Einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!! [ Dezember 31st, 2011 ] Posted in » Allgemein
Das Team von Kuren & Wellness TV wünscht allen Kunden und
Lesern einen guten Rutsch und einen guten Start in das nächste Jahr
2012!!!
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Lesern einen guten Rutsch und einen guten Start in das nächste Jahr
2012!!!
Wo im Sommer ein Sonnenbrand die Zellstruktur der Haut verschlechtern oder gar zerstören kann, sind es im Winter Kälte und trockene Heizungsluft, welche empfindlicher Haut zu schaffen machen. Gerade deshalb sollte man sich auch im Winter genügend Zeit nehmen, seine Haut zu verwöhnen, zu stärken und vor weiteren Angriffen zu schützen: Wellness Beauty ist angesagt!
Eine relativ bekannte Art der Hautpflege ist die Anwendung verschiedener Cremes, Balsams und der Body Butter. Besonders die beiden zuletzt genannten Beauty Methoden sind für normale bis trockene Haut sehr gut geeignet.
Während ein nährstoffreicher Körperbalsam die Haut durch Zufuhr zahlreicher Vitamine anregt, pflegt die Body Butter tiefenwirksam und oftmals langfristiger. Zumeist besteht sie aus Pflanzenölen und verströmt, je nach Art, einen herrlichen Duft nach exotischen und wohlriechenden Blumen oder Pflanzen. Besonders wichtig: Balsams oder die Body Butter sollten stets am Abend aufgetragen werden, da die Haut zu diesem Zeitpunkt am aufnahmefähigsten ist. So werden die natürlichen Reparaturprozesse am besten unterstützt!
Wer schon in der warmen Jahreszeit die Anwendung von Körperölen schätzt, sollte diese auch im Herbst und Winter zur Hautpflege benutzen. Gereizte Haut lässt sich so effektiv pflegen, wobei besonders Mandel- und Avocadoöle zu empfehlen sind. Beide Basisöle enthalten einen hohen Anteil an Fettsäuren, welche der Körper zwingend zur Pflege der Haut benötigt. Da dieses wichtige Vitamin F allerdings nicht vom Körper hergestellt werden kann, muss ein reichhaltiges Körperöl her. Neben Mandel- und Jojobaölen stellt auch das Zimtöl eine gute Pflegemöglichkeit dar. Sein Duft soll im Mittelalter das Liebesleben gefördert haben, und noch heute wird dem ihm eine entspannende Wirkung zugeschrieben. Im Gegensatz zu Cremes oder Balsams sollte ein Pflegeöl stets auf die noch feuchte Haut aufgetragen werden, da sie so besser einziehen und wirken kann.
Wo die Haut am ganzen Körper gepflegt wird, sollten auch die kleineren Stellen nicht vernachlässigt werden. Auch Hände, Füße, Nägel und das Gesicht benötigen besonders im Winter eine intensivere Pflege als in den Sommermonaten. Das Gesicht beispielsweise reagiert auf den erhöhten Kälteeinfluss mit einer verlangsamten Durchblutung. So wird die Nährstoffzufuhr der Zellen zeitweise unterbrochen und kann zu erheblichen sichtbaren wie auch unsichtbaren Schäden führen.
Eine Art der Gesichtspflege im Winter kann das Auftragen feuchtigkeits- und nährstoffspendender Cremes sein, welche die Zellstruktur der Haut regenerieren.
Vor dem Auftragen sollte man jedoch zuvor die Durchblutung durch eine kleine Massage anregen, welche aus einigen kreisenden Bewegungen bestehen sollte. Hierbei beginnt man bei der Stirn unter dem Haaransatz und geht weiter bis zu den Schläfen. Diese werden nur mit den Mittelfingern bearbeitet und somit entspannt. Auf diese Weise ist auch das Gesicht für Wellness Beauty bereit. Hände sollten möglichst mehrmals am Tag eingecremt werden, während in müde Füße durch Auftragen einer Körperbutter neues Leben kommt.
Doch Vorsicht: Bei der Wahl der Pflegemethoden spielt auch der Typ der zu pflegenden Haut eine entscheidende Rolle, da eine falsche Kombination zu unerwünschten Ergebnissen führen kann. Eine gute Beratung zur optimalen Pflege erhält man jedoch in jeder Apotheke oder Drogerie. Das Endergebnis Wellness für den Körper: Ein strahlender Teint, samtweiche Haut und ein rundum gutes Gefühl!
Mit jedem Jahr wird der Mensch reifer und, leider auch, älter. Ab einem gewissen Alter tauchen die ersten Fältchen oder auch körperliche Einschränkungen auf. Diesem natürlichen Lauf des Älterwerdens kann sich kein Mensch entziehen. Oftmals taucht hier der Begriff der sogenannten “freien Radikale” auf.
Sie sind die Zelltöter schlechthin und somit für den Alterungsprozess verantwortlich. Dagegen wirken die Antioxidantien, der Feind der Zellzerstörer und wahres Anti-Aging Wunder.
