudem aus einem Pessimisten einen Optimisten.
Wer es lieber magisch mag, der kann sich mit dem wohltuenden Duft von Feenkräutern verwöhnen und dabei fühlen, wie der Körper ganz sanft von Milch und Honig umspült wird. Das ist eine absolute Winterwonne, und der Körper wird in einen tollen Samt-Kokon gehüllt. Durch das Baden in Milch lösen sich lose Hornschüppchen ab, der Säureschutzmantel wird gestärkt, und die Haut wird streichelzart. Der Honig steuert hier die Enzyme und den Zucker bei, diese binden die Feuchtigkeit. Das einzige magische Kraut, das hier noch fehlt, ist der Rosmarin. Es ist auf jeden Fall die erste Wahl, wenn die Muskeln verspannt sind.
Aber auch Estragon und Kamille kann man wunderbar nutzen, sie bauen die Seele wieder auf. Durch Lavendel verduften Stress und Nervosität wie von selber.
Für dieses Bad nimmt man einen Liter Milch, sechs Esslöffel Honig, fünf Tropfen Zitronenöl, einen Esslöffel Sahne und eine Tasse starken Tee aus dem entsprechenden Wunschkraut. Die Milch einfach erwärmen, dann den Honig darin auflösen und Zitrone, Sahne und den Kräutersud hinzugeben. Dann diesen Mix in das Badewasser hineingeben.
Wenn das Bad auch etwas verführerisch machen soll, dann kocht man einfach die Milch mit dem Mark einer Vanilleschote auf. Dieser Duft macht dann sinnlich, und man fühlt sich ganz wunderbar geborgen.
Wenn man nach dem Bad einfach nur noch ins Bett will, dann sollte man dafür drei Beutel Holunderblütentee nehmen, diese für mehrere Stunden in 300 bis 600 ml Vollmilch einlegen und ziehen lassen. Dann die Beutel entnehmen und die Milch dann in das Badewasser geben.
Wellness ist immer mehr in aller Munde, im Internet gibt es Anzeigen zu diesem Thema, die man zwischen den Urlauben kaum alle lesen kann. Die Hotels bemühen sich natürlich um Gäste, und wenn Wellness im Trend ist, wird auch gern Wellness angeboten.
Aber nicht jedes Hotel erfüllt die räumlichen und personellen Voraussetzungen für gute Wellnesshotels wirklich. Es gibt viele Gäste, die unzufrieden waren mit dem gebuchten Angebot und Wellness nach ihren Vorstellungen nicht genießen konnten. Viele Wellness-Urlauber kehren unzufrieden heim und haben die unterschiedlichsten Mängel festgestellt.
In manchen Hotels fehlt im Wellness-Bereich die Ausstattung mit Liegen, es ist eine Sauna vorhanden aber keine Dusche oder Tauchbecken, Behandlungsräume sind schmutzig, Haustiere sind im Wellness-Bereich zugelassen, die Musik im Spa-Bereich ist unpassend oder zu laut zum Entspannen.
Pools sind in der Größe eines Planschbeckens vorhanden, ungeschultes und unfreundliches Personal wird für Massagen und Kosmetik eingesetzt, das Personal versucht intensiv, die Pflegeprodukte zu verkaufen, ein als Wellness-Hotel angepriesenes Haus beherbergt Gäste im Durchschnittsalter von 75 Jahren, die Zimmer befinden sich an einer verkehrsträchtigen Kreuzung, das Hotel verfügt über Speiseräume, die wegen ihrer Größe eine Aufteilung der Gäste erfordern und bereits mit Frühstück um 6.30 Uhr für die erste Schicht beginnen, ein Raucherbereich wurde in der Bäderabteilung zugelassen und.. und.. und.
Bevor man sich für ein Wellness-Hotel entscheidet, sollte man immer versuchen, Testberichte anderer Gäste zu lesen. Der Deutsche Wellness Verband empfiehlt, bei der Suche nach einem wirklich guten und auch passenden Wellness-Hotel besonders darauf zu achten, ob ein Hotel schwerpunktmäßig für Wellness-Gäste wirbt und ob es bereits vorab aussagekräftige Informationen zum Wellness-Angebot gibt.
Eine große moderne Wellness-Abteilung sollte eine Badelandschaft, einen Fitnessraum, einen Anwendungsraum für Massagen und Wellness-Behandlungen sowie Aufenthaltsräume innerhalb und außerhalb des Hauses an 7 Tagen in der Woche bieten.
Die Wellness-Leistungen sollten genau erläutert und Tipps zu Bewegung, Ernährung, Entspannung sowie Körperpflege für Zuhause gegeben werden. Hinsichtlich der Verpflegung sollte eine vielseitige und gesunde Vitalküche angeboten sowie besonderen Wünschen entsprochen werden. Tabakrauch sollte im Wellness-Bereich nicht vorkommen. Wer ganz sicher gehen und ein wirklich gutes Wellness-Hotel aufsuchen möchte, sollte auf das Zertifikat des Deutschen Wellness Verbandes achten.
