Einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!! [ Dezember 31st, 2011 ] Posted in » Allgemein
Das Team von Kuren & Wellness TV wünscht allen Kunden und
Lesern einen guten Rutsch und einen guten Start in das nächste Jahr
2012!!!
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2012!!!
Dekorativ, duftend und auch wohltuend – das ist die beliebte Kräuter-Wellness. In der heutigen Zeit suchen immer mehr Menschen nach Wohlgefühl und Entspannung im Naturreich, sprich bei den Kräutern. Und dafür gibt es gute Gründe, ebenso wie wunderbare Rezepte. So kann man sich dann immer fühlen, wie in einem schönen Hotel bei der außergewöhnlichen Wellness im Harz.
Eine gute Atmosphäre schafft man in der Wohnung mit einem 5-Kräuter-Raumduft. Nach einem langen Arbeitstag ist dann das Betreten der Wohnung immer wieder ein neues sinnliches Erlebnis. Alles, was man dafür braucht, sind in etwa drei Handvoll getrocknete Kräuter. Für die Harmonie eignen sich Eisenkraut, Lavendel, Salbei, Fenchel und auch Duftgeranienblätter. Drei Teelöffel Veilchenpulver aus der Apotheke dazu, das Ganze in einem gut schließenden Gefäß mischen und einige Wochen durchziehen lassen. Dann kann man es in eine schöne Schale geben. Durch das Veilchenpulver wird eine Duft-Fixierung erreicht. Für das Schlafzimmer und schnelle, süße Träume eignet sich ein Potpourri aus Lavendel, Beifuß, Kamille, Oregano, Zitronenmelisse und Majoran.
Auch für die Konzentration gibt es eine wunderbare Mischung. Ein duftendes Kräuterkissen hilft den grauen Zellen einfach auf die Sprünge. Dafür Zitronenverbene, Rosmarin, Bohnenkraut, Basilikum, Thymian und Pfefferminze zu gleichen Teilen trocknen. Für eine Kissenfüllung braucht man gut 150 Gramm der getrockneten Kräuter. Einfach in einen kleinen Bezug aus Baumwolle stecken und in eine ruhige Ecke zurückziehen. Als Wohlfühl-Plus kann man noch getrocknete Orangenscheiben hinzugeben.
Ein Melisse-Körperöl ist eine aromatische Entspannungshilfe. Dafür kann man im Balkonkasten Zitronenmelisse anbauen und sie dann dafür ernten. Für das Öl dann 10g Zitronenmelisse in 50 ml Jojoba- oder auch Sonnenblumenöl geben und ungefähr drei Wochen ziehen lassen, und zwar an einem warmen Ort. Danach dann abseihen und das Kräuteröl mit 150 ml Sonnenblumen- oder Jojobaöl verrühren, dann erhitzen und anschließend in eine dunkle Flasche abfüllen. Nach dem Duschen kann man das duftende Öl in die noch feuchte Haut einmassieren. So sieht man dem Tag absolut gelassen entgegen. Gibt man beim Erhitzen noch 5g Bienenwachs zu der Mischung hinzu, dann kann man das Öl sogar als Badezusatz verwenden.
Bei irritierter oder juckender Haut, die man beim Übergang zum Winter ja des öfteren hat, hilft ein Kamille-Bad. Dafür trocknet man die Blüten und gibt sie in ein Schraubglas.
Pro Bad dann vier Esslöffel davon zusammen mit 120 g gemahlenen Haferflocken in ein Mullsäckchen binden. Das Säckchen dann unter den Hahn hängen, während das Wasser darüber läuft.
Kleine Dellen an den Oberschenkeln – bei den meisten schrillen dann gleich die Alarmglocken, Hilfe, Cellulite! Aber auch hiergegen ist ein Kraut gewachsen, denn eine Rosmarin-Seife sorgt für eine Durchblutungsförderung. Für die Seife zwei Esslöffel getrockneten Rosmarin in einem Mörser zerstoßen. Dann 120 g transparente Glyzerinseife in einem Wasserbad schmelzen, dann das Kräuterpulver und je nach Geschmack auch ein Farbkonzentrat hinzu geben. Dann muss man nur noch das Gemisch in eine Seifenform füllen und fest werden lassen. Um die Laune zu heben, kann man auch je zehn Tropfen Geranien- und Bergamotte-Öl hinzufügen.
Wer sich ausgelaugt und erschöpft fühlt, der sollte sich ein Kräuter-Badeessig herstellen. Dafür nutzt man drei magische Kräuter. Je einen Teelöffel frische Rosmarinnadeln, Majoranblätter und Lavendelblüten grob hacken, und dann in einem Glas mit Deckel mit 500 ml Apfelessig mischen. Zwei Wochen ziehen lassen und dann abseihen, und zwar in eine saubere Flasche. Für ein Bad 60 ml der Mischung in ein Bad geben und dann nur noch abtauchen. Wenn die Flasche schnell leer wird und man keine frischen Kräuter zur Verfügung hat, dann kann man den Essig auch aus getrockneten Kräutern herstellen. Dafür nimmt man dann je zwei Esslöffel der Kräuter mit derselben Menge an Apfelessig.
Jeder kennt das Gedankenkarussell, das wir sehr oft im Kopf haben. Damit es endlich aufhört, sich zu drehen, kann man sich ein Räucher-Potpourri herstellen. Der Duft der glimmenden Kräuter reinigt die Luft und macht den Kopf frei. Dafür einen Teelöffel getrockneten Salbei, Beifuß und Kamille zu gleichen Teilen in ein feuerfestes Sieb geben, das über ein Stövchen gelegt wird. Dann das Teelicht entzünden und schon kann man beim Schnuppern am Duft fühlen, wie sich die schlechten Gedanken einfach auflösen.
Wer einen Mix aus getrockneten Rosenblättern und Kamillenblüten aus dem Teebeutel herstellt, der fühlt sich schnell ausgeglichen, und auch Kopfweh wird vertrieben.
