Einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!! [ Dezember 31st, 2011 ] Posted in » Allgemein

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Das Team von Kuren & Wellness TV wünscht allen Kunden und

Lesern einen guten Rutsch und einen guten Start in das nächste Jahr

2012!!!

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Thrombose – die gefährliche Gefäßkrankheit

Betroffen sind jährlich weit über 80.000 Deutsche und gerade in der Sommer- und Reisezeit häufen sich die Thrombosefälle. Doch was passiert eigentlich bei dieser Gefäßkrankheit? Und wie kann man sich schützen?

Von einer Thrombose spricht man, wenn sich in einem Blutgefäß ein Gerinnsel, der Thrombus, bildet. Schauplatz des Geschehens ist in den meisten Fällen eine tiefe Beinvene. Die Folge: Das Bein fängt an zu schmerzen und schwillt stark an. Gefährlich ist daran, dass das Gerinnsel weiter nach oben in den Körper wandern und ein Blutgefäß in der Lunge verstopfen kann. Solch eine Lungenembolie ist einem Viertel der Fälle tödlich.

epilation Weniger dramatisch, aber sehr schmerzhaft ist außerdem das sogenannte post-thrombotische Syndrom, eine mögliche Spätfolge der Erkrankung in den tiefen Beinvenen. Die Beine sind dauerhaft geschwollen und es bilden sich Krampfadern.

Besonders tritt die Gefäßerkrankung bei frisch Operierten auf. Die Blutgerinnsel bilden sich bei ihnen schneller, weil zum einen das gesamte Gerinnungssystem aktiviert und zum anderen ihr Blutfluss aufgrund von Bewegungsmangel verlangsamt ist.

Mit der Blutgerinnung ist es nicht anders als mit dem Einfrieren von Wasser. Ein Wildbach, der rauscht, friert nicht so schnell wie eine Pfütze. Auch Venenkranke, also beispielsweise Personen mit Krampfadern, gelten daher als Risikogruppe.

In den Krampfadern fließt das Blut nämlich langsamer oder steht sogar. Statistisch besonders häufig leiden außerdem Frauen die rauchen und die Anti-Baby-Pille nehmen an der Gefäßerkrankung. Daneben gibt es noch zwanzig Prozent der Bevölkerung, die durch einen genetischen Defekt eher zur Thrombose neigen.

Gerade in der Sommer- und Urlaubszeit häufen sich die Thrombose-Erkrankungen. Denn auch Hitze fördert die Blutgerinnung und damit die Bildung von Gerinnseln. Ausgedehnte Sonnenbäder sind deshalb insbesondere für Menschen mit Krampfadern ein Tabu. Ein besonderes Risiko stellen außerdem Flugreisen in ferne Länder dar. Das stundenlange Sitzen mit abgeknickten Beinen verlangsamt den Blutfluss und erhöht damit das Thromboserisiko enorm.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, der Thrombosegefahr entgegenzuwirken. Venengerechter Sport gehört dabei zu den wichtigsten Vorbeuge-Maßnahmen. Schwimmen beispielsweise ist bestens geeignet. Denn zusätzlich zu der den Blutfluss stimulierenden Bewegung übt das Wasser einen Druck auf das Venensystem aus, der eine entstauende Wirkung hat – ähnlich wie ein Kompressionsverband.

Oktober 30th, 2009 | Leave a Comment

Die Schilddrüse – ein lebenswichtiges Schmetterlingsorgan

Stoffwechsel, Nerven, Gehirn – ohne die Botenstoffe des kleinen, federleichten Organs Schilddrüse funktioniert in unserem Körper fast nichts.

Mit seinen beiden Flügellappen und dem Verbindungssteg in der Mitte ähnelt die Schilddrüse einem Schmetterling. Doch der zarte Falter sorgt im Organismus mächtig für Wirbel. Das liegt an den beiden wichtigen Hormonen Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4), die von der Schilddrüse produziert werden. Diese Botenstoffe wirken auf alle Körperzellen und Organe. Sie regen den Grundumsatz an und beeinflussen dadurch, wie produktiv die jeweiligen Zellen arbeiten. Ob Verdauung und Herztakt im richtigen Tempo ablaufen ist davon ebenso abhängig wie das Wachstum von Haaren und Fingernägeln oder die Geschwindigkeit unserer Reflexe.

Kontrolliert wird das pflaumengroße Organ von der Hirnanhangdrüse. Sie produziert das Steuerhormon TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon), das wiederum die Schilddrüse reguliert. Befinden sich etwa zu wenig Schilddrüsenhormone im Blut, setzt die Hirnhangdrüse TSH frei, was die Schilddrüse animiert, mehr Energiehormone herzustellen. Das ausgeklügelte Zusammenspiel ist jedoch äußerst empfindlich und gerät des Öfteren aus der Balance. Die Schilddrüse kann sich entzünden, anschwellen, Knoten bilden und zu viel oder zu wenig Hormone produzieren.

Stethoscope Bei sogenannten kalten Knoten, die keine Hormone mehr produzieren (Zysten, kalkartige Ablagerungen), genügt es oft schon, sie im Auge zu behalten. Sehr selten entsteht aus ihnen Krebs. Heiße Knoten dagegen, die unkontrolliert immer mehr Hormone herstellen, müssen behandelt werden. Sie beschleunigen den Stoffwechsel sonst auf Turbo-Tempo. Das macht sich in Symptomen wie steigendem Puls, starkem Schwitzen, Durchfall, unerklärlichem Gewichtsverlust oder Reizbarkeit bemerkbar. Eine Schilddrüsenüberfunktion kann aber auch durch die Autoimmunerkrankung Morbus Basedow ausgelöst werden. Dabei bildet der Organismus Antikörper gegen eigenes Gewebe. Diese Abwehrmoleküle ahmen die Wirkung des Steuerhormons TSH nach und stimulieren so die Schilddrüse.

