Einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!! [ Dezember 31st, 2011 ] Posted in » Allgemein

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Das Team von Kuren & Wellness TV wünscht allen Kunden und

Lesern einen guten Rutsch und einen guten Start in das nächste Jahr

2012!!!

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Heilkräuter für das Wohlbefinden – die Naturapotheke für Frauen

Wer kennt es nicht, trockene Schleimhäute, nicht heilende Wunden und entzündete Partien. Aber zum Glück ist gegen diese Hautprobleme ein Kraut gewachsen, genauer gesagt ein Blümchen. Die Rede ist von der Ringelblume. Sie wirkt am besten als Balsam. Dafür kocht man 10 g Blütenblätter in 100 ml Olivenöl 15 Minuten lang. Rosemary Herb Essential Oil Dann abseihen und mit 10 g Bienenwachs aus der Apotheke härten. Diesen Balsam dann dünn auf die entsprechenden Stellen auftragen. Die ätherischen Öle in dem Balsam hemmen die Entzündungen. Die beste Wirkung kann man erzielen, wenn man gleichzeitig auch von innen nachhilft mit einem Ringelblumentee.

Wenn mal wieder die Melancholie im Anmarsch ist oder auch ganz einfach einmal der Schwung fehlt, dann hilft die Minze. Im Minzöl gibt es Terpene und Menthol, sie verhelfen zu einem wachen Geist und starken Nerven. Dafür braucht man einfach nur ein paar Tropfen in die Duftlampe geben. Wenn man den Eindruck hat, dass eine Erkältung im Anmarsch ist, dann kann man auch zwei Minzblätter aufbrühen, dann ein Tuch damit tränken und wie ein Zelt über das Gesicht legen, so kann man am besten inhalieren.

Wenn einen die Grippe mal wieder voll im Griff hat, die Atemwege dicht sind und einen das Gefühl begleitet, der Kopf wäre aus Watte, dann kann man sich ganz einfach wehren – mit Waldkiefer. Sie wirkt am besten in einem Vollbad. In den Nadeln sind Terpene enthalten, die ein echtes Tonikum für die Atemwege sind, und das enthaltene Kiefernöl regt zum Entgiften und Durchbluten an. Für ein schönes Vollbad nimmt man einfach 2 EL getrocknete Nadeln und einen viertel Liter Wasser und bereitet daraus einen Sud zu, den man dann in das Badewasser gibt. Die Faustregel für ein solches Bad lautet, höchstens 20 Minuten bei 36 Grad in der Wanne bleiben.

Wer öfters Probleme mit kalten Händen oder auch Füßen hat, der sollte es einmal mit Rosmarin versuchen, denn dieses Kraut ist ein echter Spezialist und zwar in Bezug auf die Durchblutung. Am besten kann man sich hier ein Fußbad herstellen. Dazu befüllt man einfach eine Fußwanne mit kaltem Wasser und eine zweite mit warmem Wasser, in das man eine Tasse Rosmarinsud, hergestellt aus einem Teelöffel gebrühtem Kraut, hineingibt. Dann badet man die Füße zunächst zwanzig Minuten im warmen Kräuterbad, dann für circa 10 bis 20 Sekunden die Füße in das kalte Wasser geben. Diesen Vorgang wiederholt man zweimal und endet mit dem kalten Bad. Wer Rosmarin als Tee anwendet, der wärmt damit die Bauch- und auch Beckenorgane.

Echinacea capsules Wenn der Mund- und Rachenraum entzündet ist, ein schlimmer Husten einen plagt oder auch bei Bauchweh kann man sich für eine Besserung auf das Mittelmeerkraut Thymian verlassen. Thymian enthält antiseptische Substanzen, Thymol und Carvacrol. Thymian ist als Erkältungstee, Verdauungstee oder auch Gurgellösung einsetzbar. Dafür nimmt man einfach einen Teelöffel Grün und kocht es mit einer Tasse Wasser auf. Dann fünf Minuten ziehen lassen. Auch wenn man öfter das lästige Gefühl des Harndrangs hat, dann ist Thymian nützlich, denn regelmäßige Sitzbäder mit je 5 Tropfen ätherischem Thymianöl helfen hier bestens.

Unruhe, Schweißattacken in der Nacht und ein kühler Kopf ist nicht zu sehen? Dann hilft Salbei. Wenn man einen Tee aus Salbei zubereitet, dann enthält dieser ein östrogenartiges Hormon und auch ätherische Öle, die gegen diese Symptome helfen. Dafür einen Teelöffel Salbei mit einem viertel Liter Wasser aufbrühen und nach 10 Minuten abseihen. Davon mehrmals täglich eine Tasse trinken und auch zwei Stunden vor dem Schlafen gehen eine.

Schafgarbe hilft gut bei krampfartigen Schmerzen in den unteren Organen. Das Öl der Schafgarbe kann im Tee seine volle Wirkung entfalten. Es entkrampft den Verdauungstrakt und das wirkt sich zudem positiv auf Gebärmutter und Rückenmuskulatur aus. Auch hier einen Teelöffel voll mit einer Tasse Wasser aufgießen und nach 10 Minuten abseihen. Von diesem Tee kann man bis zu 5 Tassen täglich trinken.

Wenn irgendetwas aus dem Lot geraten ist, beispielsweise ein Durchfall ohne erkennbaren Grund auftritt, dann kann man sich mit einem Wunderkraut aus der Apotheke behelfen. Der Name – Frauenmantel. Auch dieses Kraut wirkt am besten als Tee. Die darin enthaltenen Flavonoide stabilisieren das Gefäßsystem, und sie regen zusammen mit den Gerbstoffen ein Ausschwemmen an. Für den Tee drei Teelöffel Kraut mit einer Tasse Wasser aufbrühen und zehn Minuten ziehen lassen. Davon kann man drei Tassen täglich zu sich nehmen.

heilkrauter-fur-das-wohlbefinden-2 Hildegard von Bingen nannte das Kraut Herztrost, uns ist das zitronige Duftkraut als Melisse bekannt. Es ist bestens in der Wirkung, wenn einem irgendwie alles über den Kopf wächst. Dafür nimmt man ein schönes Entspannungsbad am Abend. Eine Handvoll Blätter mit einem Liter heißem Wasser aufgießen, das dann nach zehn Minuten in das Badewasser geben. Am besten gibt man das Grün in einen verknoteten Filter und dann auch gleich mit in das Badewasser hinein. Die ätherischen Öle knipsen die Reizüberflutung aus. Wer keine Blätter zur Verfügung hat, der kann sich auch mit zehn Tropfen Melissenöl, das man mit Sahne verrührt, behelfen. So kann man vermeiden, dass das pure Öl auf der Haut brennt.