Natürlich gibt es auch gegen schnell fettendes Haar ein Kraut, das Hilfe verspricht. Durch die mild adstringierende Pfefferminze werden Haar und Kopfhaut intensiv gereinigt, und zudem wird man durch den frischen Duft verwöhnt.
Zwei Teelöffel getrocknete Pfefferminze, ein Teelöffel zerkleinerte Zitronenschale zusammen mit 125 ml Wasser in einem abgedeckten Topf zum Kochen bringen. Dann vom Herd nehmen und dreißig Minuten ziehen lassen. Anschließend abseihen und in eine saubere Flasche geben. Dann zwei Esslöffel unparfümiertes Naturshampoo hinzufügen und gut schütteln.
Eine gute Kräuterspülung unterstützt den adstringierenden Effekt. Hierfür kocht man drei Esslöffel getrockneten Lavendel und die gleiche Menge an Minze mit 500 ml Wasser auf. Das dann ziehen lassen, bis der Sud erkaltet ist. Das abseihen, zwei Esslöffel Apfelessig hinzugeben und alles gut durchschütteln. Dann kann man das Haar nach jeder Wäsche damit spülen.
Drei Länder teilen sich einen See, der nicht nur bei den Urlaubern sehr beliebt ist – der Bodensee. Wenn man in Friedrichshafen in die Gondel eines „Zeppelin NT“ steigt, und sich dieser kurz darauf leise surrend in die Luft erhebt, dann kann das Staunen beginnen, wenn unter einem der Bodensee liegt.
Lautlos ziehen kleine, am Bodensee-Ufer liegende Orte vorbei, die aussehen, als wären sie extra dorthin drapiert worden. Auf dem blauen Wasser tanzen zahllose weiße Segel vorbei, und auch die Bergriesen der Schweizer Alpen sehen aus, als wären sie zum Greifen nah. Eine Reise in einem solchen Zeppelin ist auf jeden Fall ein echtes Highlight bei jedem Urlaub am Bodensee. Leider ist dieser halbstündige Ausflug nicht gerade sehr günstig, denn er kostet ab 200 Euro aufwärts und kann gegen einen Aufpreis auch beliebig verändert werden. Wesentlich günstiger, aber nicht wirklich vergleichbar, ist der Besuch des Zeppelin-Museums in Friedrichshafen. Es ist im alten Hafenbahnhof untergebracht. Dieses Museum beherbergt die weltgrößte Sammlung zur Geschichte der Zeppelin-Luftfahrt. Und nicht nur für die Technik-Freaks ist dieses Museum ein echtes Erlebnis, viele spannende Eindrücke erwarten die Besucher.
Der Bodensee misst an seiner längsten Stelle 63 Kilometer, und seine breiteste Stelle ist 14 Kilometer lang. Und das Schöne ist, dass hier wirklich jeder auf seine Kosten kommt. Romantiker, Museums-Fans, Wassersportler, Naturfreunde, Sonnen-Anbeter oder auch alle Kunstfreunde. Gerade die Kunstfreunde können bereits bei der Anreise aus dem Norden ein barockes Wunder erleben. Direkt über den Weinbergen bei Überlingen, genau zwischen Überlingen und Uhldingen, befindet sich die Wallfahrtskirche, die reich verziert ist. Zu ihren Schätzen, die sich im Inneren befinden, zählt die Figur des „Honigschleckers“, das ist eine kleine Putte, die ganz verstohlen aus einem Honigkorb nascht.
Am schönen nördlichen Ufer entlang erreicht man in wenigen Minuten mit dem Auto das schöne Meersburg. Das gleichnamige Bauwerk, also die Meersburg, gilt als Wahrzeichen der Region und beherrscht das Stadtbild. Die berühmte Dichterin Annette von Droste-Hülshoff schrieb hier einige bedeutende Zeilen, als sie ein paar Jahre auf der Burg lebte.
Aber nicht nur wegen der alten Burg lohnt sich ein Abstecher, auch die mittelalterlichen Gassen und Tore sind immer einen Besuch wert.
Wie Perlen an einer Schnur reihen sich hier bekannte Ausflugsziele aneinander. Schloss Montfort, Wasserburg, Kressbronn, und auch die prachtvolle Stadt Lindau mit ihrer malerischen Hafeneinfahrt, die von einem bayerischen Löwen bewacht wird.
Von dort aus ist es nur noch ein kurzer Sprung bis hin zu den österreichischen Festspielen in Bregenz.
Natürlich sollte man auch immer einen Abstecher in die Schweiz mit einplanen. Hier gibt es romantische Orte wie Arbon, Rorschach, Egnach und Romanshorn, die das zur Schweiz gehörige 72 Kilometer lange Bodenseeufer säumen.
Bei Konstanz geht es dann wieder über die deutsche Grenze. Beim Bummel durch die Stadt kann man das berühmte Konzilsgebäude besichtigen und auch die weithin sichtbare moderne Skulptur der Imperia am Hafen.
Was man auch niemals verpassen sollte, das ist ein Ausflug mit einem der weißen Ausflugsschiffe zur Blumeninsel Mainau. Jedes Jahr steht das blühende Blumenreich unter einem ganz bestimmten Motto. Für das Jahr 2010 ist das „Feurige Farben – Azure Aromen“ Thema aktuell.
Sehr beliebt ist die Mainau aber nicht nur bei Blumenfreunden, sondern auch bei allen Heiratswilligen. Im roten Salon des Schlosses ist alles dafür vorbereitet, die Paare in den Stand der Ehe zu bringen, hier finden die standesamtlichen Trauungen statt. Wer auch die kirchliche Trauung hier durchführen möchte, findet in der barocken Schlosskirche den passenden Rahmen.
Besonders zu Beginn der kalten und nassen Jahreszeit sind viele Menschen darauf bedacht, gesund und fit die Herbst- und Winterzeit zu überstehen. Natürliche und einfache Mittel, die der Gesundheit dienen, sind in diesem Zusammenhang gefragter denn je.
Als besonders wirkungsvoll und kostengünstig erweist sich das sogenannte Wechselduschen, welches für viele Menschen zu einem allmorgendlichen Ritual gehört.