Ein altes Sprichwort sagt “wer rastet, der rostet”. Das bestätigen auch über Jahre durchgeführte, wissenschaftliche Studien einer US-amerikanischen Universität. Regelmäßige Bewegung versorgt den Körper mit Sauerstoff und setzt Glückshormone frei. Neben dem Wellness Effekt wirkt sich die körperliche Ertüchtigung positiv auf Muskeln und Bänder, das Herz-Kreislaufsystem und die Figur aus.
Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle, um den Anti-Aging Prozess zu unterstützen. Zitrusfrüchte enthalten nicht nur viel Vitamin C, sie sorgen auch für ein straffes Bindegewebe. Ein zusätzliches natürliches Antioxidantium ist Vitamin E, das in Avocados und pflanzlichen Ölen wie z.B. Raps,- Weizenkeim- und Olivenöl enthalten ist. Eine regelmäßige Vitamin-E-Zufuhr schützt vor Gefäßablagerungen und unterstützt das Immunsystem. Außerdem beugt es Fältchen und Altersflecken vor. Daher wird es mittlerweile auch im Kosmetikbereich in Kapselform eingesetzt. Auch Olivenöl ist ein hervorragendes Anti-Aging Mittel. Es kann vom Körper besonders gut aufgenommen werden, da es von der Zusammensetzung dem Hautfett ähnelt. Trägt man Olivenöl auf der Haut auf, schützt es vor UV-Strahlen und beugt somit der Faltenbildung vor.
Nicht nur schmackhaft, sondern auch ein wahrer Jungbrunnen für den Geist ist Curry. In der Gewürzmischung steckt unter anderem Kurkuma – ein wahrer Entzündungshemmer und ein Antioxidant. Aufgrund dessen schützt es vor Zellerkrankungen (wie z.B. Alzheimer).
Auch die Tomate besitzt einen natürlichen Feind der freien Radikale: Das Lycopin. Dieser farbgebende Pflanzenstoff wirkt sich positiv auf die Elastizität des Bindegewebes aus. Lycopin entfaltet sich am besten in Kombination mit Fett wie beispielsweise Olivenöl. Für die Schönheit eignet sich folgende Maske: Man püriert 2 bis 3 Tomaten, trägt diese Mixtur 10 bis 15 Minuten auf die Haut auf und wäscht diese anschließend ab. So kommt auch Wellness nicht zu kurz!
Ein ganz wichtiger Faktor, um dem Alterungsprozess entgegenzuwirken, ist das regelmäßige Trinken. Täglich sollte man auf gut 30 ml pro Körpergewicht kommen. Am besten eignen sich hierfür Wasser und Tee. Ganz besonders Grüntee enthält einen speziellen Pflanzenstoff, kurz EGCG, das dem Altern Einhalt gebietet. Den Tee mit heißem, jedoch nicht kochendem, Wasser aufgießen und täglich gut 5 Tassen pur trinken.
Streicheleinheiten setzen Endorphine frei. Durch diese Glückshormone entspannt sich die Muskulatur und Fältchen werden vermindert. Dieses Glücksgefühl wirkt sich positiv auf die Ausstrahlung aus. Ein wahrer Zugewinn für Anti-Aging und Wellness!
Wer Stress hat, altert schneller. Um dem Stress und der Hektik des Alltags zu entfliehen, ist Yoga daher bestens geeignet – die Entspannungstechnik schlechthin. In den Kurhotels in Polen werden die entsprechenden Kurse angeboten. Wer im Alltag viel gefordert wird, sollte außerdem auf eine ausreichende Zufuhr von Magnesium achten. Das Mineral entspannt Muskeln und Nerven.
Wer diese Tipps berücksichtigt, wird den Anti-Aging Prozess gewinnen und baut nebenbei Wellness in den Alltag ein.
Die wichtigsten Faktoren bei einem Parfüm sind zum einen der Duft, und wie lange dieser anhält. Hier gilt: Je stärker die Konzentration der einzelnen Duftkomponenten, desto länger und intensiver das Aroma.
Das Duftwasser wird vom Parfümeur mit Wasser, Alkohol und diversen Aromastoffen angereichert, die den Duft dann schließlich ausmachen. Je stärker die Konzentration, desto intensiver der Duft. Angereichert wird ein Eau de Cologne mit 3 bis 8 %, ein Eau de Toilette mit 8 bis 12 %, ein Eau de Parfum immerhin mit 15 % und zu guter Letzt ein Parfüm mit 15 bis 30 % der Duftstoffe. Somit hat ein Parfüm die langanhaltendste Wirkung, ein Eau de Cologne verfliegt dagegen relativ schnell.
Doch egal, ob eine geringe oder starke Konzentration des Duftes, beim Lieblinsparfüm sind sich alle einig: Es hält einfach nicht lange an! Nicht ganz. Hier wird man lediglich von der eigenen Nase an selbiger herumgeführt. Die Nase verdrängt den Duft, um sich auf andere, fremdartige Gerüche einzustellen. Dieses Phänomen hat man den Vorfahren aus der Steinzeit zu verdanken. Waren sie doch auf das Riechorgan angewiesen, um Gefahrenquellen erschnuppern zu können.
