Wellness für die Seele – mit einfachen Mitteln die Laune verbessern
Nicht nur in der tristen und kalten Jahreszeit kann es vorkommen, dass unser Gemüt belastet ist. Auch viele Sorgen im alltäglichen Leben können dafür sorgen, dass unsere Seele nicht in Topform ist.
Im Winter kennen wir das alle, es ist dunkel und kalt, Weihnachtsstress und vieles mehr zerren an den Nerven. Zu dieser Zeit ist es am besten, den Winterfrust effektiv zu bekämpfen, denn er wird hervorgerufen durch den Lichtmangel, und da kann man etwas gegen tun. Man sollte in dieser Zeit immer versuchen, so viel Licht wie möglich einzusammeln, ruhig öfters einmal nach draußen gehen für eine halbe Stunde, auch wenn es trübe ist. Auch außerhalb des Winters lohnt sich ein Spaziergang immer, denn auch buntes Herbstlaub oder grüne Wiesen heben die Laune.
Wer einen Bürojob hat, der sollte möglichst versuchen, einen Fensterplatz zu bekommen. Auch die Mittagspause sollte genutzt werden, um einen Spaziergang zu machen, dabei kann man ruhig auch einmal etwas in den Himmel schauen. Wer dann immernoch zuwenig Licht bekommt, der kann auch eine Lichttherapie machen. Dabei setzt man sich ein oder zwei Wochen lang jeden Tag vor eine sogenannte Vollspektrumlampe. Sie hat etwa 25.000 Lux und somit ein viel stärkeres Licht als eine Schreibtischlampe. Diese Therapie kann man bei Fachärzten bekommen, aber auch in spezialisierten Wellness Hotels in Deutschland, die auch über eine Kurabteilung verfügen.
Auch die Ernährung ist zu jeder Jahreszeit wichtig für eine gute Laune, denn sie schützt die Nerven. Die Ernährung an sich hat immer einen sehr großen Einfluss auf die Stimmung. Es gibt bestimmte Stoffe, die beispielsweise in Obst und Gemüse enthalten sind, die die Produktion von Serotonin und Dopamin unterstützen und somit zu einem neuen Antrieb und guter Laune verhelfen. Ganz besonders hilfreich sind hier Bananen, denn sie enthalten Stoffe, die unter anderem das positive Denken fördern. Andere Glückbringer aus diesem Bereich sind auch Beeren, Kiwis und Ananas. Beim Gemüse sind es Tomaten und Paprika, die als bestes Seelenfutter agieren.
Tee trinken ist auch immer eine gute Sache. Teetrinken ist an sich schon sehr gemütlich, und zudem atmet die Nase auch noch Kräuteraromen ein. Manche dieser Kräuter sind oft auch in der Lage, Endorphine freizusetzen. Eine sehr gute Kombination ist ein Fenchel-Kümmel-Tee mit Honig. Auch Johanniskraut, das als Stimmungsaufheller bekannt ist, kann man sehr gut als Tee genießen. Wer es höher dosiert einnehmen möchte, der kann auch auf Tabletten zurückgreifen.
Vollkornprodukte enthalten sehr viel Tryptophan, das ist ein Vorläufer des Serotonins. Vollkorn vertreibt auch die Müdigkeit und ist somit am Besten beim Frühstück einsetzbar. Sehr gut sind auch Gerichte mit Hirse. Sie enthält viele Vitalstoffe und gilt daher als „fröhliches Getreide“ und auch als Stimmungsaufheller.
Auch Gewürze sind bestens dazu geeignet, um Endorphine freizusetzen. Scharfmacher wie Muskat oder Chili wirken sehr anregend. Man sollte auch ruhig auf das sogenannte Wunder-Vitamin setzen, das Vitamin D. Dies ist eine Hormon-Vorstufe, die sehr wichtig für den menschlichen Körper ist. Normalerweise produziert der Körper es, wenn die Sonne scheint, aber auch mit der Nahrung kann man es aufnehmen. Eier, Pilze, Thunfisch und Makrele sind hier die besten Lieferanten. Allgemein sagt man, dass bereits 200 Gramm Pilze zwei Tage Sonnenschein ersetzen können. Sehr gut geeignet sind auch Fischöl-Kapseln.
Wer schon leichte Depressionen bei sich feststellt, muss nicht gleich zu den harten Medikamenten greifen, sondern kann sich zuerst einmal mit der Homöopathie auseinandersetzen. Beispielsweise Kalium phosphoricum ist dafür geeignet, aber vor der Anwendung sollte man immer erst einen Homöopathen fragen.
Bewegung ist natürlich auch immer sehr wichtig, wenn man mit dem Fahrrad fährt, kann man die Aufnahme von natürlichem Licht wunderbar mit Sport verbinden. Am Besten ist morgens etwas Frühsport, dann ist man anschließend richtig wach für den Tag. Auch Joggen oder Walken sind bestens geeignet, wichtig ist dabei nur, dass man eine gewisse Ausdauer an den Tag legt. Dreimal pro Woche sollte man sich schon dazu aufraffen für jeweils 30 Minuten. Regelmäßige Bewegung sorgt dafür, dass Endorphine ausgeschüttet werden und somit das Stresshormon Cortisol abgebaut wird.
Farbe für die Kleidung und die Wohnung bringen auch gleich eine ganz andere Stimmung an den Tag. Leuchtende Farben beleben, und das ist nicht nur im Herbst und Winter sehr wichtig. In der Wohnung Gelb-, Orange- und Rottöne die Stimmung, denn sie ahmen das Sonnenlicht nach und strahlen Wärme aus. So hebt die Stimmung sich fast von selbst.
Auch Gerüche können zu jeder Jahreszeit eingesetzt werden. Wer im Sommer nicht gerade einen blühenden Garten um sich herum hat, der kann auch mit einigen Aromaölen eine schöne Stimmung zaubern. Orange und Jasmin bringen die richtige Stimmung.
Auch sollte man nie vergessen, sich wieder einmal so richtig zu verwöhnen. In der heutigen sehr stressigen Zeit bleibt oft keine Lücke im Terminplan, um sich einmal selbst etwas zu gönnen. Ein schöner Sauna-Aufguss oder ein Massage wären nun angebracht. Es muss ja nicht immer gleich ein ganzer Wellnessurlaub sein, auch ein ausgiebiger Wellnesstag verfehlt seine Wirkung nie. Zu Hause kann man auch ein schönes Lavendelbad nehmen, denn diesem Duft werden beruhigende und schon fast betörende Wirkungen nachgesagt.
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April 20th, 2010 at 13:25
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