Eine Zertifizierung erfolgt aufgrund einer Bewerbung des Hotels, anhand der Bewerbungsunterlagen wird zunächst geprüft, ob Mindeststandards eingehalten werden. Ist das der Fall, gehen professionelle, erfahrene Branchenkenner als Tester in das Hotel und untersuchen bei einem anonymen Besuch als Wellness-Gast anhand einer Checkliste die Bereiche Hotel, Essen und Trinken und Wellness-Angebote. Der Test soll ergeben, ob der Gast eine qualitative und dem Preis entsprechende Leistung erhält. Vor einer Zertifizierung werden umfangreiche Prüfungen nach einer entwickelten Systematik vorgenommen.
Viele Wellness-Hotels schließen sich zu Partnerhotels zusammen und versuchen, gleiche Standards zu erbringen, z. B. Alpine Wellness, Romantik-Hotels-International, WellVital Hotels in Bayern und Wellness Hotels Deutschland. Auch diese Hotels haben ein Interesse an Wellness-Qualität und bemühen sich intensiv um das Wohlbefinden ihrer Gäste. Wellness-Urlaub soll schließlich Wellness bringen!
Diesem Urlaub ist eine lange Planung vorangegangen. Wir wollten einen Langzeiturlaub und dafür natürlich die richtige Umgebung. Spanien sollte es auf jeden Fall sein, denn wir schätzen die freundlichen Menschen, das tolle Wetter, die günstigen Preise und die vielen Angebote.
Schließlich haben wir uns für Fuerteventura entschieden. Die Insel ist gut 100 km lang, an ihrer schmalsten Stelle nur 5 km und an der breitesten 30 km breit. Auf Fuerteventura gibt es viel vulkanisches Gestein, und das gibt der Insel etwas sehr exotisches. Es gibt dort 144 Sandstrände, man muss also keine Sorge haben, dass man keinen Platz bekommt.
Die Insel wird natürlich von Touristen aus aller Welt besucht, das ist aber überhaupt kein Nachteil. Direkt nach unserer Anreise trafen wir ein amerikanisches Paar, das völlig begeistert vor dem Flughafen stand. Sie hatten die Reise gewonnen, sprachen kein Wort spanisch und hatten gleich ihren Bus verpasst. Das ist aber auf der Insel kein Problem. Es geht so international zu, dass man sich immer und überall verständigen kann.
Wir hatten das gleiche Ziel und haben das Paar zum passenden Bus mitgenommen. Sie waren schon sehr überrascht, dass wir tatsächlich sechs Wochen im Villas Dunas Paradise Stella bleiben würden, und das hat uns wieder vor Augen geführt, wie glücklich wir uns für unseren ausgiebigen Langzeiturlaub schätzen konnten.
Im Hotel haben wir in Ruhe unser schickes Zimmer bezogen, uns frisch gemacht und sind dann unten in der Lobby gleich den Amerikanern wieder in die Arme gelaufen. Spontan haben wir uns entschieden, die Umgebung gemeinsam zu erkunden. Es gibt ja überall um die Hotels Ferienorte, in denen man viel unternehmen kann. Vor allem in den Abendstunden ist es ideal für alle Touristen, die richtig was erleben wollen, und wir wollten was erleben.
Gleich am ersten Abend haben wir unser Dinner verpasst, weil wir an einem Restaurant vorbeikamen, in dem gerade eine Show begann. Bis in die frühen Morgenstunden haben wir getanzt und gefeiert. Entsprechend müde waren wir natürlich am nächsten Morgen und sind dann nach dem Frühstück zum Pool gegangen. Da begann gerade ein Wasserpolospiel. Eh wir uns versahen, waren wir im Wasser und spielten mit. Das war unser erstes Spiel dieser Art, machte aber richtig wach und viel Spaß. Nach dem Mittagessen haben wir uns dann erst mal ausgeschlafen.
Später gab es ein Animationsprogramm, das wir auf keinen Fall verpassen wollten und das war auch gut. Wir sind aus dem Lachen nicht mehr herausgekommen. Wir haben uns mit unseren neuen amerikanischen Freunden dann zu einem Tanzkurs angemeldet und dort noch mehr nette Gäste kennen gelernt.
Im Spanienurlaub färbt die offene und herzliche Art schnell auf alle Urlauber ab. Man geht aufeinander zu, ohne sich zu bedrängen und hat einfach Spaß, und wer lieber Ruhe will, der wird auch nicht missverstanden. Das war sehr angenehm. Unsere Amerikaner sind leider nach einer Woche abgereist, wir durften uns noch ganze fünf Wochen so richtig gut erholen. Die Zeit haben wir auch genutzt, unsere spanischen Sprachkenntnisse zu verbessern. Verabschieden konnten wir uns nach sechs Wochen traurig, aber in fließendem Spanisch.
