Einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!! [ Dezember 31st, 2011 ] Posted in » Allgemein
Das Team von Kuren & Wellness TV wünscht allen Kunden und
Lesern einen guten Rutsch und einen guten Start in das nächste Jahr
2012!!!
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2012!!!
Ist cremen unmännlich? Braucht der Mann mehr als Wasser und Seife? Beim Thema Pflege ticken echte Kerle anders.
Frauen könnten fast neidisch werden auf die Vorzüge der Männerhaut. Fester und straffer ist sie, weil sie besser Wasser bindet und mehr Zellschichten enthält. Zudem bekommen Männer später Falten und kennen keine Cellulite – die Kollagenfasern ihres Bindegewebes liegen über kreuz und nicht nebeneinander, da reißt nichts ein.
Auch mit Umweltbelastungen wie Heizungsluft oder kaltem Wind kommt Männerhaut viel besser klar. Aber sie ist ja auch mindestens 15 Prozent dicker als die äußere Hülle einer Frau. Deshalb ist Männerhaut robuster, aber auch gröber und nicht so zart und weich wie Frauenhaut. Meist besitzen Männer außerdem größere Talgdrüsen, die Poren sind oft groß und sichtbar, die Haut ist tendenziell fettig.
Ein Grund, warum Jungen stärker zu Akne neigen als Mädchen. Dafür haben sie Glück bei der Hautalterung. Sie verläuft bei den Herren eher gemächlich und nicht so abrupt wie bei den Damen. Doch ab 50 Jahren bauen auch Männer verstärkt Kollagen ab, und es bilden sich zum Beispiel tiefe Mimikfalten.
Dagegen will der moderne Mann aktiv werden. 66 Prozent der deutschen Männer benutzen eine Gesichtscreme. Im Folgenden werden fünf Pflegetypen begutachtet und recherchiert, was ihnen gut tut und was zu ihnen passt.
Der Naturbursche lässt an seine Haut nur Wasser und seine Frau. Alles andere hält er für überflüssigen Schnickschnack – und Kosmetik für einen Bereich der Weltraumforschung. Kommt er doch einmal mit einem Pflegeprodukt in Berührung, zum Beispiel Sonnencreme, dann nur unter Protest und mit angewidertem Gesicht. Seine problemlose, robuste Männerhaut gibt ihm auch noch recht. Der Naturbursche kennt keine Pickel, hat nie davon gehört, dass Haut trocken sein kann, und seine Falten sehen oft sogar sexy aus.
Vor Sonnenbrand schützen auch schweißbeständige Fluids, die nicht fetten. Für die tägliche Pflege lässt sich der Naturbursche vielleicht von natürlichen Inhaltsstoffen überzeugen, wie zum Beispiel mit Olivenöl, Zitrusfrüchte, Meeresmineralien oder Heilpflanzen wie Salbei oder Rosmarin.
Der nächste Pflegetyp ist eher der Experimentierfreudige. Vielleicht noch ein seltenes Exemplar, aber nicht mehr lange. Denn schneller als seine Geschlechtsgenossen hat der Experimentierfreudige verstanden, dass man für schöne Haut etwas tun muss. Hautpflege sieht er in erster Linie als ein Problem, das mit klarem, männlichem Verstand gelöst werden muss – ähnlich würde auch die Waschmaschine reparieren oder Reifen wechseln. Und so, wie er gerne einen neuen Bohrer testet, probiert er auch Peeling oder ein Wirkstoffserum aus. Wenn es um das bestmögliche Ergebnis geht, ziert er sich nicht und ist ganz Pionier. Der Experimentierfreudige mag am liebsten leichte Texturen, die schnell einziehen und nicht stark riechen. Auch über ein Geschenk wie zum Beispiel Creme ohne Duftstoffe würde er sich freuen.
Zu dem Gigolo-Typen gehört der Mann, der der Schönste sein will und ein wahres Kosmetik-Arsenal besitzt. Selbstverständlich rasiert er sich die Brust, benutzt einen Abdeckstift für seine Augenringe und hat auch schon mal über ein Gesichtslifting nachgedacht. Die Kosmetikerin sieht er manchmal öfter als seine Freundin, im Bad braucht er länger als beide zusammen. Ein echter Groomer (Pfleger) eben. Welche Nachtcreme, welche Maske? Der Gigolo kennt sich im Kosmetik-Dschungel richtig aus.
