Der Haut richtig einheizen mit Dampf, Kompressen und Co.
Sauna oder Dampfbad – was man davon nutzen möchte, das bleibt dem eigenen Geschmack überlassen. Gesund ist es allemal. Hohe Temperaturen, also auch die in der Sauna, versetzen den Körper in eine Alarmbereitschaft. Er signalisiert Brandgefahr, und schon wird ein sehr ausgefeiltes Repair-Programm gestartet. So werden alte Hautzellen abgebaut und bestehende repariert, und zudem wird noch die Bildung neuer Zellen gefördert. Wer sich immer gefragt hat, warum schwitzen in Sauna und Dampfbad so gesund sein soll, der hat hier die Antwort bekommen.
Zu dieser Wirkung gibt es noch eine Reihe positiver Nebeneffekte. Wenn die Haut unter Einfluss von Dampf und Hitze steht, dann weiten sich die Poren, und so werden Unreinheiten ganz einfach zusammen mit dem Schweiß ausgeschwemmt. Pflegende Zusätze aller Art werden von der Haut dann aufgenommen, als ob sie ein Löschblatt wäre. Wenn dann noch die üblichen Kältereize dazu kommen wie kühle Wassergüsse, dann werden außerdem noch die Blutgefäße trainiert.
Wer allerdings mit roten Äderchen, der sogenannten Couperose zu kämpfen hat, der sollte lieber auf solche großen Temperaturunterschiede verzichten. Diese Hauttypen sind meistens sehr sensibel, und solche Unterschiede machen der Haut dann erst recht zu schaffen.
Wärme für die Haut kann man sich aber auch außerhalb der Sauna zu nutze machen. Das beginnt bereits beim Auftragen einer Creme. Durch Wärme kann man die Wirkung einer jeden Creme verstärken, indem man sie ganz einfach aufträgt und dann die Handinnenflächen mit einem sanften Druck für jeweils etwas 30 Sekunden auf Wange, Stirn und Kinn presst.
Wer öfters etwas Wellness zu Hause praktiziert und sich ein Gesichtsdampfbad gönnt, der kann dies auch ruhig einmal mit einigen wohltuenden Kräutern anreichern. Fünf Esslöffel auf einen Liter Wasser sind hier ausreichend. Rosmarin hat eine belebende Wirkung, Melisse beruhigt, und Pfefferminze strafft. Zehn Minuten den Kopf über den Dampf halten ist vollkommen ausreichend.
Was man auch als Standardprogramm in vielen Wellnesshotels findet, ist die Gesichtskompresse. Diese kann man sich auch ganz einfach zu Hause gönnen. Dazu braucht man nur warmes Wasser, Gästehandtücher und ein paar Kräuter je nach Belieben.
Man kann auch prima ein Kräutersäckchen mit Kräutern füllen und dieses Säckchen dann auf rund 80 Grad erwärmen. Dann salbt man den Körper mit ebenfalls angewärmten Öl ein und klopft die Haut dann mit dem leicht abgekühlten sogenannten Kräuterstempel ab. Auch etwas Streichen sollte dabei sein. Das bietet eine herrliche Entspannung. Wellness mit Wärme, das geht auch ohne weiteres zu Hause ohne eine eigene Sauna.
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