Einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!! [ Dezember 31st, 2011 ] Posted in » Allgemein
Das Team von Kuren & Wellness TV wünscht allen Kunden und
Lesern einen guten Rutsch und einen guten Start in das nächste Jahr
2012!!!
Das Team von Kuren & Wellness TV wünscht allen Kunden und
Lesern einen guten Rutsch und einen guten Start in das nächste Jahr
2012!!!
Schade, wenn man sich ausgerechnet im Urlaub krank fühlt oder sich verletzt. Einige schnelle und wirksame Lösungen könnten dabei helfen, die häufigsten Probleme zu beseitigen.
Im Eiscafé sitzen oder auf dem Balkon einen Obstsalat genießen, schon surrt ein Insekt um einen herum. Und wenn man Pech hat, sticht es plötzlich zu. Entfernen Sie, eventuell mit einer Pinzette, den Stachel. In ein Tuch gewickelte Eiswürfel oder kalte Umschläge kühlen und lindern die Schwellung.
Über Stock und Stein durch die Natur zu marschieren, das macht Spaß. Doch wer nicht aufpasst, kann schon mal ins Straucheln geraten. Bei geschwollenen Gelenken gilt immer die Grundregel schonen, kühlen und hoch lagern. Salben mit Arnika oder Beinwellextrakt lindern den Schmerz, wirken abschwellend und fördern die Heilung.
Gedankenverloren am Strand spazieren gehen, den Blick übers Meer schweifen lassen – und plötzlich schmerzt es heftig am Fuß. Da ist wohl jemand in eine Muschel getreten. Lassen Sie kleine Schnittwunden immer kurz „ausbluten“. Dadurch werden eingedrungene Keime einfach ausgespült. Danach die Wundränder vorsichtig mit Desinfektionsmittel säubern, leicht zusammendrücken quer zur Schnittrichtung ein Pflaster darüber kleben.
Lecker, was die Urlaubsküche so alles zu bieten hat. Hier wird probiert, dort gekostet – doch dann meldet sich meist ein irritierter Magen. Oft reicht ein Tag, an dem Sie fasten oder sich nur von Zweiback ernähren, und der Magen hat sich wieder erholt. Wichtig ist immer viel zu trinken. Kommt zu Übelkeit und Erbrechen noch Durchfall hinzu, sorgen Kohletabletten dafür, dass die Giftstoffe gebunden und ausgeschieden werden.
Eigentlich wollten Sie nur ein wenig entspannen. Doch jetzt fühlt sich der Kopf plötzlich dumpf und wattig an. Kopfschmerz, Schwindel, Übelkeit – was ist nur los? Gehen Sie unbedingt sofort aus der Sonne, sonst könnten Sie ohnmächtig werden. Denn wenn UV-Licht zu lange auf Kopf und Nacken strahlt, kann es die Hirnhaut reizen, einen Sonnenstich auslösen. Hinlegen und den leicht erhöht gelagerten Kopf mit feuchten, kalten Tüchern kühlen hilft.
Mit geöffneten Fenstern Auto fahren, das macht man im Sommer nur allzu oft. Allerdings nehmen unsere Augen diese Extra-Erfrischung manchmal übel. Schützen Sie die Augen vor einer weiteren Reizung durch Zugluft oder helles Licht mit einer Sonnenbrille. Gegen Jucken oder Brennen helfen Kompressen mit Augentrost-Tee. Ist die Bindehaut entzündet, sollten Sie antibakterielle Augentropfen verwenden. Augenmittel nie mit anderen Personen teilen. Und nur höchstens vier Wochen lang benutzen.
Wer denkt nach einem heißen Tag schon daran, sich abends im klimatisierten Hotel oder Restaurant eine Jacke anzuziehen? Die kalte Luft ist ja so angenehm. Doch die Folge, man erkältet sich. Bei den ersten Erkältungsanzeichen legen Sie sich in eine heiße Wanne, danach sollten Sie sich für den Rest des Tages Ruhe auf dem Sofa gönnen. So kann der Körper neue Kraft tanken. Fieber-, Kopf- und Gliederschmerzen können mit Paracetamol behandelt werden.
Frühling und Sommer ist für viele schöne angenehme Zeit, doch für viele andere bedeutet diese Zeit auch an Pollenqual zu leiden.
Allergische Krankheiten, zu denen auch der Heuschnupfen zählt, haben in den letzten Jahrzehnten national und international drastisch zugenommen. Und Allergien sind alles andere als Bagatellerkrankungen. Zum einen beeinflussen sie die Lebensqualität Betroffener erheblich. Denn wer sich vom Frühjahr bis in den Herbst hinein mit Dauerschnupfen und tränenden, juckenden Augen durchs Leben quält, kann die warme Jahreszeit kaum unbeschwert genießen.
Und nicht nur das. Allergiker entwickeln häufig auch eine Überempfindlichkeit gegen bestimmte Nahrungsmittel wie zum Beispiel Kernobst und Nüsse – ein Phänomen, das als Kreuzallergie bezeichnet wird. Erschwerend kommt schließlich hinzu, dass Heuschnupfen-Patienten ein recht hohes Risiko haben, mit der Zeit an Asthma zu erkranken. Vor allem, wenn die Krankheit nicht erkannt und behandelt wird, kommt es häufig zum „Etagenwechsel“, bei dem sich der Heuschnupfen auf die Bronchien verlagert.