Wechselduschen zeichnen sich, wie der Name bereits sagt, durch einen Wechsel von kalten und warmen/heißen Wassergüssen aus. Das Element Wasser wirkt sich in diesem Zusammenhang nicht nur positiv auf den Kreislauf aus.
Je nach Vorliebe wird eine Wechseldusche mit kaltem oder heißem Wasser begonnen. Die meisten Menschen bevorzugen zu Beginn einen warmen oder heißen Wasserstrahl, um sich an das Wasser zu gewöhnen. Anschließend erfolgt ein Wechsel aus kalten und warmen Güssen, der ca. vier bis fünf Mal wiederholt wird.
Dabei ist es wichtig, sich langsam von unten nach oben hochzuarbeiten. Nur so kann sich die optimale Wirkung einer Wechseldusche entfalten. Begonnen wird am rechten Fuß. Langsam bewegt sich der Wasserstrahl nun am rechten Bein hoch, möglichst in kreisförmigen Bewegungen. Dann folgt das linke Bein. Auch hierbei gilt: Langsam den Duschkopf von unten nach oben bewegen; zuerst die Vorderseite der Beine, dann die Rückseite und die Innenseiten der Oberschenkel. Besonders effektiv wird die Wechseldusche, wenn der Duschkopf zusätzlich auf Massagefunktion eingestellt wird. Es kann auch eine separate Massagebürste verwendet werden, mit der die Haut nebenbei massiert wird.
Hat man sich bis zum Po vorgearbeitet, werden danach die Arme, die Schultern, der Bauch und der Rücken mit kaltem Wasser abgeduscht. Für besonders empfindliche Menschen gilt: Für Bauch und Rücken reicht ein kurzer Wasserstrahl. Wie bereits erwähnt, wird der Körper nun abwechselnd mit kaltem und warmem Wasser abgeduscht. Mir der Zeit, also nach einer ersten Gewöhnung, kann die Dauer der kalten Wasserschauer gesteigert werden. Beendet werden sollte eine Wechseldusche stets mit dem kalten Wasserstrahl.
Wer mindestens 3 Mal die Woche diese Form des Duschens durchführt, der gewöhnt sich schnell an den Wechsel aus kalt und warm. Zudem machen sich die Vorzüge einer Wechseldusche schnell bemerkbar. Der Kreislauf kommt in Schwung, man fühlt sich wach und belebt. Weitere positive Nebeneffekte, sowohl für die Gesundheit als auch für das eigene Wohlbefinden, stellen sich ebenfalls recht schnell ein.
Die Stärkung der Abwehrkräfte ist ein wesentlicher positiver Effekt von regelmäßigen Wechselduschen. Ein widerstandsfähiger Körper ist besonders in der feucht-kalten Jahreszeit ein starker Begleiter. Möglichen Erkältungskrankheiten kann man somit gezielt vorbeugen.
Ebenso positiv wirken sich Wechselduschen auf den Stoffwechsel aus. Dieser wird durch die Wasseranwendung aktiviert. Auch für die Muskulatur sind die Temperaturschwankungen von Vorteil. Durch den Temperaturwechsel werden die Muskeln aktiviert und somit sanft entgiftet.
Zu guter Letzt profitiert auch die Haut von den regelmäßigen Wechselduschen. Die Hautdurchblutung verbessert sich deutlich, die Haut wirkt anschließend rosig und geschmeidig. Vorbeugend und unterstützend gegen Cellulite, auch in Kombination mit einer Massage unter der Dusche, sind Wechselduschen hervorragend geeignet.
Zusammenfassend gilt: Nach einer ersten Überwindung beim kalten Strahl des Wassers, können Wechselduschen durchaus Spaß machen. Und die aufgezählten positiven Effekte machen sich schnell bemerkbar.
Mal ganz ehrlich – eigentlich würden wir ja alle gerne etwas sportliche Betätigung haben, wenn es nur nicht so wahnsinnig anstrengend wäre. Aber dass Laufen beispielsweise glücklich macht, ist ein Fakt. Und zudem ist es auch noch wissenschaftlich bewiesen.
Ein regelmäßiges Lauftraining ist nicht nur gut für die Figur, zudem stärkt es auch noch das Herz-Kreislauf-System. Und es gibt auch ein paar Tipps, damit einem der Einstieg in das Laufvergnügen auch problemlos gelingt.
Am besten ist es natürlich, wenn man einen Wellnessurlaub bucht und sich dann von Tag zu Tag mit dem Pensum steigert, und das ganze unter Aufsicht eines erfahrenen Trainers. Viele der exquisiten Wellnesshotels in Bayern bieten solche Laufkurse an, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Wer nicht an einem solchen Kurs teilnehmen kann, sollte auf jeden Fall folgende Punkte beachten.
Zum einen sollte man den richtigen Zeitpunkt wählen, Wer gesund und fit ist, der kann eigentlich sofort mit dem Laufen beginnen. Wer in der letzten Zeit aber keinen Sport getrieben hat, der sollte vor dem ersten Training auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, denn nur so lassen sich eventuelle gesundheitliche Risiken ausschließen.
Wichtig ist auch immer die richtige Ausrüstung. Gerade beim Schuhkauf ist es wichtig, dass man sich viel Zeit nimmt. Man sollte ein Sportfachgeschäft aufsuchen, am besten nachmittags oder auch abends. Füße schwellen über den Tag immer etwas an, daher ist diese Zeit am besten geeignet. Dann sollte man ein paar Schuhe ausprobieren, und zwar auf einem Laufband, das in guten Sportfachgeschäften kostenlos zu nutzen ist. Auf jeden Fall sollte man auch die Empfehlung des Fachverkäufers beachten, denn er kann am besten den richtigen Schuh empfehlen.
Auch die richtige Streckenlänge ist wichtig. Obwohl man für den Anfang keine Kilometeranzahl angeben kann, sollte man sich zunächst kleine Ziele setzen. Eine Runde im Park bietet sich hier beispielsweise an. Dann kann man die Ziele langsam steigern. Gerät man während des Laufens außer Puste, dann sollte man zwischendurch zum Gehen wechseln.
