Pflanzenkraft contra „chemische Keule“ – Revolution im Bereich der Medikamente
Jeder von uns kennt es, es pocht im Kopf, der Magen rebelliert und der Darm arbeitet auch nicht so, wie man es möchte. Viele greifen dann gleich zu Medikamenten obwohl sie genau wissen, dass das gar nicht gut ist, denn auf Dauer können hier schädliche Nebenwirkungen auftreten. Wer sich jetzt fragt, was man sonst tun kann, um solche Schmerzen wieder loszuwerden, der findet die Antwort in der Kräuterheilkunde.
Diese ist bereits seit Jahrhunderten bekannt, und heute wird es sogar durch neue Forschungsergebnisse bestätigt, dass Heilpflanzen die Fähigkeit besitzen, bei richtiger Anwendung Schmerzen zu dämpfen oder gar gleich ganz verschwinden zu lassen. Es gibt sehr viele hochwirksame Heilpflanzen, etwa die Pfefferminze, die genauso gut gegen Kopfschmerzen wirkt wie auch gegen Bauchkrämpfe. Die Brennnessel wirkt entwässernd und somit auch entzündungshemmend. Und die Silberweide wurde bereits im Altertum eingesetzt als fiebersenkendes und schmerzstillendes Mittel.
Der Weihrauch ist nicht nur in der Kirche oder in Räucherungen als Harz zu finden, auch die Pflanze Weihrauch wird gerne in der Naturheilkunde eingesetzt. Die in ihr vorhandenen Enzyme helfen dabei, chronische Entzündungen zu unterbinden. Somit sind Weihrauchpräparate auch bestens für die Behandlung von Polyarthritis geeignet.
Arnika kann nur äußerlich angewandt werden, sie ist entzündungshemmend und desinfizierend.
Auch der Cayennepfeffer, den man eigentlich auch ganz gerne in seinem Essen nutzt, kann als wunderbare Heilpflanze einsetzt werden. Er wirkt gegen Rheumaschmerzen, und auch gegen Juckreiz wird er gerne eingesetzt. Der Cayennepfeffer enthält Capsaicin, und das fördert die Durchblutung.
Die Teufelskralle ist für die Bekämpfung von Gelenk- und Rückenschmerzen zuständig. Die Produktion von Botenstoffen, die rheumatische Entzündungen in Gang halten, wird durch sie gehemmt.
Pestwurz – nicht gerade ein sehr angenehmer Name. Eigentlich klingt er sehr abschreckend, aber wer mit Migräneattacken zu kämpfen hat, der wird den Pestwurz zu schätzen wissen. Eine neue Studie des Städtischen Krankenhauses in München-Harlaching bestätigt die Wirkung.
Beinwell ist ein Kraut, das gleich zweifach wirkt. Äußerlich angewandt wirken seine Wurzeln wundheilungsfördernd, denn sie beschleunigen die Geweberegeneration. Und die Blätter wirken, ebenfalls äußerlich angewandt, entzündungshemmend und schmerzstillend.
Man sieht, es muss nicht immer die „chemische Keule“sein, auch die Mittel der Natur liefern gute Resultate bei Schmerzen.
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September 30th, 2009 at 10:22
Pflanzenkraft contra „chemische Keule“ – Revolution im Bereich der Medikamente…
Es müssen nicht immer Medikamente sein, auch mit Heilkräutern kann man sehr viel erreichen….