Um vorzubeugen sollten Betroffene schon beim geringsten Verdacht auf Heuschnupfen den Arzt aufsuchen. Durch spezielle Untersuchungen und Tests kann ein auf Allergien spezialisierter Fachmann schnell herausfinden, ob eine Allergie vorliegt, und eine Behandlung beginnen.
Die einzige Möglichkeit, den Heuschnupfen ursächlich zu bekämpfen, ist die spezifische Immuntherapie, auch als Hyposensibilisierung bekannt. Dabei wird dem Patienten die allergieauslösende Substanz zunächst in niedriger, dann in immer höherer Dosierung verabreicht. So gewöhnt sich der Organismus Stück für Stück an den „vermeintlichen Feind“ und reagiert irgendwann nicht mehr allergisch darauf.
Außerdem gibt es Möglichkeiten, die Allergenbelastung durch Pollen zu reduzieren. Täglich Staubsaugen, Pollenschutzgitter im Auto einbauen und geschlossene Schlafzimmerfenster gehören unbedingt dazu. Außerdem wichtig: Die Kleidung des Tages darf nicht mit ins Zimmer.
Was viele Allergiker nicht wissen, auch die tägliche Hautpflege kann ein wirksamer Baustein im Kampf gegen die Allergie sein. Wer morgens und abends ans Eincremen denkt, schützt seine empfindliche Haut effektiv und verträglich. Wer sich besonders schützen möchte, cremt die unbedeckten Körperareale nochmals ein, bevor er nach draußen geht.
Noch ein Tipp, um im Haar festsitzende Pollen zu entfernen empfiehlt es sich, die Haare allabendlich zu waschen. Dafür ein mildes Shampoo verwenden.
Man kann nicht einschlafen, wälzt sich, schwitzt, wacht ständig auf – Schwierigkeiten mit dem Schlaf sind schon eine richtige Volkskrankheit. Besonders in der warmen Jahreszeit quälen sich viele durch die Nacht, ohne Ruhe zu finden. Und das ist gar nicht so ungefährlich. Denn Schlafmangel kann zu Herz- und Kreislaufproblemen führen. Mit einigen Tricks könnte man den richtigen Schlaf finden.
Auch wenn es komisch klingt – vor dem ins Bett gehen sich nicht mit einer kalten Dusche abkühlen, sondern warm abbrausen. Eine kalte Dusche kühlt zwar den Körper kurzfristig, kurbelt aber auch den Kreislauf an. Die Folge: Man schwitzt nach dem Duschen noch mehr. Warmes Wasser öffnet dagegen die Poren der Haut, dadurch kann der Körper aufgestaute Hitze besser abgeben.
Auch nackt kann man schwitzen. Dann wird es auf der Haut schnell zu kühl – eine Erkältung droht, die man sich buchstäblich im Schlaf holt. Das gilt auch bei Durchzug. Lieber mit kaltem Wasser getränkte Taschentücher auf die Stirn legen oder in die Achselhöhle klemmen, das zieht Wärme aus dem Körper. Auch kalte Wadenwickel helfen. Man kann auch den Pyjama vor dem Schlafengehen für ein paar Minuten in den Kühlschrank legen.
Schlafzimmer-Fenster sollte man tagsüber geschlossen halten und möglichst abdunkeln, um die Sonne auszusperren. Durchlüften nur nachts und am frühen Morgen.
Abends nicht zu fett essen, damit die Mahlzeit nicht schwer im Magen liegt. Und auch wenn es beim Grillen vielleicht manchem schwer fällt sollte man abends keinen Alkohol trinken. Mit einem kleinen Schwips schläft man zwar schneller ein, der Schlaf ist aber weniger tief und damit nicht erholsam.
Als mögliche Schlafstörer gelten auch Elektrogeräte im Schlafzimmer, die elektromagnetische Felder produzieren. Auch Handys sollte man nachts komplett abschalten und nicht neben dem Bett liegen lassen. Das gleiche gilt für Fernseher und Radiowecker. Zu allen Elektrogeräten und Steckdosen sollte man im Kopfbereich Minimum einen Meter Abstand halten. Auch Pflanzen haben im Schlafzimmer nichts zu suchen, weil viele von ihnen störende Düfte verströmen.
Jeder Vierte nimmt bei Schlafproblemen chemische Mittel ein. Dabei können pflanzliche Rezepte oft viel sanfter helfen. Besonders Kombis auf Basis von Hafer, Hopfen und Passionsblume sind gegen Einschlafstörungen und nervöse Unruhe wirksam.
Manchmal würden wir am liebsten aus der Haut fahren – im wahrsten Sinne des Wortes. Sie ist empfindlich, juckt und spannt, bildet Pusteln oder nässt. Erkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder auch Pilze machen zunehmend mehr Menschen zu schaffen.
Aber genau diese Menschen müssen auf die richtige Hautpflege achten, damit ihre Lebensqualität nicht eingeschränkt wird.
