Schutz vor den H1N1-Viren der Schweinegrippe

Das H1N1-Virus ist weiter auf dem Vormarsch. Gerade jetzt zum Herbst und Winter, wenn die übliche Grippewelle über uns hereinbricht, kann es nochmals kräftig zuschlagen.

Das besondere am H1N1-Virus ist, dass es sich derart verändert hat, dass es vom Tier auf den Menschen übertragbar ist und durch Tröpfcheninfektion, also zum Beispiel durch Niesen, auch von Mensch zu Mensch. Zu den Beschwerden zählen plötzliches Fieber, trockener Husten, Appetitlosigkeit, eventuell Erbrechen und Durchfall. ill woman with tissue Weltweit haben sich bisher 182000 Menschen infiziert, 1800 starben. In Deutschland wurden offiziell rund 14000 Fälle registriert, überwiegend importierte Infektionen, die also aus dem Ausland mitgebracht wurden. Da die Urlaubszeit noch nicht endgültig beendet ist, rechnen Experten mit weiteren Fällen. Die folgenden Tipps helfen, damit man gut gegen das Virus gut gewappnet ist. Die Schutzmaßnahmen sind dieselben wie bei einer herkömmlichen Influenza. Regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife schützt vor Erregern und verhindert zugleich, dass sich ein Virus weiter verbreiten kann. Außerdem: Hände raus aus dem Gesicht – hat man das Virus zum Beispiel durch Händeschütteln oder einen Türgriff an der Hand und fasst sich ins Gesicht, kann es durch die Schleimhäute an Augen, Mund und Nase in den Körper eindringen.

Bei Kontakt zu Reiserückkehrern aus von der Schweinegrippe betroffenen Regionen sollte man die Hygienemaßnahmen besonders streng beachten. Besuch bei bereits erkrankten Personen möglichst meiden.

Stress hat eine schwächende Wirkung auf das Immunsystem. Also sollte dem Stress entgegengewirkt werden durch Vermeidung von Giftstoffen. Auf Zigaretten und Alkohol soll am besten verzichtet werden. Auch Sonnenbrände stressen und belasten das Immunsystem. Und vor allem ausreichend schlafen.

Grippemittel zu horten oder vorbeugend einzunehmen ist ein Fehler. Damit trägt man nur dazu bei, Resistenzen zu züchten. Die Mittel wirken zwar auch gegen die Schweinegrippe, sollten aber nur eingenommen werden, wenn sie vom Arzt bei entsprechender Diagnose verordnet wurden.

Eine ausgewogene und vielseitige Ernährung liefert dem Körper alle wichtigen Nährstoffe und trägt so zum Schutz vor Ansteckung bei, weil sie das Immunsystem bzw. die Infektabwehr des Körpers stärkt. Dafür werden täglich fünf Portionen Obst und Gemüse empfohlen. Das heißt drei Portionen Gemüse, davon die Hälfte roh, und zwei Portionen Obst, am besten frisch. Schon zum Frühstück schmeckt zum Beispiel Obst mit Joghurt oder ein Obstsaft, am Arbeitsplatz sind Äpfel, Orangen oder Bananen ein leckerer Snack, ebenso wie Paprika, Möhren oder Kohlrabi.

schutz-vor-den-viren-der-schweinegrippe Regelmäßige körperliche Bewegung hat einen harmonisierenden und stärkenden Einfluss auf das Immunsystem. Wichtig ist, sich nicht zu verausgaben, sondern sich mäßig, aber dafür regelmäßig zu bewegen. Gut sind Spaziergänge an der frischen Luft, Laufen, Schwimmen oder Radfahren. Allesamt Sportarten, bei denen große Muskelgruppen beansprucht werden. Durch die Bewegung vermehren sich im Körper die Zellen, die die Immunabwehr steigern. Das sind spezielle Leukozyten, also weiße Blutkörperchen, die im Gegenzug auch bei zu wenig Bewegung oder zu intensiver Bewegung abnehmen. Zur Stärkung der Abwehr und Abhärtung werden Wechselduschen empfohlen, die immer warm beginnen und kalt enden sollten, und regelmäßige Saunabesuche.

Ein Extrakt aus der grau behaarten Zistrose, einer Heilpflanze aus dem Mittelmeerraum, bekämpft die aktuellen Schweinegrippe-Viren ebenso wirksam wie sogenannte Neuraminidasehemmer, also der Wirkstoff, der in den klassischen Grippemitteln „Tamiflu“ und „Relenza“ enthalten ist. Der Pflanzenextrakt Cystus 052 ist als Lutschtablette in der Apotheke erhältlich und hat keine Nebenwirkungen. Cystus 052 hat antivirale Fähigkeiten gegen Influenza-Viren. Am besten wirkt der Extrakt, wenn er gleich zu Beginn einer Infektion eingenommen wird.

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Tags: , , , November 20th, 2009 Posted in Gesundheit

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