Der Purist ist beständig und zuverlässig. Was da in seinem Badezimmer steht, ist überschaubar und wahrscheinlich aus der gleichen Pflegeserie – die benutzt er seit Jahren. Er flirtet weder mit neuen Duftwässerchen, noch wird er seinem Aftershave untreu. Doch wenn die Lieblings-Pflegeserie eine Puristen vom Markt verschwindet, ist er verloren. Dann könnte ihn medizinische Kosmetik aus der Apotheke überzeugen, zum Beispiel mit Vitaminen und Mineralien oder natürlichen Phytosterolen.
Schließlich gibt es noch den Trittbrettfahrer-Typen. Er geht davon aus, dass die Frau, die ihn liebt, alles mit ihm teilt. Auch ihr sündhaft teures Duschgel. Sie benutzt es in homöopathischen Dosen, er leert die Tube in einem Waschgang und schüttelt verständnislos den Kopf, wenn sie deswegen sauer wird. Ist doch nur Duschgel, sagt er sich und greift ungeniert zur Kaviar-Body-Lotion… Ein Tipp für die, die ein Leben mit Trittbrettfahrern teilen: Dem Trittbrettfahrer klar machen, dass man gern das Leben mit ihm teilen möchte, aber nicht die Pflegeprodukte. Er kann auch mit einem Dusch-Shampoo beglückt werden. Das ist nicht nur unkompliziert, sondern er kann davon so viel nehmen, wie er will.
Von der Sonne verwöhnt und von alten Kulturen verzaubert. Ein Paradies für Taucher und Strandurlauber. Ein Land voller Gastfreundschaft – Ägypten. Die Urlaubsregion am Nil bietet Reizvolles ohne Ende. Hier die sieben Höhenpunkte, die man Urlaubern ans Herz legen kann.
Afrikas größter Strom ist die Lebensader Ägyptens. An seinen Ufern ist das Land fruchtbar und grün. Hier liegen die größten Zentren, zugleich sind hier aber auch noch die alten Traditionen und eine bäuerliche Gesellschaft lebendig. Der Fluss ist so etwas wie die kulturelle Achse Ägyptens. Wer ihn bereist, kommt dem zauberhaften Land ganz sicher am nächsten.
Die Pyramiden
Sie sind die wohl berühmtesten Zeugnisse der ägyptischen Hochkultur. Die bekanntesten sind die Pyramiden von Gizeh in der Nähe von Kairo. Die Bauten sind das einzige noch erhaltene der sieben Weltwunder der Antike. Zu dem Ensemble zählt auch die berühmte Sphinx. Die Statue stellt eine Figur der ägyptischen Mythologie dar – einen Löwen mit Menschenkopf.
Die Tempel von Abu Simbel
Zwei gewaltige Tempel – direkt aus einem Berg herausgeschnitten. Der größere ist über 30 Meter hoch, und die vier Ramses-Statuen, die ihn bewachen, messen jeweils 22 Meter. Weil sie nach dem Bau des Assuan-Staudamms von der Überflutung bedroht waren, wurde die komplette Anlage in einer großen Aktion um 180 Meter versetzt. Die Tempel gehören zu den meist besuchten Zeugnissen der Pharaonenzeit.
Die alte Hauptstadt Theben-West
Der große Tempel, der Ramses III. ehrt, das Tal der Könige mit seinen Gräbern, der Hatschepsut-Tempel und das Tal der Königinnen sind nur einige historische Bauten, die zur großartigen Tempelanlage Theben-West, ganz in der Nähe von Luxor, zählen. Thebens Bedeutung in der Antike war enorm. Sie war lange Zeit die Hauptstadt im einflussreichen Pharaonenreich.
Eine weitere touristisch bedeutende Region sind die Küsten des Roten Meeres mit ihren faszinierenden Unterwasserwelten. Hier findet man einige der besten Tauchspots der Welt. Besonders interessante Zentren sind El Sheikh, der Golf von Aqaba, die Region um Hurghada, die Küste von El Quseir und die neu erschlossenen Urlaubsregionen im Süden um Berenice.
Die Badetemperaturen
Ägypten ist ein Sonnenland. Zuverlässig und kraftvoll bestrahlt die Sonne auch das Wasser des Roten Meeres. Das bringt die Fluten auf angenehme Badetemperaturen. Selbst im nördlichsten Teil bei Sharm El Sheikh und im Raum Dahab sinkt die Meerestemperatur nie unter 20 Grad Celsius. Für Strandurlaube mit der Familie ist die ägyptische Küste mit ihren schönen Stränden also ideal.
Beach Life in Marsa Alam
Einst war Marsa Alam ein kleines Fischerdorf, heute hat sich die Region zu einem spannenden Touristenparadies entwickelt. Die vielen neuen Wellnesshotels haben einen hohen Standard und punkten durch ihre Weitläufigkeit. Zudem liegt mit dem neuen Airport von Marsa Alam das Eingangstor zum Urlaub in angenehm geringer Entfernung.