Unser bester Mantel ist unsere Haut. Der natürliche Schutzmantel deckt eine Gesamtfläche von bis zu zwei Quadratmetern ab, wiegt mit seinen verschiedenen Gewebeschichten ungefähr 14 Kilo und ist damit unser größtes Organ. Er schirmt uns gegen Krankheitserreger, Umweltgifte und schädliche Strahlen ab und gleicht als körpereigene Klimaanlage Kälte und Hitze aus, speichert Wasser und Nährstoffe und ist zugleich auch ein wichtiges Ausscheidungsorgan. Denn die Haut kann über die Schweißdrüsen nicht nur die Körpertemperatur regulieren, sondern auch Stoffwechselabfälle absondern. Und nicht zuletzt ist sie ein hochsensibles Sinnesorgan, das angenehme wie schädliche Außenreize blitzschnell an das Gehirn meldet.
Dieses feinnervige Sinnesorgan verrät unseren Seelenzustand genauso wie unser Gesundheitsbefinden. Die hektischen roten Stressflecken, die Schreckensbleiche oder Schamröte sind ganz „gesunde“ Reaktionen. Allerdings leiden zunehmend mehr Frauen und auch Männer unter einer sehr empfindlichen Haut und Hautreizungen bis hin zu chronischen Erkrankungen.
Dafür sind verschiedene Faktoren verantwortlich. Tag für Tag ist unsere Schutzhülle Umweltgiften wie Abgase und Nikotin sowie wechselnden Klimaeinflüssen ausgesetzt. Bestimmte Berufsgruppen sind durch den Kontakt mit Waschmitteln oder Säuren ständig aggressiven Substanzen ausgesetzt, zum Beispiel Friseure. Je nach Typ reagiert die Haut unterschiedlich gereizt. Hinzu kommt, dass die Haut mit zunehmendem Alter immer trockener, dünner und empfindlicher wird.
Eine gesunde, nicht übermäßig empfindliche Haut kann sich zwar selber regenerieren. Doch bei starker Beanspruchung und Vorschädigungen ist das Sinnesorgan mit der Selbstregulation überfordert. Gute Pflege kann sie in ihrer Schutzfunktion unterstützen. Nur ist manchmal weniger mehr. Langes heißes Duschen trocknet die Haut ebenso wie üppige Schaumbäder. Unbarmherziges Trockenrubbeln setzt ihr zu, auch liebloses Zerren beim Eincremen – und natürlich ungeeignete Produkte. Alkalische Waschsubstanzen und Seifen beeinträchtigen den Säureschutzmantel der oberen Hornschicht und ihre Barrierefunktion. Sie können Hautirritationen auslösen bei einer empfindlichen Haut, ebenso wie Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe in Kosmetika und Pflegeprodukten.
Deshalb ist schonende Reinigung und Pflege insbesondere bei empfindlicher und trockener Haut wichtig. Lieber nur kurz unter die lauwarme Dusche statt lange heiße Bäder. Statt schäumender Seifen, Duschgels und Schaumbädern empfehlen sich hautfreundliche Syndets oder ein milde Waschlotion. Die richtige Hautpflege hängt jedoch vom Typ ab. Ganz unabhängig davon gilt jedoch: Nikotin und Stress machen die Haut welk, grau und anfällig. Zur Hautpflege gehört deshalb auch ausreichend schlafen, gesund essen und viel bewegen, das hält die Haut frisch und elastisch.
Mollig, warme Kleidung, trockene Heizungsluft und wenig Sonne – für die Haut ist das eine Belastung, die sich im Frühjahr mit Blässe, Unreinheiten und mattem Teint zeigt. Auch die Haare haben gelitten, sind glanzlos und spröde. Und das ausgerechnet im Frühjahr, wenn die Lust auf leichte Blusen und Sandalen erwacht. Das schnelle Programm sorgt für gepflegte Frische von Kopf bis Fuß.
Egal, wie mies das Winterwetter war, die zarte Gesichtshaut wurde Schnee und Kälte am stärksten ausgesetzt. Jetzt ist es Zeit, sich zwei- bis dreimal wöchentlich eine Extraportion Pflege zu gönnen. Intensive Pflegemasken, abgestimmt auf Ihren Hauttyp. straffen den Teint und helfen gegen Unreinheiten.
Wer sehr blass ist darf ruhig ein wenig mogeln. Selbstbräuner bringen schnell einen schönen Farbschimmer auf die Haut. Vorher ein Körperpeeling machen, um einen gleichmäßigen Effekt zu erreichen, Farbe einmal pro Woche auffrischen. Nach dem Auftragen Händewaschen nicht vergessen, sonst werden die Handinnenflächen gelb.
Die Haut der Hände hat kaum Talgdrüsen und ist deshalb besonders empfindlich. Handcremes mit Wirkstoffen wie Aloe Vera oder Kamille sollten an mehreren Orten in Ihrer Wohnung, im Auto und an Ihrem Arbeitsplatz stehen. Verwenden Sie zum Waschen keine Seife, sondern ein rückfettendes Waschöl. Einmal pro Woche die Hände abends dick eincremen, dünne Baumwollhandschuhe anziehen und über Nacht einwirken lassen.
Vor allem die trockene Heizungsluft hat dazu beigetragen, dass es den Haaren jetzt an Feuchtigkeit fehlt. An den Spitzen hat sich oft Spliss gebildet, es mangelt an Glanz, Spannkraft und Volumen. Neben feuchtigkeitsspendenden Shampoos können Kuren und Packungen helfen. Daneben unbedingt auf schonende Behandlung achten. Nicht zu heiß föhnen und vorsichtig bürsten oder kämmen.