Und auch für die Augen gibt es ein Kraut, das bei Überanstrengung hilft – Augentrost. Er wirkt als Aufguss, man nimmt einen Teelöffel getrocknetes Kraut und eine Tasse Wasser, das lässt man fünf Minuten ziehen und seiht das ganze dann ab. Mit getränkten Wattebäuschen, die man auf die Augen auflegt, kann man diese kurieren, oder auch bis zu sechs Tassen täglich trinken, so kann man das durch die Überanstrengung oft auftretende Kopfweh wegspülen. Sebastian Kneipp, allen als Kräuterpfarrer bekannt, empfahl einen Tee aus Augentrost auch als magenstärkendes Mittel.

November 23rd, 2009 | Leave a Comment

Einem Husten clever vorbeugen oder ihn bekämpfen

Kälte und trockene Heizungsluft setzen uns in den dunklen Monaten zu, das macht es den Viren leicht. Dabei kann man sich effektiv schützen.

Der Konzertbesuch heute Abend ist gestrichen. Das kann man dem Pianisten unmöglich antun, ihm in Schuhmanns Klavierkonzert zu krächzen. Er reicht völlig, dass Familie und Kollegen von den Hustenattacken genervt sind. Seit Tagen geht das nun so, selbst nachts lässt sich der lästige Reflex kaum stoppen …

Mit dem Herbst kommt der Husten. Im Schnitt erwischt es jeden Bundesbürger zweimal im Jahr, meist zwischen Oktober und April.

husten Schuld an einem akuten Husten sind in der Regel Erkältungsviren. Mehr als 200 verschiedene Typen sind bekannt. Die Erreger dringen über Nase oder Mund in den Körper ein, machen es sich auf den Oberflächen der Schleimhäute bequem und vermehren sich innerhalb weniger Stunden. Zu den ersten Abwehrreaktionen zählen ein Anschwellen und eine verstärkte Aktivität der Schleimdrüsen in den Schleimhäuten der Atemwege. Über einen natürlichen Reflex im Hustenzentrum des Gehirns versucht der Körper, die verstärkte Sekretproduktion loszuwerden, als befände sich ein Fremdkörper im Hals. Das geschieht, indem die Atemmuskulatur den Druck im Brustkorb erhöht und die Luft unter stoßweißem Öffnen und Schließen der Stimmritze des Kehlkopfs austreibt. Die Lunge macht dabei ordentlich Dampf, dieser Luftstrom erreicht schon mal Tempo 900 und mehr. Der körperliche Hausputz, der die Bronchien vom virenversetztem Schleim befreit, ist lebensnotwendig. Trotzdem muss niemand ständiges Husten hilflos in Kauf nehmen. Hausmittel, Pflanzenmedizin oder „härtere“ Medikamente lindern die Symptome wirksam. Schließlich muss eine Virusinfektion vom gesunden Immunsystem überwunden werden.

Ist es jedoch durch die Viren zu stark geschwächt, können Bakterien eindringen und zu Folgeentzündungen führen. Erkältungsmittel können diese sogenannten Superinfektionen verhindern.

Am Anfang jeder Behandlung stehen die klassischen Apothekerfragen: Ist der Husten trocken oder feucht? Seit wann besteht er. Ist der Schleim dünn- oder dickflüssig? Trockener Husten nervt zumeist am Beginn der Erkältung, wenn die Erreger den Rachenraum erobern und zu Luftröhre und Bronchien absteigen. Dieser Reizhusten erfüllt noch keine Reinigungsfunktion und raubt einem gerne mal nachts den Schlaf. Gerade zu Anfang der Beschwerden, beim ersten Kratzen im Hals, lohnt sich deshalb der Versuch mit einem beliebten Hausrezept, Zwiebel-Honig-Saft. Dazu eine Zwiebel frisch in kleine Stücke schneiden, in einer Tasse drei Teelöffel Honig darübergeben und ein bis zwei Stunden ziehen lassen. Anschließend abseihen und alle drei bis vier Stunden ein bis zwei Esslöffel einnehmen. Dämpfen lässt sich der Husten auch durch viel trinken, etwa Bronchialtee, Wasser oder Fruchtschorle. Täglich zwei Liter und mehr – in kleinen Schlückchen genossen – sollten es sein. Das hält die Atemwege feucht und beruhigt den gestressten Rachen.

Wird der Husten nach zwei oder drei Tagen „produktiv“, entwickelt sich also Schleim, sind Hustenblocker streng tabu. Jetzt ist der Hustenreiz sogar ausdrücklich erwünscht. Schließlich löst sich das Sekret auf dem Höhepunkt der Entzündung von den Schleimhäuten.

Soll der Auswurf zusätzlich gefördert werden, kommen sprudelnde Hustenlöser zum Einsatz. Die darin enthaltenen Wirkstoffe verflüssigen den Schleim und beschleunigen das Abhusten des Sekrets. Auch ätherische Öle, zum Beispiel aus Eukalyptus, Kamille oder Pfefferminze, zum Einreiben oder als Erkältungsbad, unterstützen die Atemwege bei einem feuchten Husten. Sitzt der Bronchialschleim allerdings richtig fest, trägt täglich drei- bis viermal inhalieren dazu bei, die Atemwege zu befreien.

tablets Mit einem Blick auf das losgelöste Sekret kann jeder erkennen, wie weit die Erkältung fortgeschritten ist. Die Färbung zeigt, wie schwer die Erkrankung tatsächlich ist. Ein weißlich-klarer Schleim, der morgens auch grünlich-bräunlich sein kann, spricht für eine Virusinfektion. Nimmt das Sekret dagegen eine grünliche oder gelbe Farbe an, haben sich vermutlich bakterielle Trittbrettfahrer dazugesellt. So eine Superinfektion gehört in Arzthände und wird vor allem mit Antibiotika bekämpft.

Wer sein Immunsystem rechtzeitig wappnet, der beugt dem Erkältungshusten nachhaltig vor. Eine besondere Rolle kommt dabei den Schleimhäuten von Mund und Nase zu. Die Erkältungserreger dringen bevorzugt über die Nasenpforte in den Körper ein. Nasenspülungen halten dieses Virenfiltersystem in Form und befördern Erreger und Sekret hinaus.

Wer sich vor kalten oder feuchten Füßen schützt, tut verblüffenderweise ebenfalls etwas für die Schleimhäute. Denn Unterkühlung führt über einen Reflex dazu, dass der Körper Blutgefäße enger stellt. Dadurch sinken Temperatur und Durchblutung in den Schleimhäuten, Erkältungsviren im Nasen-Rachen-Raum werden langsamer abtransportiert und können sich in Windeseile vermehren.

