Die kleinen Kanaren – mehr als Sommer, Sonne und Strand
Sattgrüne Landschaften, himmelblaues Meer, Berge und traumhafte Täler: Das ist das Bild, welches sich Besuchern auf den drei kleinen Kanareninseln La Gomera, La Palma und El Hierro bietet. Denn wer seinen Urlaub in Spanien nicht gerade auf der etwas bekannteren Nachbarinsel Teneriffa verbringt, findet auch auf diesen kleinen Inseln alles, was das Herz begehrt.
Allem voran ist das milde Klima zu nennen, welches sich besonders zum Anbau verschiedenster Früchte eignet. Ob Bananen, Kokosnüsse oder Mangos, auf den drei kleinen Kanaren fällt das Schlemmen süßer und frischer Leckereien nicht gerade schwer. Um sich im Urlaub zudem sportlich zu betätigen und dabei noch die Landschaft zu bewundern, können Reisegäste zahlreiche Wanderrouten nutzen, welche zum Teil sogar durch völlig unberührte Natur verlaufen.
Auf Gomera bietet sich des weiteren die Möglichkeit, geführte Wanderausflüge zu buchen oder aber den bekannten Nationalpark Garajonay zu besuchen. Auch ein Besuch im Tal des großen Königs, im Valle Gran Rey, ist eine Reise wert. Im legendären Tal wachsen die leckersten Früchte des Landes, welche Besuchern auf einer deutschsprachigen Führung erklärt werden können. Ein weiteres unvergessliches Erlebnis kann auch ein Ausflug zu den Delfinen sein. Wer mit einem der Boote herausfährt, bekommt während einer vierstündigen Tour viele der niedlichen Meeresbewohner zu sehen.
Die zweite der insgesamt drei kleinen Kanareninseln, La Palma, bietet im Gegensatz zu La Gomera ein sehr vielschichtigeres Landschaftsbild. Während der Norden sattgrüne Wälder und Täler beherbergt, kommt der Süden als vulkanisches Gebiet in rötlichen Tönen daher. Rote Lavastrände und der Vulkankessel „Caldera de Taburiente“ dürften dabei jedem Besucher den Atem rauben. Die südlichen Regionen sind des weiteren bei Weinliebhabern beliebt, welche dort Weine der Marke „Tenegui“ kosten können. Im Nordosten der Insel La Palma liegt schließlich die Hauptstadt Santa Cruz, welche Touristen auf jeden Fall besuchen sollten. Besonders die zahlreichen historischen Gebäude in der „Calle O’Daly“ sind legendär für die reichbesuchte Stadt. Wer dahingegen mit Kindern auf die Insel reist, sollte eher einen Besuch im Meerwasserpool Charco Azul bei San Andrés in Betracht ziehen. Der Eintritt in den Pool ist frei.
Können La Gomera und La Palma ihre Gäste besonders durch zahlreiche Gebirge und Berge in den Bann ziehen, weiß El Hierro eher durch Hochebenen zu überzeugen. Die kleine und am südlichsten gelegene Insel gewährt Touristen dabei einen Einblick in die Vergangenheit und seine Bewohner halten noch heute an alten Traditionen fest: Holzschnitzen und Weben gehören ebenso zum alltäglichen Leben der Insulaner wie die historischen Altstädte und Kirchen. Einen Besuch wert ist der Leuchtturm in Faro de Orchilla, welcher schon seit ewigen Zeiten Schiffen den Weg in die Heimat weist. Das kleine Restaurant direkt am Meer am Mirador de la Peña ist dahingegen eher für Romantiker geeignet. Vom bekannten Architekt César Manrique errichtet, bietet es Besuchern einen atemberaubenden Ausblick auf den Atlantik. Zuletzt sei noch zu betonen, dass ein Urlaub auf den kleinen Kanareninseln besonders in den Sommermonaten am günstigsten ist, wobei die Temperaturen bei bis zu 30 Grad liegen können. In den Monaten von November bis April herrscht dahingegen Hauptsaison und die Inseln bieten Zuflucht für allerlei Sonnenanbeter.
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