Die richtige Ernährung für eine junge und gesunde Haut – Tipps gegen Inflamm-Aging
Klar, durch eine Ernährungsumstellung können wir unsere Figur verändern. Aber hätten Sie gedacht, dass wir mir der Nahrung auch unsere Haut beeinflussen können? Hautalterung hat viel mit Kleinst-Entzündungen zu tun. Und diese Entzündungen lassen sich durch bestimmte Nahrungsmittel bekämpfen. Aber sie können nicht nur das. Diese speziellen Lebensmittel wirken wie eine innere Kosmetik und bilden sogar einen Sonnenschutz. Keine Angst, wir reden hier nicht von glibberigen Algen oder pappigem Körnerbrei.
Tomaten, Beeren und Nüsse stehen auf dem Programm. Lecker, oder? Und das Beste: Die ersten Ergebnisse sehen Sie schon nach einem Monat im Spiegel – und auf der Waage. Denn schlank macht diese Ernährung auch noch.
Durch die richtigen Nahrungsmittel cremt man sozusagen seinen Körper von innen und schützt ihn gegen die Ausbreitung des sogenannten Inflamm-Aging. Darunter versteht man leichte, mit dem bloßen Auge nicht feststellbare Entzündungen. Sie können im ganzen Organismus und auch in der Haut vorkommen. Diese Entzündungen beschleunigen Alterungsvorgänge. Die Entzündungsaktivität im Körper nimmt mit zunehmendem Alter ebenfalls zu und ist auch vom Lebensstil abhängig. Schleichende Entzündungen können übrigens sogar die Entstehung von Arterienverkalkung und Demenz beschleunigen. Raucher und Übergewichtige weisen in der Regel höhere Entzündungsaktivitäten auf. Natürlich gibt es auch Menschen, bei denen diese Prozesse nicht nachgewiesen werden können, aber mit den Jahren, durch Krankheiten oder einen gesunden Lebensstil kann sich das auch schnell ändern. Die Entzündungen können durch Krankheiten hervorgerufen werden, viel häufiger spielt aber unsere Lebensweise eine Rolle. Falsche Ernährung, Rauchen, chronische Infekte wie Parodontitis und zu viel Sonnenlicht fördern die Entstehung von Inflamm-Aging. Also sollte man einen gesunden Lebensstil pflegen.
Schnell verfügbarer Zucker ist ein Altmacher, denn er lässt die Proteinfasern verklumpen, diese verlieren ihre Elastizität. Auch bestimmte tierische Fette, die Entzündungen fördern und zum Beispiel in fettem Schweinefleisch enthalten sind, sollte man nur selten verzehren. Man sollte sich bemühen, täglich zwei Handvoll Obst und Gemüse zu essen. Besonders gut sind dunkle Beeren sowie hell- und dunkelrote Säfte. Außerdem viel Fisch, grüner Tee, Rapsöl und Sojaprodukte.
Die Produktion von Hauttalg, der die Haut fettet und geschmeidig macht, ist auf die Zufuhr von Nahrungsfetten angewiesen. Besonders wichtig für die Hautfettung sind sogenannte Gamma-Linolensäuren, die man vor allem in Nachtkerzenöl und Borretschöl findet. Um Entzündungen im ganzen Körper zu bremsen, sollte man in der Küche konsequent Öle tauschen, und zwar indem man die Öle, die zu viele Omega-6-Fettsäuren enthalten, gegen Öle, die vor allem viele Omega-3-Fettsäuren liefern, tauscht. Das heißt zum Beispiel Sonnenblumenöl oder Distelöl gegen Raps-, Walnuss- oder Leinöl.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Lebensstil wichtig ist, um die Haut möglichst lange jung zu erhalten. Deshalb also im Frühjahr und Sommer konsequent ein Lichtschutzpräparat mit UV-B- und UV-A-Schutz anwenden, nicht rauchen und auf eine vernünftige Ernährung achten. Außerdem braucht man ausreichend Schlaf und Freude am Leben.
Nach der hautfreundlichen Ernährungsumstellung, lassen sich oft erste Veränderungen schon nach vier Wochen feststellen. So lange braucht die Haut, um sich zu regenerieren.
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