Viel Vitamin-C-reiches Obst und Gemüse unterstützen das Immunsystem zusätzlich. Das Abwehrvitamin Nummer eins aktiviert die Immunzellen und mildert den Krankheitsverlauf. Ähnliches schafft der Wurzelextrakt aus der südafrikanischen Pelargonie. Darüber hinaus hemmt diese Heilpflanze bakterielle Erreger von Atemwegsinfekten und wirkt schleimlösend. Es gibt also reichlich Auswahl im Arsenal der Anti-Husten-Mittel. Die kalte Jahreszeit kann ruhig kommen.

November 23rd, 2009 | Leave a Comment

Unterwegs in Floridas Key West

Palmen am Strand, blühende Gärten mit Oleander und Hibiskus, dazu eine faszinierende Tierwelt mit Pelikanen und Delfinen – hier sind Naturfreunde am Ziel. Willkommen im Naturparadies Key West, dem südlichsten Punkt der USA!

unterwegs-in-floridas-key-west Palmen, wohin man schaut. Unser Hotel liegt in der Altstadt „Old Town“, direkt am Strand mit Blick aufs Meer. Da, ein Pelikan. Majestätisch segelt er aufs Wasser hinaus. Schnell holen wir unsere Ferngläser aus der Reisetasche und beobachten den Vogel. Senkrecht stürzt er sich in die Fluten und taucht wenig später wieder auf mit einem Fisch im Beutel seines Schnabels.

Aber jetzt lockt uns erst einmal ein Stadtbummel. Key West ist etwa sieben Kilometer lang und drei Kilometer breit – das kann man zu Fuß gut schaffen. Oder man macht eine Besichtigungsfahrt mit dem Conch Train, einer Touristen-Bahn. Conch, so heißt hier eine besondere Muschelart. Wenn sie aufspringt, sieht es aus, als lächele sie.

In Key West ist alles ein bisschen anders als im Rest Amerikas. Das liegt vielleicht auch daran, dass die Stadt europäischen Ursprungs ist und näher an Kuba liegt als am amerikanischen Festland. Die Inselbewohner fallen jedenfalls durch freundliche Gelassenheit, große Pflanzenliebe und bemerkenswerte Tierverbundenheit auf. In den Hinterhöfen der meist bunt angestrichenen Holzhäuser grünt und blüht es üppig. Lila Bougainvillea, rosa Oleander, rot blühender Hibiskus – und dazwischen sausen kleine Vögel, eine Finkenart, hin und her. Wir bleiben immer wieder fasziniert stehen. Key West ist ein Ort zum Staunen, zum Beobachten und zum Entspannen.

Noch paradiesischer erleben wir die Natur unter Wasser. Auf einem Schnorchel-Ausflug gleiten wir mit dem Charterboot über Korallenriffe und Schwammgärten, die es im Meer und um die ganze Insel herum gibt. Das türkisblaue Wasser ist so klar, dass wir die Fischschwärme von Bord aus sehen können. Später erleben wir sie beim Schnorcheln hautnah. Das geschützte seichte Gewässer ist ideal für Anfänger. Wir haben großes Glück, und bewundern ein Manatee, eine Seekuh, die friedlich ihre Bahnen durchs Seegras zieht.

unterwegs-in-floridas-key-west-1 Was wäre Florida ohne Flipper? Wenn man weit genug in den Golf von Mexiko hinausfährt, sind sie plötzlich da: Drei, vier, fünf silbrig schimmernde Körper gleiten neben unserem Boot durchs Wasser. Und dann katapultieren sie sich mit elegantem Schwung in die Höhe, tauchen wieder ein – ein unvergessliches Erlebnis.

Das spektakuläre Naturschauspiel von Key West beobachtet man abends am Mallory Square. Wenn die Sonne ihren Auftritt hat, muss man klatschen – das macht man hier so. Typisch amerikanisch, denken wir. Später sitzen wir nach einem leckeren Scampi-Salat mit einem Glas Wein in der Hand auf der Restaurant-Terrasse, bestaunen das einzigartige Farbenspiel am Himmel. Und als die Sonne glutrot im Meer versinkt, können wir tatsächlich nicht anders. Begeistert klatschen wir mit.

November 20th, 2009 | 1 Comment

Herzinfarkt – Frauen sind doppelt so oft betroffen wie Männer

Umfragen zeigen, dass die Bevölkerung mit großer Mehrheit davon ausgeht, dass ein Herzinfarkt eine typische Männerkrankheit ist. Studien zeigen jedoch, dass auch Frauen zunehmend betroffen sind, aber von der drohenden Gefahr nichts wissen.

Zu den Risikofaktoren gehören hohe Cholesterinwerte, Übergewicht, Stress, die Zuckerkrankheit, der hohe Blutdruck, das Rauchen, Alkoholmissbrauch und die Vererbung, sie alle können zu einen Infarkt führen. medical concept Illustration Wenn darüber hinaus der natürliche Hormonschutz des Östrogens in den Wechseljahren nachlässt, steigt das Risiko für einen Infarkt deutlich an. Die Hormonersatztherapie ist kein Ausweg, denn Studiendaten belegen keinen positiven Effekt für die Herzgesundheit.

Frauen ab 40 sollten regelmäßig Blutdruck, Cholesterin- und Zuckerwerte bestimmen lassen. Auch der Ultraschall der Halsschlagader auf Gefäßverengung macht bei gefährdeten Patientinnen Sinn.

Mehr und regelmäßige Bewegung wirken kleine Wunder. Sie stärkt die Gefäße, unterstützt das Abnehmen, macht einfach Freude. Laufen oder walken Sie täglich dreißig Minuten durch Park oder Wald.

Verzichten Sie weitgehend auf Dickmacher wie fette Saucen und Süßes, stellen Sie Ihre Ernährung auf mageres Fleisch und Fisch um, essen Sie viel Frisches. Hier preisen die Kardiologen vor allem die mediterrane Küche mit Fisch und Nudeln, Salaten mit Olivenöl-Dressing, Gemüse und Obst an. Auch wichtig: Reduzieren Sie Ihren Stress, gönnen Sie sich kleine Pausen. Denn in hektischen Situationen wird der Körper stark beansprucht und benötigt viel Energie. Deshalb sind Bewegung und Entspannung und eine gesunde Ernährung wichtig, um im Alltag leistungsfähig zu sein und den Stress hinter sich zu bringen. Dabei können folgende Strategien gegen Stress helfen. Eine tiefe Bauchatmung entspannt nachhaltig. Straffen Sie die Schultern, damit Bauch und Brustkorb viel Raum haben. Dann durch die Nase einatmen, kurz innehalten und durch den Mund ausatmen. So tanken Sie viel Sauerstoff für energiereiche Prozesse wie Stoffwechsel und Verdauung.

Auch wenn vermeintlich keine Zeit zum Relaxen ist, sollen Sie doch auf kurze Unterbrechungen nicht verzichten. Verlassen Sie den Arbeitsplatz, ziehen Sie sich an einen ruhigen Ort zurück, dehnen Sie sich, atmen Sie bewusst, gehen Sie spazieren. Mehrere kurze Pausen sind effektiver als eine lange.