Jeder von uns kennt es, es pocht im Kopf, der Magen rebelliert und der Darm arbeitet auch nicht so, wie man es möchte. Viele greifen dann gleich zu Medikamenten obwohl sie genau wissen, dass das gar nicht gut ist, denn auf Dauer können hier schädliche Nebenwirkungen auftreten. Wer sich jetzt fragt, was man sonst tun kann, um solche Schmerzen wieder loszuwerden, der findet die Antwort in der Kräuterheilkunde.
Diese ist bereits seit Jahrhunderten bekannt, und heute wird es sogar durch neue Forschungsergebnisse bestätigt, dass Heilpflanzen die Fähigkeit besitzen, bei richtiger Anwendung Schmerzen zu dämpfen oder gar gleich ganz verschwinden zu lassen. Es gibt sehr viele hochwirksame Heilpflanzen, etwa die Pfefferminze, die genauso gut gegen Kopfschmerzen wirkt wie auch gegen Bauchkrämpfe. Die Brennnessel wirkt entwässernd und somit auch entzündungshemmend. Und die Silberweide wurde bereits im Altertum eingesetzt als fiebersenkendes und schmerzstillendes Mittel.
Der Weihrauch ist nicht nur in der Kirche oder in Räucherungen als Harz zu finden, auch die Pflanze Weihrauch wird gerne in der Naturheilkunde eingesetzt. Die in ihr vorhandenen Enzyme helfen dabei, chronische Entzündungen zu unterbinden. Somit sind Weihrauchpräparate auch bestens für die Behandlung von Polyarthritis geeignet.
Arnika kann nur äußerlich angewandt werden, sie ist entzündungshemmend und desinfizierend.
Auch der Cayennepfeffer, den man eigentlich auch ganz gerne in seinem Essen nutzt, kann als wunderbare Heilpflanze einsetzt werden. Er wirkt gegen Rheumaschmerzen, und auch gegen Juckreiz wird er gerne eingesetzt. Der Cayennepfeffer enthält Capsaicin, und das fördert die Durchblutung.
Die Teufelskralle ist für die Bekämpfung von Gelenk- und Rückenschmerzen zuständig. Die Produktion von Botenstoffen, die rheumatische Entzündungen in Gang halten, wird durch sie gehemmt.
Pestwurz – nicht gerade ein sehr angenehmer Name. Eigentlich klingt er sehr abschreckend, aber wer mit Migräneattacken zu kämpfen hat, der wird den Pestwurz zu schätzen wissen. Eine neue Studie des Städtischen Krankenhauses in München-Harlaching bestätigt die Wirkung.
Beinwell ist ein Kraut, das gleich zweifach wirkt. Äußerlich angewandt wirken seine Wurzeln wundheilungsfördernd, denn sie beschleunigen die Geweberegeneration. Und die Blätter wirken, ebenfalls äußerlich angewandt, entzündungshemmend und schmerzstillend.
Man sieht, es muss nicht immer die „chemische Keule“sein, auch die Mittel der Natur liefern gute Resultate bei Schmerzen.
Es gibt unterschiedliche Reisen, die man unternehmen kann. Eine Reise, die mit Sicherheit Spuren auf der Seele hinterlässt, ist eine Vietnam-Reise. Das fröhlichste Land Asiens ist in der Lage, den Blick des Besuchers zu verändern und ihn Gelassenheit zu lehren.
Nach der Landung in Hanoi sollte man sich als erstes Ziel die sehr beeindruckende Halong-Bucht im Norden von Vietnam anschauen. Dort findet der Besucher eine bizarre Felslandschaft vor. Eine reine Naturschönheit auf 1500 Quadratkilometern kann der Besucher hier erleben.
Mit einem Boot kann man die Insel Cat Ba erreichen, und dort angekommen kann man eine wunderbare Wanderung durch den Dschungel machen, der hier noch unberührt ist. Die Schmetterlinge sind in diesem Dschungel so vertrauensselig, dass sie sich sogar auf der Kleidung der Besucher niederlassen. Für die Weiterreise nach Sapa empfiehlt es sich, einfach einen Nachtzug zu nehmen. Mit einem Rucksack bestückt kann man hier zu einer drei Tage andauernden Tour durch die Reisfelder aufbrechen. Still und sattgrün, so präsentiert sich die Landschaft hier. Menschen in traditionellen Trachten kommen einem entgegen. Jeder Stamm hat hier seine eigene Kleidung, und egal, ob die jeweiligen Vorfahren aus Kambodscha, China oder Laos stammen, hier erkennen sich alle und was das wichtigste ist, alle erkennen sich an. Vietnamesen sind sehr friedvolle Menschen, die respektvoll miteinander umgehen, und sie leben im Einklang mit der Natur, die hier in diesem Land wirklich spektakulär ist.