Eine Überfunktion kann sich nicht zuletzt wegen Jodmangels zu einem Kropf entwickeln. Fehlt in der Ernährung das Spurenelement, das die Schilddrüse für die Hormonproduktion braucht, bildet das Organ verstärkt Gewebe, um mehr Hormone herzustellen. Die Drüse wächst, ein Kropf droht. Auch wenn sich in den letzten Jahren die Jodversorgung in Deutschland verbessert hat, sollten besonders Schwangere darauf achten, dass sie genügend von diesem Spurenelement bekommen. Gute Quellen sind Meeresfrüchte, jodiertes Speisesalz, aber auch Milch und Käse.

Während eine Überfunktion den Stoffwechsel sozusagen zur Hochgeschwindigkeit anspornt, laufen viele Körpervorgänge bei einer Schilddrüsenunterfunktion im Schneckentempo ab. Die Leistungsfähigkeit leidet, das Gewicht nimmt zu. Da sich Müdigkeit oder Gedächtnisschwäche langsam ins Leben schleichen, erschwert das die Diagnose zusätzlich. Wer fühlt sich nicht mal schlapp? Eine Autoimmunerkrankung, bei der Schilddrüsenzellen von Antikörpern zerstört werden, ist der häufigste Grund für eine Schilddrüsenunterfunktion.

Oktober 30th, 2009 | 1 Comment

Hautpflege für Herbst und Winter was man gegen trockene Haut tun kann

Jedes Jahr dasselbe Bild. Die Haut rötet sich, schuppt und zeigt Risse. Schuld daran ist vor allem die Kälte.

Draußen fallen die Temperaturen und der Wind schlägt einem kalt entgegen. Drinnen sorgt die Heizung für kuschelige Wärme, aber auch trockene Luft. Für die Haut ist der Wechsel zwischen den beheizten Räumen und der kühlen Luft vor der Tür eine Herausforderung. Der natürliche Schutzfilm aus Talg und Schweiß kann sich nicht so schnell aufbauen. hautpflege-fuer-herbst-und-winter Durch die niedrige Luftfeuchtigkeit drinnen wie draußen verliert die Haut Feuchtigkeit. Sie spannt, brennt, juckt – Fältchen und kleine Risse entstehen. Die Blutgefäße in der Haut ziehen sich zusammen, damit Wärme nicht so schnell entweicht. Das beeinträchtigt die Abwehr zusätzlich. Die Haut entzündet sich leichter und heilt langsamer.

Jetzt muss die menschliche Hülle geschmeidig bleiben. Die Haut will vor dem Austrocknen und einer Unterkühlung geschützt werden. Dabei geht es nicht nur um das Zuführen von Feuchtigkeit, sondern auch darum, den übermäßigen Wasserverlust zu verringern. Das gelingt mit Cremes, die Fettsäuren und natürliche Feuchthaltestoffe wie Glycerin oder Harnstoff enthalten. Seifen, alkoholhaltige Gesichtswässer und Peelings entziehen der Haut Feuchtigkeit und Fett. Deshalb besser darauf verzichten. Einige Körperregionen wie Gesicht, Hände, Lippen, Rumpf, Ellenbogen und Knie trifft die Kälte mehr als andere. Sie brauchen besonderen Schutz.

Das Gesicht ist Kälte, Wind und Regen am ehesten ausgesetzt. Deshalb muss es mit der richtigen Creme versorgt werden, die der Haut Feuchtigkeit zuführt und bewahrt, ohne die Haut zu reizen. Hautärzte raten zu Wasser-in-Öl-Emulsionen, deren Hauptbestandteil ein Öl oder Fett-Öl-Gemisch ist. Das Fett kittet die obere Hornschicht, bietet so Kälteschutz und sorgt dafür, dass die im Wasser enthaltenen Feuchtigkeitsspender einziehen können.

Die Hände kühlen schnell aus. Daher immer warm einpacken. Da sich an den Händen nur wenige Talgdrüsen befinden, fehlt nach dem Händewaschen der Schutzfilm. Eine fetthaltige Creme hilft. Besonders harnstoffhaltige Produkte bringen rissigen und spröden Händen die fehlende Feuchtigkeit zurück. Dabei die Creme auch sanft in die empfindliche Nagelhaut einmassieren, denn diese reißt bei Kälte leicht ein und entzündet sich.

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Die Lippen werden bei Kälte besonders schnell trocken und rissig. Hier kann ein mineralölfreier Lippenbalsam den Feuchtigkeits- und Fettbedarf decken. Das gilt auch für Männer. Frauen sollten auf dekorativen Lippenstift verzichten, denn dieser enthält oft Mineralöl, das den Feuchtigkeitshaushalt stört.