Zuhause gleich aufs Sofa setzen und das Fernsehgerät einschalten? Völlig falsch! Sie benötigen kleine Fluchten aus dem Alltag, um den Stress zu begegnen. Zum einen ist das Bewegung, etwa ein Spaziergang nach Feierabend oder eine Joggingrunde. Aber auch Kontakte mit Freunden machen den Kopf frei für neue Herausforderung, und auf diese Weise bleibt das Herz verschont.

Seafood on hot pan - part of Italian national cuisine Fühlen Sie sich mal überfordert, scheint der Griff zur Zigarette, zum Kaffee oder zum Weinglas nah. Doch diese Genussmittel sind echte Energieräuber, machen alles noch schlimmer. Lieber etwas Nahrhaftes essen oder eine Saftschorle trinken.

Akupressur fördert die Konzentration. Dafür Ohrläppchen mit Daumen und Zeigefinger leicht massieren, dann mehrmals nach unten ziehen. Bei träger Verdauung die Falte zwischen Daumen und Zeigefinger mit Daumen und Zeigefinger der anderen Hand massieren.

Wenn Stress gesenkt wird, tut es auch dem Herzen gut. Denn Stress ist nicht nur schlecht für das Immunsystem, sondern auch für das Herz.

Bei Frauen müssen es nicht die typischen Beschwerden für Herzinfarkt sein wie Druck am Brustbein, Ausstrahlung in den linken Arm, den Kiefer oder Bauch. Oft sind sie auch anders, werden deshalb verkannt. Bei Frauen kann nur eine Atemnot auftreten oder die Schmerzen strahlen in Rücken, Hals und Nacken aus. Auch Oberbauchbeschwerden, Schlaflosigkeit, körperliche Schwäche können Vorboten eines Herzinfarkts sein. Sie sollten sie unbedingt ernst nehmen und den Notarzt rufen.

November 20th, 2009 | Leave a Comment

Schutz vor den H1N1-Viren der Schweinegrippe

Das H1N1-Virus ist weiter auf dem Vormarsch. Gerade jetzt zum Herbst und Winter, wenn die übliche Grippewelle über uns hereinbricht, kann es nochmals kräftig zuschlagen.

Das besondere am H1N1-Virus ist, dass es sich derart verändert hat, dass es vom Tier auf den Menschen übertragbar ist und durch Tröpfcheninfektion, also zum Beispiel durch Niesen, auch von Mensch zu Mensch. Zu den Beschwerden zählen plötzliches Fieber, trockener Husten, Appetitlosigkeit, eventuell Erbrechen und Durchfall. ill woman with tissue Weltweit haben sich bisher 182000 Menschen infiziert, 1800 starben. In Deutschland wurden offiziell rund 14000 Fälle registriert, überwiegend importierte Infektionen, die also aus dem Ausland mitgebracht wurden. Da die Urlaubszeit noch nicht endgültig beendet ist, rechnen Experten mit weiteren Fällen. Die folgenden Tipps helfen, damit man gut gegen das Virus gut gewappnet ist. Die Schutzmaßnahmen sind dieselben wie bei einer herkömmlichen Influenza. Regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife schützt vor Erregern und verhindert zugleich, dass sich ein Virus weiter verbreiten kann. Außerdem: Hände raus aus dem Gesicht – hat man das Virus zum Beispiel durch Händeschütteln oder einen Türgriff an der Hand und fasst sich ins Gesicht, kann es durch die Schleimhäute an Augen, Mund und Nase in den Körper eindringen.

Bei Kontakt zu Reiserückkehrern aus von der Schweinegrippe betroffenen Regionen sollte man die Hygienemaßnahmen besonders streng beachten. Besuch bei bereits erkrankten Personen möglichst meiden.

Stress hat eine schwächende Wirkung auf das Immunsystem. Also sollte dem Stress entgegengewirkt werden durch Vermeidung von Giftstoffen. Auf Zigaretten und Alkohol soll am besten verzichtet werden. Auch Sonnenbrände stressen und belasten das Immunsystem. Und vor allem ausreichend schlafen.

Grippemittel zu horten oder vorbeugend einzunehmen ist ein Fehler. Damit trägt man nur dazu bei, Resistenzen zu züchten. Die Mittel wirken zwar auch gegen die Schweinegrippe, sollten aber nur eingenommen werden, wenn sie vom Arzt bei entsprechender Diagnose verordnet wurden.

Eine ausgewogene und vielseitige Ernährung liefert dem Körper alle wichtigen Nährstoffe und trägt so zum Schutz vor Ansteckung bei, weil sie das Immunsystem bzw. die Infektabwehr des Körpers stärkt. Dafür werden täglich fünf Portionen Obst und Gemüse empfohlen. Das heißt drei Portionen Gemüse, davon die Hälfte roh, und zwei Portionen Obst, am besten frisch. Schon zum Frühstück schmeckt zum Beispiel Obst mit Joghurt oder ein Obstsaft, am Arbeitsplatz sind Äpfel, Orangen oder Bananen ein leckerer Snack, ebenso wie Paprika, Möhren oder Kohlrabi.

schutz-vor-den-viren-der-schweinegrippe Regelmäßige körperliche Bewegung hat einen harmonisierenden und stärkenden Einfluss auf das Immunsystem. Wichtig ist, sich nicht zu verausgaben, sondern sich mäßig, aber dafür regelmäßig zu bewegen. Gut sind Spaziergänge an der frischen Luft, Laufen, Schwimmen oder Radfahren. Allesamt Sportarten, bei denen große Muskelgruppen beansprucht werden. Durch die Bewegung vermehren sich im Körper die Zellen, die die Immunabwehr steigern. Das sind spezielle Leukozyten, also weiße Blutkörperchen, die im Gegenzug auch bei zu wenig Bewegung oder zu intensiver Bewegung abnehmen. Zur Stärkung der Abwehr und Abhärtung werden Wechselduschen empfohlen, die immer warm beginnen und kalt enden sollten, und regelmäßige Saunabesuche.

Ein Extrakt aus der grau behaarten Zistrose, einer Heilpflanze aus dem Mittelmeerraum, bekämpft die aktuellen Schweinegrippe-Viren ebenso wirksam wie sogenannte Neuraminidasehemmer, also der Wirkstoff, der in den klassischen Grippemitteln „Tamiflu“ und „Relenza“ enthalten ist. Der Pflanzenextrakt Cystus 052 ist als Lutschtablette in der Apotheke erhältlich und hat keine Nebenwirkungen. Cystus 052 hat antivirale Fähigkeiten gegen Influenza-Viren. Am besten wirkt der Extrakt, wenn er gleich zu Beginn einer Infektion eingenommen wird.