Neben fehlendem Glanz ist fettiges Haar eine weitere Folge starker Beanspruchung. Die Frisur sitzt nicht, wirkt stumpf und kraftlos. Für mehr Volumen sorgt zum Beispiel ein Styling-Schaum, der in die feuchten Strähnen eingearbeitet wird. Auch einige farbige Strähnchen bringen mehr Schwung, denn die Coloration raut die Oberfläche auf, so dass die Haare wieder Halt finden.
Herrlich, der erste Tag mit bloßen Beinen. Beim ersten Auftritt in der Sonne kommt es auf zarte Haut ohne Härchen an. Ganz fix geht es mit einem speziellen Rasierer. Etwas nachhaltiger wirken Enthaarungsmittel mit Wachs, dafür müssen die Haare allerdings einige Millimeter lang sein. Enthaarungscremes und –schäume sollte man vor der Anwendung an einer Körperpartie, etwa in den Armbeugen, testen. Nach dem Enthaaren weder Deo noch parfümierte Hautcreme benutzen.
Lange steckten sie in Winterstiefeln – bald kommen endlich die Sandalen aus dem Schrank. Wer den Füßen etwas Gutes tun will, verwöhnt sie mit einem Fußbad. Das macht die Haut schön weich und bereitet sie für das Peeling mit dem Bimsstein vor. Reiben Sie sie mit einer Mischung aus Öl und Salz ab – das macht die Haut glatt und zart. Anschließend gut eincremen, Socken drüberziehen und einwirken lassen.
Manche haben ihn schon hinter sich, andere sind gerade mittendrin, und wiederum andere warten noch sehnsüchtig darauf. Urlaub, Ferien – die schönsten Wochen des Jahres. Und dieses Jahr auch die Zeit, tolle Chancen zu nutzen.
Warum an die Ferne denken, wenn das Gute so nah liegt. Urlaub zu Hause kann mindestens so erholsam und spannend sein wie ein Trip in ferne Länder.
Der erste Urlaubstag ist der schönste. Die lang ersehnte freie Zeit liegt noch vor einem. Der Alltagstrott hat Pause. Wer jetzt nicht unterwegs ist auf verstopften Straßen oder in überfüllten Zügen und Fliegern lebt garantiert gesünder, als wenn man den Arbeitsstress gleich mit dem Urlaubsstress vertauscht.
Die Liege auf Balkonien oder im Garten ist immer für mich reserviert und essen kann ich, wann ich will und was mir schmeckt. Mein Sportprogramm mache ich mir selbst. Endlich einmal ein paar Sachen ausprobieren, die ich schon lange auf der Liste habe. Yoga oder Pilates zum Beispiel. Bestimmt bekomme ich Muskelkater. Macht aber nichts. Abends kuschele ich mich zufrieden in mein eigenes, gemütliches Bett. Noch ein bisschen lesen, dann fallen mir die Augen zu. Ein erholsamer erster Urlaubstag geht zu Ende. Im Traum freue ich mich schon auf den nächsten erholsamen Tag.
Draußen schmeckt es einfach besser. Der Zauber der Open-Air-Picknicks lässt sich noch steigern. Wie wäre es mit einem Outdoor-Familien-Frühstück bei Sonnenaufgang? Suchen Sie sich eine schöne große Wiese mit Fernsicht und steuern an einem schönen Sonntagmorgen sehr früh, mit gut gefülltem Picknick-Korb, Tischdecke und Sitzunterlage, Ihr Ziel an. Gegen ungebetene Gäste wie Mücken, Zecken und andere die Haut mit Insektenabwehrmittel schützen.
Denken Sie bei der Vorbereitung des Picknick-Korbes auch an frisches Obst und Gemüse. Draußen verzehrt schmeckt es besonders frisch und liefert wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Wenn dann die Sonne aufgeht und vielstimmiges Vogelgezwitscher den Tag begrüßt, werden auch normalerweise notorische Morgenmuffel endgültig begeistert sein und noch lange von diesem wunderbaren Familien-Frühstück-Event schwärmen.
Wünschen wollen wir uns keinen, aber wenn es in den Ferien dann doch mal Dauerregen gibt lohnt es sich, für einen gemütlichen Vorlesetag die alten Märchenbücher hervorzuholen. Ein selbst erdachtes Märchenquiz schafft zwischendurch Abwechslung und pantomimische Rollenspiele sorgen trotz schlechten Wetters bestimmt für Spaß und gute Laune.
Man muss nicht im Urlaub jede Menge Kilometer abspulen, um das Fahrrad für sich und seine Fitness optimal zu nutzen. Die Kombination Fortbewegungsmittel inklusive Sportgerät ist in Freizeit und Alltag nahezu unschlagbar praktisch.
Die Milch kommt aus der Tüte, Schokolade von der lila Kuh, Obst und Gemüse aus dem Supermarkt – solche Überzeugungen hört man von Kindern immer wieder einmal. In den Ferien bietet sich für Eltern und Kinder die Chance, der Herkunft unserer Lebensmittel ohne großen Aufwand einmal auf den Grund zu gehen. Nahezu in jeder Region Deutschlands gibt es in erreichbarer Nähe bäuerliche Betriebe, die vielfältige Einblicke in die Produktion dessen bieten, was bei uns tagtäglich auf den Tisch kommt. Und ganz nebenbei kann man vielleicht auch noch erfahren bzw. ermitteln, welche Nahrungsmittel gut schmecken und gesund sind.