Die richtige Atmung ist auch sehr wichtig, denn schmerzhaftes Seitenstechen kann einem ganz schön das Laufen vermiesen. Daran Schuld ist meistens die falsche Atmung. Langsam weiter laufen und durch die Nase einatmen, durch den Mund wieder aus. Es kann auch helfen,die Bauchmuskeln anzuspannen, so kann das Seitenstechen ebenfalls vergehen.
Auf die richtige Kleidung sollte ebenso geachtet werden wie auf die Schuhe. Laufhosen sollte immer eng anliegen, und das hat auch seinen Grund. Wenn sie eng anliegen, dann reiben sie nicht zwischen den Oberschenkeln. Ebenfalls empfohlen wird aber auch lockere Kleidung, solange wie sie aus einem atmungsaktiven Material besteht. So kann der Schweiß verdunsten. Damen sollten beim Laufen unbedingt einen Sport-BH tragen, sonst wird das Brustgewebe zu stark strapaziert.
Vor dem Sport nichts essen – das ist keine gute Idee. Wenn man mit einem leeren Magen seine Runde startet, dann besteht schnell die Gefahr, dass der Blutzuckerspiegel schnell sinkt und man dann nach kürzester Zeit ausgepowert ist. Besser ist es, eine leichte Mahlzeit einzunehmen, die beispielsweise aus Joghurt, Früchten und Müsli bestehen kann. So wird der Magen nicht belastet, aber man bekommt trotzdem die nötige Energie.
Laufpausen sind immer dann wichtig, wenn man sich krank fühlt oder man sich eine Erkältung eingefangen hat. Wer durch Training eine Erkältung verschleppt der riskiert, dass sich diese auf das Herz schlagen kann. Wenn der Arzt grünes Licht gegeben hat, dann spricht auch nichts gegen eine Lauftätigkeit in der Schwangerschaft. Bei Untersuchungen konnte sogar herausgefunden werden, dass ein leichtes Lauftraining sogar die Regeneration nach der Geburt beschleunigen kann.
Zu guter Letzt ist da immernoch der innere Schweinehund, der überwunden werden muss. Am besten setzt man sich Ziele, wie beispielsweise einen Stadtlauf im Herbst, oder man verabredet sich mit Freunden zum Laufen. Dann sollte man auf jeden Fall die Erfolge dokumentieren.
Immer wieder kommt auch die Frage auf, ob man besser morgens oder abends joggen sollte. Alle Langschläfer werden jetzt nicht begeistert sein, denn das Joggen am frühen Morgen hat eindeutige Vorteile. So kommen auch der Kreislauf und der Stoffwechsel in Schwung. So kann man dann emotional und mental gestärkt in den Tag gehen. Aber auch abends zu Joggen hat Vorteile, man kann vom stressigen Tag abschalten, und nach dem Laufen ist man angenehm erschöpft, so dass man danach richtig gut schlafen kann.
Veganer essen keine Tiere und auch nichts, was sonst vom Tier stammt, wie beispielsweise Käse oder Milchprodukte. Für gewöhnlich handeln sie aus der Überzeugung, dass zum Beispiel die Nutzung von tierischen Produkten immer mit einer Form der Ausnutzung anderer Lebensformen einhergeht und deshalb für sie nicht vertretbar ist.
Veganer verwenden, so weit wie möglich, auch keine Produkte aus Leder oder Tierhaar. Sie sind der Überzeugung, dass sie durch ihre Lebensweise wesentlich weniger Schaden an ihrer Umwelt anrichten, als andere Menschen es tun. Sie vertreten daher sehr oft auch eindeutige politische Positionen und engagieren sich im Umweltschutz.
In vielen Ansätzen haben Veganer recht. Der hohe Fleischkonsum begünstigt die Massentierhaltung, die weder den Tieren noch dem Endverbraucher gut tun. Hohe Medikamentengaben sind nötig, um die Tierbestände gesund zu halten, und der hohe Futterverbrauch stellt die Landwirtschaft vor ein Problem, da insbesondere in den Industrieländern gar nicht genügend Flächen zur Verfügung stehen, um genügend Futter anzubauen.
Problematisch wird es jedoch in der Argumentation, dass der Anbau von Futtermitteln zu Lasten der Getreideproduktion für Menschen geht. Nicht alles, was an Argumenten angeführt wird, ist auch weltwirtschaftlich von Bedeutung.
Veganer, die ihre Überzeugung ernst nehmen, haben es sehr schwer. Fertigprodukte sind für sie überhaupt nicht geeignet. Auch bei Süßspeisen wird es schwierig, da Gelatine fast überall zugemischt wird. Auch viele Medikamente enthalten tierische Bestandteile.
Für Veganer empfiehlt es sich daher, einem Verband beizutreten, und sich dort über alle Produkte zu informieren, die bedenkenlos gegessen werden könne. Statt Milch kann zum Beispiel Hafermilch oder Sojamilch getrunken werden. Es gibt außerdem Reismilch und Kokosmilch.
Fleisch lässt sich relativ leicht ersetzen. Durch Soja gibt es einen guten Ersatzlieferanten, der mit entsprechenden Kochkenntnissen sehr gut schmeckt. Pilze gehören ebenfalls auf die Speisekarte eines überzeugten Veganers, während Honig abgelehnt wird. Zwar gibt es Kunsthonig, besser geeignet ist jedoch Ahornsirup oder Sirup aus Zuckerrüben.
Gelatine, die beim Kochen verwendet werden muss, lässt sich durch das Mehl aus Johannisbrotkernen ersetzen. Mit entsprechender Würzung schmeckt Soja auch als Käse. Auch überzeugte Fleischesser profitieren von der veganen Küche, denn erfahrene Köche verstehen es, aus rein pflanzlicher Nahrung und ohne Geschmacksverstärker sehr intensive und wohl schmeckende Gerichte zu zaubern.
Die vegane Ernährung setzt eine intensive Auseinandersetzung mit den Ernährungsweisen voraus. Wer nur zu irgend etwas greift, um satt zu werden, bringt sich ernsthaft in Gefahr.
