Ideal für zu Hause – die beliebte Kräuter-Wellness

Dekorativ, duftend und auch wohltuend – das ist die beliebte Kräuter-Wellness. In der heutigen Zeit suchen immer mehr Menschen nach Wohlgefühl und Entspannung im Naturreich, sprich bei den Kräutern. Und dafür gibt es gute Gründe, ebenso wie wunderbare Rezepte. So kann man sich dann immer fühlen, wie in einem schönen Hotel bei der außergewöhnlichen Wellness im Harz.

Herbs Eine gute Atmosphäre schafft man in der Wohnung mit einem 5-Kräuter-Raumduft. Nach einem langen Arbeitstag ist dann das Betreten der Wohnung immer wieder ein neues sinnliches Erlebnis. Alles, was man dafür braucht, sind in etwa drei Handvoll getrocknete Kräuter. Für die Harmonie eignen sich Eisenkraut, Lavendel, Salbei, Fenchel und auch Duftgeranienblätter. Drei Teelöffel Veilchenpulver aus der Apotheke dazu, das Ganze in einem gut schließenden Gefäß mischen und einige Wochen durchziehen lassen. Dann kann man es in eine schöne Schale geben. Durch das Veilchenpulver wird eine Duft-Fixierung erreicht. Für das Schlafzimmer und schnelle, süße Träume eignet sich ein Potpourri aus Lavendel, Beifuß, Kamille, Oregano, Zitronenmelisse und Majoran.

Auch für die Konzentration gibt es eine wunderbare Mischung. Ein duftendes Kräuterkissen hilft den grauen Zellen einfach auf die Sprünge. Dafür Zitronenverbene, Rosmarin, Bohnenkraut, Basilikum, Thymian und Pfefferminze zu gleichen Teilen trocknen. Für eine Kissenfüllung braucht man gut 150 Gramm der getrockneten Kräuter. Einfach in einen kleinen Bezug aus Baumwolle stecken und in eine ruhige Ecke zurückziehen. Als Wohlfühl-Plus kann man noch getrocknete Orangenscheiben hinzugeben.

Ein Melisse-Körperöl ist eine aromatische Entspannungshilfe. Dafür kann man im Balkonkasten Zitronenmelisse anbauen und sie dann dafür ernten. Für das Öl dann 10g Zitronenmelisse in 50 ml Jojoba- oder auch Sonnenblumenöl geben und ungefähr drei Wochen ziehen lassen, und zwar an einem warmen Ort. Danach dann abseihen und das Kräuteröl mit 150 ml Sonnenblumen- oder Jojobaöl verrühren, dann erhitzen und anschließend in eine dunkle Flasche abfüllen. Nach dem Duschen kann man das duftende Öl in die noch feuchte Haut einmassieren. So sieht man dem Tag absolut gelassen entgegen. Gibt man beim Erhitzen noch 5g Bienenwachs zu der Mischung hinzu, dann kann man das Öl sogar als Badezusatz verwenden.

Bei irritierter oder juckender Haut, die man beim Übergang zum Winter ja des öfteren hat, hilft ein Kamille-Bad. Dafür trocknet man die Blüten und gibt sie in ein Schraubglas. Sage isolated on white Pro Bad dann vier Esslöffel davon zusammen mit 120 g gemahlenen Haferflocken in ein Mullsäckchen binden. Das Säckchen dann unter den Hahn hängen, während das Wasser darüber läuft.

Kleine Dellen an den Oberschenkeln – bei den meisten schrillen dann gleich die Alarmglocken, Hilfe, Cellulite! Aber auch hiergegen ist ein Kraut gewachsen, denn eine Rosmarin-Seife sorgt für eine Durchblutungsförderung. Für die Seife zwei Esslöffel getrockneten Rosmarin in einem Mörser zerstoßen. Dann 120 g transparente Glyzerinseife in einem Wasserbad schmelzen, dann das Kräuterpulver und je nach Geschmack auch ein Farbkonzentrat hinzu geben. Dann muss man nur noch das Gemisch in eine Seifenform füllen und fest werden lassen. Um die Laune zu heben, kann man auch je zehn Tropfen Geranien- und Bergamotte-Öl hinzufügen.

Wer sich ausgelaugt und erschöpft fühlt, der sollte sich ein Kräuter-Badeessig herstellen. Dafür nutzt man drei magische Kräuter. Je einen Teelöffel frische Rosmarinnadeln, Majoranblätter und Lavendelblüten grob hacken, und dann in einem Glas mit Deckel mit 500 ml Apfelessig mischen. Zwei Wochen ziehen lassen und dann abseihen, und zwar in eine saubere Flasche. Für ein Bad 60 ml der Mischung in ein Bad geben und dann nur noch abtauchen. Wenn die Flasche schnell leer wird und man keine frischen Kräuter zur Verfügung hat, dann kann man den Essig auch aus getrockneten Kräutern herstellen. Dafür nimmt man dann je zwei Esslöffel der Kräuter mit derselben Menge an Apfelessig.

Jeder kennt das Gedankenkarussell, das wir sehr oft im Kopf haben. Damit es endlich aufhört, sich zu drehen, kann man sich ein Räucher-Potpourri herstellen. Der Duft der glimmenden Kräuter reinigt die Luft und macht den Kopf frei. Dafür einen Teelöffel getrockneten Salbei, Beifuß und Kamille zu gleichen Teilen in ein feuerfestes Sieb geben, das über ein Stövchen gelegt wird. Dann das Teelicht entzünden und schon kann man beim Schnuppern am Duft fühlen, wie sich die schlechten Gedanken einfach auflösen.

Herb Border Wer einen Mix aus getrockneten Rosenblättern und Kamillenblüten aus dem Teebeutel herstellt, der fühlt sich schnell ausgeglichen, und auch Kopfweh wird vertrieben.

Natürlich gibt es auch gegen schnell fettendes Haar ein Kraut, das Hilfe verspricht. Durch die mild adstringierende Pfefferminze werden Haar und Kopfhaut intensiv gereinigt, und zudem wird man durch den frischen Duft verwöhnt.

Zwei Teelöffel getrocknete Pfefferminze, ein Teelöffel zerkleinerte Zitronenschale zusammen mit 125 ml Wasser in einem abgedeckten Topf zum Kochen bringen. Dann vom Herd nehmen und dreißig Minuten ziehen lassen. Anschließend abseihen und in eine saubere Flasche geben. Dann zwei Esslöffel unparfümiertes Naturshampoo hinzufügen und gut schütteln.

Eine gute Kräuterspülung unterstützt den adstringierenden Effekt. Hierfür kocht man drei Esslöffel getrockneten Lavendel und die gleiche Menge an Minze mit 500 ml Wasser auf. Das dann ziehen lassen, bis der Sud erkaltet ist. Das abseihen, zwei Esslöffel Apfelessig hinzugeben und alles gut durchschütteln. Dann kann man das Haar nach jeder Wäsche damit spülen.

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