Es ist vollkommen egal, ob man eine junge Haut hat oder eine reife Haut, die ganz individuelle Pflege braucht jede Art von Haut, und das in jedem Alter.
Wenn man gerade einmal nette zwanzig ist, dann zeigt die Haut sich auf jeden Fall noch in absoluter Bestform. Sie ist wunderbar elastisch und straff, und die Zellerneuerung funktioniert absolut reibungslos. Dies ist genau der richtige Zeitpunkt, um einer frühen Faltenbildung vorzubeugen.
Was für die Pflege der Haut in jedem Alter wichtig ist, das ist auf jeden Fall die Reinigung. Dies ist immer der erste Schritt. Jüngere Haut neigt in der T-Zone meist zu Pickeln, daher sollte das Reinigungsprodukt mit einem Gesichtsbürstchen einmassiert werden. Dies wirkt dann ähnlich wie ein Peeling. Im Anschluss daran benötigt die Haut sowohl morgens als auch abends viel Feuchtigkeit, die man mit einer geeigneten Feuchtigkeitspflege in die Haut bekommt.
Auch bei der Körperpflege sollte ein täglicher Plan durchgeführt werden. Bereits in diesen jungen Jahren sollte das Eincremen nach dem Duschen etwas ganz selbstverständliches sein. Eine leichte Körpermilch eignet sich hier ganz besonders gut. Sie sollte nicht fetten und zudem auch schnell einziehen. Sollte es in den bekannten Problemzonen bereits Pölsterchen geben, dann kann man diesen mit gezielten Bürstenmassagen zu Leibe rücken. Diese sollten vor dem Duschen durchgeführt werden.
Auch für die Augenpflege ist es nie zu früh, da die Haut um die Augen herum fünfmal dünner ist als im übrigen Gesicht. Diese Partie ist aber auch den ganzen Tag in Bewegung, so dass gerade Stress und auch Feuchtigkeitsmangel hier sehr schnell ihre Spuren hinterlassen. Daher ist es wichtig, schon ab zwanzig der vorzeitigen Fältchenbildung mit einer festigenden Creme entgegen zu wirken. Mit einer solchen Creme kann man auch eine tolle Augenmaske zaubern, dafür die Creme einfach auf halbe Wattepads streichen und dann als Maske für dreißig Minuten unter die Augen legen. Auch bereits in diesem Alter empfehlen sich regelmäßige Wellness Reisen, um den guten Hautzustand so lange wie möglich zu erhalten.
Ab dem vierzigsten Lebensjahr werden all die Fältchen, die sich bereits um Augen und Mund gebildet haben, richtig sichtbar. Es wird jetzt weniger Kollagen produziert, und so lässt die Elastizität nach. Die Haut wird trockener, und hier und da können sich auch Pigmentflecke zeigen.
Jetzt kommt es bei der Reinigung eher darauf an, dass sie sehr sanft von statten gehen sollte. So wird die Haut nicht noch zusätzlich vollkommen unnötig gestresst. Aber auch bei dieser Haut sollte unbedingt einmal die Woche ein Peeling angewandt werden. So wird die Zellerneuerung angekurbelt und der Teint auch gleichzeitig erfrischt. Die Tagescreme sollte einen UV-Schutz enthalten, der die durch das Sonnenlicht bedingte Hautalterung stoppt. Als kleines Extra sollten auch Feuchtigkeitsmasken und Nährstoffseren für die Minderung der Faltentiefe eingesetzt werden.
Bei der Körperpflege darf es ruhig auch einmal ein kleines bisschen mehr sein, denn das Pflegebedürfnis der Haut steigt ab vierzig an. Dann sollte die Bodylotion von der Konsistenz ruhig etwas intensiver sein. Eine ganz wunderbare Alternative ist hier auch ein schönes Öl. Dieses trägt man am besten gleich nach dem Duschen auf, denn dann wird das Öl von der Haut am besten aufgenommen. Wer unter sehr trockenen Stellen leidet, wie beispielsweise an Ellenbogen oder auch Schienbeinen, der sollte für diese Stellen eine reichhaltige Körperbutter nehmen.
Für die Augenpflege muss man sich jetzt besonders Zeit nehmen, denn an diese Gesichtspartie werden nun ganz besondere Ansprüche gestellt. Hier sollte die Augenpflege nun straffen, Schatten aufhellen und auch Schwellungen reduzieren. Natürlich ist auch eine Glättung erwünscht, und verwöhnen sollte die Augenpflege auch noch. Die Creme klopft man am besten jeden Morgen und Abend ganz sanft ein. Wer einen sofortigen Straffungseffekt haben möchte, der nutzt am besten bestimmte Vliesmasken, die mit einem besonderen Konzentrat getränkt sind. Diese Vliesmasken sind beispielsweise sehr gut zu empfehlen, wenn ein langer Theaterabend oder auch eine heiße Partynacht anstehen.