Kinder können nicht rein vegan ernährt werden, denn sie brauchen tierische Fette und Eiweiße, um gesund aufzuwachsen.
Im Zweifel informiert der Kinderarzt oder ein Ernährungsspezialist. Bei gut durchdachter Ernährung kann ein Veganer eher gesund alt werden als jeder Fleischesser. Durch den Verzicht auf tierische Milch und Milchprodukte muss ein Ersatz her, da sonst der Calciumgehalt in der Nahrung viel zu niedrig ist. Um sich angemessen zu versorgen, müssen Veganer wissen, wie viel Calcium in welchem Gemüse ist und wie sie es zubereiten müssen, damit die Inhaltsstoffe nicht zerstört werden. Grünkohl gilt als guter Calciumlieferant.
Vitamin B ist ein weiterer Schwachpunkt in der rein pflanzlichen Ernährung. In den meisten Fällen kann der Ausgleich nur durch künstliche Präparate erfolgen. Veganer sollten sich regelmäßiger ärztlicher und zahnärztlicher Kontrolle unterziehen. Die Ärzte sollten sich mit veganer Ernährung auskennen.
Der Urlaub ist für die meisten Menschen wirklich die schönste Zeit des Jahres, egal ob man im Sommer oder im Winter.fährt. Aber leider ist es in anderen Ländern nicht immer nur schön, es gibt auch schon einmal böse Abzock-Tricks, die gerne bei Touristen angewandt werden. Hier ein paar Tipps, wovor man sich in acht nehmen sollte:
Mit dem Auto nach Griechenland zu fahren, das kann schon recht teuer werden, und das vor allen Dingen dann, wenn man mit einer Autofähre heimreist. Auf See kann es vorkommen, dass sich illegale Auswanderer in den Autos verstecken. Wenn diese blinden Passagiere dann entdeckt werden, kann es schon einmal teuer werden, denn auf die Schleusung von Menschen stehen hohe Haft- oder Geldstrafen. Daher sollte man niemals fremde Personen mitnehmen, und insbesondere Wohnmobile und Wagen mit Anhänger sollten immer an einer sicheren Stelle abgestellt werden.
Auch auf dem Airport kann man unangenehmes erleben, und zwar gleich am Check-in-Schalter in der Warteschlange. Oft bieten einem da Betrüger an, die Fluggäste nach vorne durchzuwinken, natürlich gegen ein entsprechendes Trinkgeld. Allerdings lassen sich das die Mitreisenden auch nicht einfach so gefallen, der Helfer ist dann längst weg, und schon steht man ganz am Ende der Schlange. Wenn solch ein Service nicht von einem Reiseleiter oder dem Hotel angeboten wird, sollte man immer ablehnen.
Wer mit dem Auto unterwegs ist, der muss an mehreren Stellen aufpassen. Wenn man beim Tanken einen überfreundlichen Tankwart erwischt, der gleich auch die Scheiben reinigt oder den Ölstand kontrolliert, dann steckt meistens mehr dahinter. Oft wird dann festgestellt, dass die Wischerblätter ausgetauscht werden müssen oder auch Öl benötigt wird. Das passiert dann natürlich alles zu total überzogenen Preisen. Daher immer nach den Preisen fragen, bevor man den Tankwart beauftragt.
Oft werden Touristen auch in der Nähe von Sehenswürdigkeiten Parkplätze angeboten, die angeblich überwacht sein sollen. Allerdings warten dort keine Aufpasser, sondern vielmehr Diebe. Im Urlaub sollte man sein Auto immer nur auf einem offiziell ausgeschilderten Parkplatz stehen lassen.
Auch mit Mietwagen wird sehr gerne Geld gemacht. Wenn Kunden beispielsweise auf Mallorca einen Mietwagen übernehmen, dann zahlen sie oft extra für den vollen Tank. Im Gegenzug dürfen sie dann den Wagen mit einem leeren Tank wieder abgeben. Die wenigsten Touristen tun dies aber, denn meistens ist der Tank noch halbvoll.
Noch dreister können die Unternehmen sein, wenn ein Defekt am Fahrzeug auftritt. Wenn man beispielsweise mit einer defekten Kupplung irgendwo stehen bleibt, dann kann es vorkommen, dass die Firma die Kosten für die Reparatur verlangt und ohne die Zahlung keinen Ersatz schicken möchte. Das muss man sich aber nicht gefallen lassen, denn man kann eine Reklamation bei einer nationalen Verbraucherschutzbehörde machen. Oder man wendet sich an die beiden Branchenverbände auf Mallorca, in diesem Fall „Baleval“ oder auch Aevab.
Am Strand will man sich erholen, ärgerlich ist es dann, wenn man auch dort Opfer einer Abzocke wird. Dass Melonen am Strand zu vollkommen überteuerten Preisen angeboten werden, ist nichts neues. Aber die Verkäufer bleiben auch nicht untätig, und suchen nach neuen Maschen. Wenn man nach dem Preis der Melonenscheibe fragt, bekommt man oft unter einem Vorwand die Scheibe in die Hand gedrückt. Wenn man dann den Preis von sechs Euro nicht zahlen will, dann behauptet der Verkäufer, man müsse bezahlen, weil man die Scheibe angefasst hat. Hier sollte man konsequent nein sagen, dann zieht der Verkäufer mit der Zeit ab.
Die Preise für eine Liege am Strand variieren immer, und zwischen zehn und zwanzig Euro für eine Liege sind an Frankreichs Stränden vollkommen normal. Aber sogar hier muss man vorsichtig sein, denn manchmal bekommt man die Liege selbst für diesen Preis nur für drei Stunden überlassen.
In Rom wird Geld gemacht, indem den Touristen Fremdenführer angeboten werden, die ihnen die Sehenswürdigkeiten zeigen. Allerdings verlangen sie Eintrittsgelder für Sehenswürdigkeiten, die eigentlich nicht einen einzigen Cent kosten. Wer in Rom einen Stadtführer sucht, der sollte besser beim Touristenbüro nach seriösen Stadtführern fragen.