In der alten Kaiserstadt Hue kann man einen Hauch der alten Welt schnuppern, und somit auch von der schon im 17. Jahrhundert entstandenen Hochkultur. Ganze 140 Jahre lang war Hue die Hauptstadt Vietnams. Zahlreiche Pagoden, Tempel und Paläste und auch kaiserliche Bauten zeugen noch von der alten Macht. Dieser Prunk passt zwar eigentlich gar nicht in dieses Land, aber trotzdem ist zu spüren, dass dort auch ein Stück Weisheit, Gelassenheit und auch Ruhe zu finden ist, alles Attribute, die man ja den Asiaten zuschreibt.
Weiter sollte man sich nach Hoi An begeben. Hier kann man sich Fahrräder ausleihen und damit an den Strand fahren. Sehr interessant ist es ebenfalls, in Hoi An an einem Kochkurs teilzunehmen. Wer daran interessiert ist kann hier erfahren, wie man kalten Frühlingsrollen zubereitet, und dass Fischsoße in der vietnamesischen Küche das A und O ist.
Wiederum mit dem Nachtzug kann man weiterfahren nach Saigon. Die schwimmenden Märkte im Mekong-Delta sind hier eine besondere Attraktion. Auch der prunkvolle Kolonialstil nimmt den Besucher im recht quirligen Saigon schnell gefangen.
Auch in dieser Stadt ist es so, dass man auf sehr viele zufriedene Menschen trifft. Vietnam mag ein armes Land sein, jeder muss es hier schaffen, mit dem nötigsten auszukommen, aber die Vietnamesen haben es gelernt, trotzdem immer mit einem Lächeln durch den Tag zu gehen. Außerdem ist es hier selbstverständlich, dass man sich untereinander hilft und allgemein immer versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Ein Motto kann jeder Besucher aus diesem faszinierenden Land mitnehmen und in seinen Alltag integrieren: Wer lächelt, anstatt zu klagen, der ist einfach der Glücklichere….
Nichts geht uns so gezielt unter die Haut wie das, was und wie viel wir essen. Das betrifft vor allem Übergewichtige und Diabetiker. Diabetiker haben im Durchschnitt einen wesentlich höheren Insulin-Blutspiegel als Nicht-Diabetiker – ein Grund, warum es Diabetiker besonders schwer haben abzunehmen.
Übergewicht ist der Hauptauslöser für die Zuckerkrankheit. Wohl jeder kennt es, einige Zeit nach der Diät zeigt die Waage mehr Pfunde an als zuvor. Dauerhaft hilft nur eine Verhaltensänderung. Abnehmen beginnt im Kopf. Leptin ist ein Hormon, das eine wichtige Rolle bei der Sättigungssteuerung im Gehirn und bei der Fettverbrennung spielt. Bei Übergewichtigen sind diese Steuermechanismen gestört. Durch Gewichtsabnahme, insbesondere im Bauchbereich, werden Sättigung und Fettverbrennung wieder normalisiert.
Insulin reguliert als Speicherhormon den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel. Bei einem hohen Insulinspiegel wird Fett in die Fettzellen eingelagert und gleichzeitig der Fettabbau gehemmt. Eine Diät mit Verhaltensänderung, basierend auf eine gesunde Ernährung, erhöht die Fettverbrennung und verbessert die Blutwerte.
Der Grundumsatz ist die Kalorienmenge, die der Körper in Ruhe verbraucht. Während einer Hungerphase schaltet der Körper auf Sparflamme. Er verwertet die wenigen zugeführten Kalorien möglichst langsam und gründlich, verringert damit den Grundumsatz und geht erst dann an die Fettreserven. Die benötigte Energie holt er sich zuerst aus dem Eiweiß der Muskeln, bevor er die Fettdepots angreift. Mit jeder kurzfristigen Diät gewöhnt sich der Körper an den niedrigen Grundumsatz, statt nach der Diät wieder auf Normalbetrieb umzustellen. Gleichzeitig kommt es oft zu einer Störung der Schilddrüsenfunktion. Die Jo-Jo-Falle schnappt zu und das besonders schnell bei Diabetikern. Bei einer dauerhaften Ernährungsumstellung ist dies nicht der Fall. Honig-Enzyme, Eiweiß, Mikropflanzenstoffe aus der Soja-Pflanze und Joghurtkulturen sind die wichtigsten Stoffe, die das Abnehmen effektiv machen. Eine Diät für Diabetiker muss, wenn sie besonders effektiv sein soll, viel Eiweiß enthalten. Die Diäten sollten dafür so gestaltet werden, dass sich die Kalorien zu etwa 40 Prozent auf Kohlenhydrate, zu 30 Prozent auf Fett und zu 30 Prozent auf Eiweiß verteilen.