Immer etwas Geheimnisvolles hat ein Spaziergang durch den Wald. Und er ermöglicht zahlreiche Chancen auf interessante neue Entdeckungen. Woran erkennt man die Art der Bäume? Welche Blumen, Pilze und Moose wachsen im Waldgebiet? Welche Tiere kann man hier finden? Ein Familienausflug in den Wald weckt nicht nur Abenteuerlust, sondern auch Forschergeist. Wer auf Nummer sicher bei der Bestimmung der Flora und Faune gehen will, der sollte sich am besten einen Wald mit Lehrpfad aussuchen.
Für viele Menschen ist Urlaub gleichbedeutend mit Erholung am und im Wasser. Was tun, wenn Meere und Ozeane nicht vor der Haustür tosen und das Freibad vor Ort irgendwie seinen Reiz verloren hat? In Deutschland gibt es eine Unmenge an Seen, von denen etliche auch exzellente Schwimm- und Wassersportmöglichkeiten für die ganze Familie bieten.
Ewig nicht mehr im Kino gewesen, immer nur sehnsüchtig das Programm studiert? Die neue Ausstellung im Museum vor Ort in der Nachbarschaft noch nicht besucht? Monatelang kein Konzert gehört? Machen Sie einen Teil Ihres Urlaubs zur Kulturzeit und genießen Sie sie mit der ungeteilten Aufmerksamkeit, die Ihnen endlich dafür zur Verfügung steht.
Angenehme Temperaturen und strahlender Sonnenschein machen Lust, im Freien aktiv zu werden. Und das ist gut so, solange Sonnenanbeter und Frischluftfans das Eincremen nicht vergessen. Das gilt natürlich auch für alle, die dem Winter entfliehen wollen und in die Sonne starten, um einen tollen Urlaub zu erleben.
Wissenschaftler haben errechnet, dass die Sonne in etwa vier bis fünf Milliarden Jahren verlöschen wird. Also hat der heiße Planet noch viel Zeit, uns Menschen Freude, aber auch jede Menge Kopfzerbrechen zu bereiten. Sonnenstrahlen sind einerseits Balsam für die Seele, denn unter dem Einfluss von Sonnenlicht schüttet das Gehirn verstärkt Glückshormone wie Serotonin aus. Was aber mindestens genauso wichtig ist, wenn die Sonne scheint, kann der Körper in der Haut Vitamin D bilden. Dieses „Sonnenvitamin“ brauchen wir nicht nur für starke Knochen, sondern auch zum Schutz vor Erkrankungen wie Diabetes und vor Krebs.
Aktuelle Studien aus Norwegen haben gezeigt, dass in südlichen Ländern, in denen sich die Sonne häufiger blicken lässt und die Menschen prall gefüllte Vitamin-D-Speicher haben, bestimmte Krebserkrankungen wie Brust-, Darm- und Prostatakrebs seltener auftreten. Hilft die Sonne also, Krebs vorzubeugen?
Ganz so einfach und eindeutig ist das leider nicht, denn bekannt und umstritten ist seit vielen Jahren auch, dass zu viel Sonne das Hautkrebsrisiko dramatisch in die Höhe schnellen lässt. Jährlich erkranken in Deutschland etwa 110.000 Menschen neu an weißem Hautkrebs und 22.000 an dem besonders gefährlichen schwarzen Hautkrebs – und sehr, sehr häufig ist die Sonne für diese Erkrankungen verantwortlich bzw. mitverantwortlich.
Deshalb raten Experten, Haut und Augen geeignet zu schützen oder sie auf Sonne vorzubereiten, zum Beispiel mit den richtigen Pflegeprodukten.
Welche Sonnencreme oder –lotion die richtige ist, hängt zum einen vom eigenen Hauttyp ab. Was viele Menschen jedoch nicht wissen, grundsätzlich braucht jeder Hauttyp, also auch der mediterrane Mensch mit dunkler Haut und dunklen Haaren, einen Schutz. Denn selbst relativ robuste Haut reflektiert nur einen kleinen Anteil der auftreffenden Strahlen, der größte Teil gelangt in das Gewebe. Die Folge: Die Haut trocknet aus, es entstehen Falten und Zellschädigungen. Dabei ist es unerheblich, ob Rötungen durch zu viel Sonne zu sehen sind oder nicht. Die Prozesse laufen für uns unsichtbar ab, und die Haut nimmt selbst dann Schaden, wenn kein Sonnenbrand sichtbar wird.