Als wir im letzten Jahr unseren Urlaub in Neapel verbracht haben, konnten wir von dort aus eine Schifffahrt zu den umliegenden Inseln buchen. Und während dieser Fahrt kamen wir auch an Ischia vorbei. Schon beim ersten Anblick wussten wir, dass wir dort unseren nächsten Urlaub verbringen würden.
Den Winter über haben wir uns dann gut eingelesen und uns für das Hotel Floridiana Terme entschieden. Sieben Tage auf Ischia, ein Traum. Der Flug war sehr angenehm, und das Wetter auf der Insel natürlich toll. Dort scheint sowieso fast immer die Sonne, und wir hatten eine Woche lang nur blauen Himmel bei sehr angenehmen Temperaturen.
Ischia ist eine reiche Insel, und zwar schon seit langer Zeit. Das liegt an den vielen Quellen, die es auf der Insel gibt. Das Wasser aus den Quellen ist reichhaltig und gesund, es wird auch bei vielen Erkrankungen zur Therapie eingesetzt. Natürlich ist es auch für gesunde Menschen sehr angenehm.
Auf der Insel hat man sehr viele Möglichkeiten, verschiedene Heilverfahren zu nutzen. Wir hatten uns deshalb auch für einige therapeutische Angebote interessiert. Dazu gehörte unter anderem die Fangobehandlung.
Was mir sehr gut gefallen hat, war die nette Reisebetreuung. Man muss nicht herumlaufen und jemanden suchen, der Fragen beantwortet. Die Mitarbeiter kommen von sich aus, fragen ob alles in Ordnung ist und sind über alles gut informiert. Die Thermalbäder standen uns täglich offen. Wir haben aber auch die Trainingsanlagen genutzt. Zu Hause gehen wir mehrmals pro Woche ins Fitnessstudio. Auf Ischia zu trainieren, war eine sehr schöne Abwechslung. Mir persönlich hat die Wassergymnastik sehr gut gefallen. Wir sind beide sehr sportlich und ich dachte immer, dass diese Art von Gymnastik nur was für Senioren ist. Da wurde ich aber eines Besseren belehrt. Wassergymnastik wird immer der Gruppe angepasst und kann ganz schön anstrengend werden. Mein Mann konnte sich das Grinsen jedenfalls nicht verkneifen, als ich prustend aus dem Wasser kam.
Zu den möglichen Angeboten, die man im Hotel bekommt, gehören auch Massagen. Die sollte man unbedingt nutzen. Sie sind wirklich sehr entspannend. Wer sich viel bewegt, der darf auch gut essen. Also haben wir jeden Abend das Dinner in vollen Zügen genossen. Besonders gut hat uns aber der Gala-Abend gefallen.
Das Essen war grundsätzlich gut, an diesem Abend aber auch noch sehr feierlich. Es wurde Live-Musik gespielt, und so wurde es ein sehr schöner Abend.
Natürlich waren wir auch viel unterwegs. Auf der Insel gibt es viel zu sehen und einen Teil kannten wir ja schon, wie die Citara-Bucht in Forio. Wenn man sich dort hinsetzt und alles auf sich wirken lässt, möchte man gar nicht mehr aufstehen. In den Poseidon-Gärten haben wir viele Fotos gemacht. Nicht nur für uns, sondern auch noch für andere Urlauber. Man gibt sich gern mal die Kamera in die Hand, denn auf solche Urlaubsbilder möchte niemand verzichten.
Fast hätten wir sie nicht mehr geschafft, die Sorgeto-Quellen sind schon allein eine Reise wert und man sollte sich dafür unbedingt etwas Zeit nehmen. Sie sind in Forio in der Bucht bei Panza zu finden.
Wenn jemand berichtet, er hätte die Wellnesskurse von der Krankenkasse bezahlt bekommen, an denen er im Wellnessurlaub teilgenommen hat, sollte man nicht gleich glauben, alle Maßnahmen würden bezahlt, so einfach ist die Rechtslage leider nicht.
Die Krankenkassen sollen nach § 20 Abs. 1 Sozialgesetzbuch V in ihrer Satzung Präventionsleistungen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands vorsehen. Gesetzlich wurde vorgegeben, dass Handlungsfelder und Kriterien für diese Präventionsleistungen vom Spitzenverband der Krankenkassen mit unabhängigen Sachverständigen erarbeitet werden, dieses Ergebnis ist in einem Leitfaden auf 92 Seiten festgehalten worden, die neueste Fassung wurde vom GKV-Spitzenverband Bund am 27.08.2010 überarbeitet.
