Bei Neurodermitis ist die richtige Hautpflege wichtig
Manchmal würden wir am liebsten aus der Haut fahren – im wahrsten Sinne des Wortes. Sie ist empfindlich, juckt und spannt, bildet Pusteln oder nässt. Erkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder auch Pilze machen zunehmend mehr Menschen zu schaffen.
Aber genau diese Menschen müssen auf die richtige Hautpflege achten, damit ihre Lebensqualität nicht eingeschränkt wird.
Unser bester Mantel ist unsere Haut. Der natürliche Schutzmantel deckt eine Gesamtfläche von bis zu zwei Quadratmetern ab, wiegt mit seinen verschiedenen Gewebeschichten ungefähr 14 Kilo und ist damit unser größtes Organ. Er schirmt uns gegen Krankheitserreger, Umweltgifte und schädliche Strahlen ab und gleicht als körpereigene Klimaanlage Kälte und Hitze aus, speichert Wasser und Nährstoffe und ist zugleich auch ein wichtiges Ausscheidungsorgan. Denn die Haut kann über die Schweißdrüsen nicht nur die Körpertemperatur regulieren, sondern auch Stoffwechselabfälle absondern. Und nicht zuletzt ist sie ein hochsensibles Sinnesorgan, das angenehme wie schädliche Außenreize blitzschnell an das Gehirn meldet.
Dieses feinnervige Sinnesorgan verrät unseren Seelenzustand genauso wie unser Gesundheitsbefinden. Die hektischen roten Stressflecken, die Schreckensbleiche oder Schamröte sind ganz „gesunde“ Reaktionen. Allerdings leiden zunehmend mehr Frauen und auch Männer unter einer sehr empfindlichen Haut und Hautreizungen bis hin zu chronischen Erkrankungen.
Dafür sind verschiedene Faktoren verantwortlich. Tag für Tag ist unsere Schutzhülle Umweltgiften wie Abgase und Nikotin sowie wechselnden Klimaeinflüssen ausgesetzt. Bestimmte Berufsgruppen sind durch den Kontakt mit Waschmitteln oder Säuren ständig aggressiven Substanzen ausgesetzt, zum Beispiel Friseure. Je nach Typ reagiert die Haut unterschiedlich gereizt. Hinzu kommt, dass die Haut mit zunehmendem Alter immer trockener, dünner und empfindlicher wird.
Eine gesunde, nicht übermäßig empfindliche Haut kann sich zwar selber regenerieren. Doch bei starker Beanspruchung und Vorschädigungen ist das Sinnesorgan mit der Selbstregulation überfordert. Gute Pflege kann sie in ihrer Schutzfunktion unterstützen. Nur ist manchmal weniger mehr. Langes heißes Duschen trocknet die Haut ebenso wie üppige Schaumbäder. Unbarmherziges Trockenrubbeln setzt ihr zu, auch liebloses Zerren beim Eincremen – und natürlich ungeeignete Produkte. Alkalische Waschsubstanzen und Seifen beeinträchtigen den Säureschutzmantel der oberen Hornschicht und ihre Barrierefunktion. Sie können Hautirritationen auslösen bei einer empfindlichen Haut, ebenso wie Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe in Kosmetika und Pflegeprodukten.
Deshalb ist schonende Reinigung und Pflege insbesondere bei empfindlicher und trockener Haut wichtig. Lieber nur kurz unter die lauwarme Dusche statt lange heiße Bäder. Statt schäumender Seifen, Duschgels und Schaumbädern empfehlen sich hautfreundliche Syndets oder ein milde Waschlotion. Die richtige Hautpflege hängt jedoch vom Typ ab. Ganz unabhängig davon gilt jedoch: Nikotin und Stress machen die Haut welk, grau und anfällig. Zur Hautpflege gehört deshalb auch ausreichend schlafen, gesund essen und viel bewegen, das hält die Haut frisch und elastisch.
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Oktober 22nd, 2009 at 16:25
Hi,
vielleicht hast du mitbekommen, dass jetzt eine Creme im November auf den Markt kommt, welche überragende Ergebnisse geliefert hat und jahrelang von der Pharmaindustrie unterdrückt wurde.
Gruß
AMUNO