In der tschechischen Hauptstadt Prag dagegen wird gerne mit den Taxis Geld gemacht. Oft stehen vor dem Hauptbahnhof illegale Taxis, die dann entweder zuviel Geld verlangen oder mit wahren Turbo-Taxametern ausgestattet sind. Echte Taxis erkennt man daran, dass das Taxi-Schild auf dem Dach fest angebracht ist. Außerdem sollte an der Vordertüren der Name der jeweiligen Gesellschaft aufgedruckt sein.
Wenn man in Prag die astronomische Uhr besichtigen will muss man ganz besonders aufpassen. Jede volle Stunde bekommt man hier das gleiche Schauspiel geboten, die Touristen sammeln sich vor der Uhr, und alle blicken ganz gebannt nach oben. Dass dies ein Paradies für Diebe ist, kann man sich vorstellen. Seine Taschen sollte man in solchen Fällen immer eng am Körper tragen und am besten einen Arm darüber legen.
Restaurants bieten sehr oft gute Angebote auf ihren Werbetafeln an, aber leider sind dies sehr oft Lockvogel-Angebote. Beispielsweise auf der Tafel steht, dass ein Nudelgericht drei Euro kostet. Dies ist auch so, aber drinnen erfährt man dann, dass es pro Gast ein Mindestverzehr von dreißig Euro gibt. Als Tipp: Bei der Karte sollte man auf jeden Fall auch das Kleingedruckte lesen, und vor allem niemals ohne einen Blick auf die Karte etwas bestellen. In Rom kostet ein Eis schnell einmal zwanzig Euro, und was auch interessant ist, in den Nebenstraßen sind die Preise sehr oft viel geringer.
Da lohnt sich schon einmal ein etwas weiterer Weg.
Auch kleine Kinder werden gerne eingesetzt, wenn man sich im Restaurant befindet. Die Kinder musizieren dann, und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Und während dessen wird dann die Geldbörse geklaut. Viele haben die Angewohnheit, ihre Tasche über den Stuhl zu hängen, das sollte man aber lieber nicht tun, schon gar nicht im Ausland.
Auch bei den Wechselstuben sollte man immer die Augen auf haben. Vor der Tür steht oft ein Schild mit einem Super-Wechselkurs. Wenn man dann sein Geld eingewechselt hat stellt man fest, dass man viel zu wenig erhalten hat. Wenn man dies dann reklamiert bekommt man gesagt, dass der Kurs erst ab Beträgen von zwei- oder dreitausend Euro gilt, und das würde auch auf dem Schild stehen. Das stimmt auch meistens, aber oft ist es so klein geschrieben, dass man seine Lupe schon dabei haben sollte.
Das Paradies ist eigentlich gar nicht so weit weg. Es beginnt gleich hinter der deutschen Grenze, und zwar bei Sonderborg. Hier ist die Dänische Südsee zu finden. Etwa dreißig kleine Inseln gibt es hier, und der westliche Teil liegt schön geschützt zwischen Ärö, Fünen und Langeland.
Wenn man von Augustenborg aus die Fähre nach Fünen nimmt, kann man gleich spüren, dass die Zeit hier etwas langsamer zu ticken scheint. Hier sehen nicht nur die „Puppenhäuser“ mit ihren Reetdächern beschaulich aus, auch das Leben auf der Insel verläuft stressfrei und gemütlich.
Dänemark eignet sich hervorragend für ein gemütliches Insel-Hopping. Die Distanzen sind hier sehr kurz, und so kann man schon an einem einzigen Tag recht viel erleben. In Faaborg gibt es viele romantische Hotels, und den Morgen kann man am besten beginnen, indem man eine süße Stärkung zu sich nimmt, und das beim besten Chocolatier in ganz Dänemark in Vester Aaby. Das schöne braune Haus beherbergt ein Café, in dem man wunderbare Köstlichkeiten naschen kann wie beispielsweise den landestypischen Mandeltopper, den man unbedingt probiert haben sollte. Wenn man Glück hat, dann trifft man den Chef Henrik Konnerup, der einen dann in seine Schokoküche einlädt. Die süßen Köstlichkeiten, die hier hergestellt werden, sind in der ganzen Welt beliebt, sogar bis nach Tokio werden die Spezialitäten versandt. Manchmal darf man in der Küche sogar etwas probieren.
Anschließend kann man weiter fahren nach Langeland. Wenn man die Brücke zur Insel überquert, dann dümpeln unter einem die kleinen Segelschiffe wie Farbtupfer auf dem Meer. Ist man dann angekommen, kann man Tranekär besichtigen, mitsamt seinem medizinischen Kräutergarten und dem wunderbaren Schloss. Der ganze Park erinnert hier an einen verwunschenen Märchenwald. Man würde sich gar nicht wundern, wenn plötzlich ein Troll über den Weg laufen würde.
Der „Ristinge Strand“ verbreitet ein echtes Südsee-Flair. Weißer Sand und kristallklares Wasser, das schön warm ist, das kann man hier erleben.
Mit der Fähre kann man dann von Rudköbing aus zu einem Abstecher nach Strynö aufbrechen. Diese Insel ist recht bekannt durch ihre alten Segelschiffe, den Smakke-Jollen. Wer mag, der kann sich ein solches Boot mieten und einmal die Insel umrunden. Ganz besonders wird solch ein Trip, wenn man einen Picknickkorb mitnimmt und ein Meerespicknick veranstaltet.
Auch Kerteminde ist immer einen Besuch wert. Hier befindet sich das Bält & Fjord Center. Dieses Center ist einmalig, denn in der natürlichen Umgebung der Ostsee leben hier Schweinswale und Robben.
Für die Kinder gibt es einen ganz besonderen Höhepunkt, und zwar das Krabben-Wettangeln.
Zwanzig Minuten entfernt liegt Odense, und das ist bekannterweise die Geburtsstadt von Hans Christian Andersen, dem großen Dichter. An den schönen Häuserwänden ranken Rosen, und es duftet wunderbar nach Lavendel. Hinter dem Andersen-Museum gibt es einen Park, in dem täglich kostenlose Paraden stattfinden. Die schönsten Märchen werden hier von kostümierten Schauspielern nachgespielt.