November 20th, 2009 | Leave a Comment

Ein Barometer für die gute Laune

1. Bei Lichtmangel kann der Körper nicht genug Vitamin D produzieren – das „Knochen-Vitamin“ ist ein potenter Muntermacher. Außerdem gewinnt im Dunkeln das „Schlafhormon“ Melatonin gegenüber dem „Glückshormon“ Serotonin die Oberhand. Der Mensch wird müde, schlapp und schwermütig. Oft genügen schon Spaziergänge im Hellen, um die Seele zu wärmen.

2. Um optimal zu funktionieren, benötigt jede Zelle eine Menge Vitalstoffe. Nur dann werden genügend Enzyme und Hormone gebildet, um fit durch den Winter zu kommen. Empfehlung für die tägliche Ernährung: Essen Sie zu einem Drittel Frischkost aus Pflanzen, zum Beispiel Obst, Nüsse, rohes Gemüse und Keimlinge. Das zweite Drittel: Gegartes aus Pflanzen, zum Beispiel Vollkornbrot, Vollkornreis, gedünstetes Gemüse, Kartoffeln. Das letzte Drittel sollte aus tierischen Produkten wie Joghurt, Milch, Käse, Eier, Fisch und magerem Fleisch bestehen. Auf alle Portionen großzügig Kräuter und Gewürze streuen! Und ein Stückchen Schokolade zwischendurch stimuliert die Serotonin-Produktion im Gehirn.

barometer-fur-gute-laune 3. In der dunklen, kalten Jahreszeit braucht der Mensch wesentlich mehr Vitalstoffe als die übliche von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlene Tagesdosis. Sogar bei optimal ausgewogener Kost wird der Bedarf kaum gedeckt. Erst recht, wenn Sie rauchen, viel Süßes, Alkohol und Fast Food konsumieren oder unter Stress stehen. Dann ist es sinnvoll, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe einzunehmen.

4. Bestimmte Düfte wirken direkt auf die Seele. Zitrone, Bergamotte und Jasmin beflügeln die Stimmung. Minze fördert die Kreativität, Zypresse die Konzentration. Weihrauch inspiriert, Zimt beruhigt, Rose harmonisiert, Lavendel und Melisse entspannen, Anis schenkt süße Träume. Setzen Sie die Duftöle in der Duftlampe, im Riechfläschchen, im Badewasser und als Zusatz für Massageöl ein. Beim Kauf darauf achten, dass „100 % reines ätherisches Öl“ auf dem Etikett steht, die billigen können Schadstoffe enthalten.

5. Raus an die frische Luft. Die Klassiker sind Joggen, Rad fahren oder Walking an frischer Luft, das setzt im Körper Gute-Laune-Endorphine frei. Gleichzeitig stärkt Bewegung die Abwehr, baut Stresshormone ab verbessert den Stoffwechsel.

November 20th, 2009 | Leave a Comment

Das Urlaubsparadies Azoren

Auf der westlichsten Inselgruppe Europas finden Sie inmitten duftender Blumenmeere, tiefer Wälder, kantiger Felsenklippen und rauschender Wasserfälle ein kleines Paradies auf Erden. Die Azoren gelten als geheimes Eldorado für Natur- und Tierliebhaber fernab vom Massentourismus. Benannt wurden sie im 15. Jahrhundert durch die zahlreichen umherkreisenden Greifvögel, die die frühen portugiesischen Entdecker für Habichte hielten. Die Vögel, deren Name der „Arquipelago dos acores“ heute trägt, waren in Wirklichkeit allerdings die in der Region typischen Mäusebussarde, weshalb die Azoren eigentlich „Buetos“ heißen müssten. Marinha Cove Statt der Habichte, die auf der Inselgruppe noch immer nirgends zu finden sind, leben hier seit jeher jedoch einige andere seltene Tiere, die es vor allem in der Luft und im Wasser zu entdecken gilt.

Gerade die Unterwasserwelt vor den Küsten der Inseln erscheint wie ein riesiges Aquarium, in dem neben Hunderten von Fisch- und Muschelarten über 20 verschiedene Walarten beheimatet sind. Vor allem die Südküste Picos bietet als eines der besten Beobachtungsgebiete der Welt die Möglichkeit, beim „Whale-Watching“ die Schönheit der Baleias aus nächster Nähe zu entdecken. Neben Pott-, Blau-, Bart- und Buckelwalen begegnen Sie auf den begleiteten Bootstouren, die überall auf Pico angeboten werden, oftmals auch Delfinen und Schildkröten. Als frühere Hochburg des Walfangs wurde der Insel in „Moby Dick“ sogar ein literarisches Denkmal gesetzt. Heute veranschaulichen zwei Museen die geschichtliche Bedeutung des Walfangs und des so genannten „Scrimshaw“ – eine Kunstform, die filigrane Schnitzereien aus Walknochen und –zähnen umschreibt. Doch nicht nur die Riesen der Meere, sondern auch seltene Vögel können auf den Azoren beobachtet werden. Nur hier leben beispielsweise die Priôlos, deren Ruf man auf den Inseln vor allem nachts lauschen kann.

Als ultimatives Wanderparadies gilt das idyllische Flores mit seinen kontrastierenden Landschaftsabschnitten. Auf der Insel der Blumen verzaubern Sie fantastische Meere aus blauen und roséfarbenen Hortensien, eleganten Callas und filigranen Strelizien. Monatelang verbreiten die Blüten ihren betörenden Duft und säumen nahezu jeden der über die gesamte Insel verlaufenden Wanderwege. Doch Flores hat auch eine wildere Seite. Von felsigen Klippen, die steil zum Atlantik hin abfallen, und blau aufblitzenden Kraterseen stoßen Sie immer wieder auf zahlreiche tosende Wasserfälle. Vereinzelt betreiben diese sogar noch alte Mühlräder. In anderen Teilen der Insel durchqueren Sie dicht bewachsene Lorbeerwälder, die zu den über 50 endemischen Pflanzen der Azoren zählen. Ebenfalls einzigartig sind viele der über 400 verschiedenen Moose, die als weiches Polster die Böden der immergrünen Wälder ebenso wie die Ränder der tiefen Vulkankrater überziehen. Ein Großteil des Hochlandes mit seiner einmaligen, üppigen Pflanzenwelt wurde inzwischen sogar unter Naturschutz gestellt.

urlaubsparadies-azoren-1 Heilende Kräfte und kulinarische Genüsse verspricht die Insel Sao Miguel. Im Tal von Furnas brodeln 22 heiße Quellen, die Besucher dazu einladen, umgeben von Eukalytpusbäumen und wildem Ingwer in Schwefelquellen und warmen Bächen zu baden. Die vulkanische Erde und das mineralhaltige Wasser gewannen in dem Kurort bereits vor vielen Jahrzehnten aufgrund ihrer heilenden Wirkung zunehmend an Bedeutung und locken heute zahlreiche Besucher an. Auch die Vegetation der Insel profitiert von der ausstrahlenden Wärme, so dass im Terra Nostra Park exotische Pflanzen wie Orchideen und Riesenfarne ganzjährig im Freien gedeihen. Die Erdwärme wird zudem für die Zubereitung der köstlichen lokalen Spezialität, das „Cozido“, genutzt. Hierfür werden verschiedene Fleisch- und Gemüsesorten in Töpfen in der Erde versenkt und nach einigen Stunden Garzeit in gemütlicher Runde verspeist.

