Reisetipps für Sambia im Süden Afrikas
Anreise
Es gibt Flüge von Deutschland nach Lusaka, dem internationalen Flughafen von Sambia.
Einreise
Für die Einreise nach Sambia benötigt man ein Visum sowie den noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass. Es wird empfohlen, das Visum rechtzeitig vor Antritt der Reise bei der jeweils zuständigen Vertretung zu besorgen, vor allem auch deshalb, weil einige Fluggesellschaften das Visum bereits vor dem Abflug fordern. Nach dieser Abklärung gibt es dennoch die Möglichkeit, ein Ankunftsvisum auf dem Flughafen zu erhalten. Hierfür benötigt man neben dem Pass auch noch die bestätigten Rück- oder Weiterreisetickets. Seit November 2008 ist auch wieder das sogenannte Day TripperVisum erhältlich, das insbesondere bei Tagesausflügen von Victoria Falls nach Livingstone als Tagesvisum ausgestellt wird. Es hat eine Gültigkeit von 24 Stunden.
Gesundheit
Empfohlen werden Impfungen gegen Hepatitis A und B sowie Typhus, bei Reisen in ländliche Gebiete auch gegen Gelbfieber, Tollwut und Meningitis. Außerdem ist Sambia ein Land mit ganzjähriger Malariasaison. Deshalb sollte man sich vor Abreise von einem Tropenmediziner über eine eventuelle Prophylaxe beraten lassen. Grundsätzlich gilt: Standardschutz gegen Tetanus, Polio und Diphtherie überprüfen und gegebenenfalls auffrischen. Auf Sonnenschutz achten.
Geld
Währungseinheit ist der Kwacha, abgekürzt K. Allerdings wird die Mitnahme von US-Dollar in bar oder in Form von Reisechecks empfohlen. Obwohl der Kwacha frei konvertierbar ist, wird häufig die Zahlung von Hotel-, Flug- und Mietwagenkosten in US-Dollar verlangt. Der Euro hat sich als Zahlungsmittel noch nicht durchgesetzt. Kreditkarten wie zum Beispiel Visa- oder Mastercard werden häufig, aber nicht immer angenommen. Die Öffnungszeiten der Banken sind nicht geregelt, meist haben sie Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 14.30 Uhr geöffnet.
Sicherheit
Von Reisen in die Grenzregion zur Demokratischen Republik Kongo wird wegen gelegentlicher Übergriffe über die Grenze hinweg abgeraten. In den Grenzgebieten zum Kongo, zu Anola und zu Mosambik bestehen weiterhin nicht gekennzeichnete Minenfelder. Außerdem sollte man auf jeden Fall nächtliche Überlandfahrten unterlassen.
Verkehrsmittel
Inlandflüge sind meist relativ unzuverlässig, so auch Zugfahrten oder Busse. Mietwagen-Agenturen gibt es in den meisten größeren Orten. Für die meisten Strecken ist ein Wagen mit 4-Rad-Antrieb erforderlich. Es können auch Fahrzeuge mit Fahrer gemietet werden. In den größeren Städten sind Taxis vorhanden, der Preis sollte aber bereits vor jeder Fahrt vereinbart werden.
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