Schnelle Hilfe bei Muskelschmerzen und Wadenkrämpfen
Muskelschmerzen treten häufig als Folge von Krämpfen, Verletzungen und überlasteter Muskulatur auf. Der Körper reagiert meist automatisch mit unnatürlichen Schonhaltungen. Er versucht auf diese Weise, den schmerzenden Muskel vor weiterer Belastung zu schützen. Dies jedoch kann leicht zu chronischen Muskelverspannungen führen – und so die Ursache für weitere Schmerzen sein.
Allein in Deutschland sind mehr als 30 Millionen Menschen mehr oder weniger regelmäßig von quälenden Muskelschmerzen und Krämpfen betroffen – und das mit steigender Tendenz. Mit zunehmendem Alter wächst die Anfälligkeit für Muskelschmerzen. Diese können krampfartig, stechend, ziehend oder chronisch sein.
Besonders schmerzhaft sind die nächtlich auftretenden Wadenkrämpfe. Am Tag ist es möglich, einem beginnenden Krampf mit dem Dehnen der betroffenen Muskeln aktiv entgegenzuwirken. Im Schlaf aber entfällt dieser natürliche Schutzmechanismus – der Schmerz kann sich unkontrolliert entwickeln und ist daher häufig von extremen Schmerzen begleitet. Wadenkrämpfe können bei unzureichender Behandlung auch mehrmals pro Nacht auftreten und so die Nacht zur Qual werden lassen. Die Betroffenen fühlen sich am nächsten Tag wie gerädert und leiden zudem unter den Folgen eines zum Teil erheblichen Schlaf-Defizits. Auch das Risiko, tagsüber einen weiteren Krampf zu erleiden, ist dann beträchtlich erhöht.
Wer häufig unter Muskelkrämpfen leidet, sollte sich von einem Arzt untersuchen lassen. Andere, ernsthafte Erkrankungen müssen ausgeschlossen werden. Ist das der Fall, werden oft zunächst Magnesium-Präparate empfohlen. Dies ist immer dann berechtigt, wenn auch tatsächlich ein Mangel an Magnesium vorliegt. Insbesondere bei Sportlern kann dies sonnvoll sein. Ebenso wichtig ist es, regelmäßig über den Tag verteilt ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.
Als ein Mittel der Wahl zur Vorbeugung und Behandlung von Muskelkrämpfen und dadurch bedingten Schmerzen und Verspannungen gilt heute der Wirkstoff Chininsulfat. Aufgrund seiner besonderen Wirkweise wird dieser erstmals im mittelamerikanischen Cinchona-Baum entdeckte Naturstoff von Fachleuten als „peripheres Muskelrelaxans“ bezeichnet.
Chininsulfat wirkt nicht wie viele andere muskelentkrampfende Mittel zentral, das heißt über das Gehirn, sondern direkt am Muskel selbst. Der Wirkstoff kann so verhindern, dass die starken Nervenimpulse auf den Muskel übertragen werden und dort schmerzhafte Krämpfe und Verspannungen auslösen.
Insbesondere den weit verbreiteten nächtlichen Wadenkrämpfen kann man so effektiv vorbeugen. Zur Entfaltung der vollen Wirksamkeit reicht bereits eine geringe Dosierung aus. Die Verträglichkeit ist entsprechend gut. Ein Medikament, das schnell wieder die Bewegungsfreiheit gibt.
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Oktober 5th, 2010 at 09:18
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