Der Rumpf ist im Winter im Vorteil, weil er durch die Kleidung gut verpackt ist. Trotzdem läuft die Produktion des natürlichen Schutzfilms auch hier bei Kälte auf Sparflamme. Der Haut fehlen zudem Sauerstoff und Feuchtigkeit. Häufiger Wasserkontakt, besonders mit heißem Wasser, laugt sie noch mehr aus. Die Alternative zu Vollbädern sind kalt-warme Wechselduschen. Sie fördern die Durchblutung. Wenn es ein Bad sein soll, Ölbäder verwenden. Sie versorgen die Haut mit Pflegestoffen und wirken rückfettend. Als Badetemperatur sind 35 Grad Celsius ideal. Fürs Duschen gilt kurz und nicht zu heiß duschen, höchstens fünf Minuten und nur dreimal die Woche. Milde Reinigungspräparate wie Syndets oder rückfettende Duschöle verwenden. Die Haut mehrmals wöchentlich eincremen.

Ellenbogen und Knie neigen ohnehin zu Trockenheit und sind durch die Reibung der Kleidung auf der Haut noch mehr strapaziert. Schuppige Stellen benötigen eine Extraportion Feuchtigkeitspflege. Gut geeignet sind harnstoffhaltige Cremes.

Oktober 30th, 2009 | Leave a Comment

Johanniskraut für die Gesundheit des Menschen

Im Sommer streben wir nach Wärme, Sonnenschein und Natur um aufzutanken, um Kraft für den Alltag und den kommenden Winter zu gewinnen. Vielleicht hatten wir mit den „Hundstagen“ im August angenommen, dies sei die heißeste Zeit, der Höhepunkt des Lichtes war aber schon vor einer Weile. Am 21. Juni stand die Sonne fast 16 ½ Stunden über dem Horizont, und mancherorts wurde die kürzeste Nacht des Jahres noch von Johannisfeuern und von Glüh- oder Johanniswürmchen erhellt. Tagsüber begannen sich zu dieser Zeit die strahlenden Blütensterne des Krautes zu entfalten, das nach Johannes dem Täufer benannt ist, dessen Gedenktag drei Tage nach der Sonnenwende liegt.

Wenn man die Dolden, in denen die fünfblättrigen, leuchtend gelben Johanniskrautblüten stehen, über ihrem unscheinbaren Spross schweben sieht und die dichten Bündel der Staubblätter bemerkt, die aus den Blüten herauszusprühen scheinen, hat man den Eindruck kleiner „irdischer Sonnen“ oder einer Antwort der Erde auf die Fülle der Sonnenkraft dieser Zeit. Die Tatsache, dass Weidetiere mit hellem Fell Sonnenbrand bekommen können, wenn sie zu viel Johanniskraut fressen, zeigt, dass diese Pflanze die Wirkung der Sonne verstärkt.

Schon uralte Schriften berichten von ihr als geschätzte Heilpflanze.

johanniskraut-fuer-die-gesundheit Untersuchungen an inzwischen Tausenden von Kranken haben die Praxiserfahrung bestätigt, dass Zubereitungen aus dem Johanniskraut tatsächlich bei leichten und mittelschweren Depressionen ebenso gut hilft wie übliche chemische Antidepressiva. In Laborversuchen zeigte sich, dass Johanniskrautextrakte Wirkungen auf den Stoffwechsel von Nervenzellen haben, genau wie synthetische Antidepressiva.

Während man heute bei der Suche nach neuen Arzneisubstanzen eine Unzahl neuer Verbindungen herstellt und ausprobiert, ob sie – zunächst im Laborversuch – nützliche Wirkungen haben, war es beim Johanniskraut umgekehrt. Die Wirkung wurde durch geistige Annäherung an die Pflanze erkannt und genutzt, und zuletzt wurde sie im Laborversuch bestätigt.

Heute ist Johanniskraut in der allgemeinen Medizin so gut etabliert wie kaum eine andere Heilpflanze. Sie ist sehr nebenwirkungsarm, dennoch wurden vor einigen Monaten zur Depressionsbehandlung bestimmte, konzentrierte Zubereitungen aus der Pflanze der Rezeptpflicht unterstellt. Das ist gut so, weil nicht nur in den Nerven der Stoffwechsel durch das Johanniskraut angeregt wird. Auch in der Leber werden Stoffwechselvorgänge aktiviert. Das ist gut, weil bei Depressionen auch unterhalb des Zwerchfells Stoffwechselhemmungen bestehen, es können dadurch aber auch manche Medikamente schneller abgebaut und ausgeschieden werden. Manche Medikamente wirken dann unzureichend. Eine sachkundige Überwachung der Behandlung ist daher unumgänglich.

Auch gegen andere Krankheiten wird das Kraut empfohlen. Durch Forschungen hat man auch viele positive Wirkungen auf die Haut erkannt und eine starke Wirkung gegen die meisten Erreger von Wundinfektionen. Viele solcher Bakterien werden auch durch Einwirkung von Sonnenlicht abgetötet. Der Erntezeitpunkt und die besonderen Herstellungsvorgänge bei Sonnenaufgang oder -untergang werden aufgrund sorgsamer Beobachtungen in der Zubereitung anthroposophischer Heilmittel aus dem Johanniskraut gepflegt.

