Wellnessbehandlungen – sinnliche Pflege mit zarten Ölen
Öle gelten im Bereich der Hautpflege schon seit langem als wahre Multitalente. Sie straffen die verschiedenen Hautpartien und glätten sogar die meist trockenen Bereiche an Beinen und Füßen. Mit verschieden Düften versetzt haben sie zugleich eine entspannende oder auch anregende Wirkung auf den gesamten Körper.
Im Bereich der Wellnessbehandlungen sind die duftenden Hautöle das Kosmetikprodukt Nummer eins. Kein anderes Produkt lässt sich so gut einmassieren und hinterlässt einen zarten Schimmer auf der Haut, der den ganzen Körper gepflegt aussehen lässt. In Kombination mit verschiedenen natürlichen Wirkstoffen wie Blüten, Kernen, Samen oder auch Früchten unterstützen sie die Schutzfunktion der Haut und können so gut wie jedes Beauty-Problem lösen.
Zusätzlich ergänzen ätherische Öle und Auszüge aus Heilkräutern diese Universalgenies.
Mit ihren verschiedenen Zusammensetzungen sind sie spezialisiert für ganz unterschiedliche Aufgaben bei der Wellness. Im Winter dienen Massageöle auf der Basis von Sonnenblumenöl dazu, den gesamten Organismus durchzuwärmen und zu schützen. Das Öl vermittelt das Gefühl, als hätte es die Sonne und Wärme des Sommers in ihren Sonnenblumen gespeichert. Versetzt man es zusätzlich mit einer Kräutermischung aus Vanille, Ylang Ylang und Ingwer, so regt das Öl die Zellerneuerung an und wirkt energetisierend. Die richtige Mischung des Ganzen kann man sich auch bei einem Wellnessurlaub in den exklusiven Wellnesshotels in NRW anschauen und dann zu Hause nachvollziehen.
Mischt man Sonnenblumenöl mit Aprikose, Kokosnuss und Granatapfel, so erhält die trockene Haut einen regelrechten Pflegeschub. Das Öl kann direkt auf die Haut aufgetragen werden, oder es wird in die Körperlotion gemischt. Ein Extra-Pflegeeffekt wird bei Wellnessbehandlungen erzielt, wenn einige Tropfen des Öls unter das Peeling gemischt werden. Die Haut wird zart und geschmeidig.
Aber auch bei Figurveränderungen, wie es beispielsweise bei einer Schwangerschaft der Fall ist, wirkt Sonnenblumenöl, gemischt mit Schlehenblüten und Johanniskraut, wahre Wunder. Es beugt Dehnungsstreifen vor und stärkt die Hautelastizität. Mit einer so genannten ‚Zupfmassage’ wird das Öl aufgetragen. Für trockene und regenationsbedürftige Haut wählt man bei der Wellness das Öl der Nachtkerze, des Schwarzkümmels und der Wildrose. Sie unterstützen die Zellerneuerung und lassen den Teint frischer und glatter wirken. Die seltene Gamma-Linolsäure im Nachtkerzenöl ist entzündungshemmend und daher angezeigt bei juckender und schuppiger Haut.
Für die Gesichtspflege wählt man am besten Öle, die einzeln in kleine Gelatine-Kapseln verpackt sind. Diese sind luftdicht verschlossen und dadurch länger haltbar. Eines der haltbarsten Öle überhaupt ist das Olivenöl.
Mit seinem hohen Gehalt an Ölsäure gilt es als DER Pflegespezialist für spröde Haut und auch trockene Haare werden wieder gepflegt. Bei Wellnessbehandlungen wird die sehr trockene Haut mit einer Mixtur aus Ölen und Thermalwasser verwöhnt. Dies wirkt rückfettend und reizlindernd, das Spannungsgefühl lässt nach. Bekannt ist auch das aus Marokko stammende Arganöl. Es hat einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren und schützt so vor vorzeitiger Hautalterung. Es kann äußerlich aufgetragen werden, aber auch zur Verfeinerung von Speisen dienen.
Auch Sanddorn ist für die äußerliche und innere Anwendung bekannt. Auf die Haut aufgetragen wirkt es regenerierend und beruhigend, die Barrierefunktion der Haut wird gestärkt. Aber auch für das Immunsystem ist es eine wahre Vitaminbombe und sollte im Winter täglich zu sich genommen werden. Den höchsten Gehalt an wertvollem Vitamin E hat das Weizenkeimöl. Gerade bei hyperempfindlicher Haut ist der sanfte Helfer die erste Wahl. Mandelöl hingegen ist durch seine langsame Einwirkzeit als Massageöl geeignet. Die sanfte Haut an Hals und Dekolleté wirkt nach einer Behandlung mit Mandelöl wieder zart und glatt.
Körperöle sollten übrigens nicht zur Gesichtsbehandlung verwendet werden. Durch sein Spreitverhalten breitet es sich soweit aus, dass es ins Auge gelangen könnte. Für Wellness besonders geschätzt sind Öle aus Birkenblättern. Sie aktivieren die Hautfunktion und beugen so Cellulite vor. Auch Sesamöl hat eine entschlackende Wirkung und trägt zur Gewebestraffung bei. Nach dem Duschen in die noch feuchte Haut einmassiert wirkt es zusätzlich ausgleichend und beruhigend.
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