Das Tecaldarium – die perfekte Kombination von Tepidarium und Caldarium

Tecaldarium ist eigentlich ein zusammengesetzter Begriff. Er vereint zwei Begriffe, nämlich das Tepidarium und Caldarium. Das Tepidarium ist ein römisches Bad mit trockenem Klima. Die Temperatur liegt bei knapp unter 40°C. Mit Hilfe des römischen Bades gelingt es den Gästen, ihre körpereigene Abwehr anzuregen.

Moment of the calmness Das römische Bad hat im Gegensatz zu vielen anderen Bädern keine belastende Wirkung auf das System von Herz und Kreislauf. Das Tepidarium eignet sich für einen halbstündigen Aufenthalt, im Gegensatz zu den meisten anderen Bädern, in denen ein wesentlich kürzerer Besuch den Einsteigern empfohlen wird. Der Hauptgrund liegt vor allem in der vergleichsweise niedrigen Temperatur.

Das Caldarium, das man auch an einem Wellnesswochenende ausprobieren kann, ist ebenfalls römischen Ursprungs. Das Caldarium ist eigentlich ein Dampfbad und somit eine Sauna. Im Gegensatz zum Tepidarium ist die Luftfeuchtigkeit hier sehr hoch. Die Temperatur liegt mit etwas über 45°C auch höher. Die Aufgüsse bestehen nicht einfach nur aus Wasser, sondern werden mit Ölen angereichert, so dass jeder Aufguss einen therapeutischen Zweck erfüllt. Das Caldarium wird für gewöhnlich mit einer Massage kombiniert. Deshalb ist eine ganzheitliche Wirkung zu beobachten.

Im Tecaldarium verbindet man alle positiven Effekte beider Bäder. Das Bad soll dem Gast vor allem ein besonderes Erlebnis bieten, und zwar nicht nur, um sich vom Alltag zu erholen, sondern ihn auch vorbereiten für die Dinge, die am folgenden Tag auf ihn zukommen. Wie es früher im alten Rom üblich war, können auch heute noch die Gäste beim Wellnesswochenende die Zeit im Tecaldarium nutzen um sich zu unterhalten, wenn auch heute bei solchen Gelegenheiten keine Verträge abgeschlossen oder Geschäftsbeziehungen geknüpft werden.

Seit dem alten Rom hat sich das Tecaldarium natürlich deutlich weiter entwickelt. Heute handelt es sich um eine besondere Luxusanlage. Extravagant sind die beheizten Wände, der Fußboden und natürlich auch die Bänke, auf denen sich die Gäste in den Wellnesshotels ausstrecken dürfen. Der neue Trend ist eine Erwärmung im Infrarotbereich. Damit soll nicht nur die Durchblutung auf gesunde Weise gefördert werden. Es soll vor allem erreicht werden, dass die Urlauber die gleichbleibende Temperatur genießen können, und es nirgendwo ein kurzes Gefühl der Kälte gibt, das die Entspannung stört, so dass der Besuch im Tecaldarium auch eine gesundheitsfördernde Wirkung hat, ohne zu belasten.

Relaxing Die Stellen, die künstlich zusätzlich erwärmt werden, sind etwas über 10°C wärmer als die Raumtemperatur, so dass der Gast niemals das Gefühl hat, zu überhitzen. Das gilt besonders für die Besucher, die unter Atemwegsproblemen leiden, wie zum Beispiel Asthma. Asthmatiker haben oft große Sorgen eine Sauna zu besuchen. Das Gefühl, nicht richtig atmen zu können, kann Panikattacken auslösen.

Im Tecaldarium ist es durch die trockene Luft und durch die zugesetzten Aromen für die Betroffenen wesentlich einfacher. Somit ist das Tecaldarium an einem Wellnesswochenende auch für Patienten mit Vorerkrankungen des Kreislaufs geeignet. Dabei sollten Patienten das Vorhaben grundsätzlich mit ihrem Arzt besprechen. Das Tecaldarium eignet sich sogar für Kinder und auch Senioren genießen die Aufenthalte, die eine erfrischende Wirkung auf den Kreislauf haben. Auf Ankündigung wird für diese Gäste die Temperatur auf 25°C heruntergefahren.

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Tags: , , , Juni 22nd, 2010 Posted in Wellness

One Response to “Das Tecaldarium – die perfekte Kombination von Tepidarium und Caldarium”

  1. miriam Says:

    das klingt echt sehr entspannend. wo kann man das denn mal austesten?



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