Oktober 30th, 2009 | Leave a Comment

Urlaub in der Karibik – Jamaika

Die drittgrößte Insel in der Karibik – Jamaika. Sie ist eine der schönsten, die die Karibik zu bieten hat. Die Strände hier sind einfach traumhaft, wunderbare grüne Tropenwälder und auch hohe Berge gibt es hier. Außerdem ist hier das „Easy living“ zu Hause – die leichte Lebensart. Man stelle sich folgendes Szenario vor. Zwei Palmen, eine Hängematte, ein Mann mit einer Wollmütze liegt darin und aus einem kleinen Kofferradio klingt leise Reggae-Musik herüber. Stimmt, das hört sich mehr nach einer Werbung an, aber am Treasure Beach wird diese Werbung Wirklichkeit. Allein schon der Name ist sehr treffend gewählt, denn dieser Strand ist wirklich ein Schatz und eine absolute Kostbarkeit. Man befindet sich im Südwesten der Insel. Und hier ist man fernab der großen Luxushotels und kann Jamaika so erleben, wie es sonst nur ein Jamaikaner kann. Entspannung steht hier absolut im Vordergrund, keine Urlauber-Animation stört einen hier. Nur zwei Unterstände aus Palmenblättern gibt es, an dem einen kann man leckere Cocktails erwerben, an dem anderen ein paar Toasts.

Die gesamte Küstenlinie Jamaikas ist ganze 1000 Kilometer lang. Die schönsten und auch unberührtesten Strände Jamaikas findet man aber hier. Billy´s Bay, Great Pedro Bay, Calabash Bay und Frenchman´s Bay sind die Namen, die man sich unbedingt merken sollte, wenn man den Urlaub in aller Ruhe genießen möchte. Statt in Hotels wohnt man hier in kleinen Gästehäusern oder auch privaten Villen. Wer aber denkt, dass es auf Jamaika nur Strände und sonst nichts gibt, der irrt gewaltig. Die Insel der Berge recken sich bis zu 2000 Meter hoch in den wunderbaren Himmel.

Beautiful young woman doing yoga exercise outdoors Die Blue Mountains, also die blauen Berge, sollte man bei einer Reise nach Jamaika auf jeden Fall besucht haben. Dieser Landstrich ist gute 50 Kilometer lang. Landschaftlich halten viele Besucher ihn für das interessante auf der ganzen Insel. Ihren Namen bekam diese Berglandschaft durch die blauen Dunstschleier, die jeden Morgen hier aufziehen. Diese Gegend ist eindeutig die schönste Wanderregion der Insel. Wunderschöne Blumen- und Vogelarten erwarten einen hier. Auch die Kaffeeplantagen, wo die Bohnen für den berühmten „Jamaica Blue Mountain“ heranreifen, können besichtigt werden.

Auch eine Fahrt auf dem Rio Grande, dem größten Fluss der Insel, ist eine Empfehlung wert. Die Flöße bestehen hier zwar aus Bambus, aber wenn man eine Wackelpartie erwartet, dann wird man enttäuscht. Hier wird dem Gast eine entspannende Flussfahrt geboten. Die Stille des Dschungels wird so nicht durch laute Motorgeräusche gestört. Zwölf Kilometer lang ist diese Fahrt, und sie führt durch den Urwald und vorbei an Zuckerrohr- und Bananen-Plantagen. Der Zauber dieses Insel ist hier fast greifbar.

Port Antonio war früher die Bananen-Hauptstadt der Welt. Der Song Banana Boat von Harry Belafonte handelt über diese Stadt. Heute gilt sie als Geheimtipp unter den jamaikanischen Touristenzentren. Vor Port Antonio findet man die kleine Insel Navy Island. In den 40er Jahren wurde diese Insel vom Schauspieler Errol Flynn gekauft. So kam die High Society von Hollywood hierher. Bette Davis und Ginger Rogers zählten zu den prominenten Gästen.

Heute kann die Insel von jedem besucht werden, und gerade jede Menge Pärchen finden sich auf dieser romantischen Insel ein.

Und der Mann aus der Hängematte hat bei der Rückkehr seinen Arbeitstag aufgenommen. Beneidenswert, dass er nur zwanzig Minuten dauert, denn er bereitet das Abendessen, frischen Lobster, für die Gäste dieses Ortes zu. Und was macht er danach? Natürlich geht er wieder zurück in seine Hängematte…..

Oktober 29th, 2009 | Leave a Comment

Der richtige Umgang mit Stress und Hitze

Wir mögen es warm, aber nicht heiß, sonnig, aber nicht schwül-drückend. Unser Wunschkatalog an das Wetter lässt sich präzise formulieren, aber es richtet sich einfach nicht danach. Bleibt also nur, die Lebensgewohnheiten zeitweilig auf die hohen Temperaturen einzustellen.

Morning Run Einen kurzen Weg radeln oder zügig zu Fuß gehen, solche Alltagsaktivitäten muss man auch bei großer Hitze nicht aufgeben. Ein echtes Sportprogramm in sengender Sonne sollten sich aber auch fitte Menschen nicht zumuten, die Gefahr, dass sich der Körper überhitzt, ist zu groß. Morgens, abends oder am späteren Nachmittag sind im Hochsommer die geeigneten Sporttermine. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man den Sport in den Schatten verlagern – eine Laufroute oder Fahrradtour durch den Wald ist ideal. Wer Ausstattung und Verpflegung den Temperaturen anpasst, dem fällt die Bewegung noch leichter:

Sportkleidung aus speziell atmungsaktiven Stoffen oder Naturmaterialien fördern die Schweißverdunstung. Je heller der Stoff ist, desto besser strahlt er die Sonnenwärme ab. Eine Baseballkappe ist ein guter Sonnen- und Sichtschutz. Auch die Haut braucht Sonnenschutz.