Den Geruchssinn kann man im Übrigen schulen. Schon im Mutterleib wird dieser Sinn unbewusst geschult. Im 6. Entwicklungsmonat verfügt der Mensch über einen voll funktionsfähigen Geruchssinn. Embryos empfangen die Duftströmungen über das Fruchtwasser und speichern diese. Die einzelnen Gerüche wandern direkt zum limbischen System im Gehirn, quasi die Zentrale für die Gefühle. Daher sind an Gerüche immer Gefühle verknüpft – und das ein ganzes Leben lang. Das ist auch der Grund, warum Düfte auch im Bereich Wellness Beauty immer sehr gerne genutzt werden, ein gutes Beispiel ist hier die Aromatherapie. Mit einem Parfüm geht man sozusagen emotional in eine Art Beautyurlaub. Parfümeure schulen diesen Sinn und können so bis zu 3000 verschiedenste Aromen differenzieren.
Wenn von Parfüms die Rede ist, wird häufig der Begriff der Kopfnote verwendet. Hierbei handelt es sich um den ersten Eindruck, den man von einem Duftwasser wahrnimmt. Hier werden oft Begriffe wie „süß“, „frisch“ oder „sportlich“ angewendet. Bereits nach einer 1 Minute entschwindet diese Komponente und die Herznote kommt zum Vorschein. Diese verleiht dem Parfüm ihren Charakter, z.B. durch Gewürze, Früchte oder Blumen. Die Basisnote unterstützt diese Mischung, damit sie intensiver wird und der Duft lange erhalten bleibt. Dazu dienen bestimmte Festiger, auch Fixateure genannt, wie z.B. Holznoten, Vanille, auch gut bekannt aus dem Bereich Wellness Beauty, Moschus oder Ambra.
Es geht doch nichts über natürliche Inhaltsstoffe! Wirklich? Eher das Gegenteil ist der Fall: Es geht nicht ohne künstliche Ingredienzien! Schließlich sind einige der natürlichen, tierischen Stoffe mittlerweile verboten (z.B. Moschus). Daher werden sie in den Labors exakt nachgestellt. Diese Methode wird auch bei Pflanzen angewendet. Jedoch ist die Duftqualität der Pflanzen in der freien Natur aufgrund des Wetters stark eingeschränkt. Dieses Phänomen tritt bei künstlich entworfenen Stoffen nicht auf und ist daher von großem Vorteil.
Hat man schließlich den richtigen Duft für sich gefunden, muss dieser auch an der richtigen Stelle getragen werden: In den Armbeugen, hinter den Ohren, am Dekolleté, im Nacken, am Handgelenk oder im Haar. Am effektivsten entfaltet sich das Parfüm, wenn Körperwärme freigesetzt wird. Mit dem passenden Duft kann man sich somit jederzeit eine Art kleinen Beautyurlaub gönnen.
Die sogenannte Refluxerkrankung ist äußerst unangenehm, aber meist harmlos. Etwa zwanzig Millionen Deutsche kennen es – saures Aufstoßen, brennender Schmerz in Brust und Hals. Ein Gefühl, als käme einem das Essen wieder hoch, als schnüre es einem die Kehle zu. Es ist Magensäure, die hier den umgekehrten Weg der Verdauung nimmt und in die Speiseröhre gelangt. So entsteht Sodbrennen oder auch gastroösophageale Refluxerkrankung genannt. Immer mehr Menschen leiden daran. Doch man kann gut etwas dagegen tun.
Im normalen Fall sorgt ein ringförmiger Muskel am Mageneingang jeweils dafür, dass einmal im Magen angelangtes Essen auch dort bleibt. Dennoch kommt es bei vielen Menschen zu einem Rückfluss der zur Verdauung produzierten Magensäure. Das nennt man Reflux. Ursache: Der Muskel ist funktionsgestört. Auch Übergewicht kann so auf den Magen drücken, dass der Schließmuskel dort nicht richtig schließt. Oft reicht dann schon ein üppiges Essen, und das Brennen in der Kehle macht sich breit. Passiert das gelegentlich ist das kein Problem. Doch viele Betroffene leiden chronisch darunter, Magensäure steigt bei ihnen andauernd auf.
Tritt Sodbrennen häufiger auf, sollte man zum Arzt gehen und sich einmal spiegeln lassen. Denn die Säure kann Entzündungen und in Folge auch Gewebeveränderungen verursachen, die in sehr seltenen Fällen sogar zu Krebs führen können. Meistens ist Sodbrennen aber unbedenklich. Und dann können sich Patienten selbst helfen. Seit kurzem gibt es sogenannte Protonenpumpeninhibitoren (PPI) rezeptfrei in der Apotheke. PPI wirken sehr gut und werden meist hervorragend vertragen. Sie blockieren sie Magensäurebildung und vertreiben das Sodbrennen.
Möglichst fettarm, kleine Mahlzeiten, Vorsicht mit Alkohol und Süßigkeiten – all das geht in die richtige Richtung. Jedoch raten Ärzte, sich nicht verrückt zu machen. Man sollte vor allem seinen individuellen Umgang damit finden. Viele Empfehlungen bei Sodbrennen seien übertrieben. Experten bestehen darauf, dass Übergewicht und Nikotin sich ganz klar negativ auf die Krankheit auswirken.