Übergewichtigen und Diabetikern wird immer empfohlen, keine kurzfristigen Diäten zu machen, sondern eine Verhaltensänderung bezüglich der richtigen gesunden Ernährung wahrzunehmen, damit sie auf Dauer „leichter“ leben können.
Schuppenflechte (Psoriasis), diese Hauterkrankung ist zwar gutartig, aber viele Betroffene haben so ausgeprägte Symptome, dass ihre Lebensqualität extrem leidet.
Rote Flecken und eine stark schuppende Haut kennzeichnen die Psoriasis. Ursache dieser Symptome ist eine überschießende Bildung von Hautzellen. Statt in vier Wochen erreichen die Zellen in nur wenigen Tagen die Hautoberfläche. Dort lagern sie sich als Schicht aus toten Hornschüppchen ab. Die Rötung weist auf einen Entzündungsprozess hin.
Die Psoriasis zählt zu den Autoimmunerkrankungen, bei denen die körpereigene Abwehr Strukturen des Organismus angreift, als seien es Fremdstoffe. Die Erkrankung ist erblich und nicht ansteckend.
Zwei bis drei Prozent der Bevölkerung leiden unter Schuppenflechte – rund zwei Millionen Menschen. Jedoch beruhen diese Zahlen auf Schätzungen. 75 Prozent der Patienten sind an milden Formen erkrankt, die übrigen an mittelschweren bis schweren. Unter Männern und Frauen tritt Psoriasis ungefähr gleich häufig auf. Sie gilt als mild, wenn weniger als zehn Prozent der Körperoberfläche und keine sichtbaren Teile wie Hände, Gesicht und Kopf betroffen sind.
Milde Formen der Psoriasis sprechen gut an auf die äußerliche Behandlung mit Kortison, Vitamin-D-Analoga oder Präparaten, in denen beide Wirkstoffe kombiniert sind. In der Regel wenden die Patienten die Salbe vier Wochen lang einmal täglich an, anschließend nach Bedarf. Eine Studie zeigte, dass Patienten selbst bei relativ häufigem Gebrauch keine ernsten Nebenwirkungen befürchten müssen, wenn die Präparate richtig angewendet werden.
Über die tägliche Hautpflege berät man Psoriasis-Betroffene kompetent in der Apotheke. Dort gibt es auch eine Reihe spezieller Pflegelinien und besonders für trockene Haut geeignete Präparate. Bei trockener und empfindlicher Haut spenden harnstoffhaltige Cremes und Lotionen Feuchtigkeit. Voraussetzung: Entzündliche Herde sind durch die Vorbehandlung abgeheilt. Für die Haarpflege bieten sich Anti-Schuppen-Shampoos an, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Zinkpyrithion.
Die Behandlung mit UV-Licht hilft, wenn die Therapie mit Salben keine ausreichende Besserung bringt. Das einfachste Verfahren ist die Bestrahlung mit UV-B-Licht. Bei der Balneofototherapie badet der Patient in einem Solebad und wird anschließend mit UV-B-Licht bestrahlt. Auch die Klimatherapie an der polnischen Ostsee oder am Toten Meer wirkt durch die Kombination von Sole und Bestrahlung mit einem günstigen UV-Spektrum.
Die Seekrankheit kann jeden erwischen – ob auf einem großen Schiff oder in einem kleinen Boot. Die Urlaubsreise an Bord eines Schiffs liegt voll im Trend. Über 900 000 Deutsche haben 2008 an einer Kreuzfahrt teilgenommen – fast 19 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Doch längst nicht alle Passagiere sind auch seefest. Bei vielen stellt sich schon nach kurzer Zeit an Bord leichtes Unwohlsein ein. Frösteln, kalter Schweiß und ein flaues Gefühl in der Magengegend gesellen sich dazu.
