Räuchern – die Wirkung von Kräutern und Harzen auf die persönliche Wellness

Myrrhe und Weihrauch sind gerade in der Weihnachtszeit bekannt, denn sie gehören zu den Geschenken der Heiligen Drei Könige an das Jesuskind. Die meisten wissen gar nicht, dass Myrrhe und Weihrauch Baumharze sind, die bereits seit Urzeiten zum Räuchern verwendet werden.

Bei immer mehr Menschen ist es so, dass sie zur Belebung des Alltags auf das Räuchern von Blüten, Harzen und Kräutern zurückgreifen. Mittlerweile ist auch wissenschaftlich bewiesen, was unsere Vorfahren nur mit ihrer Intuition wahrnehmen konnten. Düfte sind in der Lage, durch die Nase direkt in das limbische System vorzudringen. Spices Dies ist das Gefühlszentrum unseres Gehirns. Und darum war und ist Räuchern immernoch eines der einfachsten und auch effektivsten Mittel, um etwas für Gesundheit und Wohlbefinden zu tun. Dieses System ist nicht ganz neu, bereits seit Jahrhunderten ist es bei vielen Menschen üblich, getrocknete Pflanzen zum Zwecke der Reinigung, aber auch der Entspannung und der Heilung zu nutzen.

In den alten Kulturen wurde das Räuchern auch für spirituelle Zwecke genutzt. Sie hatten die Vorstellung, dass sie sich durch den aufsteigenden Rauch mit dem Göttlichen verbinden konnten. Im orientalischen und auch im asiatischen Raum gehört das Räuchern bis heute zum ganz normalen Alltag, hier in Deutschland ist es mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Solche Räucher-Bräuche findet man höchstens noch in ländlichen Gegenden. Allerdings kommt der Trend Räuchern immer mehr in Mode im Bereich Wellness. In Wellnesshotels Tirol wird immer sehr gerne mit dieser alten Methode gearbeitet.

Traditionell nimmt man zum Räuchern eine spezielle Räucherkohle, man benötigt eine feuerfeste Schale dafür, die man zur Hälfte mit Sand füllt. Wem das zu aufwendig ist, der kann auch ein tönernes Stövchen mit einem Edelstahlsieb und einem Teelicht nutzen. Das geht nicht nur schneller, es entwickelt auch den reinsten Duft. Allerdings ist es wichtig, dass man nur Düfte nimmt, deren Wirkung man auch wirklich kennt, denn immerhin geht der Duft direkt in das Gehirn. Hier ein paar Kräuter und auch Harze und deren Wirkungen.

Beifuss ist ein Kraut, das man gegen „aufziehende Gewitter“ nutzt. Es reinigt die Luft in Räumen und neutralisiert auch negative Energien. Zudem wirkt es entspannend und sorgt für einen guten Schlaf.

Lavender Emotionsgeladene Spannungen werden durch Johanniskraut abgebaut. Es wirkt stimmungsaufhellend und kann so auch positive Wirkungen auf Depressionen und Traurigkeit bringen.

Bei einer Heilräucherung sollte die Kamille niemals fehlen. Als Antistressmittel für die ganze Familie kann sie bedenkenlos zum Einsatz kommen. Sie wirkt zudem entspannend und soll auch innere Wunden heilen. Ein erholsamer Schlaf ist garantiert, und Kamille schenkt auch Ruhe und Ausgeglichenheit.

Lavendel wirkt desinfizierend, krampflösend und auch reinigend. Außerdem sorgt es für Klarheit, und es wirkt beruhigend.

Salbei ist hervorragend dazu geeignet, die Luft in Räumen zu reinigen. Es fördert auch die Konzentration. Im Mittelalter wurden Krankenzimmer mit Salbei ausgeräuchert, denn schon zu der Zeit kannte man die antiseptische Kraft des Salbeis.

Um die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen, bietet sich am besten Wacholder an. Es wirkt reinigend, keimtötend und auch klärend. Auch Sicherheit und innere Stabilität wird durch den Wacholder erreicht. Für eine Räucherung nutzt man die Triebspitzen, das Holz, Harz oder auch die Beeren.

Copal-Harz ist ein Harz, das von verschiedenen Baumarten aus dem fernen Mexiko stammt. Es hellt trübe Stimmungen auf und wirkt beruhigend und tröstend.

Labdanum ist ebenfalls ein Harz, das aus dem Mittelmeer-Raum stammt. Es wird aus den Blättern und auch den Zweigen der Zistrosen-Sträucher gewonnen, es wirkt sehr harmonisierend und macht zudem den Menschen empfänglich für Gefühle und Stimmungen. Auch das positive Körpergefühl wird gestärkt.

camomiles on meadow Mastix findet man in Griechenland, es ist das Harz der griechischen Mastix-Pistazienbäume. Dieses Harz ist auch ein Symbol, es steht für Licht und Sonne. Durch dieses Harz wird die Intuition gefördert und außerdem kann Mastix auch die Düfte von anderen Zutaten einer Räuchermischung verstärken.

Myrrhe – auch dieses Harz kommt von weit her, es stammt aus dem Norden Afrikas und ist das Harz eines Balsambaum-Gewächses. Allgemein entspannt es und sorgt auch für einen gesunden und ruhigen Schlaf.

Das Selbstbewusstsein wird durch Pinienharz gestärkt.

Zu guter Letzt sollte noch der beliebte Weihrauch genannt werden. Das Harz stammt vom Weihrauchbaum, der in Indien, Arabien und Afrika zuhause ist. Weihrauch wirkt gegen Erschöpfung und Niedergeschlagenheit. Zudem macht es wach und ist auch ein gutes Antistressmittel.

Wer mehr über Räucherungen wissen möchte, der kann spezielle Räucherkurse belegen, die viel mehr über die Wirkungen von Kräutern und Harzen an den Tag bringen, als man denkt.

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Tags: , , , Dezember 16th, 2009 Posted in Wellness

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