Die klimatischen Bedingungen des Winters hinterlassen vor allem auf dem flächenmäßig größten Organ, der Haut, einige Spuren. Daher sind Wellnessreisen ganz besonders im Winter sehr beliebt. Doch ob zu Hause oder auf Wellnessreisen, hier einige Tipps, um der Haut die gewünschte Wellness zu liefern.
Um rissigen Lippen vorzubeugen,empfiehlt sich ein altbekanntes Hausmittel: Honig. Diesen für 10 Minuten dick auf die Lippen verteilen. Anschließend die Reste entfernen oder ganz einfach wegschlecken. Aufgrund des im Honig enthaltenen Fruchtzuckers gelangt zum einen Feuchtigkeit in die Haut, zusätzlich wird durch spezielle Enzyme aus dem Blütennektar die Wundheilung angeregt.
Auch die Hände werden im Winter stark strapaziert. Kälte, Wasser und Handschuhe entziehen der Haut Feuchtigkeit. Hierfür eignet sich folgende Packung ganz besonders gut: Man verteilt 2 Esslöffel Avocadoöl auf beide Hände und massiert es gut ein. Anschließend werden dünne Baumwollhandschuhe darüber gezogen. Um ein besonders effektvolles Ergebnis zu erzielen, sollten die Handschuhe mitsamt dem Öl auch über Nacht getragen werden. Die Fettsäuren des Öls erzeugen eine Geschmeidigkeit, nebenbei wird die Haut mit dem Anti-Aging-Vitamin E versorgt.
Die Gesichtshaut spannt und es machen sich erste Trockenheitsfältchen breit? Hier sollte man ein viertel Apfel pürieren und diesen mit Mandelöl, 1 Teelöffel Honig und 1 Esslöffel Quark vermengen. Diese Mixtur wird dann für 15 Minuten aufgetragen. Durch das Mandelöl erlangt die Haut mehr Spannkraft, diese wird durch die im Quark befindlichen Eiweissstoffe gestärkt. Die im Apfel enthaltenen Fruchtsäuren wirken sich positiv auf kleine Fältchen aus.
Bei Verspannungen und kleinen Pickeln im Nacken empfiehlt sich der Gebrauch von Heilerde. Sie besitzt viele Mineralstoffe und Spurenelemente, die den Hautstoffwechsel wieder ins Gleichgewicht bringen. Während des Trocknens entzieht sie der Haut Schlacken und Fettablagerungen. Nebenbei werden die Muskeln aufgrund des wärmenden Effekts gelockert. Hierfür verrührt man einfach 4 bis 5 Esslöffel Heilerde mit warmem Wasser zu einer Paste.
Diese trägt man dann so lange auf, bis sie getrocknet ist. Anschließend wird die Paste unter der Dusche erst sanft abgerubbelt und dann vollständig entfernt. Auch in den großen Wellnesshotels wird eine solche Anwendung sehr gerne genutzt. Wer bereits mit Wellnessreisen Erfahrungen hat, der kennt diese Anwendungen schon längst.
Um Augenringen und kleinen Fältchen vorzubeugen hat sich Aloe Vera als sehr wirksam erwiesen. Zwei Wattepads werden mit kaltem Wasser befeuchtet, anschließend wird etwas Aloe-Vera-Gel darauf verteilt. Die Seite mit dem Gel wird nun für 10 Minuten auf die geschlossenen Augen gelegt. Danach werden die Pads abgenommen, die Reste werden mit einem Kosmetiktuch entfernt, anschließend wird mit Wasser nachgespült. Durch ihre zahlreichen natürlichen Wirkstoffe, verleiht Aloe Vera der Haut Feuchtigkeit und beschleunigt das Zellwachstum.
Auch die Haare haben ab und zu Wellness verdient. Dazu vermengt man 1/2 Esslöffel Weizenkeimöl mit 2 Esslöffeln Sahne. Diese Mischung massiert man ins gewaschene, handtuchtrockene Haar ein. Nach einer 15-minütigen Einwirkzeit wird das Haar dann ausgespült. Die Mixtur verleiht dem Haar wieder frischen Glanz.
Im deutschen Gesundheitswesen herrscht das Chaos, keiner weiß mehr so genau, wer überhaupt noch welche Kosten für was übernimmt. Ist es da ein Wunder, dass viele Deutsche lieber Heilung im Ausland suchen? Bestimmt nicht. Polen ist in der letzten Zeit sehr beliebt geworden, aber auch Karlsbad in Tschechien ist ein Kurort, der bei den Deutschen sehr beliebt ist, und das schon seit sehr vielen Jahren. Sogar Goethe, der große Dichter, war zu Lebzeiten ein Anhänger von Karlsbad. Er war ganze 13 Mal dort.
Aber es gibt auch Deutsche, die es bereits zum dreißigsten Mal nach Karlsbad zieht. Der Hauptgrund ist meistens, wenn man die Kururlauber fragt, die um so vieles günstigeren Kuranwendungen in Tschechien. Noch dazu ist das Personal top geschult, so dass man sich dort wirklich noch vorkommt wie ein Patient erster Klasse. Dies ist ja in Deutschland leider nicht mehr so oft der Fall. Viele sind auch begeistert, dass alle Anwendungen im Hotel in der hauseigenen Kurabteilung stattfinden, was ja auch nicht immer so selbstverständlich ist. Oft muss man schon weite Wege bestreiten, um in den Genuss der Kuranwendungen zu kommen.