Auslöser sind vermutlich die widersprüchlichen Informationen, welche die Augen, das Gleichgewichtsorgan im Innenohr und die Stellungsrezeptoren fühlen und gleichzeitig auch, wie das ganze Schiff schwankt. Das Gehirn schüttet daraufhin verstärkt Nervenbotenstoffe aus, was schließlich zu den beschriebenen Symptomen führt. Die Seekrankheit äußert sich jedoch ganz unterschiedlich. Während manche Menschen heftig leiden, kommen andere mit leichtem Unwohlsein davon. Und wer auf einem Fischkutter keine Probleme hat, dem ergeht es möglicherweise auf einer Autofähre richtig übel. Manche Menschen reagieren ganz empfindlich auf das langsame, fast unmerkliche Rollen großer Schiffe. Andere machen eher die ruckeligen Hüpfer kleiner Boote zu schaffen. Eigentlich kann jeder seekrank werden. Die Frage ist nur, welcher Bewegungsablauf für den Einzelnen besonders unangenehm ist.
Richtiges Verhalten und Medikamente helfen, der Seekrankheit vorzubeugen. Rezeptfreie Arzneimittel mit Wirkstoffen aus der Gruppe der Antihistaminika wie Dimenhydrinat sind als Kaugummi und Tabletten auf dem Markt. Der Arzt kann auch Pflaster verschreiben, die den Wirkstoff Scopolamin über die an den Körper abgeben – wegen seltener Nebenwirkungen wie Halluzinationen oder Verwirrtheitszuständen empfehlen sie sich allerdings nur in schweren Fällen. Gegen Übelkeit eignen sich zudem Präparate mit Ingwer. Manche Menschen profitieren auch von speziellen Akupressurbändern, die bestimmte Punkte am Unterarm stimulieren.
Doch auch richtiges Verhalten auf See ist Voraussetzung zum Vorbeugen der Seekrankheit. Deshalb sollte auf Alkohol und Nikotin schon vor der Seereise verzichtet werden. Wem eine Seereise bevorsteht, der sollte kleine und leichte Mahlzeiten einnehmen, auch während der Seereise. Da sich in der Mitte des Schiffs die Bewegungen am geringsten sind, sollte man sich in diesem Bereich aufhalten. Beim Blick übers Meer sollte man am besten den Horizont fixieren. Wenn man sich unter Deck aufhält sollte man sich am besten hinlegen und die Augen schließen. Auch Schlafen kann helfen. Bei starken Beschwerden sollte man dann den Schiffsarzt konsultieren.
Spröde Mähne und ein trockener Teint nach dem Urlaub? Mit diesen natürlichen Schönmachern aus dem Süden lassen sich Sonnenschäden schnell reparieren.
Aloe Vera – auch wenn Sonnenbaden damals noch nicht en vogue war – schon im 14. Jahrhundert vor Christus soll Nofretete sich mit Aloe Vera gepflegt haben. Die Blätter der Wüstenlilie speichern bis zu 95 Prozent Wasser und liefern so ein perfektes Feuchtigkeitsreservoir für sonnengestresste und trockene Haut.
Der Pflanzensaft enthält außerdem eine Fülle von pflegenden, schützenden, regenerierenden Beautywirkstoffen wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Bodylotion und Gesichtspflege mit Aloe Vera wirken wie Durstlöscher, kühlen und beruhigen die Haut.
Rosmarin pflegt vom Kopf bis in die Zehenspitzen. Die Mittelmeerküsten sind die Heimat des intensiv duftenden Rosmarins. Das ätherische Öl der nadelförmigen Blätter fördert die Durchblutung, regt den Kreislauf an und wirkt adstringierend. In Anti-Age-Cremes fängt eine Zuckerverbindung der Rosmarinsäure freie Radikale ab und reduziert den Kollagenabbau. Wenn die Haare nach dem Sommer zu trocken oder zu fettig sind, bringt das immergrüne Kraut die Kopfhaut wieder ins Lot und beugt Schuppen vor. Empfindliche Füße profitieren von der antibakteriellen Wirkung des Rosmarins.
Tomaten verjüngen die Haut sowohl von innen als auch von außen. Tomaten liefern Vitamine, Kalium, Kalzium, Magnesium und den roten Farbstoff Lycopin, der die Haut jung hält. Als starkes Antioxidans schützt Lycopin die Zellen vor aggressiven Molekülen und fördert die Widerstandskraft und Regeneration der Haut.
Trauben verlängern das Leben der Zellen. Im Wein liegt die Wahrheit – das gilt auch für die Schönheit. Fast alle Bestandteile der kleinen Beeren kommen der Haut zugute. Aus den Kernen wird der hochpotente Radikalfänger Procyanidin gewonnen, Traubenkernöl ist reich daran. Die Haut der Weintraube schützt der ebenfalls antioxidativ wirkende Pflanzenfarbstoff Resveratrol, der zudem den Alterungsprozess verlangsamt.