Unbedingt auch gesehen haben sollte man Schloss Egeskov in Kvaerndrup. Der Sitz seiner Vorfahren wurde von Graf Michael Ahlefeldt in eine Art von Disneyland verwandelt. Die liebevoll gestalteten Parkanlagen beherbergen ein Hecken-Labyrinth, einen Hochseilgarten, Rosengärten, ein Oldtimer-Museum und sogar Draculas Gruft.
Wer hier seinen Urlaub verbracht hat, der nimmt nicht nur seine Eindrücke mit nach Hause, sondern auch eine gute Portion an Gelassenheit.
Dass die Fitness eines Menschen viel mit seiner Ernährung zu tun hat, ist jedem bekannt. Klar ist auch, dass ungesunde und stark fetthaltige Nahrung auf Dauer nicht nur für Übergewicht sorgt, sondern auch die Entstehung von Krankheiten und Allergien begünstigt.
Andererseits erzeugt der, der auf Fett nahezu vollständig verzichtet, auf Dauer einen Heißhunger, der dann oft anfallsartig alle guten Vorsätze vergessen lässt. Schlau also, wer einfach „gesunde“ Fette verwendet und dem Körper damit die positive Rückmeldung gibt, genug Kalorien zur Verfügung gestellt zu bekommen – ohne jedoch zu belasten und für schädliche wie unschöne Depots zu sorgen.
Was unterscheidet aber gesunde von ungesunden Fetten? Zunächst einmal ist die Art des Fettmoleküls relevant, vereinfacht spricht man von gesättigten oder ungesättigten Fetten. Alle ungesättigten Fette werden vom Körper für viele Funktionen benötigt und sind in so einige Prozesse eingebunden, weshalb sie zum Beispiel auch selten als Speicherfette in Depots – den unschönen, äußerlich sichtbaren Fettpolstern – enden. Ihre Wirkung auf die Blutfettwerte, vor allem auf das ungesunde LDL-Cholesterin, ist positiv.
Dem gegenüber stehen gesättigte Fettsäuren, die eigentlich nur in Fettdepots eingelagert werden. Einen bestimmten Prozentsatz an Körperfett benötigt jeder Mensch, jedes Säugetier, oft wird es aber schnell zuviel und die Überfettung belastet Organe, und mit steigendem Gewicht auch Gelenke und Knochen.
Ebenfalls schädlich sind Transfettsäuren, die in tierischen Fetten wie Butter aber auch Milchfett vorkommen bzw. bei der industriellen Verarbeitung von Pflanzenfetten entstehen. Bei der Herstellung von Margarine beispielsweise entstanden im Produkt bis vor wenigen Jahren bis zu 20% Transfettsäuren, die den Darm angreifen und Krebs verursachen können.
Einfach ungesättigte Fette kann der menschliche Organismus selber herstellen, weil er diese für grundlegende Abläufe benötigt. Aber auch über die Nahrung werden diese aufgenommen. Wichtig ist, mehrfach ungesättigte Fette in die Ernährung aufzunehmen und diese so dem Körper zur Weiterverarbeitung zur Verfügung zu stellen, denn diese können nicht selber gebildet werden. Es dürfen vor allem die Omega 3- und Omega 6- Fettsäuren nicht fehlen, die in pflanzlichen Ölen von Sonnenblume, Leinsaat oder Raps vorkommen, sowie in verschiedenen Fischen wie Lachs, Hering und auch Makrele. Bei einem ausgiebigen Ostsee Urlaub kann man feststellen, wie abwechslungsreich die Palette solcher Fische sein kann.
Wichtig ist bei diesen Fetten auch die Aufnahme im gesunden Verhältnis zueinander, da sie nur so die wichtigen Funktionen im Körper erfüllen können. Die Omega 3- Fettsäure, also die aus Fisch gewonnene, muss in vierfacher Menge aufgenommen werden wie ihr Gegenspieler, die Omega 6 – Fettsäure, die auch Linolsäure genannt wird. Besonders wichtig ist das richtige Verhältnis und die ausreichende Zufuhr dieser Fette für Kinder, da sie für die Synapsenbildung im Gehirn herangezogen werden.
Aber auch für die Langlebigkeit der grauen Zellen ist die Versorgung entsprechend wichtig, eine gesicherte und ausreichende Zufuhr im Alter also ebenfalls grundlegend. Eine aufgrund ihres recht hohen Gehalts an ungesättigten Fetten sehr wertvolle Frucht ist die Beere des Avocado-Baumes, die neben den Fettsäuren noch viele andere wichtige und gesunde Nährstoffe liefert. Auch wenn ihr Öl meist in Kosmetika zur Anwendung kommt liefert das Fruchtfleisch dieses Exoten eine leckere und gesunde Basis für Salate oder kalte wie warme Cremes und Soßen.
Die Hände – sehr oft sind sie stark beansprucht, und sehr häufig werden sie auch ganz einfach vernachlässigt. Oft sieht man gepflegte Damen mit teurer Kleidung und auch einem perfekten Make-up, und schaut man dann auf die Hände könnte man meinen, die Dame arbeitet hauptberuflich als Gärtner, obwohl dies nicht so ist. Hände sind auch eine Visitenkarte des Menschen, daher sollte man etwas mehr auf sie achten. Sehr wichtig sind dabei auf jeden Fall die Nägel.
Vielleicht hat der eine oder andere schon einmal auf erlebten Wellness Kurzreisen die Möglichkeit gehabt, sich über die perfekte Handpflege zu erkundigen. Für alle, die dieses Vergnügen noch nicht hatten, hier ein paar gute Tipps.
Wenn die Nägel gekürzt werden müssen, sollte man immer eine Nagelfeile nutzen, niemals die Nägel schneiden. Wenn die Nägel etwas härter sind, dann kann man ruhig eine Sandpapierfeile nutzen. Weiche und auch brüchige Nägel kann man mit einer Mineralfeile schonen, denn mit kleinen Mini-Kristallen werden feinste Risse ausgebessert und auch die Nagelränder versiegelt.
