Deutschland einmal neu entdecken mit den schönsten Ausflugszielen

Deutschland ist schön – wer das nicht glaubt, der sollte sich einmal richtig umsehen und sich zu den schönsten Ausflugszielen begeben, denn das überzeugt auch den größten Zweifler. Diese Ziele wecken wirklich die Lust auf den Sommer.

In den Herrenhäuser Gärten im schönen Hannover kann man so einiges erleben, hier gibt es Rosen ohne Dornen, die Päonien blühen hier in ihrer vollen Pracht. deutschland-einmal-neu-entdecken Ein paar Wochen später kann man einen weiteren Farbenrausch erleben, und zwar den des Rhododendron-Hains. Zwischen sehr kunstvoll geschnittenen Hecken kann man auf schönen langen Alleen herumspazieren, und das ganz einfach vorbei an Brunnen, Statuen und auch Europas höchster Gartenfontaine. Hier fühlt man sich wahrlich kaiserlich, wie einst im 17. Jahrhundert. Dazu kommen noch moderne Akzente wie die täglichen Wasserspiele, und auch schönen Mosaiken und Plastiken, die von der Künstlerin Niki Saint-Phalle stammen und sich in der ehemaligen Grotte befinden. Im Juni locken hier die KunstFestSpiele die Besucher mit Theater, Opern und Konzerten.

Wer gerne in die Hölle möchte, der muss nach Quedlinburg fahren, denn die Hölle befindet sich mitten in einem ganz einzigartigen Areal mit über 1300 Fachwerkhäusern, das sich am Nordrand des Harzes befindet. Und hier lohnt sich ein Besuch bestimmt, denn das älteste Haus in Quedlinburg mit 800 Jahren befindet sich in einer Gasse, die den Namen Hölle trägt. Die Nummer elf verbirgt hier romanische Rundbögen, schöne mittelalterliche Balkendecken und auch einen sehr anheimelnden Innenhof. Hier finden heute Lesungen und auch Konzerte statt. Wer diesem Areal einen Besuch abstattet, der kann eine kleine Zeitreise machen. Hier streift man durch die krummen Gassen, ganz wie die Menschen Jahrhunderte zuvor auch, und man sieht sogar dasselbe wie die Menschen damals. Und das alles befindet sich unter dem Burgberg. Hier steht auch die mächtige St. Servatius-Kirche. Und hier gibt es sogar noch den Nachtwächter, der jeden Abend den Rundgang macht.

Um kurz einmal richtig abzuschalten eignet sich bestens der Nationalpark Altmühltal. Hier kann man einmal so richtig vor sich hinträumen, mit der Altmühl, die sich durch das Gebiet schlängelt, und den schönen Schlössern und Burgen, so kommt man sich vor wie in einer anderen Zeit. Auch die unverfälschte Natur fasziniert die Besucher immer wieder. Zu entdecken gibt es hier Tropfsteinhöhlen und auch imposante Jurakalkfelsen. Auch die Felsgruppe „Zwölf Apostel“ bei Eßlingen ist immer einen Besuch wert. Als Besonderheit kann man hier gratis oder auch gegen eine kleine Gebühr in den Hobbysteinbrüchen auf die Jagd nach Fossilien gehen und dabei mit Hammer und Meißel die Urzeit-Schätze suchen.

deutschland-einmal-neu-entdecken-2 Stattliche Buchen, Eichen und Birken in einem reinen Urwald verzaubern die Menschen in einem Naturparadies auf Vilm vor Rügen. Seit über 200 Jahren werden sie hier vor der drohenden Abholzung bewahrt. Per Fähre von Lauterbach kommen täglich um die dreißig Besucher, die mit einem Naturführer und über Trampelpfade zwei Stunden lang das Eiland erkunden. Wer einen schönen Ostsee Urlaub verbringen möchte, der sollte einen Abstecher einplanen.

Das Leben nach den Gezeiten kann man auf der Hallig Gröde kennenlernen. Sie befindet sich im nordfriesischen Wattenmeer, hat ganze 17 Bewohner, eine Zwergschule, eine Kirche, die aus dem 18. Jahrhundert stammt, und auch einige Schafe und Ringelgänse und zwei aufgehäufte Erdhügel, auch Warften genannt. Entweder kann man das Leben hier bei einer Tagestour erleben, oder auch längere Zeit dort bleiben und sich eine Ferienwohnung mieten.

Auch die Wikinger kann man in Deutschland besuchen. Bereits 1000 Jahre zuvor segelten sie auf der Schlei, und ihr größter Handelsplatz war damals Haithabu. Heute ist dieser Handelsplatz ein Museum mit archäologischen Funden und gleichzeitig auch ein Schaufenster einer recht frühen Stadt mit schön rekonstruierten Häusern und der passenden Ausstattung sowie einem Hafen in der Größe des Originals.

Auch in Deutschland gibt es eine Art von Venedig, und zwar ein grünes Venedig. Es befindet sich in Sachsen-Anhalt und bietet einen Park, der mit Alleen, Kanälen, Statuen, Brücken und auch grünen Wiesen verziert ist. Im See gibt es eine Insel, auf der der Vesuv nachgebildet wurde, natürlich ganz stilecht mit einem Vulkanausbruch. Dieser Garten wird nicht von einem Zaun umgeben und kann rund um die Uhr besichtigt werden.

The Minster of Freiburg (Germany) Früher gab es hier Kohle und Koks, heute ist es eher Kultur und Kunst, was im ehemaligen Steinkohlebergwerk in Essen, dem Zollverein Essen, präsentiert wird. Dies ist ein Weltkulturerbe und glänzt nicht nur jetzt, im Jahr der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 mit einer so reichhaltigen Vielfalt, dass man nur staunen kann. Installationen, Ausstellungen, Theater, visionäre Baukunst, Tanz, Ateliers oder auch Workshops zum Mitmachen und Experimentieren gibt es im Angebot. Industriehistorische Führungen bieten einen sehr tiefen Einblick in den früheren Arbeitsalltag der Kokerei und der Zeche.

Wer sich lieber in der Steinzeit aufhält, der findet nirgendwo so eine Fülle an sehr gut erhaltenen Pfahlbauten, Moorsiedlungen, Jagdlagern und auch Holzkarren wie am Federsee in Oberschwaben. Hier bekommt der Besucher Funde aus 14.000 Jahren der Geschichte der Menschheit geboten.

Im Bayerischen Wald gibt es auch etwas ganz besonderes für die Gäste, denn hier kann man in einem Wildniscamp einmal ausprobieren, wie es sich in einem Baumhaus schläft, oder auch in einer Erdhöhle oder einem Waldzelt. Dieses Wildniscamp befindet sich am 1300 Meter hohen Falkenstein und ist umgeben von Bergschluchten, wilden Tieren und uralten Baumriesen.

Wer nun nach einem Besuch dieser Orte noch nicht überzeugt ist, der wird sich auch nie überzeugen lassen.

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