Nach den Vorgaben dieses Leitfadens haben alle gesetzlichen Krankenkassen zu prüfen und zu entscheiden, welche Vorsorgemaßnahmen bezuschusst werden. Wellness- und Fitnesskurse werden im Rahmen der Primärprävention bezuschusst, wenn die Maßnahmen sich Handlungsfeldern zuordnen lassen, die in dem Leitfaden genau bestimmt sind.
Hierzu gehören z.B.
• Bewegung durch Gesundheitssport,
• gesundheitlichen Risiken durch Bewegungsprogramme reduzieren und vorbeugen,
• richtige Ernährung,
• Maßnahmen gegen Übergewicht,
• Stressbewältigung,
• Entspannung fördern,
• Nichtrauchen fördern,
• gesundheitsgerechter Alkoholkonsum.
In diesem Rahmen kommen u.a.folgende Kurse in Betracht: Rückenschule, Wirbelsäulengymnastik, Walking (auch Aqua und Nordic Walking), Laufschule, Herz-Kreislaufschule, Pilates, Krankengymnastik, Ernährungsberatung, fettreduzierte Kochkurse, Progressive Relaxation (PR), Autogenes Training- Grundstufe-, Hatha Yoga, Tai Ching, Qigung, Verhaltenstherapien, Motivationsstärkung u.v.m.
Wichtig ist, dass diese Kurse von qualifiziertem Personal durchgeführt werden und nicht auf Dauer angelegt sind wie z.B. Sportvereinangebote und Fitnessstudiobesuche. Es können maximal zwei Kurse pro Versichertem im Kalenderjahr bezuschusst werden, dieselben Kurse nur alle zwei Jahre. Die Kosten für die absolvierten Kurse müssen nach Beendigung zur Erstattung bei der Krankenkasse eingereicht werden, hierfür wurde ein spezielles Formular erarbeitet. Der Versicherte hat nachzuweisen, dass er die Kosten allein getragen hat, der Anbieter hat zu erklären, welchem Handlungsfeld der Inhalt des Kurses schwerpunktmäßig zugeordnet wird, wie oft der Versicherte teilgenommen hat und welche Ausbildung und Qualifikation er als Anbieter vorweisen kann. Die Kurse werden inhaltlich von den Krankenkassen durch Prüfung von Konzepten usw. zertifiziert.
Natürlich hat nicht jeder Versicherte Interesse daran, die kompakten Vorgaben für die Bezuschussung von Vorsorgemaßnahmen zu studieren. Es ist einfach wichtig, bei einem geplanten Kurs nach der Zertifizierung dieses Kurses und der Qualifikation des Kursleiters zu fragen, wenn man dann noch berücksichtigt, dass man mit dem Kurs keine Bindung an eine Mitgliedschaft oder dergleichen eingeht, und an dem Kurs auch regelmäßig, mindestens 80 % der Sitzungen, teilgenommen hat, kann man mit einer Bezuschussung rechnen.
Bei einem Wellnessurlaub kann es zeitlich schwierig werden, ganze Kurse zu absolvieren. Wer aber an Tagesseminaren o.ä. teilnimmt, kann ausnahmsweise auch Zuschüsse zu den Kurskosten, nicht Übernachtungs- oder Verpflegungskosten, erhalten, wenn er dieses vorher bei der Krankenkasse beantragt hat. Die Höhe der Zuschüsse fällt in den Gestaltungsrahmen der Krankenkassen und ist unterschiedlich, kann aber bei jeder Krankenkasse erfragt werden.
Jetzt in der Vorweihnachtszeit locken viele der größten, ältesten, schönsten und traditionellsten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Einer von Ihnen ist der Weihnachtsmarkt „Striezelmarkt“ in Dresden. Seinen hohen Bekanntheitsgrad verdankt der Striezelmarkt vor allem seinen traditionell gefertigten Produkten aus der Region und dem weitbekannten Dresdner Stollen.
Hier ein paar Beispiele für die Vielseitigkeit des Marktes: Blaudruck und natürlich auch Keramik aus der Lausitz, die traditionelle Plauener Spitze, schöne Schnitzereien aus dem Erzgebirge wie Weihnachts-Pyramiden, Räuchermänner und Nussknacker, Weihnachtsfiguren und Baumschmuck mundgeblasen aus der Glasbläserstadt Lauscha in Thüringen und natürlich nicht zu vergessen der echte Dresdner Christstollen.
Der Markt lockt auch mit seinen kulinarischen und sächsischen Köstlichkeiten an den zahlreichen Imbissständen. Die liebevolle, weihnachtliche Gestaltung, die riesig geschmückten Fichte und die weltgrößte Stufenpyramide lassen eine wohlige Freude auf Weihnachten aufkommen. Der Striezelmarkt gilt als besonders familienfreundlich und hinterlässt bei jedem einen unvergessenen Eindruck.
