Magnetschmuck – was ist das eigentlich und wie wirkt er?

Eines der ältesten Statussymbole der Menschheit ist Schmuck in Form von Ringen, Armreifen oder Ketten. Waren es früher ausschließlich die Oberhäupter der Stämme bzw. besonders erfolgreiche Jäger und Krieger, ist Schmuck heute aufgrund der großen Bandbreite an Preisklassen allen Bevölkerungsschichten zugänglich.

Unterschiedliche Preise erklären sich durch die Verwendung verschiedener Materialien und vor allem durch die Qualität der Verarbeitung der Schmuckstücke. Demnach stellt hochwertiger Schmuck auch heute noch ein Statussymbol dar, wenn auch weniger offensichtlich als in der Antike. Aber nicht nur als Symbol persönlichen Erfolges oder als Ergänzung und Vervollständigung des Aussehens wird Schmuck getragen, bestimmten Fertigungen wird sogar eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben.

Hierbei handelt es sich um den so genannten Magnetschmuck, der immer ein magnetisiertes Metall enthält und damit ein konstantes Magnetfeld erzeugt. Erkennbar ist Magnetschmuck als solcher nicht auf den ersten Blick, da er in genau so aktuellen Kollektionen und in ähnlicher Vielfalt erhältlich ist, wie ganz normaler Schmuck. Die verwendeten Materialien umfassen ebenfalls das genau so breite Spektrum wie das für normalen Schmuck der Fall ist, da nur ein kleiner Teil des Schmuckstückes magnetisiert werden muss, um eine Wirkung zu zeigen.

Aber welche Wirkung zeigt Magnetschmuck überhaupt? Schon vor Jahrhunderten wussten fortschrittliche Persönlichkeiten aus dem Bereich der Medizin vom Einfluss der Magnetfelder auf das Wohlbefinden des Menschen. Hildegard von Bingen und Paracelsus sind nur zwei der Mediziner, die mit Hilfe von Magnetfeldern gesundheitliche Störungen positiv beeinflussten und auf diesem Gebiet forschten. Sie fanden heraus, dass schon ein kleiner, am Körper getragener Magnet das allgemeine Wohlbefinden steigert und setzten Magnetismus bei Nervenleiden, Schmerzen und Gicht erfolgreich ein.

Moderne Untersuchungen ergaben, dass schon ein schwaches Magnetfeld von wenigen 100 Gauß die Blutzirkulation anregt und damit den Körper in die Lage versetzt, konzentrierter auf Beschwerden zu reagieren. Andere Wirkungen von Magnetschmuck sind aktuell noch nicht nachgewiesen, allerdings sind Berichte von Patienten überwiegend positiv und bestätigen in den allermeisten Fällen zumindest die subjektive Besserung des Allgemeinbefindens. Wichtig ist aber auch, dass die durch den Magnetschmuck erzeugten Felder keine Nebenwirkungen haben, so dass auch dank der vergleichsweise günstigen Preise durchaus ein Versuch der Selbstbehandlung mit Magnetschmuck erfolgen kann.

Gerade in unserer modernen Zeit ist jeder Mensch außerdem vielen „Störfeldern“ ausgesetzt, die durch elektrische Geräte entstehen. Insbesondere die Funkwellen von Handys, mobilen Festnetztelefonen oder dem kabellosen Internet sind für die Erzeugung dieses so genannten „Elektrosmogs“ bekannt, der nachweislich krank machen kann.

Auch diese negativen Einflüsse werden von einem am Körper getragenen, konstanten Magnetfeld neutralisiert, und das Bioenergiefeld des Trägers bleibt stabil.

Diese Harmonie schützt eindeutig vor Erkrankungen und Infektionen, da der Organismus im Gleichgewicht ist und sich auf die Aufgabe der Gesunderhaltung konzentrieren kann. Nicht ohne Grund forschen weltweit Fachleute aus allen Teilbereichen der Medizin heute intensiv an Magnetfeldtherapien, die mit stärkeren Magnetfeldern arbeiten, als dies ein Schmuckmagnet erzeugen könnte. Die Hoffnung ist groß, mit Hilfe der Urkraft des Magnetismus einige der Zivilisationsbeschwerden ausgleichen zu können, unter denen heute so viele Menschen leiden. Magnetschmuck ist sicher ein guter Einstieg in die Welt der Magnettherapie – zumindest sieht er gut aus und schadet ganz sicher nicht.

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