November 19th, 2009 | Leave a Comment

Tahiti – Urlaub in der traumhaften Südsee

Wenn Sie die klangvolle Begrüßung „Maeva“ hören, sind Sie an einem Traumziel in der Südsee angekommen – auf Tahiti. Machen Sie es wie die großen Seefahrer früherer Zeiten, entdecken Sie die Schönheit des faszinierenden Archipels vom Meer aus.

Island Lagoon Die Marquesas-, Tuamotu- und Gesellschaftsinseln prangen wie grüne Juwelen in den blauen Gewässern des Südpazifiks. Auch „Iles du Vent“, Inseln über dem Winde werden sie genannt, ein Name, der unwillkürlich Sehnsucht weckt. Schon der Maler Paul Gauguin war den Kleinoden in Französisch-Polynesien unrettbar verfallen. Hier fand er seine große Liebe, hier malte er seine große Liebe, hier malte er seine berühmtesten Kompositionen und ausdrucksstärksten Bilder, die eine ganze Kunstepoche und viele nachfolgende Künstler nachhaltig beeinflussten. Und hier, auf Hiva Oa, wurde der große Meister 1903 begraben. Auch heute noch, mehr als 100 Jahre später, sind die Faszination und die Anziehungskraft dieser Inseln ungebrochen. Durch die Lage abseits der Schifffahrtsrouten hat sich die Ursprünglichkeit der Menschen, ihrer Kultur und der Natur erhalten. Um den Zauber dieser Inselwelt zu verstehen, muss man sich ihr vom Meer nähern. Eine Kreuzfahrt, die kulturelle Höhepunkte mit spektakulären Natur-Highlights verbindet, ist der schönste Weg ins Herz Französisch-Polynesiens.

1. Tag: Wohl noch nie habe ich mich so leichten Herzens vom Festland verabschiedet wie in dem Moment, als die Aranui in Papeete, der Hauptstadt Tahitis, ablegt. Ich freue mich darauf, an Bord eines komfortablen Kreuzfahrtschiffes die Geheimnisse der Südsee zu erkunden, die schon so viele vor mir in ihren Bann gezogen und nie mehr losließen. Erleichtert stelle ich fest, dass hier an Bord alles sehr relaxt zugeht, die Zwänge der Zivilisation können wir getrost hinter uns lassen. Der Kapitän begrüßt uns in Jeans und zupft später den Bass, einfach himmlisch.

2. Tag: Unbeschreiblich ist die Ankunft in der Lagune von Fakarava. Das kristallklare Wasser lädt zu Sportaktivitäten ein. Dann geht es weiter zu den Marquesas.

Beach Front in Bora Bora 3. Tag: Auch wenn kein Land in Sicht ist, kommt keine Langeweile auf. Die Luft ist lau, und die Crew unterhält uns mit Rhythmen und Tänzen ihrer bunten Kultur. Wer mag, macht mit.

4. Tag: Schon morgens legt die Aranui im malerischen Hafenstädtchen Hakahau an. Der Anblick der 1200 Meter hoch aufragenden bizarren Berggipfel ist einer der beeindruckendsten Momente der ganzen Reise und zieht mich in den Bann. Beim Landgang genießen wir kulinarische Spezialitäten der Insel.

5. Tag: In Taiohae verlassen wir die Aranui und erkunden die Insel per Geländewagen. Von der Kathedrale Notre Dame geht es über den Muake Pass im Landesinneren ins Taipivai Tal. Dort entscheiden wir uns für eine Durchwanderung des Regenwaldes, um die archäologische Stätte Meae Paeke zu erreichen. Keine Frage, der Weg hat sich gelohnt. Mit vielen historischen Eindrücken legen wir am späten Nachmittag am Kai von Taipivai ab.

6. Tag: Am Morgen verlassen wir die Aranui und fahren mit Trucks zum Hauptort, dem Dorf Atuon. Dort besuchen wir den Friedhof mit der Grabstätte Paul Gauguins. Auch am Grab des französischen Chansonniers und Poeten Jacques Brel halten wir inne. Im Kulturzentrum kommen wir dank der ausgezeichneten Ausstellungen den Werken dieser beiden berühmten Künstler näher. Dann setzen wir auf die Insel Tahuata über und unternehmen einen Spaziergang zum idyllischen Hauptörtchen Vaitahu.

7. Tag: Vor Omoa wirft die Aranui den Anker. Eine kurze Wanderung führt in das Dorf; wer möchte, wandert nach Hanavave, wohin die Aranui über Mittag gefahren ist. Anschließend wird die idyllische Bucht der Jungfrauen erkundet.

8. Tag: Diesmal ankert die Aranui in der Bucht Puamau. In einer einstündigen Wanderung können alle, die möchten, zur archäologischen Fundstätte Meae Iipona gelangen, wo unter anderem der größte Tiki Polynesiens zu finden ist.

9. Tag: Nicht nur die Form der Insel gleicht einem Blatt, sie ist auch üppig bewaldet. Der köstliche Duft von Tiare steigt mir in die Nase. So klein der Hauptort Vaitahu auch ist, er hat Geschichte geschrieben. Spanier, Missionare, und der Vatikan haben hier ihre Spuren hinterlassen. Letzterer erbauten eine Kirche mit wunderschönen Ornamenten. Bei einem Picknick im Tal von Hapatoni stärken wir uns; anschließend genießen wir den Strand, schwimmen, schnorcheln und relaxen ausgiebig im feinen Sand.

One Foot Island 10. Tag: Bereits morgens booten wir im Hauptort Vaipaee aus und fahren in Geländewagen zum kleinen Inselmuseum, zum sehr sehenswerten Botanischen Garten und entlang der Küste nach Hokatu und nach Hane. Wer möchte kann einen Ausritt unternehmen – schließlich ist Ua Huka die „Insel der wilden Pferde“. Von den Gipfeln bieten sich atemberaubende Ausblicke auf den schillernden Pazifik und die zerklüftete Küstenlinie. Am Abend entspannen sich an Bord der Aranui Reiter wie Nicht-Reiter beim polynesischen Fest mit Musik, Tanz und exzellentem Essen.