Oliven kurbeln die Hauterneuerung an, ein qualitativ hochwertiges Olivenöl erkennt man am etwas bitteren Geschmack und am leichten Kratzen im Hals. Verursacher ist das Oleuopein, ein stark antioxidativer Wirkstoff, der gleichzeitig die Zellerneuerung stimuliert. Außerdem enthält Olivenöl den Entzündungshemmer Oleocanthal sowie Squalan, ein Öl, das auch in der Haut vorkommt und sie zart und geschmeidig macht. In Beauty-Produkten für Haut und Haar pflegen aber nicht nur das Öl, sondern häufig auch Extrakte aus Blättern und Kernen des Olivenbaums.
Feigen spenden Feuchtigkeit und vitale Frische. Dank des hohen Gehalts an Vitaminen, Mineralstoffen und Zuckerverbindungen binden Feigen viel Feuchtigkeit und sorgen für frische Energie. Ein Extrakt aus Feigenkaktusblüten verspricht einen klaren Teint. Wie bei einem Peeling regt er ein hauteigenes Enzym dazu an, abgestorbene Zellen schneller zu lösen.
Wenn uns der Heißhunger überkommt, haben gute Vorsätze keine Chance. Dann muss Schokolade her, oder ein Sandwich, oder am besten beides. Doch Heißhunger ist heimtückisch. Haben wir ihm gegeben, was er verlangt, stellt sich prompt ein schlechtes Gewissen ein. Schuld an der unbändigen Lust auf Süßes oder Fettiges haben oft Stress oder Unterzuckerung, weil vielleicht eine Mahlzeit ausgefallen ist. Die fiesen Futter-Attacken können aber mit einfachen Strategien abgewehrt werden.
Mit Zahnpasta die Zähne reinigen oder den Mund mit einem milden Mundwasser spülen. Der frische Minzgeschmack vertreibt Hunger-Anfälle.
Vanille-Aroma schnuppern
Der Duft von echter Vanille entspannt und nicht nur. Er bremst auch Heißhunger auf Süßes. Denn beim Schnuppern von Vanille wird im Gehirn Serotonin ausgeschüttet – das gleiche Glückshormon, das auch beim Genuss von Schokolade produziert wird.
Kaugummi kauen
Neue zuckerfreie Kaugummi-Sorten simulieren den Geschmack exotischer Früchte. Sie schmecken so intensiv, dass man glaubt zu naschen – und dabei die Lust auf Süßigkeiten glatt vergisst.
Akupressur-Punkte drücken
Auf Knopfdruck die Esslust bremsen? Das geht tatsächlich. Mit dem Finger den Punkt zwischen Nase und Oberlippe drücken. Oder zwei fingerbreit unterhalb des Bauchnabels anlegen, die Stellen je zehn Sekunden drücken, fünf bis zehn Mal wiederholen.
Blaue Kringel malen
Die Farbe blau wirkt nicht appetitanregend, daher kommt sie kaum in Lebensmitteln vor. Einfach mit blauen Stiften Kringel oder Kreise aufs Papier malen und das Werk ein Weilchen betrachten.
Starre Regeln vermeiden
Nie wieder Schokolade! Das hat sich schon so mancher vorgenommen. Doch solche starren, genussfeindlichen Regeln sollte man vergessen. Sie bewirken eher das Gegenteil und steigern früher oder später die Lust auf Süßes.
Eine tückische Falle, auf leeren Magen etwas Süßes zu essen. Das kurbelt den Heißhunger erst richtig an. Viel wirksamer kann man das laute Knurren mit Leichtgewichten abstellen, etwa einer großen Portion warmem Gemüse oder Gemüsesuppe.
Finger-Yoga
Eine Übung aus dem Finger-Yoga soll den Hunger zähmen. Dazu den Daumen der einen Hand auf das zweite Glied des Mittelfingers der anderen Hand drücken. Zwei Minuten halten. Fünfmal am Tag.
Eier als Erste Hilfe
Wenn es immer wieder schwerfällt, bis zur nächsten Mahlzeit durchzuhalten, dann hilft Vorsorge. Deponieren Sie hart gekochte Eier im Kühlschrank. Ein kleines Hühnerei hat nur 67 Kilokalorien – und Eiweiß bändigt den Hunger besonders gut.
Sich satt atmen
Ayurveda-Fans schwören auf beruhigende Tiefenatmung: Luft einströmen lassen, sodass sich der Bauch wölbt. Gut ausatmen. Wiederholen, bis sich der Heißhunger legt.
Die wichtigsten Tipps zu Beginn der Urlaubssaison, damit man sicher und bestens vorbereitet in die schönsten Wochen des Jahres starten kann.
