Wellness ohne Schönheitssünden – damit man sich wirklich entspannen kann
Wellness und Kosmetik sind etwas wunderbares, um wirklich einmal richtig auszuspannen. Allerdings kann man bei allem, was man für Schönheit und Wohlbefinden anstellt, auch einiges verkehrt machen. Aber es ist ganz einfach, diese Schönheitssünden zu umschiffen, wenn man weiß, wie es geht.
Bäder sind im Bereich Wellness sehr beliebt, aber oft wird zu heiß oder auch zu lange gebadet. Ein Beispiel kann man sich an den gut ausgestatteten Wellness Hotels in Deutschland nehmen, die oft solche Wellnessbäder anwenden. Unsere Haut hat ja eine Schutzfunktion, aber sie kann diese Schutzfunktion nur wirklich wahrnehmen, wenn der Säure- und Fettschutzmantel der Haut intakt ist.
Diese natürliche Barriere kann beispielsweise durch zu langes Baden für einige Stunden gestört sein. Daher ist es ideal, wenn man nur zweimal wöchentlich für allerhöchstens zwanzig Minuten in die Wanne geht. Die ideale Wassertemperatur ist hierfür 35 Grad.
Wichtig ist außerdem, dass man milde und auch nachfettende Zusätze wie beispielsweise Ölbäder nutzt. Schaumbäder sind nicht so gut geeignet, denn sie trocknen die Haut aus. Auch beim Duschen sollte man darauf achten, hier schonen Produkte auf Ölbasis oder auch Cremeseifen die Haut. Sie enthalten Feuchtigkeitsspender wie Harnstoff oder auch Panthenol. Wer unter trockener Haut leidet, der sollte nicht täglich den ganzen Körper einseifen, in diesem Fall sollte man sich auf die Reinigung der Achseln und auch der Intimzone beschränken.
Wichtig ist es auch, sich jeden Abend abzuschminken. Das gilt nicht nur, wenn man Make-up genutzt hat. Jeden Tag geht man durch Straßen, die voll sind mit Abgasen, man lehnt sich mit dem Kopf gegen das Zugfenster oder man fährt sich einfach nur mit den Fingern über die Stirn. Den ganzen Tag über sammeln sich jede Menge Bakterien und auch Dreck auf der Haut an. Genauso wie Make-up muss auch dies gründlich abends entfernt werden, denn sonst riskiert man sehr schnell Hautunreinheiten. Zuerst sollte man immer das Augen-Make-up entfernen, dann erst kommen Reinigungsmilch und Reinigungsgel zum Einsatz. Als Abschluss sollte man ein erfrischendes Gesichtswasser nutzen. Morgens kann es schon einmal reichen, das Gesicht mit lauwarmem Wasser abzuwaschen, der Zeit wegen. Wer aber gut in der Zeit liegt, sollte sich auch hier der intensiven Reinigung widmen.
Peelen – das ist ein Lieblingssport der Damen. Allerdings sollte man es nicht übertreiben, auch bei einer unreinen Haut ist es vollkommen ausreichend, wenn man zwei Mal in der Woche ein Peeling anwendet. Wenn die Haut trocken ist, dann sollte auch nur einmal die Woche gepeelt werden. Wichtig ist es, bei trockener Haut auch rückfettende Wirkstoffe zu nutzen. Hier gibt es noch ein gutes Rezept für ein schnelles Körperpeeling: einfach nur Meersalz mit Olivenöl mischen und dann den Körper sanft einreiben. Anschließend wäscht man diesen Mix wieder ab. Nach diesem Peeling fühlt sich die Haut gleich wieder frisch, sauber und samtweich an.
Heute ist es auch wichtig, eine Gesichtscreme mit Lichtschutzfaktor zu nutzen. Gerade Gesicht, Hände, Arme und Dekolleté sind der Sonne am meisten ausgesetzt. So summiert sich die Zeit, wo die UV-Strahlen die Haut belasten, schon sehr. Als Folge können Hautschäden entstehen, und diese machen sich wiederum im Alter als Falten, Gefäßerweiterungen und Pigmentschäden bemerkbar. Daher wird immer empfohlen, eine Gesichtscreme mit UV-Schutz zu nutzen. Auch Vitamine in den Cremes sind sinnvolle Zusätze, denn sie bekämpfen auch die freien Radikale, die sich immer durch das Sonnenlicht innerhalb der Haut bilden. So wird die Hautalterung beschleunigt.
Auch das sehr beliebte Herumdrücken an Mitessern sollte man lieber unterlassen. Dies kann sehr schnell dazu führen, dass sich eine Entzündung einstellt. Herumdrücken darf man nur ganz vorsichtig an Pickeln, die einen deutlichen Eiterpfropf haben. Diese mit in ein Tuch gewickelten Fingern oder auch mit einem Wattestäbchen ausdrücken und hinterher immer desinfizieren. Treten häufiger Hautunreinheiten auf oder sind die Areale größer, so sollte man einen Dermatologen oder auch die Kosmetikerin aufsuchen.
An den Händen soll man das wahre Alter erkennen können, das besagt schon der Volksmund. Die Hände sind in den seltensten Fällen durch Stoff geschützt, und sie sind allen äußeren Einflüssen ausgeliefert. Der häufige Kontakt zu Seife, Putzmitteln und auch Wasser macht es nicht gerade besser. So verlieren die Hände sehr rasch an Feuchtigkeit. Alles, was man dagegen tun kann, ist cremen, und das immer und ständig. Um die Haut an den Händen zart und geschmeidig zu halten, eignen sich pflanzliche Öle, Panthenol und auch Sheabutter. Auch spezielle Peelings und Masken gibt es zu kaufen, und auch sie sollte man regelmäßig anwenden.
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