Eine Kur in Karlsbad, das hat schon absolut Tradition. Bereits Mitte des 14. Jahrhunderts wurde Karlsbad gegründet. Mittlerweile sind dort fünfzig Prozent der Gäste aus Deutschland. Und die Liste der Anwendungen, die angeboten werden, ist sehr lang. Von Physiotherapie über Lymphdrainage, Kohlensäurebad und Moorbad bis hin zum Schokoladenwickel kann man dort alles bekommen. Und das beste daran ist, dass die Kosten für die Anwendungen um 20 bis 50 Prozent unter den Preisen der deutschen Kurhotels liegen. Und wenn sie nicht günstiger sind, dann dauern sie oft doppelt so lang. Auch Wellness auf Krankenschein kann man in Karlsbad bekommen. Wer einfach ein paar Tage entspannen will, der ist hier ebenfalls richtig. Man kann ein Cleopatrabad genießen, einen Besuch in der Salzgrotte unternehmen oder einfach bei Massagen und Bädern entspannen. Sehr beliebt bei den Kurgästen ist hier das Spa Resort Sanssouci.
Auch außerhalb der Therapien und Anwendungen hat Karlsbad einiges zu bieten. Kurkonzerte, bummeln durch die Fußgängerzone, oder auch ein Cappuccino im berühmten Café Elefant, unternehmen kann man hier einiges. Eine Pflicht für jeden Kurgast ist es außerdem, das Karlsbader Quellwasser zu trinken, das gehört zu jedem Besuch dazu. Dieses Gemisch aus 12 Quellen steckt voller Mineralien und Spurenelementen. Es schießt in der Sprudelkolonnade direkt im Zentrum von Karlsbad aus 2000 Metern Tiefe in die Luft. Dabei ist es 72 Grad heiß. Und jeder Gast kann sich aus den unterschiedlichen Ausläufern bedienen. Viele Kurgäste berichten, dass das Wasser sehr bekömmlich ist und auch gut bei Verdauungsbeschwerden hilft. Getrunken wird das Wasser traditionell aus der berühmten Schnabeltasse. Was in Deutschland ein Coffee-to-go Becher ist, das ist in Karlsbad das gebogene Porzellantässchen, es gehört einfach zum Stadtbild dazu.
Auch wenn man sich abends auf den Weg macht, um etwas zu erleben, kann man immernoch etwas für die Gesundheit tun, indem man sich einen Becherovka bestellt, dies ist ein Kräuterbitterschnaps mit 38 Prozent Alkohol, den viele auch als Medizin ansehen.
Die Krankenkassen sind mittlerweile soweit, dass sie auch Kuren im EU-Ausland bezuschussen, denn auch ihnen sind die günstigeren Preise nur recht. Wer eine solche Kur machen möchte, der muss sie sich verschreiben lassen. Alle drei Jahre kann man eine Kur verschrieben bekommen. Zunächst muss der Arzt die Kur medizinisch begründen und natürlich auch befürworten. Das Attest reicht man dann bei der Krankenkasse ein. Wenn die Kasse die Kur dann bewilligt hat, dann kann man sich die Kureinrichtung aussuchen.
Die Krankenkasse erstattet grundsätzlich die Kosten bis zu der Höhe, wie sie auch in Deutschland anfallen würden. Das sind dann 100 Prozent der ärztlichen Leistungen für die medizinischen Anwendungen, also Untersuchungen. Dazu gibt es dann bis zu 85 Prozent der Kosten für die Heilmittel, also Bäder und Massagen. Und für die Übernachtung und Verpflegung werden pro Nacht bis zu 13 Euro gezahlt. Nur die Anreise und die Kurtaxe muss der Gast selbst bezahlen.
Wenn die Krankenkasse keine Verträge mit Kureinrichtungen in Osteuropa hat und somit die Abrechunng direkt erfolgen kann, dann zahlt man die Kosten vor Ort selber und bekommt von der Kureinrichtung die Rechnung und die Quittungen mit. Die muss man dann bei der Rückkehr nur noch bei der Krankenkasse einreichen, und bekommt den Betrag dann erstattet.
Aber viele Menschen, die für sich selbst den Wert einer Kur erkannt haben, warten nicht, bis sie wieder einen Kur verschrieben bekommen, sondern fahren auch aus eigener Tasche jedes Jahr weil sie gemerkt haben, dass diese Kuren wichtig für die Gesundheit sind. Und die Gesundheit ist nun einmal das Wichtigste, was man im Leben hat.
Auch wenn es heute der Fall ist, dass die bereits fertigen Kosmetik- und Schönheitsprodukte sehr hautverträglich und auch effektiv sind, und die Hersteller zum Erreichen dieses Zieles für ihre Produkte natürliche Wirkstoffe nutzen, kann man ruhig einmal probieren, es ihnen gleichzutun und sich selbst ein paar Naturprodukte herstellen. Das ist gar nicht so schwierig, wie man vielleicht denken mag. Und man kann sich bei einem wunderbaren Wellnesstag zu Hause so richtig entspannen. Körper und Seele verwöhnen mit den schönsten Produkten und einem sehr geringen Aufwand. Die Herstellung der eigenen Beauty-Produkte kostet nicht sehr viel Zeit, und noch weniger Geld.