Warum nicht die Vorweihnachtszeit mit einem schönen Kurzurlaub in der Sächsischen Landeshauptstadt verbringen. Dresden bietet eine Fülle an weltweit bekannten Sehenswürdigkeiten, Museen, Kirchen und Ausstellungen. Zu den historischsten und bekanntesten gehören hier der Dresdner Zwinger, die Frauenkirche, die Brühlschen Terrassen, Fürstenzug, grünes Gewölbe und die Semperoper.
Nach der nahezu kompletten Zerstörung im zweiten Weltkrieg wurden die historischen Gebäude wieder aufgebaut. Während zu DDR Zeiten vielerorts die Plattenbauten Einzug hielten, fing man nach der Wende 1990 wieder an, viele Gebäude abzureißen und im alten Stil der Renaissance und des Barock wieder aufzubauen und zu restaurieren.
Die geschichtsträchtige Frauenkirche mit ihrem prachtvollen barocken Kuppelbau steht im Zentrum und prägt die Stadtsilhouette. Den Grundstein zur Errichtung des Dresdner Zwingers legte bereit Kurfürst Moritz in Anlehnung an den Prager Schlossgarten. Unter August des Starken gewann dieses Projekt wieder an größerer Bedeutung und wurde intensiv fortgesetzt. Heute zählt der Zwinger zu den bekanntesten Gebäuden mit einem großen verschlungen Garten in dem sich verschiedene Sammlungen befinden. Umgeben wird der Zwinger von der Semperoper, dem Theaterplatz, der Hofkirche, dem Taschenbergpalais, dem Schauspielhaus und dem Herzogin Garten, die ebenfalls zu den beliebten Ausflugszielen gehören und geschichtliche, kulturelle Informationen verbergen.
Am Elbufer der Altstadt findet man viele weitere wichtige Kultureinrichtungen. Hierzu gehören zum Beispiel die Gemäldegalerie Alter Meister, die Schatzkammer der sächsischen Könige und Kurfürsten, so wie das Grüne Gewölbe.
Unzählige Museen sind in Dresden zu finden. Sie beherbergen viel Geschichte, Modernes und wertvolle, alte Sammlungen. In der Altstadt bieten sich dem Besucher hervorragende Einkaufsmöglichkeiten und Gelegenheit zum Ausruhen in einem der gemütlichen Restaurants, Straßenkaffees oder Bars.
Im Nahen Umland von Dresden liegt die Sächsische Schweiz. Hier erwarten den Besucher reizvolle Landschaften mit den typischen, bizarren Felsformen und Festungen, zum Beispiel die Festung Königstein, welche ein bedeutendes Baudenkmal und ein touristisches Highlight ist. Die Aussicht von der Festung Königstein ist atemberaubend und gewährt einen großzügigen Blick über das Elbstandsteingebirge. Zum Abschluss eines Tages mit vielen interessanten, geschichtsträchtigen Eindrücken kann bei einem oder zwei Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt die vorweihnachtliche Stimmung genossen werden.
Düfte wie Lavendel, Jasmin und auch Veilchen und Kamille verzaubern die Sinne, und das ist nicht erst bekannt, seitdem die Aromatherapie so beliebt geworden ist. Diese Düfte wecken zudem die Erinnerung an schöne sommerliche Blumenwiesen. Aber ihre wohltuende Wirkung ist nicht nur in der Aromatherapie beliebt und auch geschätzt, auch die Schönheitspflege hat diese Blütendüfte für sich entdeckt.
In Studien konnte nachgewiesen werden, dass ganz bestimmte Blütendüfte Stress abbauen können. Aggressionen werden gemindert, und auch die Schmerzempfindlichkeit kann so gesenkt werden. Sogar eine bestehende Unsicherheit kann so reduziert werden. Gleichzeitig ist es auch so, dass die ätherischen Öle die Hautporen öffnen, und so können pflegende Inhaltsstoffe besser eindringen. Das sind natürlich sehr viele Gründe dafür, Blumen sprechen zu lassen, und zwar auch in der Kosmetik.
Neben den üblichen Produkten, die man kaufen kann, kann man auch vieles selbst herstellen, beispielsweise ein schön duftendes, angenehmes Körperöl. Dazu nimmt man 100 ml Jojoba- oder auch Mandelöl, und vermischt das mit zehn bis fünfundzwanzig Tropfen ätherischem Öl wie beispielsweise Jasmin, Orangenblüten, Rose, oder auch Ylang-Ylang. Das Gemisch dann in eine gut verschließbare Flasche geben und gut schütteln. Solch ein Öl ist auch eine wunderbare Geschenkidee, und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Viele angenehme Wellnesshotels an der Ostsee oder auch in anderen Regionen Deutschlands arbeiten mit diesem Öl.
Auch dem Teint kann man mit Pflanzenkraft sehr viel Gutes tun. Bei geröteter und auch geschwollener Haut beruhigende Kompressen nutzen. Diese wirken wie ein Erste Hilfe Set. Dafür zwei Tropfen Kamillenöl mit 100 ml Rosenwasser mischen, ein Wattepad oder besser gleich ein ganzes Tuch damit tränken, und dann zehn Minuten auf die betroffenen Stellen legen.
