Schutz vor Sonnenbrand und Sonnenallergie
Früher galt es einmal als schick und vornehm, einen blassen Teint zu haben. Sonnengebräunt waren nur Bauern und Arbeiter, die in freier Natur ihr Tageswerk zu verrichten hatten. Heute ist das anders. Sonnenbräune zeigt, dass man sportlich und aktiv ist, weshalb die meisten Menschen ganz gezielt die Sonne suchen. Im Grunde genommen ist dagegen auch nichts einzuwenden, wenn man es nicht übertreibt – und wenn die Haut wirksam vor schädlichen ultravioletten Strahlen geschützt ist. Denn ein Sonnenbrand erhöht das Risiko, gefährlichen Hautkrebs zu bekommen.
Außerdem kann zu viel Sonne auch Allergien auslösen oder einen Sonnenbrand verursachen. Das sind wichtige Gründe dafür, die Sonne richtig und in gesunden Maßen zu genießen.
Eine Sonnenallergie kann sich Stunden, aber auch nach Tagen zeigen. Es treten rote Flecken auf der Haut auf. Verbunden mit starkem Juckreiz können Bläschen oder Rötungen auf der Haut vorkommen.
Ein Sonnenbrand macht dagegen schon in wenigen Stunden nach einer intensiven Sonneneinwirkung bemerkbar. Dabei rötet sich die Haut und die Hautstellen schmerzen unerträglich. Eventuell kann auch eine Hautschwellung vorkommen. Hinzu kann auch bei einem Sonnenbrand ein Juckreiz entstehen. Bei manchen Menschen treten häufig auch Kopfschmerzen, Fieber oder Übelkeit auf.
Wie sich die Hautreaktionen im Einzelnen entfalten, hängt vom betroffenen Hauttyp ab. Außerdem spielt auch die Dauer der Lichteinstrahlung eine Rolle dafür, wie intensiv die Beschwerden sind. Es werden vier Hauttypen unterschieden, die gegenüber Sonnenlicht unterschiedlich empfindlich sind.
Zum Typ eins gehören Menschen mit hellem Teint, rotblondem Haar und hellen Augen. Etwa drei bis zehn Minuten am Tag schützt sie ihre eigene Haut vor Sonnenschäden. Diese Menschen sind immer von Sonnenbrand betroffen und bekommen durch Sonneneinstrahlung auf ihrer Haut niemals eine Bräunung.
Typ zwei hat hellen Teint, blonde Haare und helle Augen. Ihre eigene Haut schützt sie etwa zehn bis zwanzig Minuten pro Tag vor der Sonne. Auch sie erleiden meistens einen Sonnenbrand, aber können eine leichte Bräunung der Haut erzielen.
Typ drei dagegen – mit mittlerem Teint, braunem Haar und hellen oder dunklen Augen – kann mit der eigenen Haut zwanzig bis dreißig Minuten die Sonne ohne Probleme genießen. Aber auch sie erleiden manchmal einen Sonnenbrand. Aber Menschen dieser Typgruppe bekommen immer eine Hautbräunung bei Sonneneinstrahlung.
Menschen mit dunklem Teint, dunkelbraunen oder schwarzen Haaren und dunklen Augen gehören zum Hauttyp Nummer vier. Pro Tag kann ihre eigene Haut circa 45 Minuten die Sonnenhitze ertragen. Und dabei sind sie sehr selten von Sonnenbränden betroffen. Ihre Haut bräunt sich meist schnell.
Für Betroffene mit Sonnenallergie oder Sonnenbrand gibt es gute Hilfe. Ganz egal welchem Hauttyp man angehört, mögliche Sonnenschäden vorbeugen sollte jeder, der die Sonne ganz unbeschwert genießen möchte. Durch einen Zufuhr von Vitamin E und C, Calcium und Beta-Carotin schon vor dem ersten Sonnenbad kann man sich vor einer eventuellen Sonnenallergie schützen. Außerdem gehört ein geeignetes Sonnenschutzmittel für die Haut immer mit zu einem Sonnenbad, das auf der Haut vor zu viel Sonne schützen soll.
Besonders am Meer und im Hochgebirge ist die Intensität der Sonne besonders hoch. Auch zur Hautpflege nach einem Sonnenbad gibt es ausreichend Pflegeprodukte, die die Haut beruhigen und entzündungshemmend wirken.
Falls das Vorbeugen vor Sonnenschäden nichts gebracht hat und man doch mit einem Sonnenbrand dasteht, kann man juckreizlindernde Gele oder Cremes anwenden. Kühlende Umschläge helfen ebenfalls bei einem Sonnenbrand bzw. bei einer Sonnenallergie.
Aber was auch noch zu beachten ist, dass auch im Schatten und bei bewölktem Himmel die Haut von Sonnenstrahlen erreicht werden können. Deshalb immer ausreichend trinken, um Wasserverluste zu vermeiden.




Oktober 12th, 2009 at 14:08
[...] Sonnenallergiker sollten direkte Sonne meiden, aber auch im Schatten ist Vorsicht geboten. Von Vorteil wäre es immer leichte Kleidung zu tragen, damit die Sonne nicht direkt an die Haut kommt. Wer trotzdem nicht auf ein Sonnenbad verzichten möchte, sollte die Haut in kleinen Schritten daran gewöhnen. Natürlich dann auf gar keinen Fall auf Sonnenschutzmittel verzichten, diese gibt es auch speziell für Sonnenallergie. Diese dürfen dann aber keine Fett und Emulgatoren enthalten. Auch Produkte mit ätherischen Ölen sollten nicht verwendet werden. Die Einnahme vom Kalzium kann die Überempfindlichkeit der Haut verringern. [...]