Um sich optimal vor den Sonnenstrahlen zu schützen und dabei trotzdem die Sonne genießen zu können, sollte man einiges beachten. Die Haut durch geeignete, UV-dichte Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille vor den UV-Strahlen schützen. Stets einen Platz im Schatten bevorzugen. Die Mittagssonne zwischen elf und fünfzehn Uhr ist am stärksten, deshalb in dieser Zeit die Sonne grundsätzlich meiden. Die Haut mit Sonnenschutzpräparaten vor Sonnenbrand und vorzeitiger Hautalterung schützen. Eincremen ist nicht nur in südlichen Gefilden sondern auch bei uns in Deutschland ein Muss – und nicht nur in der Sonne, sondern auch im Schatten Pflicht. Um lichtbedingten Hautreizungen wie Rötungen und juckenden Pusteln vorzubeugen kann es sinnvoll sein, schon einige Wochen vor dem Sonnenbaden, entsprechende Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.
Im Frühjahr lassen sich Pflegesünden noch in geschlossenen Schuhen verstecken – im Sommer ist es damit vorbei. Im Sommer sind unsere Füße ständig im Blickpunkt.
Denn schicke Sandalen und lässige Flip-Flops geben erbarmungslos den Blick frei auf rissige, raue Haut, Blasen und Hornhaut. Am besten ist es natürlich, die Füße das ganze Jahr über liebevoll zu pflegen.
Beginnen Sie mit einem erfrischenden Fußbad. Wenn Sie beispielsweise einige Spritzer eines Duschöls mit natürlichen Lipiden ins Wasser geben, wirkt es entspannend, reinigend und pflegend zugleich. Mit ein paar duftenden Blüten im Wasser wird das Fußbad zum sinnlichen Erlebnis. Optimal ist es, die Füße nicht länger als etwa fünf Minuten bei maximal 34 Grad Celsius in die Wanne zu stecken.
Mit einem kuscheligen Handtuch werden die Füße jetzt sorgfältig abgetrocknet. Denken Sie an die Zehenzwischenräume! Sind die Füße gut abgerubbelt ist es Zeit für ein wohltuendes Wellness-Programm.
Störende Hornhaut an Fersen und Ballen lässt sich auf sanfte Weise entfernen. Alternativ werden dickere Hautstellen mit einer Hornhautfeile oder –hobel behandelt.
Jetzt sind die Fußnägel an der Reihe. Schneiden Sie die Nägel bitte nicht zu kurz und immer gerade ab. Sonst besteht die Gefahr, dass sie einwachsen und das Nagelbett nicht mehr schützen können. Spitze Kanten runden Sie am besten mit Feile leicht ab, die weiche Nagelhaut schieben Sie vorsichtig mit einem Rosenholzstäbchen zurück.
Sanftes eincremen mit einer hochwertigen, feuchtigkeitspendenden Creme ist ein Muss für die Füße. Am besten morgens und abends cremen, das mindert Druckstellen und Verhornungen spürbar.
Verwöhnen Sie ihre Füße gleich im Anschluss mit einer entspannenden Wellness-Massage. Sie löst Verspannungen und macht müde Füße munter. Legen Sie einfach einen Fuß auf das Knie und streichen Sie mit beiden Händen über den Fuß. Dann nehmen Sie die Ferse in eine Hand und ziehen mit der anderen die Zehen vorsichtig nach vorne. Anschließend jeden einzelnen Zeh sanft mit den Fingern zusammendrücken und dabei leicht hin und her bewegen. Zuletzt kreisen Sie die Fußsohle kreisend, ehe der andere Fuß an der Reihe ist.
Krönung der Fußpflege ist ein transparenter oder farbiger Nagellack. Besonders einfach geht das Lackieren mit einem Zehenspreizer aus Schaumstoff. Er sorgt dafür, dass sich die Zehen nicht berühren und den Lack zerstören. Aber immer daran denken, dass die Nägel vor dem Auftrag des Lackes gründlich entfettet werden müssen, sonst hält der Lack nicht.
Wer lange jung bleiben will, der sollte nicht nur sein Äußeres pflegen, sondern auch Gelenke und innere Organe wie Gehirn, Herz oder Lunge. Es gibt einige gute Tricks, um die sensibelsten Regionen im Körper ohne großen Aufwand fit zu halten.
Als zentrale Schaltstelle unseres Körpers zählt das Gehirn. Von hier aus werden alle Prozesse im Körper koordiniert, alle Wahrnehmungen geprüft und gespeichert. Müdigkeit oder Vergesslichkeit sind erste Warnzeichen, dass unsere grauen Zellen mehr Zuwendung brauchen.
Unser Gehirn will gefordert werden, sonst baut es ab. Deshalb ruhig einmal öfter von der Routine abweichen. Erledigen Sie als Rechtshänder manches mit links, wechseln Sie ihren Supermarkt, oder nehmen Sie einen anderen Weg zur Arbeit.
Unsere Augen sind die Fenster zur Welt. Rund 70 Prozent aller Eindrücke nehmen wir über die Augen auf. Aber sie sind auch anfällig für Störungen. Sehr gefährlich sind grüner Star, bei dem sich das Sichtfeld immer mehr verengt und Makuladegeneration. Hier sterben die Netzhautzellen ab, die den Blick scharf stellen.
Vor Makuladegeneration schützen Obst und Gemüse, die reichlich Lutein und Zeaxanthin enthalten. Die Vitamine sind zum Beispiel in Aprikosen, Karotten und grünem Gemüse wie Broccoli, Spinat und Petersilie enthalten. Sie lagern sich in die Netzhaut ein und bewahren sie vor Schäden durch Sonnenlicht. Trotzdem bei greller Sonne nie auf die Sonnenbrille verzichten.
