Das Aromabad – auch für zu Hause ein einmaliges Wellnesserlebnis

Mit dem Begriff des Aromabades kann dank der Werbung mancher Hersteller für ihre Produkte sicher jeder etwas anfangen, egal, ob eine Badewanne im Hause zur Verfügung steht oder auch nicht. Im entsprechenden Regal eines jeden Super- und Drogeriemarktes finden sich unzählige Flaschen Chinese Woman at Spa mit verschiedenen wohlklingenden Namen, die weniger über den Inhalt denn über die angestrebte Wirkungsweise des beinhalteten Badezusatzes verraten.

Es gibt Bäder, die erfrischen oder entspannen, vitalisieren, die Haut glätten oder bei Erkältungen lösend und heilend wirken. Der tatsächliche Effekt eines solchen Badezusatzes hängt aber zum großen Teil an der Qualität der verwendeten Inhaltsstoffe – und damit disqualifizieren sich viele der Badezusätze gleich selber.

Leider ist für den Laien nicht ohne Schwierigkeit erkennbar, welche Hersteller mit hochwertigen Essenzen arbeiten und welche minderwertige oder zu gering dosierte Ölanteile ins Produkt mischen. Oft sind neben den als plakativ angegebenen wirksamen Bestandteilen weitere enthalten, die sich leider gar nicht positiv auf die Gesundheit auswirken und zum Beispiel Allergien fördern oder die Haut reizen.

Um den Dschungel der Inhaltsstoffe von Badezusätzen allgemein ein wenig zu lichten, gibt es ein paar einfache Grundregeln, an denen man sich orientieren kann: Ein leider immer noch viel zu häufig zu findender Bestandteil vieler Cremes oder Öle ist das Mineralöl, auch als „Paraffinum“ oder ähnlich im Inhalt gelistet. Dieses Öl wird als Abfallprodukt bei der Erdölverwertung gewonnen und hat zwar einen spürbar glättenden Effekt auf die menschliche Haut, es löst aber auch häufig Allergien aus bzw. verschlimmert diese und bildet immer einen verschließenden Film auf der Hautoberfläche. In der Folge werden die Hautatmung behindert und der Abtransport von Schlacken und Giftstoffen stark eingeschränkt – was auch erklärt, warum es gerade in Therapiebädern nichts zu suchen hat. Ebenfalls sei festgehalten, dass ein guter Badezusatz ohne Parfumstoffe auskommt.

Sind hochwertige Zutaten verwendet worden, duftet der Badezusatz von ganz allein ausreichend intensiv nach eben diesen Inhaltsstoffen – was ja zugleich einen wesentlichen Teil der Wirkung des Bades ausmacht. Ideal ist es, wenn die verwendeten Kräuter, Pflanzenöle und Blüten aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Herkömmlich gezogene Heilpflanzen nehmen meist einen hohen Anteil an Schwermetallen aus dem Boden auf, die zwar beim Bad nur begrenzt, aber eben doch zu einem Teil über die Haut aufgenommen werden und nachgewiesen gravierende gesundheitliche Risiken bedeuten.

aromabad-1 Wer aufmerksam die Inhalte der Zusätze für ein Aromabad liest, findet sicherlich auch im bekannten Regal mit Drogerieartikeln das Richtige. Welche Wirkung mit den gewählten Zusätzen erreicht wird, gibt jeder Hersteller auf der Packung an – so wirken Zusätze von Lavendel entspannend, Rosmarin regt die Durchblutung an, Anteile von Zitrusfrüchten beleben, Kamille oder Salbei wirken desinfizierend und Eukalyptus und Fichtennadeln sind bei Erkältungen angezeigt. Je höher der Anteil an Ölen im Badezusatz, desto pflegender wirken sie auf die Haut. So kann man sich auch zu Hause fühlen, als wenn man gerade an einem Wellness Kurztrip teilnimmt.

Auch Honig hat eine angenehme Wirkung auf die Haut, da er nicht nur stärkt und mit Vitaminen versorgt, sondern auch glättet. Selbstverständlich dürfen auch hochwertige Pflanzenöle oder –buttern im Bad enthalten sein, dies hat zwar weniger Einfluss auf die Psyche weil kaum Duftstoffe enthalten sind, aber der hautpflegende Effekt ist groß.

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