Einige der benötigten Zutaten hat man mit Sicherheit bereits zu Hause. Den Rest besorgt man sich einfach in der Apotheke oder auch im Bio-Laden. Darauf sollte man schon achten, denn wer möchte schon Schadstoffe in seinen Schönmachern haben.
Natürlich sollte bei der Herstellung dieser Produkte Sauberkeit ganz oben stehen, damit verhindert wird, dass Keime übertragen werden. Daher sollte man sich immer sehr gründlich die Hände waschen. Alles Zubehör, das benötigt wird, wie beispielsweise Spachtel, Löffel oder auch Tiegel und Schälchen sollte man vorher mit abgekochtem Wasser gut ausspülen. Masken, Badezusätze oder auch Packungen sollte man immer vor dem Gebrauch frisch anrühren, da sie leider nur begrenzt haltbar sind. Beispielsweise eine Honig-Joghurt-Maske sollte nur ein bis zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Öl, Honig, Joghurt und Eier sind für die selbst hergestellten Produkte Zutaten, aus denen sich leicht Badezusätze und Masken herstellen lassen. Durch sie wird die Haut mit Vitaminen, Enzymen und Mineralstoffen sowie auch Aminosäuren versorgt. Joghurt enthält außerdem die wichtigsten Schönmachervitamine. Dies sind die Vitamine A, B1, B2, B6 und B12. Sie führen der Haut Feuchtigkeit zu, glätten und zudem schützen sie die Zellen vor freien Radikalen.
Um kleine Fältchen mit einer Maske auszubügeln empfiehlt sich eine Eiweißmaske. Dazu trennt man zwei Eier, schlägt das Eiweiß steif, und dann verteilt man das Ganze einfach auf dem Gesicht. Gute zwanzig Minuten einwirken lassen und dann wieder abnehmen. Wer in der kalten Jahreszeit mit rauen Winterhänden zu kämpfen hat, für den bietet sich eine Masse aus einem Naturjoghurt und drei Esslöffeln Honig an. Das einfach vermischen und auf die Hände auftragen. Dann Plastikhandschuhe anziehen und diese Packung am besten über Nacht einwirken lassen. Wenn man dann morgens aufwacht, sind die Hände streichelzart.
Als kleiner Muntermacher für das Wellness Wochenende zu Hause ist auch ein Zitronenölbad eine gute Idee. Dafür nimmt man einfach 20 g Zitronenöl und dazu 75 g reines Pfefferminzöl. Dies füllt man in eine Flasche und vermengt das Ganze. Dann gibt man es einfach ins Badewasser und lässt sich erfrischen.
Sogar einen zarten Selbstbräuner kann man sich selber herstellen. Dafür mischt man ein Eigelb, einen Naturjoghurt, einen Teelöffel Olivenöl und fünf Tropfen Karottenöl miteinander. Dann diese Mischung auf Hals und Décolleté auftragen und nach zwanzig Minuten Einwirkzeit wieder abnehmen.
Für eine samtige Haut stellt man sich am besten ein Peeling her aus einem Löffel grobem Salz und drei Esslöffeln Olivenöl. Dies vermischt man sehr gut und trägt es dann mit kreisenden Bewegungen auf die Haut auf. Gut in die Haut einreiben und wieder abspülen.
Gegen Stress hilft ein Entspannungsöl. Dafür 20 ml Weizenkeimöl und 10 Tropfen Pfefferminzöl in einer kleinen Flasche gut mischen. Dann massiert man nach der Dusche Nacken, Schläfe und Stirn damit ein.
Gerade im Winter braucht die Haut immer viel Feuchtigkeit. Dafür eignet sich auch eine gute Maske aus drei Esslöffeln Honig, dem Saft von einer halben Zitrone und 15 g Glyzerin aus der Apotheke. Auch wieder einfach mischen und auf das Gesicht auftragen. Nach 15 Minuten kann man diese Maske wieder abnehmen.
Und sogar für das Haar kann man sich die passenden Produkte herstellen, um es wieder richtig glänzend zu bekommen. Dazu mischt man 50 ml Olivenöl mit 25 Tropfen Rosmarinöl. Das massiert man dann in das Haar ein und wickelt ein angewärmtes Handtuch um den Kopf. Man sollte diese Packung schon eine gute Stunde einwirken lassen und die Haare dann waschen.
Mit diesen Tipps und einfachen Mitteln ist es ganz einfach, sich einen schönen Wellnesstag zu Hause zu schaffen, und das mit wenig Geld.
Die Volksrepublik China wird üblicherweise mit Überbevölkerung, dichtem und hektischem Gedränge auf den Straßen und bunten Lichtreklamen assoziiert. Gänzlich ungeeignet für Reisende, die im Urlaub entspannen möchten. Doch China hat noch ganz andere Seiten zu bieten: Beispielsweise den sogenannten “Perlen-Felsen”, den “Jade-Felsen” oder das “Hawaii von China”.
Wer nun glaubt, dass es sich hierbei um drei individuelle Urlaubsorte handelt, der irrt gewaltig! All das sind Beinamen für eine wahre Schönheit, Chinas “Perle”: Die Insel Hainan.