Durch das Schwitzen und auch mit jedem Atemzug gibt der Organismus Flüssigkeit ab. Während oder nach dem Sport ist Trinken also besonders wichtig. Als Richtmaß gilt, mindestens einen Liter zusätzlich zum Normalpensum zu trinken. Nach längeren Belastungen braucht der Körper Kohlenhydrate und Kalium beispielsweise in Form von Laugengebäck und Bananen.

Solange es nur heiß ist, kann das Sportprogramm also weiterhin an der frischen Luft stattfinden. Anders verhält es sich bei zu hohen Ozonwerten, die gewöhnlich im Radio bekannt gegeben werden. Um Symptome wie Augenbrennen und Reizungen der Atemwege zu vermeiden, sollte der Sport dann nur in der Halle stattfinden.

umgang-mit-stress Die Stars der Sommerküche sind Lebensmittel, die leicht verdaulich sind und viele Vitalstoffe enthalten, denn die braucht der Körper immer. An erster Stelle stehen Gemüse und Obst, die neben Vitaminen und Mineralstoffen auch viel Wasser enthalten. Mit Melonen, Gurken, Tomaten oder Zucchini bessern gerade Menschen, denen es schwer fällt, viel zu trinken, ihre Flüssigkeitsbilanz auf.

Gemüse-Rohkost im Salat empfinden viele als besonders erfrischend und lecker, manche Menschen haben aber auch im Sommer das Bedürfnis nach einer warmen Mahlzeit. Kein Problem, gedünstetes oder angebratenes Gemüse begleitet von einem Stück Fleisch ist beispielsweise ein durchaus hitzetaugliches Mittagessen. Lauwarm ist ohnehin die beste Temperatur für den Verzehr von Speisen und Getränken. Warum? Der Körper muss eiskalte oder heiße Nahrung erst auf Körpertemperatur bringen, um sie zu verdauen. Dazu braucht unser Körper Energie, und das bringt uns noch mehr ins Schwitzen. Eine schweißfördernde Wirkung haben übrigens auch scharfe Gewürze, die Sommerküche bleibt deshalb besser mild.

Nicht alle leichten Gerichte sind automatisch kalorienarm. Im Salat können beispielsweise Croutons oder sämige Dressings ins Gewicht fallen. Bei Milchprodukten, die als Eiweiß- und Mineralstofflieferanten unbedingt in die Sommerküche gehören, empfehlen sich Sauermilchprodukte wie Magerquark, Molke und Buttermilch.

umgang-mit-stress-2 Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden besonders unter der Hitze. Da gerade diese Patientengruppe um ihre Problem weiß, verhält sie sich entsprechend vorsichtig. Gesunde muten sich dagegen auch mal zu viel zu. Die mögliche Folge ist ein Hitzschlag oder Sonnenstich, der aufgrund seiner unspezifischen Symptome oft nicht gleich erkannt wird. Bei starken Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen und Orientierungsproblemen sollte man daher sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen.

Ein Problem, das Menschen häufig in die Sprechstunde führt, ist übermäßiges Schwitzen, Hyperhidrosis. Dabei bildet der Körper an Stellen wie Achselhöhlen, Handflächen, Fußsohlen oder der Genitalregion vermehrt Feuchtigkeit. Die Belastung, die das Schwitzen für die Betroffenen bedeutet, ist sehr ernst zu nehmen. Allerdings ist es oft ungünstig, derartige Störungen als „Krankheit“ zu etikettieren. Aus diesem Begriff leiten sich schnell erhebliche Eingriffe ab wie zum Beispiel die Nervenfasern chirurgisch zu durchtrennen. Oftmals liegt aber keine Krankheit vor, sondern es handelt sich lediglich um Stresserscheinungen. In diesen Fällen empfehlen sich Tee-Aufgüsse aus Heilpflanzen, die man mehrmals am Tag lauwarm trinken kann. Salbei beispielsweise reguliert die Flüssigkeitsausscheidung.

Ebenfalls wichtig ist aber auch, einen anderen Umgang mit Stress zu erlernen.

Oktober 29th, 2009 | Leave a Comment

Die neuartige „Schweinegrippe“- der Unterschied zur Influenza

Verteufelt und verharmlost – die „Schweinegrippe“. Über ihren Verlauf ist wenig bekannt – im Gegensatz zur normalen Wintergrippe.

Gegen die Wintergrippe wird jedes Jahr ab September geimpft. So hat das Immunsystem genug Zeit, einen Schutz gegen die Krankheit aufzubauen, die meist im Herbst oder Winter auftaucht.

Syringe with fluid Die saisonale Impfung schützt jedoch nicht gegen die „Schweinegrippe“ mit dem Erreger A/H1N1 09. Denn die saisonalen H1N1-Viren, die seit mehreren Jahren zirkulieren, unterscheiden sich stark vom A/H1N1 09-Stamm.

Grippeviren verändern ständig ihr Erbgut. Im Fall der neuartigen Grippe waren Schweine mit Vogel-, Schweine- und Menschenerregern infiziert worden. Aus dieser Gen-Mischung entstand ein neuer Virustyp, der auch von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Im Gegensatz zur normalen Wintergrippe kennt das Immunsystem den neuartigen Influenzavirus nicht.