Erstens: Erstellen Sie sich einen Plan, der aus Punkten besteht, die Ihnen helfen, schon vorzeitig Ihren Urlaub zu planen. Finden Sie heraus, welche Fahrtzeit Sie für Ihre vorstehende Reise benötigen und rechnen Sie die Länge und Route der Strecke aus. So können Sie Spritkosten errechnen und dafür das Geld berücksichtigen.
Holen Sie vor Reiseantritt Informationen zu Verkehrsnachrichten und Pannenhilfe ein. Halten Sie alle für Sie wichtigen Infos zum Urlaubsplan schriftlich fest und führen Sie diese auf Ihrer Urlaubsroute mit, damit Sie diese während der Fahrt bei Bedarf nutzen können.
Zweitens: Auf vielen Autobahnen Europas werden Straßenbenutzungsgebühren erhoben. Auch Passstraßen und Tunnel in Österreich, Italien, der Schweiz und Frankreich können Geld kosten. Im Internet gibt es Möglichkeiten zu berechnen, welche Maut auf Ihrer Strecke anfällt.
Drittens: Vorsicht beim Tanken in Frankreich. Frankreich-Urlauber sollten beim Betanken von Fahrzeugen mit Benzinmotor aufpassen. Denn aus vielen Zapfsäulen in Frankreich fließt der neue Bio-Kraftstoff E 10, der bei zahlreichen Autos zu Motorschäden führt.
Viertens: Manchmal ist es hilfreich, sich schon zu Hause zu erkundigen, welche Freizeitmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten, Parks und Restaurants sich in der Nähe des Urlaubsorts befinden. Wissenswertes zu Städten oder Regionen kann man heutzutage ganz einfach im Internet herausfinden. Manche Reiseanbieter bieten sogar telefonische Beratungen zu diesen Themen an.
Fünftens: An Versicherungen ist die wichtigste Versicherung die Auslandskrankenversicherung. Denn im Ausland zahlen deutsche gesetzliche Krankenkassen oft nur einen geringen Teil der Behandlungskosten beim Arzt oder im Krankenhaus.
Empfehlenswert ist als Ergänzung eine Reiserücktritts-Versicherung. Können Sie die Reise nicht antreten, übernimmt die Versicherung die Stornokosten sowie die Mehrkosten bei Reiseabbruch oder verspäteter Rückreise.
Sechstens: Ferienzeit ist Hochsaison für Diebe. Einen hundertprozentigen Schutz dagegen gibt es nicht. Aber mit ein paar Regeln können Sie es den Gaunern und Dieben schwer machen. Schließen Sie das Auto immer ab, verriegeln Sie Türen und Kofferraum vor allem während der Fahrt in Innenstädten und lassen Sie nichts sichtbar im Auto liegen.
Siebtens: Vom tadellosen Leihwagen bis zum desolaten Altauto - Wer im Ausland einen Leihwagen anmietet weiß nie, was ihn erwartet. Überprüfen Sie Ihren Wagen in der Autovermietung vor der Übernahme auf Schäden. Klären Sie die Tankregelung – ob Sie den Wagen vollgetankt zurückgeben müssen – im Vorfeld. Prüfen Sie den Versicherungsschutz sorgfältig. Haftpflicht ist ein Muss, eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung ratsam und achten Sie auf versteckte Kosten wie den Gesamtmietpreis.
Achtens: Kakerlaken, verschmutzte Pools und schlechtes Essen können den Urlaub vermiesen. Nach der Rückkehr aus dem Urlaub verlangt so mancher Gast vom Veranstalter Wiedergutmachung für verpfuschte Urlaubstage. Ob tatsächlich ein Reisemangel vorliegt oder nur eine Unannehmlichkeit, die hinzunehmen ist, prüfen die Gerichte im Einzelfall. Wichtig ist jedoch, dass Sie die Mängel schon vor Ort bei der Reisleitung reklamieren.
Neuntens: Schrecklich, wenn es im wohlverdienten Urlaub passiert. Doch was tun, wenn es im Ausland kracht? Bloß ein paar Beulen, die Heimfahrt ist möglich? Aber wie werden die Kosten ersetzt? Sachschäden können Sie von daheim aus geltend machen, wenn sich der Unfall in einem EU-Mitgliedsstaat ereignet hat oder der Unfallgegner aus einem EU-Land kommt. Beim Zentralruf der Deutschen Autoversicherer Kfz-Kennzeichen und möglichst auch die Versicherung des Unfallverursachers durchgeben. Dann erfahren Sie, wer in Deutschland für die Schadenregulierung zuständig ist. Dort können Sie dann Ihre Ansprüche anmelden.
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