Das Ferienparadies liegt im Südchinesischen Meer, genauer gesagt, im Golf von Tonking. Um das beliebte Reiseziel vom chinesischen Festland aus erreichen zu können, muss man zuvor die Meerenge “Straße von Qiongzhou” überqueren. Dafür stehen täglich zahlreiche Fährverbindungen zur Verfügung. Wer allerdings zur Seekrankheit neigt, für den empfiehlt sich die Anreise mit dem Flugzeug. In Haikou, dem Norden von Hainan, befindet sich der Meilan Airport, im Süden in Sanya liegt der Phoenix Airport. Von dort aus gelangt man über die vierspurige Autobahn auf die farbenfrohe und lebenslustige Inselmetropole. Feinster, schneeweißer Sandstrand, der von azurblauem Meer umspielt und von Kokospalmen geschmückt wird, lässt die Sorgen des Alltags ganz schnell verpuffen.
Die komplette Küstenregion erstreckt sich auf eine Länge von über 1.500 Kilometern, davon sind 60 % reine Sandstrände. Die Promenade wird von zahlreichen 5-Sterne-Häusern gesäumt. Kein Wunder, gilt doch die Inselhauptstadt Sanya als wahrer Szene-Treff für die Reichen und Schönen. Die Tropeninsel bietet neben Shopping-Malls, Spas und einer wahren Partykultur auch kosmopolitisches Esprit. Da wundert es nicht, dass man sich an Hawaii oder Bali erinnert fühlt. Die Exklusivität des begehrten Reiseziels äußert sich auch in den Sportangeboten. Auf der “Champs-Elysée” in Downtown haben sich über 15 Golfplätze eingefunden. Dort findet man sogar ein Paulaner Brauhaus, in dem man dem Genuss von original Thüringer Würstchen und natürlich Bier fröhnen kann.
Aufgrund der ganzjährigen Badetemperaturen von 22 bis 26 Grad ist die Insel Hainan jederzeit ein beliebtes Reiseziel.Heiße Quellen, geschützte Korallenriffe sowie die zwei Mini-Inseln Wuzhizhou und Nanwan gehören zu den natürlichen Schätzen der Insel. Wer seinen Treueschwur erneuern möchte, sollte einen Abstecher nach Wuzhizhou machen – nicht umsonst trägt die Mini-Insel den Beinamen “Valentine’s Island”. Auf Nanwan trifft man auf kleine, quirlige Lieblinge – die Makaken.
Ein absolutes Muss für jeden Hainan-Besucher ist der im Landesinneren gelegene, 1876 Meter hohe “Fünf-Finger-Berg”. Auch ein Besuch bei den Naturvölkern der Miao und Li ist sehr empfehlenswert. Flora- und Faunabegeisterte dürften sich für den Jian-Feng-Ling Naturschutzpark interessieren, der rund 1700 Pflanzen- und 400 Schmetterlingsarten beheimatet. Dass das Ende der Welt nicht unbedingt negativ behaftet sein muss, zeigt ein Besuch in Tianya Haijo. Hier haben sich wohlgeformte, mit Inschriften versehene Felsen angesammelt, die aktuell wahren Promi-Status genießen, findet man sie doch auf der Zwei-Yuan-Banknote.
Kreuzfahrten erfreuen sich auch in Zeiten der Wirtschaftskrise großer Beliebtheit. Selbst wenn heute riesige Hotelschiffe für weit über 3000 Passagiere die Meere durchqueren, haftet einer Kreuzfahrt noch immer der Duft der Exklusivität an. Und: Warum sollte man sich nicht einmal einen solch wunderbaren Urlaub gönnen?
Preisvergleiche zeigen, dass das Besondere nicht immer auch besonders teuer sein muss. Wird beispielsweise eine Kreuzfahrt Mittelmeer gebucht, sind die Reisekosten zum Start- und Zielhafen eher gering.
Die bekanntesten Kreuzfahrten bietet wohl das Unternehmen MSC an, ihr Schiff „MS Deutschland“ für 520 Passagiere ist durchaus in aller Munde. Das neueste Schiff wurde im Jahr 2008 auf den Namen „MSC Fantasia“ getauft und lädt zu einer 12-tägigen Mittelmeer-Fahrt ein. Dabei finden die Gäste in 1.637 Kabinen Platz, sonnen sich auf mehreren Decks am Pool, genießen im bordeigenen “Aurea Spa” fachkundige Massagen oder frönen den leiblichen Genüssen in fast 20 Restaurants, Bars und Lounges. Das alles ist bereits von anderen Kreuzfahrten bekannt, dieser Komfort gehört heute zum Standardprogramm einer Kreuzfahrt Mittelmeer.
Aber die „MSC Fantasia“ bietet als erstes Kreuzfahrtschiff Reisen für allerhöchste Ansprüche an und setzt damit einen deutlichen Akzent. Im so genannten MSC “Yacht Club” gebuchte Reisen verwöhnen den Passagier nicht nur mit den üblichen Services.