Auch unsere unermüdliche Pumpe, das Herz, braucht Pflege. Frauen sollten wissen: Rauchen in Kombination mit Übergewicht, Stress und Pille erhöht das Infarkt-Risiko um 30 Prozent. Gefahr droht bei ständiger Müdigkeit, Übelkeit im Oberbauch und Schmerzen in Kiefer- und Nackenbereich. Zu viel Druck in den Gefäßen, erhöhte Blutfettwerte und inneres Bauchfett sollten so schnell wie möglich normalisiert bzw. abgebaut werden. Regelmäßiger Ausdauersport wie Walken oder Radfahren sind das ideale Herz-Kreislauf-Training. Auch die Mittelmeerkost mit Fisch, Obst, Gemüse sowie Olivenöl hält das Zentralorgan nachweislich jung.
Unsere Lunge liefert Sauerstoff für den ganzen Körper. Das farblose Element ist das Anti-Aging-Elixier schlechthin, denn jede Zelle braucht Sauerstoff zum Leben. Schwächelt die Lunge, dann gelangt nicht genug Sauerstoff in den Körper. Der größte Feind der Lunge ist Nikotin.
Spaziergänge in der Natur sind Balsam für die Atemwege. Aber auch die Ernährung spielt eine große Rolle. Täglich eine Scheibe Ananas schützt die Bronchien vor Entzündung, fünfmal Obst und Gemüse täglich sogar vor Lungenkrebs. Bestes Lungentuning: 2- bis 3-mal die Woche je 30 Minuten leichter Ausdauersport. Mit der Zeit bilden sich mehr Blutgefäße und Lungenbläschen. So gelangen bei Trainierten statt 0,5 Liter bis zu 2,5 Liter Sauerstoff in die Lunge – eine Frischekur für die Zellen.
Der Magen ist wohl der beste Vorarbeiter unseres Körpers. Die im Mund zerkaute Nahrung wird im Magen gespeichert, vorverdaut und portionsweise zum Weitertransport fertiggemacht. Arbeitet der Magen nicht richtig, ist die Versorgung des Körpers mit wichtigen Nährstoffen gefährdet. Man sieht es an der fahlen Haut, den stumpfen Haaren und brüchigen Fingernägeln. Meiden Sie Riesenportionen. Auch zu fette Kost, zu heiße oder kalte Getränke sowie zu viel Alkohol reizen die Magenschleimhaut und führen zu Verdauungsstörungen. Wer dem Magen Arbeit abnehmen will, sollte gründlich kauen. Schlägt Ihnen Stress auf den Magen, dann hilft Entspannungstechnik.
Die Leber – ihr Pensum ist gigantisch, sie wandelt Nährstoffe in Energie um, stellt Hormone her und baut Alkohol und Giftstoffe ab. Und das alles rund um die Uhr. So belastbar die Leber auch ist, ständig überfordern sollte man sie nicht. Warnsignale wie Druckschmerzen unter dem rechten Rippenbogen und Kopfweh können auf eine Organschwäche hindeuten. Bevorzugen Sie am Abend leichte Kost. Nehmen Sie die letzte Mahlzeit etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen ein. So kann die Leber die Nacht zur eigenen Erholung nutzen. Gönnen Sie ihr einmal im Jahr drei Wochen Erholung pur. Verzichten Sie in dieser Zeit auf Alkohol, Zucker und Fett.
Auch die Nieren brauchen besondere Beachtung. Die beiden faustgroßen Nieren sind unsere Kläranlagen. Sie filtern Abfallstoffe aus dem Blut und schwemmen Säuren aus dem Körper, die beim Abbau von Fett und Eiweiß entstehen. Arbeiten sie nicht optimal, zeigt sich das an blasser und schlaffer Haut. Weitere Warnzeichen sind Müdigkeit, Kopfweh, erhöhter Blutdruck oder Wassereinlagerungen in den Beinen. Werden Sie zum Schluckspecht – 2 bis 2,5 Liter Mineralwasser oder Kräutertee täglich helfen beim Durchspülen. Eine Drei-Wochen-Kur mit Brennnesseltee reinigt die Harnwege gründlich. Bei Kälte die Nieren immer warm einpacken, denn kühlen sie aus, sind sie nicht genug durchblutet. Das schwächt die Harnproduktion, Bakterien können sich leichter festsetzen.
Das beweglichste Gelenk ist wohl das Schultergelenk. Die Arme lassen sich in allen Richtungen bewegen. Das klappt nur, weil die Schulter frei beweglich ist. Aber sie muss auch so stabil sein, dass wir schwere Sachen heben können. Diese Anforderungen können nur dank einer komplizierten Struktur erfüllt werden. Aber sie macht die Schulter auch anfällig. Schulterschmerzen zählen mit zu den häufigsten Beschwerden überhaupt. Arme nie lange nach vorn gestreckt halten. Diese Position überlastet die Sehnenplatte und reizt den Schleimbeutel. Lasten immer nah am Körper tragen. Machen Sie keinen Rundrücken, um eine schmerzhafte Fehlhaltung der Schulter und Überlastung der Halswirbelsäule zu vermeiden.
