Körpersignale – was Haarausfall, Ohrensausen und neue Muttermale wirklich bedeuten können
Es kommt oft einmal vor, das es irgendwo im Körper zwickt und zwackt, ein rotes Auge und grüner Urin, da fragen sich schon viele, ob das auch wirklich normal ist. Oft ist es nicht sehr einfach zu unterscheiden, ob es sich um ein Wehwehchen oder wirklich um eine ernstzunehmende Krankheit handelt. Um etwas mehr Sicherheit zu bekommen, werden hier einmal die häufigsten Körpersignale näher beleuchtet.
Gerade die Frauen haben oft das Problem, dass sich plötzlich vermehrt Haare in der Bürste sammeln. Hier kann es sich um eine Hormonumstellung handeln, beispielsweise durch die Wechseljahre. Aber auch schwere Infektionen oder Dauerstress sind als Ursache möglich. Zunächst ist das kein Drama, aber wenn man mit einem Zupftest mit dem Daumen und dem Zeigefinger viele Haare völlig schmerzlos herausziehen kann, dann sollte man den Arzt aufsuchen, denn nur so kann man die Ursache klären.
Das Herz schlägt 100 000-mal am Tag. In unserem hektischen Alltag kommt es schon einmal vor, dass es hin und wieder aussetzt oder auch einen Extra-Schlag macht. Den meisten Menschen fällt das in der Hektik gar nicht erst auf, man nimmt es erst in einer ruhigen Minute wahr. Zum Arzt sollte man auf jeden Fall gehen, wenn die unregelmäßigen Schläge in Ketten auftreten, dann sollte man beim Arzt ein Herzleiden mittels eines EKG´s ausschließen lassen. Kuren in Polen helfen, das Herz zu stabilisieren.
Oft hat der Harn eine andere Farbe, als wir es eigentlich gewöhnt sind. Dies passiert oft, wenn man etwas gegessen hat, das einen Farbstoff enthält. Spargel kann den Urin grün färben, roter Paprika rosa und manche Antibiotika können gar eine orangefarbene Färbung verursachen. Der Arzt sollte auf jeden Fall aufgesucht werden, wenn eine rötliche Färbung vorliegt, für die es keine Erklärung gibt. Dann könnte Blut im Urin vorhanden sein, der auf eine Blasenentzündung hinweist.
Es ist unangenehm und tut auch weh – Zahnfleischbluten. Wenn das Zahnfleisch nach dem Putzen blutet, ist oft ein Mangel an Vitamin C die Ursache. Verstärkter Verzehr von frischem Obst schafft hier Abhilfe. Wenn dieses Zahnfleischbluten allerdings länger anhält, sollte man den Zahnarzt die Ursache kontrollieren lassen.
Kalte Füße – klingt eigentlich harmlos, aber die Betroffenen leiden schon sehr darunter, ständig kalte Füße zu haben. Da helfen auch dicke Socken nichts. Wenn sich dieses Symptom über mehrere Wochen hält, dann sollte man beim Arzt abklären, ob es sich um Durchblutungsstörungen handelt. Wenn der nichts findet sollte man noch den Neurologen aufsuchen, um auch eine Nervenschädigung auszuschließen.
Schwarze Punkte vor den Augen – das sind normalerweise recht harmlose Trübungen des Auges. Wenn diese Punkte aber im Schwarm auftreten, dann kann ein bedrohlicher Riss in der Netzhaut des Auges vorliegen, den man sofort beim Augenarzt untersuchen lassen sollte.
Geplatzte Äderchen im Auge, die haben fast alle schon einmal gehabt. Die feinen Blutgefäße des Auges sind sehr empfindlich, deswegen können sie auch sehr leicht einmal platzen. Da reicht es schon, zu husten oder zu niesen. In der Regel baut sich der Blutfleck innerhalb von zwei oder drei Tagen von ganz alleine zurück. Platzen Äderchen öfters und das ohne ersichtlichen Grund, dann sollte der Augenarzt oder der Internist prüfen, ob eine Blutgerinnungsstörung vorliegt. Es kann auch ein Anzeichen für Diabetes und zu hohen Blutdruck sein.
Wenn sich ein Pfeifen im Ohr breit macht, dann gibt es als Grund meistens Durchblutungsstörungen zu finden. Das Phänomen wird noch begünstigt durch Stress und Lärm. Meistens verschwindet das Pfeifen jedoch von selbst wieder. Zum Arzt sollte man sich dann begeben, wenn dieser Ton mehr als sechs Stunden anhält und auch von Hörverlust oder Schwindel begleitet wird. Oft reichen bereits durchblutungsfördernde Mittel oder auch Gingko-Präparate aus, um das Pfeifen wieder in den Griff zu bekommen.
Pigmentflecke treten sehr gerne in Scharen auf. Eine Ursache gibt es hierfür nicht. Das ist jedoch kein Alarmzeichen für Hautkrebs. Zum Arzt sollte man gehen, wenn sich Muttermale plötzlich verändern und sich von anderen abheben. Ab dem 35. Lebensjahr wird die Hautkrebs-Früherkennung von den Kassen übernommen.
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