Die 99 Luxuskabinen dieser Extraklasse bieten alle den besten Ausblick, weil sie sich auf höheren Decks (9 bis 12 und 15 + 16) direkt am Bug des Schiffes befinden. Damit dieser fantastische Blick auch wirklich voll zur Geltung kommt, wird er durch große Panoramascheiben ermöglicht. Dabei verblasst dann die restliche Luxusausstattung der Suiten, die eine Größe von 20 bis 50 qm aufweisen, schon fast. Dennoch genügen die großen Flachbildfernseher und die außerordentlich bequemen, großen Betten natürlich ebenfalls allerhöchsten Anforderungen.
Wer in einer dieser Suiten logiert, darf selbstverständlich auch vom besten Service profitieren. Zum einen sind alle Wellness- und Gastronomiebereiche der MSC Fantasia durch eigene Gänge oder Aufzüge erreichbar. Zum anderen stehen Tag wie Nacht Butler für die Erfüllung fast aller Wünsche zu Verfügung. Das an Bord mitreisende Servicepersonal macht zahlenmäßig ohnehin schon einen Großteil der 1325 Mann starken Besatzung des Schiffes aus.
Den Passagieren erster Klasse lesen 21 an renommierten Schulen ausgebildete Butler in stilvoller Livrée exklusiv die Wünsche von den Augen ab. Dabei gehört der Rundum-Wäscheservice ebenso zum Dienst wie die geputzten Schuhe oder die Erinnerung an abendliche Verabredungen. Absolute Höflichkeit zeichnet den Butler ebenso aus wie formvollendeter Umgang mit den Wünschen seiner Gäste. Wird die Mittelmeer Kreuzfahrt außerhalb der Hochsaison angetreten, profitieren die Passagiere zusätzlich von der verhältnismäßigen Leere an Bord. Ausreichend Mitreisende für angeregte Unterhaltungen finden sich aber natürlich zu jeder Zeit, denn einen so wunderbar entspannten Urlaub genießt man ganzjährig.
Rechnerisch isst jeder von uns rund 170 Gramm Fleisch und Wurstwaren pro Tag. Am beliebtesten ist Schweinefleisch, gefolgt von Geflügel, erst dann kommen Rind und Kalb. Im Durchschnitt verzehrt jeder Bundesbürger 61,6 Kilo Fleisch und daraus hergestellte Produkte pro Jahr.
Und das, obwohl sich gerade am Fleischkonsum die Geister scheiden. Die einen verzichten aus gesundheitlichen oder ethischen Gründen ganz darauf, andere verzehren nur weiße Sorten, und vor allem bei Männern ist eine Mahlzeit erst mit einem großen Stück Fleisch komplett.
Inzwischen sind sich Experten einig, dass sowohl mit als auch ohne Fleisch eine ausgewogene Ernährung möglich ist. Unbestritten ist jedoch, dass viele Nährstoffe aus dem tierischen Lebensmittel besonders gut aufgenommen werden. Dazu gehören Eisen, Zink und Selen sowie das Vitamin A und B-Vitamine. Zudem liefert Fleisch heute mehr ungesättigte Fettsäuren als früher, Rindfleisch sogar die als gesund angesehene konjugierte Linolsäure. Der Fettgehalt hat sich positiv verändert. Vor allem Schweinefleisch ist heute deutlich magerer als früher. Dazu tragen ein fettarmer Zuschnitt der Fleischstücke, die Züchtung magerer Rassen und die Schlachtung junger Tiere bei.
Trotzdem bleibt das tierische Produkt cholesterinreich und Studien deuten darauf hin, dass ein hoher Konsum roter Fleischsorten von Schwein und Rind Krankheiten begünstigt. Experten raten, diese Sorten nur mäßig zu verzehren, möglichst wenig davon in verarbeiteter Form.
Andererseits spricht immer dafür, mehr fischreiche Ernährung zu sich zu nehmen. Eskimos, Bewohner der Meersküsten und Vegetarier leiden deutlich seltener an Gelenkbeschwerden wie Gelenkrheuma als andere Zeitgenossen. Warum das so ist, liegt auch an der seltenen Ernährung mit Fleisch und im Gegensatz dazu reichhaltigen Ernährung mit Fisch. Auch Fachleute vermuten seit langem, dass ihre fischreiche und fleischarme Ernährung die Ursache dafür ist. Denn fetter Meeresfisch ist reich an Fettsäuren, die beispielweise einer Entzündung entgegenwirken.
Andere Nahrungsfette jedoch fördern die Bildung hormonähnlicher Stoffe im Körper, sogenannter Eikosanoide – und die sind an der rheumatischen Entzündungsreaktion beteiligt. Diese entzündungsfördernde Stoffe entstehen wiederum aus Arachidonsäure, einer Fettsäure, die ausschließlich in tierischer Nahrung vorkommt. Insbesondere in fettem Fleisch, Eigelb, Schmalz und Leber.
Rheumapatienten beispielsweise sollten daher nicht mehr als zwei Fleischmahlzeiten und zwei Eigelbe pro Woche verzehren. Fisch hingegen – möglichst Meeresfisch wie Hering oder Makrele – gehören mindestens zwei Mal wöchentlich auf den Tisch. Wem der nicht schmeckt, der kann auf Fischölkapseln ausweichen.
Aber nichts spricht gegen ein bis zwei Mal 150 Gramm Fleisch pro Woche.
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