Ohne gesunde Wirbelsäule läuft wenig. Das wissen rund 80 Prozent der Deutschen, weil sie mindestens einmal im Leben Rückenschmerzen haben. Organische Schäden sind nur in etwa 10 Prozent der Fälle schuld. Der Rest geht auf Fehlhaltung, Überlastung und vor allem eine zu schwache Muskulatur zurück. Das Zauberwort heißt Bewegung. Sie sorgt für eine gute Bauch- und Rückenmuskulatur.
Geht es dem Darm nicht gut, sind wir oft krank. Denn rund 80 Prozent der Immunzellen sitzen im Darm. Auch die Verdauung und Versorgung mit Nährstoffen funktionieren nicht mehr, weil sie über die Nervenzellen im Darm gesteuert werden. Bei häufigem Durchfall oder bei Verstopfung also die Ursache unbedingt abchecken lassen. Ob beim Essen oder bei der Verdauung, der Darm liebt einen regelmäßigen Rhythmus. Gutes Fitness-Training für ihn ist regelmäßiges Walken.
Die Füße müssen täglich Schwerstarbeit leisten. Sie müssen den ganzen Körper tragen. Auch sie müssen beachtet und verwöhnt werden. Nach Schätzung der Bundesärztekammer hat jeder zweite Deutsche Fußprobleme. Fußschäden führen zu Fehlbelastungen beim Gehen, und die schaden mit der Zeit Knie, Hüften und Rücken. Neben der täglichen Pflege so oft wie möglich barfuß laufen. Außerdem alle zwei Tage die Absatzform wechseln. Wer viel stehen oder sitzen muss, sollte zwischendurch Fußgymnastik machen.
Bewegung ist gesund, hält fit und sorgt für eine knackige Figur. Gerade Menschen mit Diabetes können von einem aktiven Lebensstil profitieren. Grund genug, den Körper ein wenig mehr zu fordern.
Fest steht, eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel bringt körperliche Bewegung. Jeder Schritt mehr am Tag hilft, den Blutzucker zu senken und das Risiko für Gefäßerkrankungen zu reduzieren. Doch keine Sorge, kein Diabetiker muss gleich für den nächsten Marathon trainieren oder täglich im Fitnessstudio schwitzen, um seiner Gesundheit Gutes zu tun. Im Gegenteil, hilfreich ist es zunächst schon einmal, viele kleine Bewegungseinheiten in den Alltag zu integrieren.
Schon 3000 Schritte am Tag können ausreichen, um den Blutzuckerspiegel positiv zu beeinflussen. Dafür muss man jeden Tag etwa eine halbe Stunde aktiv unterwegs sein.
Die Versuchungen, es sich im Alltag bequem zu machen, sind groß – das eigene Auto steht in der Garage, der Aufzug befördert uns in Sekundenschnelle ans Ziel, und am Abend lockt ein unterhaltsames Programm im Fernsehen. Ein wenig Überwindung kostet es zunächst sicherlich, diesen Verlockungen zu widerstehen, sprich zu Fuß zu laufen, die Rolltreppe links liegen zu lassen und nach dem Abendessen noch einen kleinen Spaziergang zu machen. Zuckerpatienten, die sich dennoch aufraffen, werden mit einer verbesserten Stoffwechsellage belohnt und können darüber hinaus auch Übergewicht Kilo für Kilo abbauen. Tipp: Wer wissen möchte, wie viele Schritte er am Tag durchschnittlich läuft, sollte sich einen Schrittzähler zulegen.
Neben einem Mehr an alltäglichen Bewegungseinheiten dient auch ein moderates, auf den individuellen Gesundheitszustand abgestimmtes Sportprogramm der Gesundheit. Für Typ-2-Diabetiker gilt beispielsweise: Regelmäßiges Ausdauertraining führt nicht nur zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels, sondert verbessert gleichzeitig die Insulinempfindlichkeit und die Stoffwechseleinstellung.
Die ideale Sportart für jeden Diabetiker kann es natürlich nicht geben. In erster Linie muss das Training jedoch Spaß machen, damit man dauerhaft am Ball bleibt. Vor allem die Ausdauer fördern Sportarten wie Nordic-Walking, Jogging, Radeln, Skilanglauf und Schwimmen, während es bei vielen Ballsportarten vor allem auf Schnellkraft und Reaktionsvermögen ankommt. Gute Alternativen für Aktive können auch Gymnastik, Tanzen oder gezieltes Kraft- und Konditionstraining im Fitness-Studio sein.
Gut zu wissen, für Typ-1-Diabetiker sind in der Regel alle Sportarten geeignet. Lediglich auf ganz Extremes wie beispielsweise Tauchen, Fallschirmspringen oder Drachenfliegen sollten sie verzichten. Ein wenig Rücksicht auf ihre Gesundheit müssen hingegen die meisten Typ-2-Diabetiker nehmen.
Doch ehe sich eingefleischte Sportmuffel, Anfänger oder Wiedereinsteiger jetzt voller Enthusiasmus aufs Rad schwingen oder durch den Park joggen, sollten sie sich vom Arzt untersuchen lassen um sicherzustellen, dass der Zuckerpatient körperlich ausreichend belastbar ist.
Powered by WordPress | Blue Weed by Blog Oh! Blog | Entries (RSS) and Comments (RSS). | Impressum
Bad Behavior has blocked 597 access attempts in the last 7 days.