Wichtig ist, dass man immer nur in eine Richtung feilt, und zwar von der Seite aus zur Mitte hin. Sonst kann es passieren, dass die Kante leicht splittert.
Niemals die Nägel feilen sollte man direkt nach dem Duschen. Durch das Wasser quellen die Nägel auf, und so werden sie anfällig für Risse. Wenn dann doch ein Nagel einreißt, dann muss man ihn mit einer Nagelschere kürzen und erst danach wieder in Form feilen.
Oft sind Nägel auch sehr uneben, dann kann man eine spezielle Polierfeile nutzen, mit der man die Nägel wieder auf Hochglanz bringt. Sie hat winzige Schleifpartikel, mit denen sie die Oberfläche glättet und zudem noch Rillen ausgleicht. Allerdings raten die Experten dazu, dieses Polieren nur einmal die Woche durchzuführen, denn das Polieren wirkt ähnlich wie das Peeling auf der Haut.
Genauso unschön wie die Rillen in den Nägeln ist auch eine zu trockene und dadurch eingerissene Nagelhaut. Sehr schnell kann diese sich auch entzünden. Man sollte sie aber nie abschneiden, sondern lieber einen Nagelhaut-Entferner auftupfen, und die Nagelhaut dann mit einem Holzstäbchen ganz sanft zurückschieben.
Auch der Trend zu einem schönen Lack ist heute durchaus wieder da. Aber auch das richtige Lackieren, so dass die Farbe auch lange hält, ist nicht immer so einfach. Wenn das Ergebnis möglichst lang anhaltend sein soll, dann reicht ein einziger Farbauftrag nicht. Die polierten Nägel sollten fettfrei sein, und dann muss zunächst ein Unterlack aufgetragen werden. Dieser schützt die Nägel vor Verfärbungen. Wichtig ist dies auf jeden Fall, wenn man dunkle Lacke aufträgt.
Wenn Nägel brüchig sind, dann kann man sie mit einem stärkenden Lack bearbeiten, und zwar vor dem eigentlichen Farbauftrag. Wenn dann doch einmal ein Nagel eingerissen ist, kann man sich einfach mit einem Tropfen handelsüblichen Nagelkleber behelfen, den man auf die Stelle aufträgt.
Aber auch die Haut der Hände sollte nicht vergessen werden, und eine regelmäßige Maske tut der Haut auf jeden Fall gut. Anstatt eine solche Maske zu kaufen, kann man auch eine selbst herstellen. Eine reichhaltige Verwöhnkur für die Hände kreiert man sich ganz einfach aus einem Esslöffel Avocado, einem Teelöffel Quark und einem halben Teelöffel Honig, indem man diese Zutaten einfach cremig rührt.
Dann in einer dicken Schicht auf die Haut geben, das einfach gut fünf Minuten einwirken lassen, und dann nur noch lauwarm abspülen. So kann man mit einfachen Mitteln das Erscheinungsbild der Hände erheblich verbessern.
Wer in den Urlaub fährt oder fliegt, hat in den meisten Fällen immer eine gut sortierte Reiseapotheke im Gepäck. Wer aber lieber auf Produkte ohne Nebenwirkungen setzt, der sollte sich vor Beginn der Ferien mit Präparaten aus der Natur eindecken. Typische Beschwerden können so mit einfachen Mitteln und auch ganz ohne Nebenwirkungen bekämpft werden. Hier ein paar gute Tipps, was in eine solche Reiseapotheke hinein gehört.
Aloe vera – bei gereizten und trockenen Schleimhäuten der Nase erleichtert beispielsweise ein Nasenspray den Abfluss des zähen Sekrets. Ist Aloe vera enthalten, dann sorgt es dafür, dass die Schleimhäute feucht gehalten werden, und zudem werden sie gepflegt und geheilt.
Arnika wird gerne als Gelee genutzt, denn es sorgt dafür, dass Verstauchungen, Blutergüsse, Quetschungen und auch Prellungen schneller wieder abschwellen, und der Schmerz wird allgemein gelindert.
Bei tränenden und entzündeten Augen helfen sehr gut Augentropfen mit Augentrost, denn sie heilen sehr gut.
Bei Durchfall, Verkrampfungen oder auch Blähungen wirkt sehr gut die sogenannte Birkenkohle, die von der Birke stammt. Ihre Wirkstoffe sind Kamille und Animonit.
Die Brechwurzel hat zwar keinen sehr schönen Namen, aber eine wunderbare Wirkung. Es gibt Nausyn-Tabletten, die Brechwurz, Cocculus und Wermut enthalten, diese werden eingesetzt bei Übelkeit und Schwindel auf Reisen.
Die Brennnessel ist vielen Menschen gut bekannt, und ihre Wirksubstanzen sorgen zusammen mit der Arnika dafür, dass die Haut bei einem Sonnenbrand beruhigt werden.
Die Ringelblume, oder auch Calendula genannt, wird in Form einer Salbe genutzt, die Hautverletzungen heilt und auch Entzündungen stoppt.
Die Extrakte des Eisenhuts lindern Erkältungssymptome, und es gibt ihn in unterschiedlichen Darreichungsformen angeboten. So kann jeder entscheiden, welche Form für ihn selbst die beste ist.
In den sogenannten Amaratropfen ist unter anderem Gelber Enzian enthalten, besser gesagt der Bitterstoff dieser Pflanze, ebenso wie die Bitterstoffe von acht anderen Heilpflanzen. Sie alle zusammen bekämpfen das Völlegefühl und das Sodbrennen.
Es gibt auch Streukügelchen, die Hopfen, Baldrian und Hafer beinhalten, und diese Kügelchen verhelfen zu einem tiefen Schlaf.
Und zu guter Letzt ist noch die Zitrone zu nennen. Ein Heuschnupfenspray mit Zitrone aktiviert die inneren Abwehrkräfte, und außerdem wirkt die Zitrone zusammenziehend, also adstringierend, und so mildert sie das lästige Nasenlaufen.
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