11. Tag: Wir steuern die Nordküste der Insel an. Nach dem Übersetzen geht es mit dem öffentlichen Inselbus „Le Truck“ zum malerischen Dörfchen Taiohae. Gegen Mittag nehmen wir dann Kurs auf Ua Pou und nutzen gerne die letzte Gelegenheit, zauberhafte Souvenirs der Marquesas zu kaufen.

12. Tag: Sanft kreuzt die Aranui in Richtung Tuamotu-Archipel – und ein Tag auf See kommt jetzt gerade recht, um im Liegestuhl all die faszinierenden Eindrücke und Bilder noch einmal Revue passieren und die Seele ausgiebig baumeln zu lassen.

13. Tag: Morgens erreichen wir die zauberhafte Lagune von Rangiroa. Hier gibt es Gelegenheit, sich beim Baden oder Schnorcheln ein wenig Bewegung zu verschaffen und noch einmal das unvergleichliche Wasser des Südpazifiks zu genießen.

14. Tag: Nach dem Frühstück legen wir wieder in Papeete an und es heißt Abschied nehmen. Sicher aber ist: Die Aranui und die Inselwelt des Südpazifiks werde ich nie vergessen.

November 19th, 2009 | Leave a Comment

Beautyprobleme der Männer – auch zu viel Haar ist unerwünscht

Der Spiegel ist erbarmungslos. Ob graue Strähnen, lichte Stellen oder die Geheimratsecken, die langsam aber sicher zur längsten Stirn der Welt werden, er hält den Männern einfach alles vor Augen. Und weil Männer mindestens so eitel wie Frauen sind, ist etwa jeder dritte Mann hierzulande unzufrieden mit seiner Haarpracht.

Doch die Männer wissen sich zu helfen. Sie verlangen beim Friseur zum Beispiel inzwischen mehr als nur einen guten Schnitt. Immer mehr Männer experimentieren gern mit Farbe, um ihre grauen Haare dezent abzudecken. Dabei wünschen viele eine schonende Tönung in einem natürlichen Farbton. Damit es ja nicht gleich jeder merkt, dass die Haarfarbe unecht ist.

young man in the bathroom's mirror using hair drier Doch nicht nur erste graue Haare gehören bei Männern zur Problempalette, noch mehr gefürchtet ist der Haarausfall. Viele Mythen ranken sich um dieses Thema, etwa, dass häufiges Haarewaschen und Chlorwasser das Haupthaar dezimieren können. Oder dass das ständige Tragen von Baseballkappen den Haarausfall begünstigt. Aber das ist Humbug. Die häufigste Ursache für Haarverlust ist der erblich bedingte Haarausfall, die sogenannte androgenetische Alopezie. Der tägliche Verlust von bis zu 100 Haaren ist bei Männern genauso wie bei Frauen normal. Beim Waschen gehen nur die Haare verloren, die ohnehin demnächst ausfallen würden.

Aber die gute Nachricht ist: Auch gegen lichter werdende Stellen auf dem Kopf kann man etwas tun, ohne dass gleich eine Typveränderung mit komplettem Kahlschlag nötig wäre. Vielmehr kann der richtige Schnitt schon kleine Wunder bewirken, etwa mit einer fransigen Frisur oder etwas längerem Deckhaar. Bei extremem Haarausfall kann auch eine Therapie mit bestimmten Haartinkturen helfen, die unter anderem das Haarwachstum anregen sollen.

Was manche Männer auf dem Kopf zu wenig haben, sprießt ihnen an anderen Stellen zu viel, zum Beispiel auf der Brust oder dem Rücken. Aber auch dagegen setzen sich immer mehr Männer zur Wehr, entweder durch Rasur oder mit Enthaarungscreme. Schmerzhafte Alternativen sind das Epilieren und Wachsen. Dabei werden die Haare samt der Wurzel aus der Haut gezupft, das Ergebnis hält rund sechs Wochen. Für welche Methode man sich auch entscheidet, immer vorher testen, ob man das Produkt oder die Methode überhaupt verträgt, denn dabei kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Wichtig ist auch der Zeitpunkt der Enthaarung, einen Tag vor dem Urlaub oder einer wichtigen Verabredung wäre es sehr ungünstig, denn die Haut braucht nach diesen Strapazen erst mal eine Regenerationsphase.

November 19th, 2009 | Leave a Comment

Bangkok – die Stadt der Buddhatempel

In Bangkok überraschen buddhistische Traditionen, Paläste und Mega-Shoppingcenter ebenso wie eine Fahrradtour am Stadtrand.

Die kleinste Münze soll mir Glück bringen, die werde ich aufheben und als Talisman mit nach Hause nehmen. Kaum habe ich das Chaiwat beim Verlassen des Tempels erzählt, blickt er mich erschrocken an. Eilig erklärt er, dass die kleine Schale mit Münzen, die ich im Tempel des liegenden Buddhas, im Wat Pho in Bangkok, für 50 Baht gekauft habe, komplett gespendet werden muss. Wer auch nur eine einzige für sich behält, dem wird schreckliches Unglück widerfahren. Dabei hat es mich so begeistert, die 45 Meter entlang der goldglänzenden, liegenden Buddha-Statue je eine Münze in die 108 kleinen Spendentöpfe zu verteilen und dabei jedes Mal einen Wunsch frei zu haben. Neben dem Königspalast gilt dieser Tempel aus dem Jahre 1789 als einer der wichtigsten Thailands. Bangkok Skyline, Thailand.
An den überdimensionalen Fußsohlen symbolisieren 108 Tafeln aus Perlmutt-Einlegearbeiten die Tugenden eines wahren Buddhisten. Auf dem Gelände mit den vier Chedis, den Tempeltürmen, in Grün, Orange, Gelb und Blau lohnt die „Watpo Thai Traditional Medical and Massage School“ einen Abstecher. Bereits vor 150 Jahren wurden an der ältesten Medizinschule des Landes Studenten unterrichtet und noch heute werden hier die traditionellen Methoden gelehrt. Wer einfach nur relaxen möchte, gönnt sich für etwa 400 Baht eine ganze Stunde professionelle Thaimassage. Obwohl ungefähr 30 Personen in einem großen Saal gleichzeitig massiert werden, entsteht kein Gefühl der Massenabfertigung. Ich höre nur ein gleichmäßiges Murmeln – ansonsten genieße ich einfach die tiefe Entspannung.

