Hypnose, Reiki, Kinesiologie oder vielleicht Magnetfeldtherapie? Was wirklich hilft und was eine Hexerei ist.

Außenseitermethoden, so nennt man alle alternativen Behandlungen, die man verwendet, falls die Schulmedizin nicht mehr helfen kann. Kinesiologie und geistiges Heilen, Reiki, Hypnose oder Magnetfeldtherapie, das alles und noch viele andere Anwendungen sollen bei verschiedenen Beschwerden helfen und zahlreiche Krankheiten heilen. Da aber die Berufsbezeichnung meist nicht geschützt ist, fällt es schwer, sich einen Überblick in der Vielfalt des Angebots zu verschaffen, oder gute und wirksame Methoden von der Hexerei zu unterscheiden. Außerdem kann es noch schwieriger werden, wenn man mit mehreren Menschen darüber spricht und jeder was anderes erzählt. Manchen haben zum Beispiel Hypnose und Reiki geholfen, andere haben sich noch schlimmer gefühlt als vorher und würden so was nicht weiter empfehlen. Bevor man also die unterschiedlichen Methoden ausprobiert, sollte man sich ausführlich darüber informieren lassen, und sich eine eigene Meinung bilden. Und so hilft zum Beispiel Reiki gegen Stress und Depressionen. Der Name heißt auf japanisch „universelle Lebensenergie“ und bedeutet ein Heilungsprozess, der die Blockaden in dem Körper lösen soll. Der Therapeut legt seine Hände auf verschiedene Körperstellen, die Hände sollen wie eine Antenne für die kosmische Kraft wirken, die dadurch in den Körper strömt und die Blockaden löst. Es gibt bei dieser Methode keine naturwissenschaftliche Erklärung, die Heilungserwartung kann sich jedoch bei Depressionen positiv auswirken. Die Hypnose wurde schon bei verschiedenen Beschwerden oder Problemen angewendet. Am häufigsten wird sie bei Depressionen, Ängsten oder Suchtproblemen gebraucht, da sie mit dem Entspannungsgefühl vergleichbar ist. Diese Methode ist als wissenschaftliche Therapie anerkannt, sie hat 75 Prozent der Patienten schon geholfen. Der Arzt verwendet solche Worte, womit der Patient in einen Trancezustand versetzt wird. In dem Zustand wird seine innere Aufmerksamkeit aktiviert, und dadurch für neue Wahrnehmungen sensibilisiert und geöffnet wird. Das Konzept bei Kinesiologie lautet „Lehre der Bewegung“, denn laut dieser Theorie steht jeder Muskel in Verbindung mit bestimmten Organen. Kinesiologie soll die Energieblockaden in dem Körper lösen und das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist wiederzustellen. Deswegen wird sie bei Bewegungsapparats-Erkrankungen angewendet. Gegen Herzprobleme oder Osteoporose soll die Magnetfeldtherapie helfen. Eigentlich wird sie bei fast allen Beschwerden angewendet, da sie den Zellstoffwechsel und den Blutfluss anregen und verbessern soll. Sehr viele Therapeuten sind von der Kraft des Magnetfeldes überzeugt, jedoch einen wissenschaftlichen Nachweis für die positive Wirkung von Magnettherapie gibt es nicht. Eher beim Aufbau von Knochensubstanz und bestimmten Schmerzen kann man geringe Erfolge nachweisen.

Egal jedoch, welche Therapie man verwendet, oder ob man die Wirkungen wissenschaftlich beweisen kann. Wichtig ist es dabei, dass sie hilft. Es passiert auch ab und zu, dass eben solche „Außenseitermethoden“ die letzte Hoffnung für Erkrankte sind, deswegen sollte man das Motto „wer heilt hat Recht“ verfolgen und alles ausprobieren, um seine Gesundheit zu verbessern.

One Response to “Hypnose, Reiki, Kinesiologie oder vielleicht Magnetfeldtherapie? Was wirklich hilft und was eine Hexerei ist.”

  1. Markus Dan Says:

    Hypnose KANN fast Wunder bewirken, wenn Sie richtig eingesetzt wird.

    Das merkt ja die Schulmedizin auch immer mehr, denn nicht nur die Zahnärzte wenden Hypnose immer öfter an.

    Guter Blog!

    Lieben Gruß aus Wien

    Markus Dan



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