Für die Hautpflege ist Rosenöl sehr gut geeignet, denn es besitzt eine regenerierende und zellerneuernde Wirkung, und außerdem wirkt es auch noch entzündungshemmend. Man kann auch ganz einfach ein paar Tropfen Rosenöl in die Bodylotion geben, dann wird die Pflegeeigenschaft noch mehr erhöht.
Blumige Düfte sind ein großes Genuss für die Nase. Sie wirken verführerisch und zudem noch sehr feminin. Natürlich nimmt hier die Königin der Blumen, die Rose, hier eine ganz besondere Stellung ein, denn das Aroma der Rosenblüte ist von jeher bekannt für seine erotisierende Wirkung. Zudem scheint ihr Duft auch einen ausgleichenden Effekt auf das Gemüt zu haben und in der Lage zu sein, eine Traurigkeit ganz einfach von der Seele zu wischen. Zum einen gibt es nahezu reine Rosendüfte, die besonders dazu geeignet sind, um die weibliche Ausstrahlung zu unterstreichen, oder auch sehr blumige Kreationen, in denen dem Duft der Rose eher nur eine kleine Nebenrolle zukommt.
Auch wenn die blumigen Düfte sehr gerne in pflegende Kosmetika eingearbeitet werden, findet man sie auch in dekorativen Kosmetikprodukten. Gerade die Lippenpflege mit einem blumigen Aroma ist sehr beliebt, viele Pflegestifte enthalten heute bereits solche Aromen. Auch für einen duftigen Teint ist gesorgt, denn auch viele seidige Puder haben bereits einen solchen Duft eingearbeitet. Dieser mattiert die Haut nicht nur, sondern hinterlässt einen zarten Blütenduft. Auch Lidschatten mit Wildrosenöl in Pastelltönen gibt es mittlerweile im Angebot.
Blumige Pflege – das ist nicht nur Wellness für die Haut, sondern auch für die Seele.
Der Auslöser zu diesem Trend ist mit Sicherheit in der beliebten Fernseh-Serie „Sex and the City“ zu suchen, aber der Trend setzt sich auch so immer weiter fort – die Rede ist natürlich von den halsbrecherischen High Heels.
Slingpumps, Riemchensandalen oder auch hohe Absätze sind etwas, das man ab und zu einfach einmal haben muss.
Durch sie bekommt man nicht nur diesen Gang, der ein ganz unverwechselbares Etwas hat, sondern sie zaubern auch super schlanke Beine. Das wäre alles ganz toll, wenn diese Treter nur nicht so wahnsinnig unbequem wären. Sie sind spitz, hoch und eng, die beliebten High Heels, also genau alles das auf einmal, das einen ganz schnell zum Dauergast beim Orthopäden und Fußpfleger macht.
Wer regelmäßig diese hohen Schuhe trägt, der riskiert ganz schnell bleibende Verformungen des Großzehengelenks, Hallux valgus genannt, also uns besser bekannt als Ballen. Es kann auch zu einer Verkürzung der Wadenmuskeln kommen, und auch die Bildung eines Senk-Plattfußes ist nicht ausgeschlossen. Als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, leiden auch die Hüfte und die Wirbelsäule unter diesen Schuhen, und die High-Heel-Sünden rächen sich sehr gerne und oft in Rückenschmerzen.
Jetzt muss man aber nicht gleich verzweifeln und alles mit einem hohen Absatz aus dem Schrank verbannen, denn laut den Orthopäden darf man ruhig einmal hohe Hacken tragen, ohne gleich einen bleibenden Schaden zu riskieren. Wichtig ist es nur, den Füßen auch einmal zwischendurch die Gelegenheit zu geben, sich von diesen ganzen Strapazen zu erholen.
Bleibt aber immernoch die Frage, wie man es schafft, einen ganzen Tag auf solchen Tretern zu verbringen, die einem so ganz ungewohnt sind. Mit ein paar guten Tipps ist das ohne Probleme möglich.
Wichtig ist, dass man die Füße trainiert. Gerade die Strukturen rund um das Fußgewölbe profitieren von Zehenwippen und auch anderen Übungen. Fußgymnastik ist hier eine gute Vorbereitung auf das Tragen dieser Schuhe, und die Übungen sind ganz einfach. Zunächst einmal beginnt man mit dem Zentrieren. Dazu presst man die Fußsohlen auf den Boden, aber ganz ohne die Zehen zu krümmen. Dann einfach wieder entspannen. Nach einigen Wiederholungen sollte man sich dann auf die Zehenspitzen erheben und auf und ab wippen. Um das Gleichgewicht zu halten, kann man sich dabei abstützen.