So fühle ich mich bestens gerüstet, um den Wat Phra Keo in Bangkok, Thailands bekannteste Tempelanlage mit dem Königspalast, zu erkunden. Vor dem Boot, der Gebetshalle, mit dem Altar des Smaragdbuddhas stapeln sich die Schuhe – jeder will das sechzig Zentimeter große Nationalheiligtum sehen. Kurios für Europäer: Schuhe gelten als Indikator für die Beliebtheit einer heiligen Stätte. Damit sich beim Verlassen des Tempels keine langen Warteschlangen bilden, legt jeder seine Schuhe zuvor fein säuberlich in nummerierte Fächer. Hier sind die Regale sogar für Thais und Gäste getrennt – die Einheimischen haben die Prozedur längst verinnerlicht und müssen so nicht auf die viel langsameren Touristen warten. Um den Smaragdbuddha ranken sich viele Legenden, seine Herkunft ist bis heute nicht endgültig geklärt. Angeblich soll er aus Indien stammen. Im Jahre 1434 wurde er erstmalig erwähnt, als ein Blitz in den Chedis eines Tempels in Chiang Rai einschlug und dabei unter einer Hülle aus Gips die kleine grüne Figur zum Vorschein kann. Irrtümlich hielt der Abt, der die Statue entdeckte, das Material für Smaragd – doch eigentlich besteht der Buddha aus Jade und wird daher auch als Jadebuddha bezeichnet. Erst 1784 erhielt er seinen jetzigen Platz in Wat Phra Keo in Bangkok. Detail of  Wat Phra Kaew, Bangkok Der heilige Buddha trägt stets ein der Jahreszeit entsprechendes Gewand. Drei Mal im Jahr – zum Sommer, zur Regenzeit und zum Winter wird in einer königlichen Zeremonie ein Wechsel seiner Gewänder vorgenommen. Auch wenn der Smargdbuddha als Hauptattraktion gilt, sollte man nicht versäumen, die Galerien mit den faszinierenden Wandmalereien, den von zwei vergoldeten Chedis umgebenen Königlichen Pantheon und natürlich den Königspalast mit den beiden Audienzhallen zu besichtigen. Überall glitzert Gold, Fayencen und Skulpturen zieren die Wände und grimmige Wächterfiguren, die Riesen symbolisieren, flankieren die Tempel.

Von der alten Kultur zurück in die Gegenwart: Weil ich Abstand von der Hektik der Neun-Millionen-Metropole Bangkok suche, gönne ich mir ein Dinner im Restaurant Breeze im State Tower. Auf der 51. Etage des Wolkenkratzers am Chao Praya Fluss erscheint die Realität so fern und so nah zugleich. Die hell erleuchtete Stadt liegt mir en miniature zu Füßen, während der Lärm der Straßen wie schallgedämpft nach oben dringt. Zur Rush hour staut sich der Verkehr vierspurig stadtauswärts, Tuk-Tuks heulen auf, während die Trillerpfeifen der Polizisten Autofahrer zur Ordnung rufen. Digitale Anzeigen zählen den Ampelcountdown bis zum nächsten Farbwechsel – jede Sekunde wird genutzt. Jede Sekunde nutzen die Thais offenbar auch zum Essen: Egal ob um Mitternacht oder um sechs Uhr früh – gegessen wird eigentlich immer und überall. Vorzugsweise in den kleinen Garküchen, welche die Straßen säumen und aus denen es alle paar Meter anders duftet – ob nach im Wok gegartem Gemüse, Fleischspießchen, Suppen oder scharfen Currys. Es heißt, die Thais leben um zu essen, und die Mönche essen um zu leben. Nämlich nur zwei Mal am Tag. Die in orangefarbene Gewänder gekleideten Bettelmönche sind allgegenwärtig. Ich bewundere ihre scheinbar schlafwandlerische Ruhe, mit der sie sich durch das Chaos der Millionenmetropole bewegen.

bangkok-stadt-der-buddhatempel-1 Wer Bangkok aus einer anderen Perspektive erleben will, erkundet die Stadt vom Wasser aus. Ob Expressboote, Personenfähren, Linienboote oder Reisbarken – die Möglichkeiten sind vielfältig. Besonders empfehlenswert ist eine Longtailboot-Tour, bei der berühmte Baudenkmäler wie das Wat Arun, der Tempel der Morgenröte, an mir vorbei ziehen. Ich passiere zudem Wohnhäuser, die direkt auf Stelzen ins Wasser gebaut sind und eine bevorzugte Wohnlage „in der ersten Reihe“ genießen. Ihre „Vorgärten“ sind komplett mit Wasserhyazinthen überwuchert, die sich explosionsartig vermehren. Mehrere Male pro Woche müssen die Kanäle davon befreit werden, um den Schiffsverkehr nicht zu behindern. Auf ehemaligen Reisbarken finden am Abend so genannte Dinner Cruises statt: Die Stadt zieht während eines mehrgängigen Menüs auf der Loy Nava im Sonnenuntergang an den Passagieren vorüber.

Noch mehr buddhistische Geschichte wird in der historischen Stadt Ayuthhaya, der ehemaligen Hauptstadt des Königreiches Siam, lebendig. Sie liegt nur eine knappe Stunde von Bangkok entfernt und gehört seit 1991 zum Unseco-Weltkulturerbe. Neben dem königlichen Tempel Wat Phra Sri Sanphet auf dem Gelände des alten Königspalastes beeindruckt der bis heute genutzte Wat Yai Chai Mongkon. Letzterer Tempel mit einem 62 Meter hohen Chedi bleibt durch eine große liegende Buddhastatue in Safranrobe sowie unzählige Buddhafiguren, die sich direkt um den Chedi gruppieren, unvergessen. Wie alle Buddhastatuen schauen sie nach unten, um den Blick der Gläubigen zu begegnen, die nach oben zu ihnen aufsehen. Unterschiedlich ist jedoch die Haltung der Hände, die in jeder der sechs bekannten Positionen eine andere Bedeutung hat. Im Schoß ineinander verschränkte Hände mit nach oben weisenden Handflächen zeigen einen meditierenden Buddha. Ist die rechte Hand mit nach außen gekehrter Handfläche auf Schulterhöhe erhoben, symbolisiert die Statue Segen und Schutz. Als ich beobachte, wie Besucher um den Chedi spazieren und dabei Münzen als Glücksbringer fallen lassen, weiß ich, was mit meiner letzten Münze aus dem Wat Pho geschehen muss. Ich spende sie dem Tempel – nur so kann ich mein Unglück anscheinend noch abwenden. Ob ich jetzt auch das Glück habe, nach Bangkok zurückzukehren? Das weiß sicher der Wahrsager im Tempel, der zwanzig Stäbchen in einem Bambusrohr schüttelt und eines davon auf den Boden fallen lässt. Die Zahl auf dem Stäbchen hat entweder eine positive oder eine negative Bedeutung. Die optimistischen Thais versuchen den Wurf durchaus so lange, bis sich eine positive Zahl ergibt. Manchmal muss man dem Glück eben ein wenig nachhelfen.

November 18th, 2009 | Leave a Comment
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