Die „Schweinegrippe“ verläuft hierzulande bislang meist harmlos und ohne Komplikationen. Betroffen sind überwiegend Urlaubsheimkehrer im jungen Erwachsenenalter. Auch breitet sie sich nicht so sprunghaft aus wie vorhergesagt. Dennoch erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die „Schweinegrippe“ zur Pandemie, zur weltweiten Epidemie, weil es zu zunehmenden und anhaltenden Übertragungen in der Bevölkerung gekommen ist. Diese Einstufung ist jedoch unabhängig von der Situation in Deutschland und gibt keine Auskunft über Häufigkeit und Schwere der Erkrankungen.

Hauptziel im Ernstfall muss es sein, Erkrankungen möglichst gering zu halten und dabei die Gesundheitsversorgung zu wahren. Hier gibt es klare Anweisungen für Behörden und Einrichtungen des Gesundheitswesens. Er regelt, welche Maßnahmen wann getroffen werden. Was genau im Fall der Pandemie geschieht lässt sich jedoch nicht nach Schema F planen, weil die Situation in den Regionen sehr unterschiedlich sein kann.

Seitdem der grobe Bauplan des „Schweinegrippe“- Erregers vorliegt, arbeiten Forscher mit Hochdruck an der Entwicklung einer Substanz, die dagegen wirkt. Seit Oktober ist es bekannt, dass sie vorliegt. Allerdings ist die Rezeptur neu, niemand weiß, wie sie wirkt.

Sick Woman Neben dem eigentlichen Impfstoff enthält sie Wirkverstärker, mit denen keine Erfahrungen bestehen. Nach aktuellen Umfragen stehen mehr als drei Viertel der Befragten dieser Impfung kritisch gegenüber. Nur 14 Prozent wollen sich impfen lassen.

Beide Grippeformen lassen sich auf den ersten Blick kaum voneinander unterscheiden. Klarheit verschafft erst eine ärztliche Untersuchung. Übertragen wird eine Grippe durch kleine Tröpfchen, die beim Niesen, Husten oder Schnupfen durch den Raum fliegen. Eine weitere Infektion kann über Hände gehen, durch kleine Tröpfchen in der Luft oder über Gegenstände.

Wer die typischen Anzeichen einer Grippe bei sich feststellt, sollte das weitere Vorgehen zunächst telefonisch mit dem Arzt abstimmen. Er wird eine entsprechende Therapie vorschlagen. Falls erforderlich, sollten Patienten fürs Erste zu Hause bleiben, um sich und andere zu schützen.

Oktober 29th, 2009 | Leave a Comment

Wellness – Entspannungsmomente für zu Hause

Ein Wellnesstag hat immer Saison. Das Beste an einem sommerlichen Beauty-Programm: Einige Pflegeschritte lassen sich sogar an der frischen Luft genießen.

Es muss kein ganzer Tag sein, auch wenige Stunden genügen, um den Körper zu verwöhnen. Damit es aber mit dem Entspannen klappt, sollte man diese Zeit für sich allein reservieren. like a spa Keine Termine oder sonstige Verpflichtungen sollen dem Pflegeprogramm in die Quere kommen, und auch Grübeln über den Job oder Gedanken an unerledigte Dinge verschieben wir auf später. Handy ausschalten und dafür die Lieblingsmusik an.

Zunächst heißt es ab unter die Brause. Denn das ist der beste Einstieg in einen sommerlichen Wellnesstag. Kalt-warmes Wechselduschen hilft, den Kreislauf in Schwung zu bringen. Ein Duschpeeling befreit die Haut von trockenen, abgestorbenen Hautschüppchen und bereitet auf weitere Anwendungen vor. Für einen schönen Massageeffekt unter der Dusche sorgt ein Massage-Handschuh, zugleich regt er die Durchblutung an.

Schon unter der Dusche sollen die Haare eine spezielle Pflege bekommen. Beim Auftragen von Shampoo ist die Zeit für eine ausgiebige Massage der Kopfhaut. Anschließend verwöhnt eine pflegende Kur die Haare. Denn gerade durch den Einfluss von Sonne und Wasser haben sie einen besonderen Bedarf an Feuchtigkeit. Eine Kur regeneriert den Schopf. Umwickelt man während des Einwirkens den Kopf mit einem Handtuch, können die Haare die Pflege durch die Wärme noch besser aufnehmen. Anschließend nimmt sich ein Haarspitzen-Fluid speziell pflegebedürftiger Spitzen an und glättet die Oberfläche spröder Haarpartien.

Maracuja, Papaya, Mango, Grapefruit, Limette oder Beerenfrüchte – zurzeit mögen wir sie besonders gerne. Auch viele sommerliche Pflegeprodukte wie Duschgels oder Shampoos enthalten fruchtige Bestandteile und sorgen für einen Frische-Kick. Zu dieser belebenden Pflege sagen auch Haut und Haare nicht Nein.

An einem Wohlfühl- und Entspannungstag darf sie nicht fehlen, die Gesichtsmaske. Passend zum Sommer soll sie bitte erfrischend sein und der Haut Feuchtigkeit spenden. Das übernehmen Inhaltsstoffe wie Aloe Vera, Glycerin, Jojoba- oder Olivenöl. Eine Maske mit Aloe Vera eignet sich speziell zur Pflege der Haut nach dem Sonnenbad. Damit die Haut die Wirkstoffe der Maske besser aufnehmen kann, sollte man sie vorher reinigen und peelen. Beauty treatment Beim Auftragen der Gesichtsmaske gilt es die Mund- und Augenpartie aussparen. Während der Einwirkzeit die Augen schließen, sich im Liegestuhl im schattigen Garten zurücklehnen und entspannen.