Anschließend werden dann die Wadenmuskeln leicht gedehnt. Dafür stellt man sich auf eine Treppenstufe, wobei die Ferse ein paar Zentimeter nach hinten überragt. Dann langsam nach unten wippen, die Ferse sollte sich unter dem Niveau der Stufe befinden, und natürlich auch nach oben.
Danach wird die Beweglichkeit der Zehen verbessert, dafür im Sitzen ganz ohne Belastung die Zehen spreizen und auch bewegen. Dann legt man ein Taschentuch auf den Boden und versucht, es mit den Zehen zu greifen, dann hochzuheben und an anderer Stelle wieder abzulegen. Alle Übungen sollte natürlich barfuß durchgeführt werden.
Um sich an den auserwählten hohen Schuh zu gewöhnen, sollte man das Modell rechtzeitig tragen, und zwar bei den ganz alltäglichen Verrichtungen. So wird das Gleichgewichtsgefühl geschult, und man kann gleich eventuelle Schwachstellen oder Problemstellen erkennen.
Gut ist es auch, sich unter die Ballen Stützpolster zu kleben, so wird der Druck gemindert. Die fast unsichtbaren Pflaster zur Verhinderung von Blasen sollten an die kritischen Stellen aufgetragen werden.
Sehr wichtig ist es auch, sich gleich die richtige Gangtechnik anzugewöhnen. Kleine Schritte sollten es sein, dabei immer erst die Hacke aufsetzen und dann den Ballen. Nur auf Kopfsteinpflaster geht das Ganze genau anders herum. Das Knie des hinteren Beines ist beim Gehen immer etwas leicht gebeugt. Zudem muss man auch auf die wichtige Körperspannung achten, also immer Bauch rein und Brust raus, so gelingt der fast magische Gang in High Heels ganz ohne Probleme.
Viele Menschen sind oft der Meinung, dass eine Kur nur jemandem zusteht, der auch noch im Arbeitsleben steht, denn nur dann könnte es gesundheitsfördernde Maßnahmen geben. Das ist allerdings nicht richtig, denn auch Rentner haben durchaus Ansprüche auf eine Kur. Aber man sollte ein paar Dinge beachten, wenn man eine Kur beantragen will.
Zum einen gibt es die gut bekannte, klassische „Kur“ an sich nicht mehr. Heute geht es dabei eher um Rehabilitation und auch Prävention oder auch Vorsorge. Bei den stationären Aufenthalten werden von den Kassen alle Kosten übernommen. Bei ambulanten Anwendungen jedoch zahlt die Kasse die täglichen Anwendungen, aber für die Unterkunft und die Verpflegung gibt es nur einen täglichen kleinen Zuschuss von circa 13 Euro.
Für Zuschüsse sollten sich Rentner an die Krankenkasse, die soziale Pflegeversicherung und auch die gesetzliche Rentenversicherung wenden, letztere wenn eine Erwerbsminderung vorliegt. Dort können Rentner finanzielle Hilfen für ihre geplanten Kurreisen beantragen.
Jeder Mensch, der nicht gerade eine schwere OP hinter sich hat, sondern eher „nur“ an Osteoporose oder Arthrose leidet, kann eine sogenannte Vorsorge-Kur in Anspruch nehmen, die dann dafür sorgen soll, dass eine OP oder auch Pflegebedürftigkeit vermieden wird.
Der erste Gang, der dafür nötig ist, ist der Besuch beim Hausarzt. Dieser stellt dann den Antrag bei der jeweiligen Krankenkasse. In den meisten Fällen ist es so, dass die Krankenkasse zunächst einmal den Antrag ablehnt, das scheint im Moment die gängige Praxis zu sein. Wichtig ist es dann, auf jeden Fall Widerspruch einzulegen. Meistens ist es dann so, dass die Kasse nachgibt. Noch weiter zu gehen und eine Klage einzureichen ist meistens nicht sehr empfehlenswert. Wenn der Antrag auch ein zweites Mal abgelehnt wurde lohnt es sich eher, ein paar Monate zu warten und es dann noch einmal mit einem neuen Gutachten zu versuchen.
Wer eine Erkrankung hat, bei der eine Pflegebedürftigkeit droht, ist die Pflegeversicherung auf jeden Fall ein guter Ansprechpartner. Der Weg ist auch hier fast der gleiche, zunächst geht man wieder zum Hausarzt, der gibt den Antrag an die Krankenkasse weiter und dann leitet diese ihn an die Pflegeversicherung weiter. Auch hier kann man bei einer Ablehnung innerhalb von zwei Wochen einen Widerspruch einlegen.
Vielleicht ist der Weg nicht einfach, aber auch Rentnern steht eine Kur zur Vorsorge zu, meistens muss man etwas beharrlicher sein und nicht gleich bei der ersten Ablehnung aufgeben, dann wird eine Kur auch genehmigt.
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