Ein Durstlöscher für die trockene Haut – die Aloe vera

Gerade nach langen und heißen Sommertagen wirkt die Wüstenpflanze Aloe vera wie eine echte Oase auf die Haut. Aber nicht nur im Sommer oder im Badeurlaub ist diese Pflanze eine echte Wohltat. Die Aloe vera wird auch sehr gerne als Wüstenlilie bezeichnet, denn sie kann sehr viele Monate ganz ohne Wasser auskommen. Aloe vera Dennoch zeigt sie sich dabei in voller Blüte.

Die sehr stacheligen und auch fleischigen Blätter sind ganz einfach in der Lage, sehr viel Feuchtigkeit zu speichern, so dass auch bei größter Dürre die Pflanze weiterhin grün bleibt und vor allen Dingen auch frisch. Und genau diese Fähigkeit ist es, die auch der Haut zugute kommt. Bereits die klugen Frauen früherer Epochen wie Nofretete und Cleopatra wussten, wie sie die Aloe vera am besten für ihre Schönheitspflege nutzen konnten.

Wie aus alten Aufzeichnungen hervorgeht, dass sich diese Königinnen mit einer Aloe-Paste eingerieben haben, und es kommt nicht von ungefähr, dass die alten Ägypter diesem Gewächs den Beinamen „Pflanze der Unsterblichkeit“ gegeben haben. Auch die alten Maya kannten diese Pflanze, und bei ihnen trug sie den Namen „Quelle der Jugend“.

Heute hat die Wissenschaft herausgefunden, dass in der Aloe vera je nach Sorte bis zu 200 Wirk- und Inhaltsstoffe enthalten sind. Anwendbar ist sie äußerlich und auch innerlich. Ein Aloe-Gel ist eine echte Wohltat bei einem Sonnenbrand, und der Saft aus den dicken Blättern wirkt gegen Gicht, Rheuma und Arthritis. In Zahncremes verarbeitet helfen die Wirkstoffe auch gegen Parodontose, sie beugen dieser vor. Viele Wellnessangebote an einem modernen Wellness Wochenende in Deutschland sind nur auf diese Pflanze aufgebaut.

Der Punkt, von dem unsere Haut aber am meisten profitiert ist eindeutig die Fähigkeit dieser Pflanze, Feuchtigkeit zu speichern. Einer der Hauptwirkstoffe, die in der Aloe enthalten sind, sind die Zuckermoleküle. Diese werden auch Acemannane genannt. Sie sind zuständig für die Elastizität der Haut, und sie regeln auch den Haushalt von Vitaminen und Fettsäuren.

Aber es gibt noch einiges mehr, dass diese Wüstenlilie kann, denn ihre Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend, und sie können sogar Hautschäden reparieren. Aloe vera Durch die Polypeptide werden die Abwehrkräfte der Haut stimuliert, und Salicylsäure hilft aktiv bei der Reparatur des Gewebes mit.

Gerade nach dem Sommer, aber auch nach einem Urlaub oder dem Besuch der Sonnenbank kann die Haut bestens wieder auftanken mit Aloe-Bodylotions. So bekommt sie die verlorene Feuchtigkeit wieder zurück.

In Gesichtsmasken kurbeln die Wirkstoffe die Zellerneuerung an, und zudem regenerieren sie die trockene Haut. Der Teint wird so wieder glatt und rosig. Wer eine eigene Aloe-Pflanze zu Hause hat, kann sich eine solche Maske auch ganz einfach selber mixen. Dazu nur das Gel aus den fleischigen Blättern mit etwas Honig und Quark vermischen, und dann nur noch auftragen.

Gegen Hautunreinheiten bietet sich eine Reinigungslotion mit Aloe vera an. Mit einem Balsam werden die spröden Lippen wieder weich und geschmeidig. Diese Pflanze sieht zwar sehr kratzig aus, aber zu unserer Haut ist sie sehr sanft.

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