Alternativ zu den klassischen Gurkenscheiben gibt es kosmetische Muntermacher für die Augen. Ein vitalisierendes Augengel oder glättende Augenpads erfrischen und pflegen die empfindliche Haut. Entspannung pur schenkt eine zuvor im Kühlschrank gekühlte Augenmaske aus Gel.

Im kurzen Rock sowie in Flip-Flops und Sandalen sollen sie eine gute Figur machen. Deshalb benötigen unsere Beine und Füße bei der sommerlichen Pflege besondere Aufmerksamkeit. Wohltuend ist ein belebendes Fußbad mit ein paar Tropfen Minzöl, bei dem wir auch in regelmäßigen Abständen die Waden mit dem kühlen Nass benetzen. Danach lässt sich Hornhaut an den Füßen mit einem Bimsstein oder –schwamm leicht entfernen. Anschließend verwöhnt eine Fußcreme die Füße. Wer die mit kreisenden Bewegungen einmassiert, sorgt für zusätzliches Wohlgefühl. Ähnliches gilt für die gesamte Beinpartie. Eine leichte Bodylotion, ein kühlendes Gel oder ein spritziges Bodytonic spenden der Haut eine Extraportion Feuchtigkeit. Diese Produkte ziehen schnell ein, insbesondere wenn man sie einmassiert, und verlängern auch das Frischegefühl.

Oktober 29th, 2009 | Leave a Comment

Verliebt in Italiens Gardasee

Italiens blaues Wunder am Rande der Alpen zieht seit Jahrzehnten deutsche Urlauber an.

Der Gardasee ist anders als seine italienischen, schweizer oder auch deutschen Verwandten. Das wurde mir nach einigen Jahren und etlichen Urlauben endgültig klar. Nur von ihm fühle ich mich auf eine geradezu magische Weise angezogen. Dazu tragen die Surfer bei, die mit der „Ora“, dem pünktlich zur Mittagszeit aufkommenden Südwind, über das Wasser gleiten. Aber auch die steil ins Wasser fallenden Felsen im Norden und die flacher werdende Landschaft im Süden. Gorgonzola, parmigiano, pecorino cheese, with wine and bread, typical Italian food, Piacenza Nirgendwo klingen die Zikaden, die den Soundtrack zur flirrenden Mittagshitze liefern, schöner. Jedenfalls in meinen Ohren. Denn ich liebe diese Gegend. Mit ganzem Herzen. Sobald ich auf dem Parkplatz nach der ersten Linkskurve hinter Nago den Gardasee erblicke, wehen mir die Erinnerungen entgegen. Ferien mit den Eltern, spätere Ausflüge mit Studienfreunden. Und jede Reise brachte ein neues Geheimnis von Italiens größtem See zutage.

Der für mich schönste Agriturismo liegt in Riva, nur ein paar Kilometer westlich von Nago, am Nordufer. Eigentlich sind es sogar zwei Agriturismi. Jahrelang haben die Brüder Walter und Tiziano das „Eden Marone“ gemeinsam geführt, ein altes Bauernhaus am Stadtrand. Vor kurzem hat Tiziano zusammen mit seiner Frau eine Dependance eröffnet. Gleich nebenan. Moderner, aber genauso familiär wie das Original. Zugegeben, das Haus hat keinen Seeblick, dafür die besten Antipasti. Tizianos zarte Gartenartischocken sind ein Gedicht. Dazu hausgebackenes Brot, selbst gemachtes Olivenöl und Merlot von den hauseigenen Weinstöcken. Perfekter kann ein erster Abend am Gardasee nicht ausklingen.

Enge Kurven, viele Tunnel, dazwischen Palmen, Zitronenbäume und eine traumhafte Aussicht. Dreißig Kilometer lang blitzt zwischen Riva und Gargnano immer wieder der See durch ein Felsloch oder ein Tunnelfenster, Zypressen stehen am Straßenrand, rechts ragen die Felsen senkrecht hinauf. Eine Traumkulisse auch für Filmaufnahmen.

Wie überall in Italien gibt es auch am Gardasee jede Menge Kirchen. Das schönste Kloster steht in Gargnano. Etwas weiter südlich, in Toscolano-Maderno, kann man Sant´Andrea Apostolo bewundern. Eine kleine Kirche, deren Fassade mit zartrosa und weißem Marmor gestreift ist. Ein Erdbeben vor vier Jahren hat der 800 Jahre alte romanische Bau gottlob mit nur ein paar Rissen überstanden.

Dem großen Erdbeben von 1901 verdanke ich meine Lieblingsbar am südlichen Westufer in Saló. Zumindest indirekt. Nach der Katastrophe bauten die Stadtväter den Ort neu auf – und schufen dabei die Seepromenade. Mittlerweile ist sie auf drei Kilometer angewachsen.

verleibt-in-italiens-gardasee-1 Wenn ich mal etwas Abwechslung von den Osterien und Trattorien am Südende des Sees haben möchte, fahre ich bis Bardolino am Ostufer.

Ein paar Kilometer weiter nördlich, kurz hinter Garda, ragt die Landzunge Punta San Vigilio in den See. Direkt am Ufer steht eine Villa aus dem 16. Jahrhundert. Heute ist sie ein Luxushotel mit einer einzigartigen Bar am Hafen. Ein Riva-Boot tuckert vorbei – eines dieser eleganten, mythischen Motorboote aus Holz, in denen seit den 60er Jahren fast jeder Promi einmal über den See gefahren ist. Hier verbringe ich meinen letzten Abend am See. Die Abendsonne spiegelt sich noch in meinem Drink, während vom Westufer schon die Lichter von Gargnano herüberblinken.

