Mit einem Haut-Check von Kopf bis Fuß auf den Frühling einstellen
Jetzt soll er endlich kommen – der Frühling. Wenn die Sonne endlich wieder scheint, dann will man sich ganz schnell von den dicken Klamotten trennen, der Wollpulli kommt wieder in den Schrank, und der luftige Sommerrock steht wieder am Start.
Aber wenn man dann beim Blick in den Spiegel feststellt, dass es an den Armen und den Beinen sehr viele raue Stellen gibt, dann schwindet die Freude am Frühling auch wieder sehr schnell. Auch Hautschüppchen im Gesicht zeigen sehr oft eine mangelnde Pflege der Winterhaut an. Ellbogen können Risse und auch Rötungen aufweisen, und die dicken Schwielen an den Füßen verhindern, dass man vom Sneaker in die schönen Sommersandaletten wechseln kann. Wenn dies der Fall ist, dann ist es wirklich höchste Zeit, um ein Rundum-Pflegeprogramm zu starten. Das hört sich zwar kompliziert an, muss es aber gar nicht sein.
Starten sollte man auf jedem Fall mit einem Ganzkörperpeeling. Dann geht man zum Haar über, denn auch hier gibt es viel zu tun nach einem so langen Winter. Der Kopfhaut kann man eine Antischuppen-Kur gönnen, so wird man überflüssige Partikel los.
Für das Gesicht und den Körper gibt es auch spezielle Präparate, die solche abgestorbenen Zellen systematisch entfernen.
Die Ellbogen sollte man morgens und abends mit einer Rubbelbürste bearbeiten, und an den Füßen ist der Einsatz von Bimsstein, Feile und Raspel gefragt. Hat man dies hinter sich gebracht, ist die Haut optimal für die nachfolgende Pflege vorbereitet. Jetzt wird es Zeit, zu cremen. Wichtig ist es zu wissen, dass trockene Haut schnell zu winzigen Rissen neigt. So können Schadstoffe und mikrobielle Erreger gut Einlass finden. Solche Schäden klingen sehr schnell ab, wenn man medizinische Lotionen und Cremes nutzt. Zusätzlich wird die Haut geschmeidig, und die Cremes wirken auch wie eine schützende Barriere gegen unerwünschte Eindringlinge.
Dem Wirkstoff Dexpanthenol wird bei der Heilung und der Regeneration eine besondere Rolle zugewiesen. Durch dieses Hautvitamin wird die Zellerneuerung unterstützt und Feuchtigkeitsdefizite werden ausgeglichen. Lipide und ungesättigte Fettsäuren, die in den Salben und Emulsionen enthalten sind, unterstützen zudem den Wiederaufbau der Hautschutzbarriere, und Urea, das ist ein Harnstoff, bindet die Feuchtigkeit.
Bei Hornhaut und Schwielen empfehlen die Experten solche Präparate, die zusätzlich noch den Wirkstoff Glyzerin enthalten. Das ist ein spezieller Alkohol, der Verhornungen aufweicht und die Neubildung von überschießendem Gewebe verhindert. Salicylsäure, die in den Apothekenprodukten zu finden ist, unterstützt diesen Effekt zusätzlich.
Gerade für die sensible Haut ist es wichtig zu wissen, dass diese kosmetisch-medizinischen Mischungen sehr schnell und auch rückstandsfrei einziehen. Sie wirken auch Druckstellen entgegen. Sie sind auch bestens für Diabetiker geeignet, die gerade wegen der schlechten Durchblutung immer sehr auf eine sorgfältige Pflege achten müssen.
--------------- ebenfalls interessante Artikel:


