Wellnessmassagen aus aller Welt in modernen Wellnesshotels
Massagen werden seit Jahrtausenden eingesetzt, um durch die Berührung der Haut bestimmte Effekte zu erzielen. Das Wort Massage stammt ursprünglich aus dem Griechischen. Das griechische Wort „massein“ heißt übersetzt soviel wie „kneten“. Bei sehr vielen Völkern war und ist die Massage ein klassisches Heilmittel.
In der heutigen Zeit gelten Massagen, besonders im Bereich Wellness, als überaus beliebte Möglichkeit, um auf bestimmte Haut- und Körperregionen einzuwirken. In erster Linie wirken Wellnessmassagen jedoch entspannend und sollen sowohl auf Körper, Geist und Seele wirken. Für Wellnesshotels in Kärnten gehören unterschiedliche Massagemethoden inzwischen zum Standardprogramm.
Neben der klassischen Massage erfreuen sich Massagen aus dem fernöstlichen Raum immer größerer Beliebtheit. Und viele Wellnesseinrichtungen und Massageinstitute bieten inzwischen auch diese exotischen Massagestile an.
Auch im Angebot eines jeden Wellnesshotel Österreich finden sich zahlreiche Massageanwendungen, die über das Standardprogramm hinausgehen. Dabei ist es besonders wichtig, dass der Massierende sein Handwerk beherrscht. Denn nur durch die fachkundige Ausführung einer Massage kann der positive Effekt einer solchen garantiert werden. Der Masseur oder die Masseurin erzielt durch Kneten, Reiben, Dehnen, Klopfen oder andere Techniken den gewünschten Wirkungseffekt. In den meisten Fällen werden für Massagen heilende Öle verwendet, die eine zusätzliche Pflegewirkung auf die Haut haben.
So beispielsweise bei der ayurvedischen Ölmassage. Bei dieser Ganzkörpermassage werden sogar mehrere Öle (Sonnenblumen-, Kokos- und Sesamöl) eingesetzt. Der gesamte Körper wird einmassiert, wobei die Hände und Unterarme des Therapeuten starke oder langsame und sanfte Bewegungen ausführen. Diese Ölmassage, auch „Abhyanga“ genannt, kann auch synchron (rechte und linke Körperhälfte gleichzeitig) durchgeführt werden. Die Wirkung der Abhyanga-Massage ist vitalisierend, befreiend und entspannend.
Eine weitere Ganzkörpermassage, die ursprünglich aus Hawai stammt, nennt sich „Lomi Lomi Nui“. Bei dieser Tempeltanzmassage wirken Blüten, Düfte und begleitende Musik unterstützend und schaffen die passende Atmosphäre, um Wellness pur zu erleben. Das warme Öl und die intensiven Streichungen lockern Muskeln und Gelenke und wirken auf das Bindegewebe.
Bereits weit verbreitet und bekannt ist die Hot-Stone-Massage, die auch fast jedes Wellnesshotel in Österreich im Programm hat. Dort kann man sich, inmitten einer herrlichen Landschaft, mit diversen Massagen und anderen Wellnessanwendungen verwöhnen lassen. Zurück zur Hot-Stone-Massage: Der mit Öl eingeriebene Körper wird mit warmen Basaltsteinen belegt. Zusätzlich werden einige Steine verwendet, um mit Druck (langsam und sanft) oder mit Klopfen diverse Körperregionen zu massieren, damit Verspannungen gelöst werden. Auch kalte Steine, zum Beispiel Jade- oder Marmorsteine können eingesetzt werden. Damit wird ein anregender Effekt erzielt.
Eine außergewöhnliche, aber effektive Form der Massage ist die Klangschalenmassage. Durch den Schall der Klangschalen, die mit einem Klöppel leicht angeschlagen werden, wird eine muskelentspannende Massagewirkung erzielt, die sogar bis in tiefere Schichten des Gewebes dringt.
Eine tiefenentspannende Wirkung hat die Shiatsu-Massage, die, ähnlich der chinesischen Akupressur, Blockaden im Energiefluss auflösen kann. Diese sanfte Massage wird mit Hilfe mehrerer Körperteile des Therapeuten durchgeführt. Zum Einsatz kommen dabei die Handkanten, Ellbogen, Unterarme, Füße und die Knie. Die momentane Verfassung des zu Massierenden wird dabei berücksichtigt. Dieser sollte sich innerhalb von ca. 60 Minuten vollends entspannen. Anders als bei den anderen Massagen, trägt man bei dieser japanischen Akupressurmassage Kleidung, um ein Auskühlen des Körpers zu vermeiden.
Viele Wellnesshotels haben eine große Auswahl an Massagen im Angebot, mit denen sie ihre Gäste verwöhnen. Der Wohlfühlfaktor steht dabei immer an erster Stelle. So auch bei der traditionellen Thaimassage, die ursprünglich aus Indien stammt und dort als Heilmassage eingesetzt wurde. Der Masseur zeigt bei dieser ganzheitlichen Behandlung die Kunst seines Könnens. Mit seinem ganzen Körper, ähnlich wie bei der Akupressurmassage, wirkt er auf den zu Massierenden ein. Verspannungen und Blockaden werden gelöst, Regenerationsprozesse in Gang gesetzt. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Wellnessmassagen aus aller Welt entspannend und heilend zugleich wirken.
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