Am Morgen, bevor ich den See verlasse, fahre ich noch einmal mit der Seilbahn von Malcesine am nördlichen Ostufer auf den Monte Baldo – fast 2000 Meter von der Bergstation weg und lege mich zwischen die Alpenblumen ins Gras. Ein letztes Mal funkelt mir der See entgegen, ich sehe die kleinen Orte am Ufer liegen, die Surfer und Segler übers Wasser peitschen. Im nächsten Jahr komme ich wieder. Ich werde meine Lieblingsorte besuchen und am Schluss wieder ein letztes Mal den Blick auf den See genießen. Und ich werde mich erneut verlieben. Wie jedes Mal.

Oktober 28th, 2009 | Leave a Comment

Wellness-Massagen – Lomi Lomi und Klangschalen-Massagen

Klangvolle Namen haben sie die neuen Wellness-Massagen – Lomi Lomi, Klangschalen-Massage oder auch die Thai-Massage. Aber halten die Anwendungen auch, was sie mit diesen Namen versprechen?

Pampered young woman. Lomi Lomi – sie stammt aus Hawaii und ist auch als Hawaiianische Tempeltanz-Massage bekannt. Ganz genau übersetzt bedeutet es aber Drücken, Kneten, Streichen und Umarmen. Diese Massage wird mit jeder Menge Öl durchgeführt. Daher ist es auch so, dass man sich für diese Massage ganz entkleidet, da ansonsten die Gefahr besteht, dass die schönen Sachen durch das Öl verschmutzt werden. Eine ganz spezielle Mischung kommt dabei auf den Rücken und wird dann bis zu den Armen verstrichen. Dies ist nicht nur ein angenehmes Gefühl, sondern duftet auch wunderbar nach Blumen. Im Zusammenspiel mit einer schönen Hintergrundmusik beginnt die Entspannung bereits hier. Dann wird der ganze Körper massiert, und das mit den Methoden, die Lomi Lomi ihren Namen gaben. Eine solche Massage, die sehr entspannend ist und bei der man ganz die Umwelt und die Zeit vergisst, dauert gute achtzig Minuten. Anschließend kann man noch etwas dösen und den Duft der Rosenwasser-Pads auf den Augen genießen. Erst dann bemerkt man wirklich, wie locker die Muskeln sind. Das beste daran ist, dass dieser Zustand auch noch Tage nach der Behandlung anhält.

Die Klangschalen-Massage. Der Name verrät es bereits, allein durch Töne wird hier massiert. Auch diese Massage hat eine entspannende Wirkung, aber sie ist auch dazu gedacht, in den Kontakt mit der inneren Weisheit zu kommen. Während der Massage liegt man entspannt auf dem Rücken, die Klangschalen befinden sich auf dem Körper. Die Masseurin entlockt den Klangschalen ganz unterschiedliche Töne, so dass man sich auch schon einmal fühlen kann, als wäre man in einem Glockenturm. Die unterschiedlichen Töne verschmelzen am Ende scheinbar zu einem einzigen. Danach wird alles langsam leiser. Die Vibrationen der Schalen wandern durch den Körper, und die Schwingungen schaffen Ordnung im Körper, und das sogar in jeder einzelnen Zelle. wellness-massagen Am Schluss wird noch eine Schale direkt über dem Kopf angeschlagen, man hat das Gefühl, dass jetzt auch der Kopf aufgeräumt wird. Nach dieser Massage kann man feststellen, dass man viel entspannter ist, die Hektik des Tages ist weg und der Kopf ist wieder frei. Ob man seine innere Weisheit dann gefunden hat, das bleibt dahingestellt, aber zumindest hat man einen ersten Schritt dorthin gemacht. Eine solche Massage dauert 45 Minuten und erfolgt im angezogenen Zustand.

Die Thai-Massage ist zwar auch entspannend, aber hier kann es auch einmal etwas heftiger zur Sache gehen, und es kann auch etwas schmerzhaft sein. Wer hier empfindlich ist, der sollte vielleicht besser auf andere Methoden zur Entspannung ausweichen. Eine Thai-Massage hat den Zweck, den Energiefluss des Körpers wieder in ganz zu bekommen, die Lebensenergie muss wieder fließen. Hier ist es nicht so, dass man einfach liegen bleibt und abwartet, etwas aktive Mithilfe ist hier schon gefragt. Schöne Massagephasen wechseln sich hier mit Dehnungen ab. Man kann das ganze auch als passives Yoga sehen. Die meiste Arbeit macht zwar die Masseurin, aber etwas kann man auch selbst dazu tun. Als Ergebnis erhält man dann die Erkenntnis, dass der ganze Körper von Kopf bis Fuß viel gelenkiger ist. Die Muskeln sind locker, und obwohl so manche Drückerei sehr unangenehm ist, fühlt man sich hinterher wie neu geboren. Achtzig Minuten sollte man für diese Behandlung schon einplanen.

Als Fazit ist zu sagen, dass diese Massagetechniken zwar sehr unterschiedlich sind, aber alle zu einer tiefen Entspannung führen. Für welche man sich entscheidet, das bleibt jedem selbst überlassen, aber eine der drei Varianten sollte man auf jeden Fall einmal ausprobiert haben.

Oktober 28th, 2009 | Leave a Comment
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